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Hier gehört alles rein, was nichts mit dem Thema Spiele zu tun hat.

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Achmedtheanimal
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von Achmedtheanimal »

Kulisse und Sound top, die Story hat man so schon x-Mal gesehen, war aber eine nette Variation
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GamepadPro
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Beitrag von GamepadPro »

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Bullhead
O: Rundskop, B/NL 2011; R: Michael R. Roskam D: Matthias Schoenaerts
http://www.arte.tv/guide/de/046903-000/ ... 00_PLUS7-D

gestern spätabends auf arte geguckt, (bleibt eine woche drin,) obwohl ich längst hätte schlafen müssen. doch dieser film, um illegale hormonpräparate der fleischmafia, sowie verstümmelung und seelische schäden, schien mir zu einzigartig zwei geschichten zu erzählen. die schauspielerische leistung lässt den kerl aus dem durchschnittlichen überbewerteten Drive alt aussehen. die wortlosen bilder hier sind eindringlich, wo sie mir dort einfach nur nichtssagend waren. und, obwohl er sich garnicht viel mühe dafür zu geben braucht, kann dieser film mit einigen szenen behilflich sein, denen, die ihren fleischkonsum reduzieren möchten.
mr. mojo risin
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von mr. mojo risin »

heute im kino: the drop

spielt im mafia-/unterwelts-milieu in brooklyn, es geht um eine bar, die als "bank-schalter" für schwarzgeld dient.
ruhiger film, der auf eher subtile art eine unheimlich düstere, bedrohliche welt zeichnet. heißt nicht, dass er ohne gewalt auskommt, aber es gibt keine große schießerei/schlägerei oder irgendwelche actionszenen.

einen schritt zurück getreten ist er relativ vorhersehbar, was für mich aber nicht an der atmosphäre und dem unterhaltungswert gezehrt hat. letztendlich kein "großes werk" oder so, aber definitiv keine zeitverschwendung für genrefreunde.

mit tom hardy, noomi rapace und james gandolfini (RIP)

7/10 stehengebliebenen armbanduhren
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electroma
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Beitrag von electroma »

Paddington

7/10 wer kleine Geschwister oder sogar Kinder hat sollte ihn sich anschauen! ein wunderschöner Kinderfilm :)
mr. mojo risin
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Beitrag von mr. mojo risin »

letztens noch gesehen: max payne

naja, funktionierte als spiel definitiv besser. ^^
die story ist im film relativ originalgetreu übernommen worden, wobei es ein paar kleinere abweichungen gab, soweit ich mich entsinne. zb stirbt afaik der eine kollege da (alex glaube ich) im film nicht, der im spiel ganz am anfang in der ubahn-station erschossen wird. (oder ich verwechsle da was, kann auch sein - dass ich das spiel das letzte mal gezockt habe, ist schon ne weile her.)

es gibt im film logischerweise deutlich weniger actionszenen, nur am ende gehts mal kurz rund. klar, soviel ständiges geballer wie in nem shooter erschöpft sich in diesem medium sehr schnell. :D

aber allgemein wirkt der film höchst durchschnittlich auf mich; die düstere und mysteriöse atmosphäre wird zwar versucht einzufangen, was aber nur ansatzweise gelingt. die schauspieler für max und mona finde ich unglücklich gewählt. die story an sich erweist sich plötzlich als unspektakulär und an den haaren herbei gezogen. ^^

was das spiel 2001 so besonders gemacht hat, war eben eine mischung aus präsentation (musik, die cartoon-zwischensequenzen, die für damalige verhältnisse grandiose grafik), atmosphäre und spielmechanik (bullet time). das ganze als film über zehn jahre später, und heraus kommt ernüchterung.

also meiner meinung nach muss man sich den film selbst als actionfan und/oder fan der spiele nicht ansehen. verpasst man nix.

