Merkwürdige Folge. Überhaupt hat diese Staffel nen schwachen Start hingelegt. Da wartet man so lange und dann das...man merkt das McGruder nicht mehr dabei ist. Hoffentlich kriegen sie noch die Kurve...
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- TheLaughingMan
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Boondocks Season 4 Episode 2 - Good Times
Merkwürdige Folge. Überhaupt hat diese Staffel nen schwachen Start hingelegt. Da wartet man so lange und dann das...man merkt das McGruder nicht mehr dabei ist. Hoffentlich kriegen sie noch die Kurve...
Merkwürdige Folge. Überhaupt hat diese Staffel nen schwachen Start hingelegt. Da wartet man so lange und dann das...man merkt das McGruder nicht mehr dabei ist. Hoffentlich kriegen sie noch die Kurve...
- Tenguste
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@Wulgaru:
Bei Eden Lake spielten doch meines Wissens nach auch die Eltern eine entscheidende Rolle. Die wollte der Freund am Anfang doch sprechen und wurde verjagt wenn ich mich recht erinnere, später übten sie dann Selbstjustiz, obwohl mehrmals im Film angedeutet wurde, dass sie sich eigentlich nicht wirklich kümmern. Kann man also in dem Fall nicht nur als Kommentar sehen im Stil von "verrohte Jugend" sondern viel mehr Eltern die ihre Kinder nicht richtig erziehen, sie rumstreunen und in einem Umfeld der Gewalt aufwachsen lassen. Der Kopf der Gruppe hat dann vielleicht mit dem Hund den einzigen Bezugspunkt im Leben, als der stirbt, dreht er durch und macht dasselbe was seine Eltern auch tun würden.
Mir hat besonders das Ende nen ziemlichen Schlag versetzt.
Bei Eden Lake spielten doch meines Wissens nach auch die Eltern eine entscheidende Rolle. Die wollte der Freund am Anfang doch sprechen und wurde verjagt wenn ich mich recht erinnere, später übten sie dann Selbstjustiz, obwohl mehrmals im Film angedeutet wurde, dass sie sich eigentlich nicht wirklich kümmern. Kann man also in dem Fall nicht nur als Kommentar sehen im Stil von "verrohte Jugend" sondern viel mehr Eltern die ihre Kinder nicht richtig erziehen, sie rumstreunen und in einem Umfeld der Gewalt aufwachsen lassen. Der Kopf der Gruppe hat dann vielleicht mit dem Hund den einzigen Bezugspunkt im Leben, als der stirbt, dreht er durch und macht dasselbe was seine Eltern auch tun würden.
- mr archer
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Ist für mich eine zu verkürzte Sicht auf die Konfliktlinie des Films. Es geht im Film eigentlich vielmehr um Gruppendynamik und die These einer sich über Generationen hinziehenden und quasi sozial fortpflanzenden emotionalen wie sozialpsychologischen Verrohung. Was "Eden Lake" dabei aber zu mehr macht als den üblichen Hinterwäldler-schlitzen-Müslistädter - Szenario ist die Ernsthaftigkeit, mit der die Antagonisten gezeichnet und als Figuren entwickelt werden. Das ist für das Genre schon wirklich gehobenes Niveau. Wie schon gesagt: "Last house on the left".Wulgaru hat geschrieben:Dann ist die Message nämlich ziemlich plump und doof: böse Jugendliche.
