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Hier gehört alles rein, was nichts mit dem Thema Spiele zu tun hat.

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johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

Auch ohne etliche Filme mit gleicher Prämisse gesehen zu haben, finde ich selbige einfach total seicht.
Man muss doch als Autor psychologisch nur 2cm weit denken, um auf einen Teenager zu kommen, der wegen Mobbing ausrastet und dann mit übernatürlichen Fähigkeiten munter losschnetzelt (sei es nun Telekinese oder sonst was). Gleiches gilt für eine fanatische Christin.
Wäre noch irgendeine Wendung dabei gewesen, würde ich ja nicht so meckern, aber die gibt es einfach nicht.

Carries Ausraster bahnt sich an -> Mitschüler bereiten fiesen (und für den Zuschauer offensichtlichen) Plan vor -> Plan funktioniert -> Carrie rastet aus -> Fertig

Wo ist da in irgendeiner Weise etwas einfallsreiches oder gar Spannung zu finden?
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ShadyAV
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Beitrag von ShadyAV »

Ja das Stimmt. Für einen Stephen King ist der Film recht vorhersehbar.

Zufälligerweise habe ich mir gestern Nacht den hier angeschaut. :mrgreen:
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Blood-Beryl hat geschrieben:Auch ohne etliche Filme mit gleicher Prämisse gesehen zu haben, finde ich selbige einfach total seicht.
Man muss doch als Autor psychologisch nur 2cm weit denken, um auf einen Teenager zu kommen, der wegen Mobbing ausrastet und dann mit übernatürlichen Fähigkeiten munter losschnetzelt (sei es nun Telekinese oder sonst was). Gleiches gilt für eine fanatische Christin.
Wäre noch irgendeine Wendung dabei gewesen, würde ich ja nicht so meckern, aber die gibt es einfach nicht.

Carries Ausraster bahnt sich an -> Mitschüler bereiten fiesen (und für den Zuschauer offensichtlichen) Plan vor -> Plan funktioniert -> Carrie rastet aus -> Fertig

Wo ist da in irgendeiner Weise etwas einfallsreiches oder gar Spannung zu finden?
Also wenn ich noch nie was von dem Film gehört habe, erwarte ich doch nicht wirklich das sie
Spoiler
Show
Amok läuft
Ich setz das mal in Spoiler, aber der klassische Verlauf solcher Filme ist das sich die graue Maus gegen alle behauptet und eine stärkere Persönlichkeit wird, vielleicht noch den Guy bzw. das Girl bekommt usw. usw.
Das gilt selbst im Horrorbereich das quasi sie als Identfikationsfigur
Spoiler
Show
die Bedrohung , das finale Monster ist
ist auch heute noch sehr ungewöhnlich und war eine Revolution des Horrorkinos.

Nun gut, ich habe den Film glaube ich früh genug gesehen um genau diese Elemente richtig geil zu finden. Ist aber auch egal, ich finde ja Blade Runner Scheiße also was rede ich hier von Klassikern. :wink:
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RuNN!nG J!m
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Beitrag von RuNN!nG J!m »

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Betas - 01x01 "Pilot" & 01x02 "Kid Charlemagne"

Schade, dass es schon nach 11 Episoden zu Ende sein wird...
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Oprhan Black Season 02 Episode 01

Toller Auftakt und ist im Grunde eher die elfte Episode als eine wirklich ganz neue Staffel, da es nahtlos in der Minute weitergeht wo die erste Staffel aufgehört hat. Fühlt sich wirklich wie die erste Staffel von Dark Angel an, nur in der Jetztzeit. Tatiana Maslany ist wieder mehr als phantastisch. Was mir gar nicht aufgefallen ist: Sie spielt auch die "Protobitch", den Ausruf habe ich in der ersten Staffel nicht verstanden, aber jetzt macht es Sinn...kaum wieder zu erkennen. Die beste weibliche Performance die zur Zeit im Fernsehen angeboten wird, ab 2. Mai auf ZDF-Neo.
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Cedem
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Beitrag von Cedem »

