Jondoan hat geschrieben: ↑10.11.2020 18:28
rainynight hat geschrieben: ↑10.11.2020 17:12
slasher82 hat geschrieben: ↑10.11.2020 15:42
naja, zB Ghost of Tshushima wurde von Jörg getestet, war typisch generische 08/15-Ubisoft-Formel / Fastfoodgaming, und hat eine sehr gute Wertung bekommen ^^
GoT war typisch generische 08/15 Ubisoft-Formel?
Also ich hab alle ACs bis jetzt gespielt und würde nahezu keines mit GoT vergleichen, da es in allen Belangen fertiger war und nahezu alles perfekt funktioniert, was bei AC - trotz jahrelanger Erfahrung - bis heute nicht der Fall ist.
Noch dazu sind eigene Ideen eingeflossen, die schön in das Setting eingebunden waren und mehr Sinn ergeben als alles, was Ubisoft meist als Beschäftigungstherapie ohne großen Sinn so einbaut. Meine Meinung.
Deswegen meine Frage: Sind das deine Worte aufgrund eigener Spielerfahrung oder hast du die Meinung nur von jemandem übernommen?
Nur mal interessehalber...
GoT schlummert heute noch unfertig auf meiner Festplatte ... was war bitte schön an Fuchsbau / Haikus / Lagern clearen den großartig anders als bei AC?
Komisch, das ist irgendwie alles, was ich immer höre, wenn jemand von GoT spricht.
Macht ihr nur Nebenaufgaben? Wie macht ihr das bei AC mit seinen 1000 Militärcamps auf der Karte, um dann eine unbedeutende Kiste zu öffnen...?
Klar, sie sind dabei und ja, es ist teils etwas häufig eingesetzt - geb ich zu.
Dafür lässt es sich in kurzer Zeit erledigen und passt zum generellen Ton des Spiels.
Wenn man es drauf anlegt, kann man sich natürlich nur mit dem Zeug beschäftigen - dann würde es vielleicht sogar mir langweilig werden.
Aber meiner Meinung nach hat man sich bei den Nebenquests (egal ob Begleiter oder normale) sowie der Hauptstory richtig Mühe gegeben.
Die oft kleinen Geschichten haben teils viel Herz. Die Sache mit Jin's "Nanny" hat mich bspw. sehr berührt.
Sowas hatte ich schon lange nicht mehr in einem Spiel. Vielleicht auch, weil ich älter geworden bin und solche Fälle in meinem näheren Umkreis auch schon erkenne.
Oder der Wald, in dem nachts ein Samurai Geist umherirren soll und ungebetene Gäste bei Betreten den Kopf abschlägt.
Auf technischer Seite sind mir sowas wie Animationsfehler oder Bugs, die bei AC selbst nach zig Patches noch an der Tagesordnung stehen - ja sogar nach zig Teilen der Reihe - so gut wie keine aufgefallen.
Ich sage nicht, dass es perfekt ist, aber das Spiel ist der erste Versuch in der AC Schiene und ich finde es besser als jedes AC, was ich bis jetzt gespielt habe. Durchdachter. Ich habe nicht einmal etwas gehabt, was mich aus dem Spiel gerissen hat.
Bei AC und seinem Gameplay passieren mir oft Dinge mit der Figur beim Klettern oder Springen bspw. die ich gar nicht wollte. Da fehlt dann die Kontrolle oder die richtige Steuerung.
Selbst das Befreien bestimmter Höfe hat am Ende einen Grund und führt dazu, dass man nicht einfach nur etwas auf der Karte abhakt, sondern man bekommt Geschenke, welche am Ende wiederum zur Erledigung einer mystischen Quest führen können.
Wenn ich im Vergleich dazu an die Militärcamps vom letzten AC denke, die alle paar Meter auf der Karte waren und so gut wie keine Bedeutung hatten. Ne riesige Karte und kaum was zu sehen.
Oder auch das Pferd wirkt realistischer als jedes, was ich bisher in AC erlebt habe.
Das Einzige, was ich aktuell (nach über 40 Stunden - lasse mir viel Zeit und suche alles selbst ab => wofür man meist auch belohnt wird) nicht gut finde, ist die Tatsache, dass die Gegner einem nicht folgen und einfach wieder ihren Aufgaben nachgehen. Da ist wie eine unsichtbare Barriere, was es aber - soweit ich mich erinnere - bei AC auch schon immer gegeben hat.
Ich will jetzt niemanden bekehren - ganz sicher nicht und viele wollen das auch gar nicht.
Kenne selbst nen Kumpel, der den unteren Teil der Karte erledigt und dann aufgegeben hat.
Begründung: Fuchs hier, Vogel da... bla bla bla...
Spielt denn keiner mehr die sehr schön gemachten Quests mit den nachvollziehbaren Charakteren mit ihren eigenen Hintergrundgeschichten und Beweggründen, die im Gegensatz zu AC nicht wirken, als hätte man sie aus dem Baukasten geklopft?
Ich spiele übrigens ausschließlich auf Englisch. Hätte gerne japanisch genommen, aber das ist mir zu hart von der Aussprache her. Das Englische mit Akzent gefällt mir sehr gut, während beim eigentlich guten deutschen Ton der komplette Flair verloren geht.
Ich würde empfehlen ein Hauptaugenmerk auf die Story sowie die Nebenmissionen zu legen.
Das andere einfach im Vorbeigehen mitnehmen oder liegen lassen.