[KINO] Star Trek 11

Hier gehört alles rein, was nichts mit dem Thema Spiele zu tun hat.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

@Phobo$

als erstes möchte ich sagen, dass es absolut in Ordnung ist seine eigene Meinung zu haben. Auch ist es sicherlich nicht verkehrt neue Impulse zu setzen. Auch ist mir klar, dass im Kino einfach ein mindest Maß an Action Pflicht ist. Aber ich finde man hätte das anders machen können. Ich zähle mal Star Trek: Der Erste Kontakt auf. Hier gab es eine Menge Action, jedoch wurde meiner Meinung nach das Star Trek Image noch erhalten und ich finde den Film genial so wie er ist. Auch kann man sicher versuchen neue Impulse zu setzen, meiner Meinung nach hätte man sich dafür nur nicht unbedingt die Kirk Ära raussuchen müssen, sondern eine neue Gesichte in der Zukunft stattfinden lassen (meine damit im 24 Jahrhundert, nicht im 23). Da es schwer zu erklären ist, wie die Enterprise zu der Zeit aussieht und später man wieder die alten Kipp Schalter benutzt usw.

Zu dem Saubermann Image, man hat versucht eine positive Zukunft zu schaffen und wollte zeigen, wie sich die Menschheit verändert hat. Und wenn wir mal ehrlich sind verhalten wir uns ja auch nicht mehr wie vor 300 Jahren. Von daher fand ich diesen Punkt nicht als schlimm. Was jedoch wirklich hart war, war das die Charaktere sich immer sehr steif verhalten hatten und immer das Sie verwendeten, aber das liegt mehr an einer oberflächlichen Übersetzung seitens Sat 1.

Dies ist auch nur meine persönliche Meinung und ich hoffe ich habe nicht zu sehr ausgeschweift.
Benutzeravatar
sizzay
Beiträge: 2406
Registriert: 28.08.2002 03:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sizzay »

wenn man einen neuen film in weiter zukunft spielen lassen würde, würde das doch komplett neue möglichkeiten bezüglich einer darauffolgenden serie eröffnen.
man hätte viel mehr freiraum und müsste sich nicht mal annähernd an .. olle kamellen .. halten und man könnte auch genres vermischen, nicht nur stur auf science fiction rumdreschen :o
Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

@sizzay

genau das wollte ich damit sagen. Man würde auch weniger alte Fans vor den Kopf stoßen, die ein festes Bild von Kirk und Spock haben. Die alten Fans würden den Film zwar nicht unbedingt mögen, würde sich aber auch nicht mehr aufregen als bei Nemisis. So wird wieder eine Disskusion losgetreten, dass der Film absolut nicht in das Universum passt und sich nicht in die jetzige Zeitline einfügt.
Benutzeravatar
sizzay
Beiträge: 2406
Registriert: 28.08.2002 03:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sizzay »

@Freezer69

der film würde dann aber von den kritikern zerrissen, dass er ja rein gar nix mit star trek zu tun hat und die marke nur ausgebeutet wird.
sprich "gene roddenberry würde sich im grabe umdrehen" :oops:

edith sagt: wer nicht wagt, der nicht gewinnt :o
Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

@sizzay

Wenn wir mal ehrlich sind, sind alle Serien nach TOS und TNG verdammt weit weg von Roddenberrys Vision einer friedlichen Zukunft. Es ging fast immer um kriegerische Auseinandersetzungen gegen mächtige Gegner, Dominien oder die Borg.

Interessante Ansätze hätte ich gefunden wenn man Sisko zurückgebracht hätte, das hätte auch wie von dir besprochen andere Aspekte in Star Trek mehr eingebracht, denn Götter sind ja eher Fantasy.

Man hätte ja auch einen Action Star Trek Film im Dominien Krieg stattfinden lassen können, da gab es genug Möglichkeiten einen Action betonten Film drehen zu können.
Benutzeravatar
sizzay
Beiträge: 2406
Registriert: 28.08.2002 03:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sizzay »

@Freezer69

das grundlegende problem ist ja, dass man ja schon alle ... rassen ist das falsche wort ... ich sag mal völker vorgestellt hat.
ferengi, borg, klingonen, bajoraner, cardassianer, menschen, dominion, betazoiden, romulaner, vulkanier...
und noch paar die ich vergessen habe :oops:

die idee von star trek gibts schon seit über 40 jahren, sie ist somit 10 jahre älter als star wars.
durchgekaut, ausgelutscht und totgeschaut..
das problem bei uns ist ja, wir erkennen die serie nicht als authentisch an, wenn nicht die schauspieler spielen, die wir mit star trek verbinden.
irgendwann findet sich wieder jemand ein, der sich was traut und eine neue serie auf die beine stellt :)
Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

Ich verstehe was du sagen möchtest. Ich hoffe du bist mir nicht sauer wenn ich ein wenig anderer Meinung bin. Ich denke das alles bis zu einem gewissen Grad ausgelutscht ist und es schwierig ist, weiterhin gute Geschichten zu erzählen. Jedoch sehe ich auch noch viele Fragen, die beantwortet werden können, was ich denke noch recht interessant sein könnte. Ich nenne mal ein paar Beispiele: Wie sieht das Borg Kollektiv aus, nach dem Schlag von Janway? Was ist aus Sisko geworden? Was ist aus dem Dominien geworden nach der Niederlage der Gründer? Wie sieht der Alpha Quadrant nach dem Krieg aus? Was ist aus den Cardassianern geworden nach dem Krieg? Diese Liste hätte ich noch fortführen können, aber ich denke wenn einen das Universum interessiert, gibt es noch Möglichkeiten gute Serien und Filme zu drehen.