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Nacheinander geguckt, kann man in jeder Hinsicht empfehlen.
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

Blood-Beryl hat geschrieben:Dann führ dir doch einfach vor Augen, dass ich es (logischerweise) aus heutiger Sicht bewerte.
Blood-Beryl hat geschrieben:Auch ohne etliche Filme mit gleicher Prämisse gesehen zu haben, finde ich selbige einfach total seicht.
[..]
Na ja, du kannst zwar einen dermassen alten Film anhand heutiger Standards betrachten, aber dann kannst du es eigentlich direkt lassen den Film zu schauen, wenn du nur darauf baust.
Man muss solche Filme, genauso wie Bücher, Gemälde etc. immer mit dem dazugehörigen Backgroundwissen schauen/lesen/betrachten. Der Film hat das Publikum damals geschockt, sowas gab es im Mainstreamkino noch gar nicht. Die Sichtweise auf Kinder, junge Frauen war eine andere als heute usw. Die Gesellschaft hat sich verändert, wir sind aufgeklärter hinsichtlich der Psychologie des Menschen. Heute würde man den Film natürlich völlig anders betrachten, bei all den kranken Horrorfilmen und Psychothrillern, die seitdem erschienen sind, in einer Zeit in der in nahezu regelmäßigen Abständen junge Menschen einander töten.
Was dir heute so klischeehaft vorkommt, war es damals noch nicht. An solche Werke sollte man immer mit einem gewissen Respekt herantreten. Das sage ich nicht, weil ich jetzt speziell diesen Film toll oder was auch immer fand.
Davon abgesehen behaupte ich mal, dass die Story bei Carrie wie bei den meisten folgenden Horrorfilmen/Psychothrillern nicht das wichtigste ist; der Film hat andere "Werte". :wink:
johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

Na ja, du kannst zwar einen dermassen alten Film anhand heutiger Standards betrachten, aber dann kannst du es eigentlich direkt lassen den Film zu schauen, wenn du nur darauf baust.
Wie kurzsichtig und unsinnig ist diese Aussage denn bitte? Es gibt eben Filme, die hervorragend gealtert und auch heute noch für jemanden wie mich, der sie erst nach der Jahrtausendwende gesehen hat, top sind (z.B. 12 Angry Men) und auf der anderen Seite halt solche, die heute IMO nicht mehr zünden, wie eben Carrie.
Es ist ja wohl absolut legitim, zu sagen, dass man einem damals beeindruckenden Film heute nicht viel abgewinnt.
Man muss solche Filme, genauso wie Bücher, Gemälde etc. immer mit dem dazugehörigen Backgroundwissen schauen/lesen/betrachten.

Mache ich und ich respektiere es auch, wenn mir jemand unter Belegen sagt, dass Film x damals das Kino revolutioniert hat. Ändert aber auch nichts dran, dass ich ihn heute schwach finde. Ich stelle ihn ja nicht als seit eh und je überbewertet dar o.Ä., ich finde ihn nur aus heutiger Sicht schwach. Ja, ich wiederhole mich, aber ich finde es auch extrem albern, dass man meint, mich dafür tadeln zu müssen, dass ich einem Film keinen Bonus für sein Alter gebe.
Wenn man mir schon mit dem Historikerargument...
Man muss solche Filme, genauso wie Bücher, Gemälde etc. immer mit dem dazugehörigen Backgroundwissen schauen/lesen/betrachten.

