machbetmu hat geschrieben:Wofür braucht man denn bitte beim Tennisspielen Hirn? Also mehr Hirn als beim Fußball? Ich denke man kann beides auch komplett intelektuell unbefangen spielen.
Naa, ich würd mal sagen beim Fußball brauchste mehr Hirn als beim Tennis.
Nein. Weil du beim Tennis deine Schwächen erkennen und akzeptieren musst, um überhaupt eine Chance zu haben. Beim Fußball kann man es sich offensichtlich über Jahre hinweg leisten, nicht an sich arbeiten zu müssen, wie ein Poldi oder ein Schweinsteiger (zumindest bis diese Saison) eindrucksvoll gezeigt haben. Außerdem brauchst du viel mehr Disziplin und mehr Spielintelligenz, als man beim Fußball auf den meisten Positionen benötigt. Beim Tennis kann man es sich jedenfalls nicht leisten, von einem Ball überrascht zu werden, wie es beim Fußball den Stürmern im Strafraum dauernd ergeht.
@ Maxx
Stimmt. Dennoch sind beides Sportarten und verglichen mit Tennisspielern hinken Fußballer athletisch und im Punkt Einstellung deutlich hinterher.
Wenn ich im Frankenstadion bin, hat das in der Tat mit Spitzensport nicht viel zu tun; ist mir aber egal - ich will unterhalten werden, und das kann keiner besser als mein geliebter Depp. :wink:
machbetmu hat geschrieben:Wofür braucht man denn bitte beim Tennisspielen Hirn? Also mehr Hirn als beim Fußball? Ich denke man kann beides auch komplett intelektuell unbefangen spielen.
Naa, ich würd mal sagen beim Fußball brauchste mehr Hirn als beim Tennis.
Wenn man sich Boris Becker und Lukas Podolski anguckt... dann würde ich sagen, dass diese Aussage nicht stimmt. Klar das war jetzt vielleicht etwas verallgemeinert, aber es zeigt, dass man bei beiden Sportarten nicht wirklich Hirn braucht um damit seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Wem Podolski nicht gut genug ist, der kann auch gerne Lothar Matthäus: "I like to play with my balls" oder Franz Beckenbauer oder wen auch immer nehmen. Spielintelligenz hat nichts mit wirklicher Intelligenz zu tun.
Ich hatte in der Oberstufe festgestellt, dass den ganzen 1-komma Abiturienten die meisten Spielzüge und Abläufe aus Fussball, Hockey usw... oft zu komplex waren... es hatte nichts mit fehlender Technik zu tun.
Hier mal 'ne match Statistik:
Tennis: Becker – Curren
Ergebnis 6:3, 6:7, 7:6, 6:4
Gesamtdauer 3 Std 18 min
Reine Spielzeit 18 min (= 9 %)
Ballwechsel 299
Ballberührungen (Schläge) 1004
Ballberührungen pro Ballwechsel 3,4
Gelaufene Strecke ca. 3,2 km
Kairo hat geschrieben:Na, woran lag es diesmal?
Gegner war mit Bremen als Liga 3.er wahrscheinlich wie immer kein Maßstab, Schiedsrichter klar pro Bayern (2. strittiger Elfmeter, Gelbe Karte Mertesacker etc.), glückliches Bayern-Tor zum 1:0 in der Nachspielzeit?
Traurig, du kannst dich nichtmal freuen sondern fragst dich zuerst was andere eventuell auszusetzen haben?
Na wenn ich mich das zuerst fragen würde, dann bräuchte ich aber ziemlich lange zur Formulierung einer solchen Frage, wenn ich mir die Uhrzeit meines Postings anschaue.
Man braucht beim Fußball wohl mehr Spielintelligenz als beim Tennis. Allein die Größe des Spielfeldes und die höhere Anzahl an Gegenspielern erhöht die verschiedenen Möglichkeiten, aus der man die Richtige auswählen muss.
Und Becker und Podolski zu vergleichen ist wie Äpfel & Birnen. Becker ist einer der ganz großen Spieler seines Sports, Podolskis Name wird die Geschichte nicht überdauern.