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Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 15:45
von 4P|BOT2
Die Entwickler arbeiten schon am geistigen Nachfolger, doch erst einmal erscheint Pathfinder: Kingmaker auch für PlayStation 4 und Xbox One. Die so genannte Definitive Edition ist dabei nicht nur eine Umsetzung des ursprünglichen Abenteuers, sondern erweitert das klassische Rollenspiel auch um einen Aspekt, der dem PC-Original bisher fehlte. Im Test nehmen wir sowohl diese Neuerung als auch die te...
Hier geht es zum gesamten Bericht:
Pathfinder: Kingmaker - Test
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 15:55
von Todesglubsch
An dieser Stelle ne kleine Warnung:
Wer sich die Disk kauft, muss sich auf nen 13-17 GB großen DayOne-Patch einstellen.
Wenn ihr den nicht runterladet, habt ihr die gleiche authentische Pathfinder-Erfahrung wie die PC-User beim PC-Release. (Nein, das ist nicht gut)
Natürlich gab es bei der PS4-Version "Probleme mit dem Patch", weshalb dieser erst heute Nacht verfügbar war. Die digitalen Versionen sind nicht betroffen und auf der Xone war der DayOne-Patch für die Disk-User pünktlich zu Release verfügbar.
Ich schreibe das deshalb, weil es hier im Forum ja zwei, drei User gibt, die sich weigern Patches runterzuladen.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 16:14
von Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
So viele?
@Topic
Falls man den Ablauf beim Aufeinandertreffen mit starken Bösewichten jederzeit pausieren kann, trifft man alle taktischen Entscheidungen ja trotzdem in aller Ruhe – so hat es funktioniert, seit Pathfinder: Kingmaker vor zwei Jahren auf PC erschien.
Also 1. muss ich dem mal etwas widersprechen. Nur weil man pausieren kann, finde ich nicht, dass man da irgendwas in Ruhe tun kann. Denn, bei hitzigen Gefechten mit vielen Gegnern kommt man aus dem sekündlichen pausieren und mikromanagen nicht mehr raus. Der Kämpfer ist geschwächt, bis der Zauber vom Priester durch ist, ist der Kämpfer tot, der dann umsonst sekundenlang den Zauber vorbereitet hat. Oder, mein Zauberer beginnt einen Spruch, dann passiert aber irgendwas und ein anderer Spruch wäre besser, also was neues zaubern und wenn ich Pech habe, ist die Situation bis der Zauber fertig ist schon wieder ganz anders und der Zauber nutzlos. Ich gebe dir Recht, für kleinere Kämpfe oder leichte Gegner zum überfahren ist Echtzeit mit Pause besser, aber für alles was etwas mehr Taktik benötigt, ziehe ich Runden jederzeit vor. Da weiß ich, ich bin dran, ich kann jetzt das, das oder das machen und es wird auch das, das oder das getan, bevor irgendwas anderes passiert.
Praktischerweise wechselt man dabei jederzeit zwischen Runden- und Echtzeitgefecht, sodass man sich nicht im Vornherein für eine Spielweise entscheiden muss.
Bei Pillars ist dem ja nicht so, was aber auch damit zusammenhängt, dass für den Rundenmodus die Häufigkeit der Kämpfe angepasst wurde. Heißt das dann für Kingsmaker, ich muss im Rundenmodus genau so oft kämpfen wie im Echtzeitmodus? Das dauert dann ja ewig, nicht dass Kingsmaker nicht ohnehin schon ein enorm langes Spiel wäre.

Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 16:22
von chrische5
Hallo
Da Pause ist, kann man natürlich in aller Ruhe Entscheidungen treffen.
Christoph
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 16:32
von Todesglubsch
Ryan2k6 hat geschrieben: ↑19.08.2020 16:14
Bei Pillars ist dem ja nicht so, was aber auch damit zusammenhängt, dass für den Rundenmodus die Häufigkeit der Kämpfe angepasst wurde. Heißt das dann für Kingsmaker, ich muss im Rundenmodus genau so oft kämpfen wie im Echtzeitmodus? Das dauert dann ja ewig, nicht dass Kingsmaker nicht ohnehin schon ein enorm langes Spiel wäre.
Jup. Hier wurde nichts angepasst. Aber bei Kloppmistkämpfen kannst du ja auf Echtzeit wechseln und sie sind somit schnell(er) vorbei.
Außerdem funktioniert das Regelwerk im Rundenmodus natürlich gut bis besser. Also zumindest besser, als der mit der heißen Nadel zusammengestrickte Rundenmodus in Pillars 2.
So viele?
Aufgerundet.

Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 16:46
von Gentrie
Erstmal Wasteland 3. Dieses hier hole ich mir dann bei den Weihnachtsangeboten.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 17:04
von Siggi77
Hat jemand eine Seite wo einem das mit den Rüstungpunkten erklärt wird? Irgendwie steige ich nicht wirklcih durch Punktesystem durch. Hatte jetzt schon mehrere Anläufe aber richtig verstehen tu ich's nicht

Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 17:05
von Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
chrische5 hat geschrieben: ↑19.08.2020 16:22
Hallo
Da Pause ist, kann man natürlich in aller Ruhe Entscheidungen treffen.
Christoph
Empfinde ich nicht so, da man durch das ständige pausieren nicht in Ruhe ist, sondern im Stress.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 17:29
von Todesglubsch
Siggi77 hat geschrieben: ↑19.08.2020 17:04
Hat jemand eine Seite wo einem das mit den Rüstungpunkten erklärt wird? Irgendwie steige ich nicht wirklcih durch Punktesystem durch. Hatte jetzt schon mehrere Anläufe aber richtig verstehen tu ich's nicht
Such einfach nach dem Pathfinder Regelwerk, oder alternativ nach dem D&D-Regelwerk. Passt zu 80% der Fälle auch
Was genau willst du denn wissen?
Grundsätzlich:
Der Angreifer wirft mit einem 20-seitgen Würfel (d20 / w20) - auf das Ergebnis werden alle Angriffsboni addiert die er hat. Das Endergebnis muss gleich oder höher der Rüstungsklasse des Ziels sein, damit der Angriff trifft.
Also nehmen wir an, der Angreifer hat einen Angriffsbonus von 5.
Sein Ziel hat eine Rüstungsklasse von 12.
Der Angreifer muss also mindestens eine 7 würfeln (7+5=12), damit er mit einem Angriff trifft.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 17:50
von Jondoan
Mal ne etwas andere Frage: wenn das Spiel so gut per Pad spielbar ist, gilt dass dann auch für die PC Version mit Xbox Controller? Oder wurde für Konsolen extra das UI angepasst?
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 18:13
von Todesglubsch
Jondoan hat geschrieben: ↑19.08.2020 17:50
Mal ne etwas andere Frage: wenn das Spiel so gut per Pad spielbar ist, gilt dass dann auch für die PC Version mit Xbox Controller? Oder wurde für Konsolen extra das UI angepasst?
Wenn du die PC-Version im Gamepad-Modus startest, hast du das gleiche UI wie auf der Konsole.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 18:15
von Jondoan
Todesglubsch hat geschrieben: ↑19.08.2020 18:13
Jondoan hat geschrieben: ↑19.08.2020 17:50
Mal ne etwas andere Frage: wenn das Spiel so gut per Pad spielbar ist, gilt dass dann auch für die PC Version mit Xbox Controller? Oder wurde für Konsolen extra das UI angepasst?
Wenn du die PC-Version im Gamepad-Modus startest, hast du das gleiche UI wie auf der Konsole.
Cool, danke. Muss ich mal ausprobieren, auch wenn mir von den DLCs abgesehen eigentlich nur noch das Finale fehlen dürfte.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 18:27
von Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
Todesglubsch hat geschrieben: ↑19.08.2020 17:29
Also nehmen wir an, der Angreifer hat einen Angriffsbonus von 5.
Sein Ziel hat eine Rüstungsklasse von 12.
Der Angreifer muss also mindestens eine 7 würfeln (7+5=12), damit er mit einem Angriff trifft.
Galt für die RK nicht immer niedriger = besser? In deinem Beispiel würde das nicht passen.
Vielleicht meint er auch das leidige Thema THAC0, wobei ich nicht weiß, ob es das noch gibt.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 19:00
von Todesglubsch
Ryan2k6 hat geschrieben: ↑19.08.2020 18:27
Galt für die RK nicht immer niedriger = besser? In deinem Beispiel würde das nicht passen.
Du hast hier noch Baldur's Gate im Kopf, das benutzt aber die 2. Edition von D&D.
Ab der dritten Edition ist es so, wie ich beschrieben habe. In Pathfinder isses ebenso
Den THAC0 gibt es daher auch nicht mehr. Auch der gehörte zur 2. Edition.
Re: Pathfinder: Kingmaker - Test
Verfasst: 19.08.2020 20:31
von Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
Ah, danke für Aufklärung.