...kommt, dann soll man den Zirkel doch auch bitte zu Ende denken und dann schnallen, dass es neben der zeitgenössischen auch die gegenwärtige Betrachtung auszuführen gilt. Letztere ist logischerweise die persönlichere und für mich als Konsument damit auch die wichtigere.
Was dir heute so klischeehaft vorkommt, war es damals noch nicht. An solche Werke sollte man immer mit einem gewissen Respekt herantreten.
Wie gesagt, es ist völlig legitim, das Teil aus heutiger Sicht zu bewerten und sich dann ein Urteil über die aktuelle Qualitätseinordnung zu erlauben. Ich spreche dem Streifen ja keinen Klassikerstatus ab, sondern einfach die Behauptung, er gehöre nach wie vor zur Palastelite.
"Respekt" für ältere Werke ist auf analytischer Ebene schön und gut, auf der nun zeitgemäßen Bewertungsschiene verwandelt der sich aber ganz schnell in die zu Unrecht Bonuspunkte verpassende Nostalgiebrille.
Davon abgesehen behaupte ich mal, dass die Story bei Carrie wie bei den meisten folgenden Horrorfilmen/Psychothrillern nicht das wichtigste ist; der Film hat andere "Werte".
Habe ich auch nicht behauptet. Aber ein Horrorfilm/Psychothriller muss für mich einfach spannend bzw. unheimlich sein, um zu funktonieren. Sonst hat er doch seinen Genrezweck vollkommen verfehlt.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ist die Frage ob Carrie ein klassischer Horrorfilm/Psychothriller sein wollte. Für mich hat er zwar diese Elemente und als 15jährigen hat der mich auch ziemlich weggeblasen, aber ist auch ein Coming of Age-Film und hier für meine Begriffe ebenfalls einzigartig. Es würde mich tatsächlich interessieren was du vom Remake hältst, auch wenn das erstmal keinen Reiz auf dich ausüben dürfte, aber der ist zumindest "zeitgemäßer" inszeniert.
johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

Hatte auch erst überlegt ob ich mir den direkt hinterher zum Vergleich anschaue, aber da mir nun eben einfach die Grundprämisse nicht gefallen hat...
Außerdem bin ich großer Chloe Fan, sodass ich wohl wirklich Gefahr laufen könnte, den zu mögen (und dann hier gelyncht zu werden). =/
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Captain Mumpitz
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Beitrag von Captain Mumpitz »

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Ich hatte mir 1-2 Trailer und ein Serienreview angesehen um zu entscheiden ob mich das interessieren soll oder nicht. Die Ausgangslage fand ich recht nett, vor allem weil ich Serienmörder-Zeugs sowieso sehr mag.
Ich hab mir dann die ersten beiden Folgen gestern angesehen und bin nicht sonderlich angetan..

Der Antagonist hat kein wirklich herausstechendes Motiv und ist dadurch auch kaum interessant. Vor allem ist er mir auch nicht krank genug. Kevin Bacon andererseits spielt (bislang) den typischen 08/15 FBI-Agenten mit Trauma und Alkohoproblem. Klischees, yaaaaay.

Also die Serie hat schwere Probleme damit in Gang zu kommen, dabei sollen gerade die ersten Folgen sehr gut sein, bevor es ein wenig zusammensackt und am Ende wieder Gas gibt. Bloss scheine ich diesen Tollen Start doch wohl verpasst zu haben.
Sehe im Moment keinen Anlass dazu, die Serie noch weiter zu gucken :(
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Orphan Black Season 02 Episode 02

Sehr gut das sie den Major-Plot-Point schon aufgelöst haben...ich hätte die Serie gehasst wenn die Staffel immer darum gegangen wäre das Sarah ihr Ziel immer um Sekunden verpasst. Mal sehen wie es jetzt weitergeht. Kann jetzt ziemlich viel passieren.

Für alle ausgehungerten Park Chan Wook Fans, denen Snowpiercer nicht genug ist, hier mal ein Musikvideo directed by him. K-Pop wie es nur sein kann. Mischuns aus diesem altem 90er Jahre Backstreet Boys Video und I´m a Cyborg. Nichts besonderes, aber Fanboys sind Fanboys:
https://www.youtube.com/watch?v=B4uzwtWBQgk
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

@Blood-Beryl:

Ist der Vorwurf der "unsinnigen Aussage" für dich etwa irgendeine Art von Argument?!
Du wirfst mir Kurzsichtigkeit vor, aber gerade deine letzten posts zeugen davon (wie du auch betonst), dass du nur aus deiner aktuellen Position heraus wertest, ohne jegliches Hintergrundwissen. Das ist dann also weitsichtig? Das hörtsich schon etwas absurd an, meinst du nicht? :wink:
Deine Meinung in Ehren, aber ich fand deine Aussagen einfach etwas einseitig. Es ist nicht böse gemeint, aber so einem Streifen aus heutiger Sicht Klischeehaftigkeit und Vorhersehbarkeit vorzuwerfen hat was...na ja...eigentlich recht amüsantes. :lol:


NoCrySoN bringt es sehr schön auf den Punkt:
Aussagen wie "vorhersehbar, einfallslos, unoriginell, Klischees" finde ich bei solch alten Filmen immer etwas fragwürdig, da meist genau solche Filme das Genre und die dazugehörigen Klischees erst gegründet haben.
Ich bin der Meinung, dass man einem alten Film, der gewisse Standards gesetzt hat, in seiner damaligen Zeit neues bot usw., fehlende Ori­gi­na­li­tät oder Klischeehaftigkeit gar nicht vorwerfen kann, nur muss man dazu wissen, dass er eben dies getan hat. Klar, man kann davon sprechen, dass das Werk gut/schlecht gealtert ist und das kann auch jeder sehen wie er will, aber das ist imo etwas anderes.
Aber vielleicht bedarf das eher einer Grundsatzdiskussion, die hier nicht zwingend reingehört. :wink:


Edit:
Blood-Beryl hat geschrieben:Aber ein Horrorfilm/Psychothriller muss für mich einfach spannend bzw. unheimlich sein, um zu funktonieren. Sonst hat er doch seinen Genrezweck vollkommen verfehlt.
Sehe ich genauso. Nur kann man das von so einem alten Film nicht mehr erwarten. Als er damals in die Kinos kam, haben sich die Leute in die Hosen gemacht und waren verstört. Es ist viel zu offensichtlich, dass dies heute bei einem erwachsenen Menschen kaum noch der Fall sein wird.
Man kennt das doch als gamer noch etwas aktueller: wer damals das erste Resi nicht gespielt hat und es heute zum ersten mal zockt, der wird wohl eher schmunzeln, als dass ihm der Angstschweiß kontinuierlich über die Stirn läuft. Das ändert aber nichts daran, dass die Leute damals vor Angst gezittert und an die Decke gesprungen sind und es ändert auch nichts daran, dass dieses Spiel enorm prägend war für Horror- und Actionspiele und es wohl immer noch ist. :) Das sollte man einfach im Hinterkopf behalten. :wink:
Grauer_Prophet
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Beitrag von Grauer_Prophet »

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johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

@CryTharsis

Wir drehen uns im Kreis.
Du wiederholst dich mit deinem Etablierungsargument und ich habe doch nun auch mehrfach erwähnt, dass ich dem Film seine damalige Wirkung/Leistung nicht abspreche.
Die darf einen aber doch nicht daran hindern, Filme (oder Games oder was auch immer) auch mal ganz nüchtern aus heutiger Perspektive zu bewerten.
Mir da Ignoranz vorzuwerfen (bzw. zu implizieren) finde ich einfach unangemessen und scheint mir auch einfach zu sehr aus Nostalgieboni entsprungen zu sein.

Ich möchte jetzt aber auch nicht anfangen mit Mistgabeln um mich zu schmeißen.
IMO sind unsere beiden Positionen doch ganz gut vertreten, wenn ich sage, dass damals revolutionäre oder einfach sehr gute Filme durch den Zahn der Zeit mit ihren neuen Kollegen oft nicht mithalten können.
Wenn wir uns darauf einigen können, schön.
Wenn nicht, schade.