Auch muss ich dir ein wenig bei deiner Personenbezogenheit wiedersprechen. Denn dann hätte es ja nie eine Next Generation gegeben, weil die Leute sich ja an Kirk und Co dermaßen geklammert haben, dass Sie etwas neues nie akzeptiert hätten. Aber es ist schwierig eine neue Crew zu etablieren, da gebe ich dir Recht.

Alles in allem finde ich es derzeit nicht verkehrt, dass Star Trek derzeit eine Serien Pause hat. Nur sollte man die Zeit nutzen ein neues Konzept auf den Tisch zu legen und nicht unbedint einen Action Film in der Kirk Ära anzusiedeln.

Wie gesagt ist alles meine Subjektive Meinung. Und man darf ja auch nicht vergessen, dass Star Trek bereits mehr als einmal totgesat wurde und wir wissen ja totgesagte leben länger :wink:
Benutzeravatar
Phobo$
Beiträge: 3250
Registriert: 21.05.2007 13:01
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Phobo$ »

Ich glaube sauer machst du mit deinem Schreibstil niemanden ;)

Das das Star Trek Universum noch Potenzial bietet, möchte glaube ich auch niemand bestreiten.

Es ist das Format der Serien, die viele abschrecken dürfte.

Die letzte Serie(habe anfangs öfter reingeschaltet) hat mir auch besser gefallen als ein DS9 oder ein NG.

Das ist genau der Weg den die Serie gehen sollte, dann würden sie mich vielleicht auch wieder vor den Bildschirm bekommen.

Ein Paradebeispiel für eine exzellente Sci-Fi Serie ist aktuell die Neuinterpretation von Battlestar Galactica. Dort wurde vorrangig der Fokus auf die Charakterentwicklung gelegt. Und das tut der Serie verdammt gut. Sie kommt erwachsen, ernst und alles andere als aufgesetzt daher.

Die Story wird spannend und mit vielen Wendungen erzählt, in der sich die Charaktere weiterentwickeln.

Auch das ist das Problem von vielen Star Trek Serien gewesen, es fehlte ein großartiger Hauptplot. Es wurden zwar vereinzelt Storyfäden gesponnen, die jedoch selten konsequent genutzt wurden.

Deinem Argument bezüglich der "Schönen Zukunft" die die alten Serien suggerieren wollten habe ich nichts entgegen zu setzten. Ausser das diese "Vision" heutzutage als naiv abgestempelt wird und einfach unglaubwürdig erscheint.
Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

@Phobo$

Als erstes finde ich es sehr gut, dass wir hier angenehm diskutieren können, auch wenn wir nicht unbedingt die selbe Meinung haben.

Streng genommen hatten Voyager und DS9 einen Hauptplot, den Weg nach Hause bzw. den Dominien Krieg. Das führte meiner Meinung nach stark dazu, dass diese Serien auch einseitig wurden, im Vergleich zum nächsten Jahrhundert, in dem kaum eine Folge einer anderen gleicht.

Der Punkt Charakterentwicklung, ich finde in der originalen Serie steckte kaum Charakterentwicklung, passte wohl auch nicht so in die Zeit. Bei Next Generation und Deep Space 9 fand ich diesen Punkt eher als eine der stärken der Serie. Bei Voyager wurde dieser Punkt bis auf den Doctor und Seven of Nine fast komplett verpennt. In diesem Argument muss eine neue Serie wirklich nachholen, dass ist korrekt.

Die Vision der besseren Menschheit Naiv? Dieser Punkt ist schwierig, ich verstehe deinen Punkt und er ist nicht von der Hand zu weisen. Jedoch muss ich persönlich sagen, dies ist einer der Hauptpunkte von Star Trek und die Menschheit hat diese Weisheit auch erst gelernt durch einen Atomkrieg und den Kontakt mit einer überlegenen Rasse, was erst zu dieser Veränderung führt. So gesehen empfinde ich das als nicht naiv, als nicht vorstellbar ja. Aber diese Positive Botschaft war und ist der Kern von Star Trek für viele Menschen, die Hoffnung auf eine gute Entwicklung der Menschheit.

In dem Punkt, dass das Format abschreckt, wenn man es nicht von klein auf mochte oder von Anfang an kannte, verstehe ich. Ich sehe es selber bei vielen Leuten die ein paar Folgen schaun, die können nichts damit anfangen oder finden es auch langweilig, wenn nicht sogar total albern.