3/10 superdrogen, die völlig abschreckend wirken, die aber trotzdem alle nehmen. :Kratz:
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

mr. mojo risin hat geschrieben: die story ist im film relativ originalgetreu übernommen worden
Bitte?! 8O
johndoe1044785
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Beitrag von johndoe1044785 »

mr archer hat geschrieben:
mr. mojo risin hat geschrieben: die story ist im film relativ originalgetreu übernommen worden
Bitte?! 8O
gut, dachte schon ich hätte mich verlesen :mrgreen:
ich hab nix gegen markymark als payne, aber imho leidet der film am drehbuch. da wäre echt mehr drin gewesen :/
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

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Ray Donovan
1. Staffel


Hat mir gefallen. Die erste Folge war zwar schwach, aber das ganze wurde relativ schnell ziemlich spannend und in den letzten Folgen sogar richtig packend. Gefällt mir, dass hier pro Folge nicht einzelne Fälle abgearbeitet, sondern mehrere Handlungsstränge konsequent verfolgt werden.
Insgesamt erinnert mich Ray Donovan an eine aktuellere und tragischere Version der Sopranos, nur finde ich den Plot spannender. Die Serie schwächelt aber in der Figurenzeichnung und den Dialogen. Es ist ein bisschen so, als ob man in die moderne Erzählweise von Serien einige Figuren aus den 80er oder 90ern reinpacken würde, die ihre hohlen Phrasen dreschen, jedoch ohne Ironie.
Nichtsdestotrotz imho ein gelungenes Gangsterdrama.
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Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von Wulgaru »

Findest du die Serie nicht ironisch? Ich finde gerade Rays Stille während in die ganzen Hollywoodjunkies immer zulabern ist Comedy-Gold und auch seine Beziehung mit seiner Frau und seinem Chef.

@Topic
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Zum ersten mal seit Jahren die Kinoversion geguckt und ist mal ne angenehme Abwechslung...es ist bei der immer noch immensen Länge nicht wirklich kompakter, aber es ist auch kein schlechterer Film als die Extended. The World is changed...gerade jetzt mit dem frischen Eindruck von Hobbit 3....wieviel unfassbar viel geiler dieser Film ist kann man eigentlich gar nicht in Superlativen ausdrücken. Meine Güte finde ich Hobbit 3 jetzt nochmal ne Ecke schlechter und der erste hat noch nicht mal ne Schlacht, aber hier machen alle Szenen Eindruck. Der Pathos der halt Tolkien eigen ist, ist hier auch wirklich angemessen episch und die Effekte sind super gealtert und sehen definitiv "realistischer" aus als diese bunte CGI-Welt von Hobbit. Nebenbei auch interessant was ich nochmal nachprüfen will: Extended hat glaube ich im Vergleich nen Farbfilter drauf oder sowas in der Art.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

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Ich fand den toll. Ein Dylan Thomas Gedicht als mehrfach zitiertes Leitmotiv? Roboter die Witze über HAL aus 2001 machen? Und Hans Zimmer, der sich tatsächlich wirklich mal im Griff hat? Irre! Und endlich mal normale Leute in einem Nolan-Film. Schön. Und wie klein das Raumschiff auf der Leinwand in dem riesigen All ist. Hach.
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

Wulgaru hat geschrieben:Findest du die Serie nicht ironisch? Ich finde gerade Rays Stille während in die ganzen Hollywoodjunkies immer zulabern ist Comedy-Gold und auch seine Beziehung mit seiner Frau und seinem Chef.
Kommt für mich leider nicht so rüber. Dieser wortkarge, smarte aber toughe Typ Actionheld mit Pokerface ist für mich einfach nur überholt. Die Figur des Ray Donovan gehört für mich auch zu den schwächsten Charakteren der Serie. Man nimmt ihm dieses -Harte Schale, weicher Kern- Ding auch einfach nicht ab imho, dafür ist er zu roboterhaft. Und dann dieses ständige (so kommt es mir jedenfalls vor) "aber er ist ein guter Mensch"-Gerede.... :lol: Das ist dieses typische "ja dein Papa/Ehemann ist nie da, ja, dein Papa/Ehemann bringt Leute um, aber hey, er hat doch ein gutes Herz und er tut das richtige".:lol: Da hätte man imho eine weitaus komplexere Figur daraus machen können.
Abeeeerrr...es ist nicht schlimm, es ist halt old school. Überhaupt tendiert die Serie in einigen Punkten zu konservativen, überholten Haltungen, was sich etwas mit den modernen und aufgeklärten Ansätzen beißt.