- Wulgaru
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Selbstverständlich spielen die Eltern eine Rolle, aber auch hier gilt für mich das gleiche Argument wie für die Kinder. Wenn ich davon ausgehe das die Antagonisten des Films mit einem gesellschaftlichem Kommentar gleichzusetzen sind, dann kann ich das ganze nicht ganz ernst nehmen. Ich streite nicht ab das sie im Rahmen eines Terror-Horrors äußerst effektiv sind und ich streite auch nicht ab das es solche Eltern geben mag. Aber die Aussage: Verrohung der Jugend, Vernachlässigung der Erziehung usw. halte ich für platt. Eltern sind nicht so und sie werden auch nicht so , weder hier noch in in UK und daher ist das für mich eben kein Kommentar sondern Terror-Horror. Ob es nun Hill-Billies oder böse Kinder sind, es ist ein erzählerisches Mittel das funktioniert, mehr aber auch nicht.Tenguste hat geschrieben:@Wulgaru:
Bei Eden Lake spielten doch meines Wissens nach auch die Eltern eine entscheidende Rolle. Die wollte der Freund am Anfang doch sprechen und wurde verjagt wenn ich mich recht erinnere, später übten sie dann Selbstjustiz, obwohl mehrmals im Film angedeutet wurde, dass sie sich eigentlich nicht wirklich kümmern. Kann man also in dem Fall nicht nur als Kommentar sehen im Stil von "verrohte Jugend" sondern viel mehr Eltern die ihre Kinder nicht richtig erziehen, sie rumstreunen und in einem Umfeld der Gewalt aufwachsen lassen. Der Kopf der Gruppe hat dann vielleicht mit dem Hund den einzigen Bezugspunkt im Leben, als der stirbt, dreht er durch und macht dasselbe was seine Eltern auch tun würden.Mir hat besonders das Ende nen ziemlichen Schlag versetzt.
- Tom07
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Die Anstalt vom 29.04.
Erst der griechische Patient und dann das Wahlplakat mit Mutti Merkel: Gemeinsam für Wohlstand in Europa. Zitat Uthoff: Das ist selbst mir zu zynisch.
Der sogenannte unabhängige Journalismus.. die ehemalige Russland-Korrospondentin...
schlimm, schlimm diese Welt...
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- Wulgaru
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Tja, jetzt habe ich Hunger und Blood Creek erstmal ausgelassen, aber sich sklavisch an Chronologie halten ist ja auch doof.
Fish Tank habe ich vor ein paar Jahren schon einmal in der Sneak gesehen, ich hatte nicht in Erinnerung das Fassbender da mitspielt, irgendwie war mir Bradley Cooper in Erinnerung, aber da merkt man wie unbekannt Fassbender bis vor 5 Jahren auch war. Der Film selbst ist super und ist eine dieser magischen Einmalschauspiel-Leistungen die es nur alle paar Jahre von einer Jungdarstellerin gibt, die dann aber auch nie weder in Erscheinung tritt.
Katie Jarvis trägt diesen Film einen der beeindruckendsten Coming of Age Filme über Perspektivlosigkeit die ich bisher gesehen habe und auch wesentlich realistischer als diese pseudo-Sachen ala Kids und Ken Park.
Fassbender spielt seine Rolle als abgefuckeder Looser perfekt. Man nimmt dem Film ab warum sich das Mädel in ihn verliebt und idealisert, sieht aber auch immer das sie da eben rumphantasiert. Toller Film und Schade das Katie Jarvis aus irgendeinem Grund nicht mehr in Erscheinung tritt.
- Chigai
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3 Jahre später hat sie eine Nebenrolle in "Your Sister's Sister". Anscheinend wird sie immer noch als Laiendarstellerin vermittelt und bekommt vermutlich dementsprechend kaum Angebote.
Bei den zwei Filmen ist es offenbar geblieben.Seit dem Erfolg von Fish Tank nahm Katie Jarvis Schauspielunterricht und wird durch Künstler-Agenturen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten vertreten
- Wulgaru
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Jap, sie hat bei IMDB auch nichts in der Mache. Allerdings steht da auch das sie mit 18, also im gleichem Jahr wie Fish Tank ein Kind bekommen hat. Ich glaube in dem Alter ist sowas dann auch erstmal eine Situation wo an Karriere erstmal nicht zu denken ist, denn reich ist sie mit Fish Tank auf keinen Fall geworden.
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johndoe827318
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Der war nett. Weder sonderlich originell oder tiefgreifend beim Umgang mit seiner Thematik, aber eine nette Teenagerlovestory mit greifbaren Hauptfiguren, denen man auch die Daumen drückt (wobei Enis genau wie so ziemlich alle Nebencharaktere des Films ziemlich einen an der Klatsche hat; sind die Teenager in Schweden wirklich alle so...verklatscht?^^).
7/10
Der war...seltsam. Arbeitet insgesamt eher mit Bildern als mit Dialogen, was ja erstmal nicht allzu außergewöhnlich ist, aber die Gespräche sind dazu nicht nur recht spartanisch, sondern auch teilweise befremdlich ziellos abgelaufen (ich erwarte natürlich nicht von liebestechnisch verunsicherten Teenagern, dass sie immer Klartext reden, aber hier hat man's mit der "stille Wasser sind tief"-Schiene dann doch ziemlich übertrieben). Insgesamt ein interessanter und sogar spannender Film mit etwas enttäuschendem Ende (weder konsequent noch einfallsreich, sondern einfach nur recht offen; lässt damit aber zumindest Raum für eigene (bevorzugte) Endinterpretationen).
Wirklich angetan hat es mir hier Pauline Acquart.
7/10
Der war sehr leichtherzig. Genau so leichtherzig wie es der Titel vermuten lässt, glücklicherweise aber nicht ganz so albern wie man dabei glauben könnte (etwas albern, aber nicht zu albern). Restaurantwettkampf mit indischer Protagonistin, die sich in ihre Teampartnerin verliebt, aber Bammel davor wegen ihrer traditionsbehafteten Mutter hat. Seichte und vorhersehbare Handlung, die aber einfach nett erzählt und hübsch anzuschauen ist (wie die alten Disney-Filme in der Hinsicht =) ).
6,5/10

Der war spannend. Genau so spannend wie in meiner Erinnerung und es gilt für mich das gleiche wie bei 96 Hours. Mag mancher als simples Actionkino abtun, ändert aber nichts daran, dass man hier IMO eine eher simple Prämisse wirklich verdammt gut weil durchgehend spannend umgesetzt hat. Hier kommt außerdem hinzu, dass ich Farrell in seiner Rolle sehr stark finde und angetan von Filmen bin, die nur an einem einzigen Schauplatz spielen und dabei alles andere als langweilig sind.
Allerdings muss ich nun glaube ich zum ersten Mal seit langem eine Lanze für eine deutsche Synchro brechen. Gerade habe ich ihn auf Englisch geschaut und den deutschen Sprecher des Anrufers habe ich als wesentlich besser empfunden. Der englische Sprecher ist sehr ruhig, während der deutsche die ganze Zeit einen so herrlich manischen Unterton in der Stimme hatte, ohne dabei schrill zu werden, was Stu's Situation noch ein ganzes Stück beklemmender gemacht hat. Zumindest laut meinem Gedächtnis, muss mir demnächst wohl nochmal die deutsche Fassung geben.
8/10
- Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen

Unfassbar guter Film, jedes mal wieder. Was da alles an Ideen drinsteckt ist gerade für Videospieler immer wieder lustig. Was wäre Donkey Kong ohne die Loren und wer denkt sonst noch an einen Videogamedungeon wenn Indy und seine Freunde sich durch den Tempel schlagen?
Das lustige an diesem Film...sowas würde man heute nicht mehr herstellen. Wenn das der vierte Teil gewesen wäre, würden Lucas und Spielberg heute sicherlich persona non grata in Hollywood sein. Natürlich war es schon damals kontrovers einen Groschenroman bis in die letzte satirische bzw. rassistische Konsequenz durchzufilmen, aber heute wäre das absolut unmöglich. Ich liebe auch die weibliche Hauptrolle, die ich für eine großartige Damsel in Distress Satire halte, auch wenn heute ebenfalls viele es eher ernst und als offen frauenfeindlich einstufen würden.
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johndoe1197293
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Uncertainty
Spannend, toll erzählt und mit großartigen Hauptdarstellern besetzt, die hier sehr authentisch und absolut überzeugend sind. Darüberhinaus ein interessanter Ansatz der zum Nachdenken anregt.
Neben The Place Beyond The Pines für mich einer der interessantesten Filme der letzten Jahre, wobei dieser hier im direkten Vergleich zum einen weitaus straighter, aber zum anderen auch experimenteller ist.
Ich will aber nicht zu viel verraten. Am besten man meidet alle reviews, informiert sich überhaupt nicht über die Story und läßt sich auf diese Mischung aus Thriller und Indie-Familienfilm/drama einfach ein.
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johndoe827318
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Re: Zuletzt gesehen

Und da ist es vorbei.
Was hatte ich für einen Spaß mit der Serie, vor allem Season 2,4 und 7 waren so was von genial.
Und die letzte?
Naja, war jetzt bei weitem nicht so schlimm wie ich nach all den Unkenrufen befürchtet habe, aber enttäuschend war es trotzdem. Es fehlt hier einfach an Spannung. Den Gegenspieler empfand ich als sehr uninteressant und kaum bedrohlich, die Nebencharaktere sind recht generisch und langweilig (Zack ist ja noch okay, aber Debras neuer Partner und der Marshall waren einfach zu profillos und Dr. Vogel war mir zu Deus Ex Machina mäßig und hat Dexters Psyche entmystifiziert ohne dabei selbst eine prägnante Figur zu sein) und selbst das Finale ist nicht wirklich packend.
Das Ende selbst fand ich zunächst okay, weil es halbwegs konsequent war, aber dann
Spoiler
Show
kam die Szene, in der Dexter putzmunter in seiner Hütte hockt. What the fuck? Selbst wenn er den Sturm irgendwie überlebt hat, warum hat er sich dann nicht anderweitig umgebracht, wo er doch davon überzeugt ist, dass dies das beste wäre?
6,5/10
Grandiose Serie, schwaches Ende.
Meine Staffelrangliste:
2 > 7 > 4 > 5 > 1 > 6 > 8 > 3
- RuNN!nG J!m
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Re: Zuletzt gesehen

Gladiator
Das Ende wirkt auf mich einen Hauch zu dramatisch, ansonsten gute Unterhaltung.

Betas - 01x05 "Takin' It To The Streets" & 01x06 "Lowdown"
Waaarum wurde die Serie schon nach einer Staffel eingestampft ?
- Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen
Also das Finale und die letzte Staffel hatten imho schon ein paar mehr Probleme als nur die unmittelbar letzte Szene:Blood-Beryl hat geschrieben: Das Ende selbst fand ich zunächst okay, weil es halbwegs konsequent war, aber dannSpoilerShowkam die Szene, in der Dexter putzmunter in seiner Hütte hockt. What the fuck? Selbst wenn er den Sturm irgendwie überlebt hat, warum hat er sich dann nicht anderweitig umgebracht, wo er doch davon überzeugt ist, dass dies das beste wäre?
Spoiler
Show
Allein der ganze "wir wollen nach Argentinien abhauen"-Plan wirkt für mich wirklich kindisch, vor allem weil es in allen Staffeln immer darum ging das Dexter seinem Sohn ein normales Leben bieten will. Die Erkenntnis das er ein schlechter Mensch ist der allen Unglück bringt, wirkt sehr gezwungen, weil Debs Tod ja nicht das erste mal ist das jemand wegen ihm stirbt. Das er es für richtig hält seinen Sohn, der wohlgemerkt in allen Staffeln immer als das wichtigste für ihn dargestellt wird, in den Händen einer skrupellosen Killerin lässt...komplett out of character

Wie alle Ang Lee Filme ist auch dieser ein Kritikerliebling und wie bei allen Ang Lee Filmen bleibe ich ein bisschen ratlos zurück. Nicht das die irgendwie schlecht gemacht wären oder keine originellen Settings hätten, aber ich finde das er stets viel zu wenig daraus macht. Ich konnte vor allem zum Ende hin Mr. Yees Handlungen wenig nachvollziehen und wenn ich wirklich darüber nachdenke habe ich fast den Eindruck das dieser Film mal wieder wegen einiger ganz wenigen Szenen berühmt ist und das sind die Sexszenen die wirklich recht weird gefilmt sind. Da ich mir gerade ein bisschen Trivia durchlese, täuscht mich mein Eindruck nicht, denn auch Ang Lee waren diese Szenen wohl am wichtigsten...warum auch immer. Die Spannung die sich bis zu dieser Affäre aufgebaut hat, wird so in ein dämliches Arthouse-sex-is-art-Ding verbraten.
Ich werde nie verstehen warum von allen talentierten asiatischen Filmemachern ausgerechnet Ang Lee der Oscar/Box-Office-Typ geworden ist, aber nun gut...zumindest weiß ich warum ich den bisher nicht geguckt habe und kann mich da auf mein Gefühl verlassen.