Ich denke Star Trek braucht einen neuen Anfang, jedoch würde ich einen bevorzugen der mehr den Wurzeln entspricht und weniger auf Action Kino setzt.

Ich denke die Diskussion wird interessant, wenn wir den Film alle gesehen haben und dann unsere Meinungen vergleichen :lol:
Benutzeravatar
sizzay
Beiträge: 2406
Registriert: 28.08.2002 03:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sizzay »

der ideenreichtum der drehbuchautoren ist halt schon sehr ausgereizt, denkt man an die schiere anzahl von folgen, die alle star trek serien zusammen schon hatten.
das fernsehpublikum in den usa ist von den ganzen polizei serien zu sehr verwöhnt worden, da die näher an der realität sind als science fiction jemals sein kann.

früher, wo die leute noch ihre eigenen leben hatten und nicht ... die leben anderer ... mittels verfolgen einer serie ... lebten, konnte man sich noch von der realität entfernen.
und außerdem, die menschheit hat doch angst vor der zukunft, denn die ganzen horrorszenarien, mit denen uns die wissenschaftler, astronomen und vor allem politiker täglich aufs neue erschaudern lassen, sorgen doch für eine gewisse ignoranz dem kommenden gegenüber.
denn etwas, wovon du nicht weißt, dass es existiert, kann dir auch keine angst machen, egal wie schrecklich es sein mag.

in unseren köpfen ist die zukunft als düster manifestiert und allem anschein nach wird die menschheit den dritten weltkrieg nicht überstehen..

albert einstein sagte mal:
ich weiß nicht, mit welchen waffen im 3. weltkrieg gekämpft wird. aber ich weiß, mit welchen im vierten. pfeil und bogen.
Benutzeravatar
Bulli1992
Beiträge: 20464
Registriert: 03.04.2007 11:59
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Bulli1992 »

bisher war Star Trek, obwohl ich Science-Fiction eigentlich mag, nicht mein Fall, aber der Trailer sieht eigentlich ganz gut aus, vielleicht werd ich mal reingehen
Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

Der Ideenreichtum ist ausgerzeit, das ist definitiv richtig. Daher meinte ich eine Star Trek Pause ist eine gute Idee neue Ideen zu sammeln.
Ja der Trend zu diesem ganzen Reality TV ist wirklich nicht sehr schön. Heute kann man sich den ganzen Tag das Leben von anderen Leuten ansehen und sich so viel besser fühlen, weil man ja dieses und jenes nicht macht.

Aber die Angst vor der Zukunft war meiner Meinung nach immer stark, damals sogar noch stärker als heute. Damals befanden wir uns ja im Kalten Krieg und die Aussicht, fast jeden Tag durch einen Atomaren Schlag vernichtet werden zu können, hat einem die Zukunft auch nicht unbedingt versüsst. Genau daraus entwickelte sich ja die ursprüngliche Idee für Star Trek, das Gegenteil zu zeigen. Eine Utopische Gesellschaft zu entwickeln, um der unserigen den Spiegel vors Gesicht zu halten.

Die Folgen des atomaren Krieges wurden in Star Trek verniedlicht, ähnlich wie in Mad Max oder Fallout. Würde wirklich ein nicht begrenzter atomarer Krieg stattfinden, müsste ich sogar Einstein wiedersprechen, denn durch die atomaren Partikel in der Luft würde es zu einer neuen Eiszeit kommen, da kaum noch Sonnlicht die Atmosphäre passieren könnte.

Und ja man sieht das die Weltuntergangsszenarien derzeit wieder stark im kommen sind, ob in Literatur, Kino oder Videospielen.
Freezer69
Beiträge: 137
Registriert: 16.12.2008 11:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Freezer69 »

Ich weiß nicht ob es noch jemand interessiert, aber ich habe mir gerade Star Trek 11 angesehen und würde ihn umgehend als den schlechtesten Film aller Zeiten nommieren. Er versagt völlig als Star Trek und auch als Action Film ist er mehr schlecht als Recht. Ohne Alkohol und einen Kumpel, währe ich nach 10 Minuten bereits aus dem Kino raus.

So bleibt mir nur noch zu sagen Rest in Peace Star Trek :cry:

PS: Sollte das die neue Ausrichtung von Star Trek sein, denke ich es wird schnell in der Versenkung verschwinden, die alten Fans werden das nicht wirklich sehen wollen und gegen andere Action Serien wie Star Wars wird es dann wohl schwer finanziell anzukommen.
Benutzeravatar
sourcOr
Beiträge: 13369
Registriert: 17.09.2005 16:44
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sourcOr »

Hmm, so gehen Meinungen auseinander, die Presse lobt ihn ja in höchsten Tönen. Der Trailer hat MIR persönlich zumindest auch schonmal zugesagt :)
Darth Nihilus
Beiträge: 5236
Registriert: 28.01.2007 20:01
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Darth Nihilus »

Ich will ein Star WARS 7 :cry: