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mr archer
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von mr archer »

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War in der Görlitzer Vorpremiere (war der Hauptdrehort). Ein sehr schöner Anderson. Kommt bei mir jetzt nach den Tiefseetauchern auf Platz 2. Großartiger, obszön gut besetzter Cast, aus dem Fiennes und sein junger Partner Revolori herausragen. Beide sind fantastisch! Dafoe, Goldblum und Norton sind auch sehr gut. Das Ganze erinnert vom Tempo her an klassische Lubitsch oder Wilder - Komödien und ist charmant bis an die Grenze des Ertragbaren und eine rührend-melancholische Feier eines multikulturellen Europas, wie es so wohl nur als Märchen vorkommt. Passt daher auch politisch sehr gut in die Zeit, wo auf dem alten Kontinent gerade das große nationale Revival eingeläutet wird. Ein Ami träumt den Europäern ihren Kontinent vor. So muss das sein.

Hingehen, Spaß haben. Wenn man was mit Anderson anfangen kann.
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

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I mag.
Das große "Finale" hätte man ruhig noch etwas gewaltiger gestalten können, aber nun gut.
(Allein wegen dem Soundtrack <3, ja er ist der gleiche wie aus der letzten Staffel ... naund? ... er ist toll! :D)

Auf jedem fall gute Dr Who-Kost :)... nächste Staffel soll kommen!


PS: Von John Hurts Rolle würde ich zu gerne mehr sehen. innerhalb von einer "Folge" so viel Sympathie zu Entwickeln, hat bei mir kein anderer Doktor bisher geschafft. (Und ich tu mich wirklich schwer mit neuen ...)
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Newo
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Beitrag von Newo »

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Der Film hat seine Momente und ich konnte durchaus paar Mal lachen. Nichtsdestotrotz ist er zu lang und man kann sich denken wie die Handlung sich entwickelt.
Einen Oscar für DiCaprio könnte ich hier nicht vertreten, da auch seine Rolle nicht wirklich eine symphatische Persönlichkeit ist.
Wall Street ist hier definitiv die bessere Alternative, da ein ähnlicher Kontext gegeben ist und Michael Douglas einfach brilliant ist.
insomniac©
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Beitrag von insomniac© »

Einen Oscar für DiCaprio könnte ich hier nicht vertreten, da auch seine Rolle nicht wirklich eine symphatische Persönlichkeit ist.
Naja, das ist aber auch kein Kriterium. Zum Beispiel muss man Michael Fassbenders Charakter in 12 Years A Slave einfach hassen, aber er hat sie so überzeugend und genial gespielt, dass er sich locker einen Oscar als besten Nebendarsteller verdient hätte. Es geht um den Schauspieler und seine Leistung, und nicht um die Liebenswürdigkeit des Charakters ;)
Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber man hört nicht ohne Grund, dass diCaprio einen Oscar dafür verdient hätte. Genauso wie für seine Rolle und Django Unchained vorletztes Jahr. Er ist einfach einer der Besten.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Zwar hat er den Oscar hier tatsächlich verdient, aber ich finde man merkt an deinem Beispiel ganz gut das es hier nicht wirklich um die Rolle geht. DiCabrio scheint einfach dran zu sein. Natürlich denken viele sowieso das er nie besser war. Fassbender entwickelt sich auch mehr und mehr zu so einem Kandidaten.
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Zero Enna
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Beitrag von Zero Enna »

war zwar schon am freitag, hab seitdem aber noch nix weiter geschaut ^^

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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Good Wife Episode 12

Ja, wenn man die ganze Zeit zuhause an Office-Dokumenten hockt, hat man nicht viel Ablenkung außer nebenbei ne Serie zu gucken, kann gut sein das die Staffel heute noch weggehauen wird.

Man merkt an einem ganz bestimmten Aspekt das die Serie nicht zur absoluten A-Klasse gehört und zwar am Casting. Ein paar der Frauen in der Serie sind einfach lächerlich. Da haben wir die heiße, lesbische FBI-Agentin die aussieht wie 18 und so redet wie ein Pornostar oder die schnippische, heiße Staatsanwaltsverhandlungsführerin (whatever) die ebenfalls aussieht wie 20. Es gibt auch ein paar männliche Rollen denen ich das nicht ganz abnehme, aber da geht es noch. In den A-Klasse-Serien findet man sowas eben nicht.
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danke15jahre4p
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Beitrag von danke15jahre4p »

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4/10

meine güte, der mit abstand schlechteste "alien" film.

greetingz
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

insomniac© hat geschrieben:
Einen Oscar für DiCaprio könnte ich hier nicht vertreten, da auch seine Rolle nicht wirklich eine symphatische Persönlichkeit ist.
Naja, das ist aber auch kein Kriterium. Zum Beispiel muss man Michael Fassbenders Charakter in 12 Years A Slave einfach hassen, aber er hat sie so überzeugend und genial gespielt, dass er sich locker einen Oscar als besten Nebendarsteller verdient hätte. Es geht um den Schauspieler und seine Leistung, und nicht um die Liebenswürdigkeit des Charakters ;)
Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber man hört nicht ohne Grund, dass diCaprio einen Oscar dafür verdient hätte. Genauso wie für seine Rolle und Django Unchained vorletztes Jahr. Er ist einfach einer der Besten.

Was die Rolle angeht, ist es natürlich klar, dass man da bei der Verleihung nicht auf eine mögliche Sympathie mit der Figur achten sollte. Ich würde abgesehen von vorhandener oder nicht vorhandener Sympathie für DiCaprio oder seine Figur ihm definitiv nicht den Oscar für diese Rolle geben, da ich seine Leistung nicht für ausergewöhnlich halte, eigentlich eher lediglich im soliden Bereich.

Wulgaru hat geschrieben:Zwar hat er den Oscar hier tatsächlich verdient, aber ich finde man merkt an deinem Beispiel ganz gut das es hier nicht wirklich um die Rolle geht. DiCabrio scheint einfach dran zu sein. Natürlich denken viele sowieso das er nie besser war. Fassbender entwickelt sich auch mehr und mehr zu so einem Kandidaten.
Nur dass Fassbender einfach innerhalb kürzester Zeit diesen Status erreicht hat. :wink:


Aber er wird ihn wohl nicht kriegen.
Ich habe letztens einen desillusionierenden Artikel darüber gelesen, wie die Oscars eigentlich funktionieren und die Chancen, dass DiCaprio den Oscar kriegen wird, stehen leider deutlich besser.....weil er und Scorsese einfach geradezu obszön viel Werbung für den Film gemacht haben. Und nur darum geht es: lass deinen Oscaranwärter in genügend teuren Altersheimen ind den USA spielen und mache nebenbei allgemein noch etwas mehr Werbung, dann kannst du dir höhere Chancen erhoffen. Diejenigen, die den Gewinner wählen, sind schließlich überwiegend sehr alte, weiße Männer.
Und es ist gut, wenn man einen Produzenten hat, der sich finanziell und propagandistisch einsetzt und auch mal bereits ist, einen Konkurrenzfilm z.B. als antisemitsch auszurufen, damit dieser in der Presse negative Schlagzeilen bekommt, mit denen dann die Chancen auf einen Preis sinken.
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Wulgaru
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von Wulgaru »

Diesen Ruf hatten die beiden aber weiß Gott nicht immer. Scorsese musste nicht von ungefährt bis Departed warten um seinen Oscar abzuholen und was Titanic mit Leos Karriere gemacht hat, brauch man wohl nicht zu sagen. Daher muss man bei Fassbender eben auch festhalten das es seine Zeit braucht. Für Shame und dergleichen kriegt man eben keinen Oscar.

Den umgekehrten Fall gibt es ja auch, aber das ist meist gar nicht so gut. Hilary Swank hat sogar zwei der Dinger, aber in der absoluten A-Riege konnte sie sich nie etablieren, obwohl sie früh in ihrer Karriere gewonnen hat.
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Chibiterasu
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von Chibiterasu »

mr archer hat geschrieben:Bild

War in der Görlitzer Vorpremiere (war der Hauptdrehort). Ein sehr schöner Anderson. Kommt bei mir jetzt nach den Tiefseetauchern auf Platz 2. Großartiger, obszön gut besetzter Cast, aus dem Fiennes und sein junger Partner Revolori herausragen. Beide sind fantastisch! Dafoe, Goldblum und Norton sind auch sehr gut. Das Ganze erinnert vom Tempo her an klassische Lubitsch oder Wilder - Komödien und ist charmant bis an die Grenze des Ertragbaren und eine rührend-melancholische Feier eines multikulturellen Europas, wie es so wohl nur als Märchen vorkommt. Passt daher auch politisch sehr gut in die Zeit, wo auf dem alten Kontinent gerade das große nationale Revival eingeläutet wird. Ein Ami träumt den Europäern ihren Kontinent vor. So muss das sein.

Hingehen, Spaß haben. Wenn man was mit Anderson anfangen kann.
Bin ich schon mal neidisch. Hab ganz viel Bock auf den Film. Der Trailer war schon wieder super. Sieht wieder nach nem originellem Setting aus. Schön zu hören, dass er gut geworden ist!
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tommyGC
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Beitrag von tommyGC »

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War ganz gut, die Vorgänger haben mir aber besser gefallen -> 7/10

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Absolut genialer und super spannender Thriller, der trotz 150min Laufzeit keine Sekunde langweilig wird -> 9/10
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Good Wife Episode 18

Ich weiß gar nicht ob ich da nicht zu viel interpretiere, da ich mir nicht sicher bin wie konsistent die Charakterentwicklung bei dieser Serie ist, aber ich finde ziemlich gut wie Alicia und Peters Beziehung beschrieben wird. Obwohl es nie ausgesprochen wird und von den Dialogen sogar häufig gegenteilig abläuft, sind zwei Dinge relativ klar: Sie hat ihm nicht verziehen und er hat sich nicht geändert. Das fand ich besonders schön während der Kondomepisode. Wenn er wirklich reuig wäre, wäre er nicht von jetzt auf gleich so wertend, misstrauisch und verurteilend. Genauso wie die Beziehung ist die indische Ermittlerin. Trotz PG13-Status gelingt es den Autoren relativ clever ihre ganzen ungewöhnlichen Charaktereigenschaften recht klischeefrei rüberzubringen.
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$tranger
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Beitrag von $tranger »

Gravity

Ganz, ganz großes Kino. Ich fand den Film wirklich sehr gut. Die Schauspielerische Leistung de beiden Darsteller ist einfach klasse.
Selten einen Film gehabt, der so kurzweilig war. Kam mir am Ende vor als hätte ich vielleicht 20 Minuten lang geschaut.
Ich hätte mir die Bluray schon bestellt, wenn ich nicht noch ernsthaft über nen neuen 3d-TV nachdenken würde ^^


Riddick 3

Zurück zu den Wurzeln - Riddick 3 ist eigentlich wie Pitch Black. Fast genau der selbe Ablauf, die gleiche Formel. Und genau das macht den Film in meinen Augen auch viel besser als den zweiten Teil. Jeder, der Riddick mag, sollte sich den Film auf jeden Fall anschauen.


Prisoners

Rewatch. Beim zweiten Mal auch noch sehr gut, weil man schön analysieren kann, ab wann man erste Schlüsse oder Vermutungen anstellen kann. Und ob sich im Vorfeld schon irgendwas vom Ende zeigt.
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Temeter 
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Beitrag von Temeter  »

$tranger hat geschrieben:Ich hätte mir die Bluray schon bestellt, wenn ich nicht noch ernsthaft über nen neuen 3d-TV nachdenken würde ^^
Davon kann ich nur abraten. Das jetzige 3D ist nicht mehr als ein nettes Gimmick, welches in dieser Form nicht lange existieren wird. Im Kino mag sich der Effekt ein bischen länger halten, aber am TV hat man all die Probleme dieser 3D-Technik bei viel schlechterer Qualität.

Fernseher kriegen nicht mal annähernd die Tiefenwahrnehmung des Kinos hin, weswegen man meistens ein 2D-Film hat, in dem ein par Objekte zum Zuschauer herausragen. Und da nicht mal dieser Effekt sonderlich überzeugend ist, arbeitet man mit exzessiver Tiefenschärfe, was nicht selten einen guten Teil des Bildes unkenntlich macht.