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Horns

Na das nenne ich mal eine Gemischte-Tüte. :)
Vom Aufbau her ist es ein Noir-Krimi, jedoch vollgepackt mit Horror, Fantasy, Lovestory, Jugenddrama, sowie Märchenmotiven, einigen biblischen Ansätzen und witzigen bis absurden Momenten....ach ja, Kafka läßt auch grüßen. :lol: Darüberhinaus ist er schön bebildert und hat einen guten score; die Schauspieler können auch überzeugen. Hat mir Spaß gemacht, war spannend und alles in allem mal was anderes.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

CryTharsis hat geschrieben: Das ist dieses typische "ja dein Papa/Ehemann ist nie da, ja, dein Papa/Ehemann bringt Leute um, aber hey, er hat doch ein gutes Herz und er tut das richtige".:lol: Da hätte man imho eine weitaus komplexere Figur daraus machen können.
Ich finde es spannend wie anders man etwas empfinden aber trotzdem gut finden kann. Ich finde nämlich überhaupt nicht das er ein guter Mensch sein soll. Er ist ein Scheißvater, ein Scheißehemann, sein Beruf ist kriminell und selbst zu seinen Brüdern hat er ein seltsames Verhältnis. Wenn ich das zum Beispiel mit Dexter vergleiche, wo ja immer eindeutig war das man Team Dexter sein sollte, finde ich das schon um einiges vielschichtiger.

Ich finde die Momente wo er dann mal menschlich ist, streichen das gerade am besten heraus, denn nur weil er eine Art verqueren Gangsterehrenkodex hat und seiner Familie ein großes Haus hinstellt, ist er eben keine gute Person, aber eben auch kein Monster. Ich fand die Episode 8 daher auch am besten.
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

Wulgaru hat geschrieben:Ich finde nämlich überhaupt nicht das er ein guter Mensch sein soll. Er ist ein Scheißvater, ein Scheißehemann, sein Beruf ist kriminell und selbst zu seinen Brüdern hat er ein seltsames Verhältnis.
Er "soll" es nicht, das ist klar. Es wird mMn aber besonders gegen Ende der ersten Staffel häufig von/durch andere Figuren suggeriert, dass er es wäre, quasi je mehr Mist er baut, desto stärker wird uns vermittelt/vorgekaut, dass es ja doch nicht sooo "böse" ist. Das soll jetzte aber nicht heißen, dass ich ihn für "schlecht" oder "böse" halten würde, allzu komplex ist die Figur für mich trotzdem nicht. :wink:

Was ihn und allgemein die Figurenzeichnung angeht finde ich übrigens folgendes passend:

"Dass Donovan sich ständig voller Wut Whiskey nachgießt, macht ihn noch lange nicht zum komplexen Antihelden. Wenigstens spricht er dabei kaum, muss also auch nicht solche windschiefen Sätze aufsagen, wie es die Nebenfiguren tun: "Du bist krank, Ray. Da wo bei anderen die Liebe ist, hast du ein Loch im Herzen." Einmal brüllt ein korrupter Polizist: "Mann, Ray, ich bin beim Scheiß-FBI", damit es auch der letzte Zuschauer noch versteht – da waren die Autoren auch nicht subtiler als die Hauptfigur mit ihrem Baseballschläger."
Quelle: zeit.de
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ach der Zeit-Verriss...Kulturredaktion von Zeit und Spiegel kann man imho in ein Fass stecken und in die Elbe werfen....habe mich als ich den Kram las doch kurz aufgeregt. :D

Daher vergess ich mal das du ausgerechnet das postest um deinen Punkt zu machen oder vielleicht wird dadurch einfach deutlich das man eine Figur eben doch fundamental anders wahrnehmen kann. :wink:
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

Da bist du überhaupt nicht voreingenommen, oder? :wink:
Ich finde den Tenor des Artikels übertrieben negativ, aber in dem Punkt stimme ich dem Autor nunmal zu.