4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

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4P|BOT2
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4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von 4P|BOT2 » 17.12.2018 09:49

Red Dead Redemption 2

Hier geht es zum gesamten Bericht: [url=http://www.4players.de/4players.php/spi ... 83528.html[/url]

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Jondoan
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Jondoan » 17.12.2018 12:25

Da muss tatsächlich nichts mehr zu gesagt werden. Einfach der Wahnsinn, was die immersionstechnisch abgeliefert haben. Ich wünschte nur, ich wäre ein größerer Cowboyfan, dann wäre das definitiv ein neues "Spiel für die Insel" :-(
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!

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Ryo Hazuki
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Ryo Hazuki » 17.12.2018 12:29

yup. In allen Belangen anderen Spielen was voraus.

Das reicht vom Wind der durch die Blätter der Bäume weht, über Eichhörnchen die den Boden entlang wuseln, NPCs die ihr eigenes Leben vorspielen bis hin zur immer passenden Musik, Licht und Dunkelheit.

Wenn ich das Spiel anwerfe vergeht die Zeit im Flug. Auf einmal bin ich schon eine Stunde angeln am See, oft immer die gleichen Fische sogar an der Leine. Es wird trotzdem nicht langweilig. Ein Kumpel von mir jagt für sein virtuelles Leben gern in diesem Spiel, mich lässt das völlig kalt und das tolle ist, es zwingt mich auch keiner dazu. Ich geh lieber angeln.

Ich habe das Spiel auch lange nicht durch, werde wohl nie alles gesehen haben. Kann aber wenn ich will alles sehen. Das ist schon einzigartig.

Gäbe es einen Preis für die beste Musik zu einem Spiel, auch der wäre hier mehr als verdient.

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Balla-Balla
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Balla-Balla » 17.12.2018 12:59

Vielleicht sollte man die Kategorie umbenennen in "Immersion aus der Sicht eines Historikers", dann könnte ich die Vergabe nachvollziehen. Die Immersion in RDR2 aus meiner Sicht kränkelt an vielen Stellen. Steuerung, Kopfgeld, dämliche Gäule, Kräutersammelei - um nur einiges zu nennen. Ich habe auch weder Zeit noch Lust stundenlang ziellos durch die Pampa zu reiten um irgendwelchen Gesprächen zu lauschen. Als Nebenquests gibt´s Sammelaufträge, die bei ubisoft in der Luft zerrissen werden. Tiere jagen, Angeln, Saurierknochen, Zigarettenbildchen, Wandgemälde und wasweißichnochalles. Um das alles zu erledigen, müsste man von morgens bis nachts täglich am Spiel sitzen. Wer´s kann und mag. Ich habe Sammeln noch nie gemocht und lasse es, bleibt somit fast nur noch der Hauptstrang und ein paar Mini Jobs bei Zufallsbegegnungen, zumindest bisher bei ca 50%
Die Story gefällt mir gut, hat aber eher mit Immersion wenig zu tun. Von mir aus auch die Kategorie "Humor" wenn´s die gibt. (Nach einem mal wieder missglücktem Überfall so etwa: "this could have gone a bit more convenient" "one day this will be written on my gravestone" Haha! Sehr gut. Ein ganzes Spiel trägt der Humor dann leider nicht, hat auch längst nicht so einen Raum wie in GTA5.

Gut, habe wie gesagt erst 50%. Bisher erscheint mir das Spiel aber etwas zu hoch gehyped. Entschleunigtes und zeitfressendes Herumreiten ist nicht jedermanns Sache. Ein riding simulator, fein. Ich zocke ow Spiele gerne, will aber auch Interaktivität, sprich: etwas zu tun. Ein Überfall, der damit endet, dass ich ein immenses Kopfgeld aufgebrummt bekomme, das mich an den Rand der Pleite bringt oder gar unbezahlbar ist, das zT verhindert, dass ich ein Gebiet betreten kann, mag zwar etwas mehr Realität verkörpern, diese suche ich aber nicht in einem videogame. Die gibt es ohnehin nicht, sonst wäre tot = Ende.

Also gut, dann keine Überfälle mehr, kein Sammeln, sondern ein abarbeiten der Story. Die Immersion, die ich z.B. beim ow Titel Horizon ZD oder sogar beim, wenn man so will, schlauchigem GOW empfand, kommt für mich leider nicht auf.

Kolelaser
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Kolelaser » 17.12.2018 13:08

Jondoan hat geschrieben:
17.12.2018 12:25
Da muss tatsächlich nichts mehr zu gesagt werden. Einfach der Wahnsinn, was die immersionstechnisch abgeliefert haben. Ich wünschte nur, ich wäre ein größerer Cowboyfan, dann wäre das definitiv ein neues "Spiel für die Insel" :-(
Wird natürlich nie passieren aber : was würde ich für ein Mittelalter Spiel von Rockstar gegeben mit der gleichen Detailverliebtheit und production value wie RDR 2 halt wie Kingdom Come Deliverance nur halt in perfektion und kein bugverseuchter müll. Schade das Rockstar eins der letzten Studios ist das wirklich auf absolute Qualität setzt in einer OW neben all den tausenden immersionslosen langweiligen ubiweltdreck spiele. Rockstar kann ja schlecht jedes Setting bedienen leider.

Wirklich schade das fast alle OW Game heutzutage diese Ubiseuche in sich tragen tote Welten die nur dazu dienen die Marker abzugrasen selbst ein hochgelobtes Horizon Zero Dawn ist im Herze nichts anderes als eine tot langweilige Ubiworld mit banditcamps und tonnen von collectibles.

johndoe1904612
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von johndoe1904612 » 17.12.2018 13:18

Die Welt ist einfach nur ein Brett und so noch nie da gewesen. Bei allen Unzulänglichkeiten. Horizon da auch nur zu erwähnen... :)

Kolelaser
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Kolelaser » 17.12.2018 13:21

Aber das ist ja bei den meisten Spielen heutzutage so irgendwie muss man die Kids ja beschäftigen überall muss es blinken überall muss es was zum Sammeln und aufheben geben.. XP Bars , Ausrüstung und nutzlose Skill Trees in Spielen wo es null sinn macht. auch das neue gow ist vollgekleistert und aufgebläht mit diesen Müll. Würde man das alles rausnehmen .. Skill Tree , Ausrüstung Sammelei , Sammel Quatsch und das es blinkt an jeder Ecke hätte man das um längen bessere und schlankere Spiel. Aber die meisten Spiele werden sowieso nur noch nach Markt Umfragen von 10-15 Jahre alten amerikanischen Teenagern hergestellt. Sachen die einen Dan Houser oder Rockstar nicht interessieren die ziehen ihre Vision durch (im Singleplayer) deswegen gefällt es manchen auch nicht weil diese ganze unnötige Müll der andere Spiele aufbläht hier (Gott sei Dank) fehlt.

heretikeen
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von heretikeen » 17.12.2018 13:28

RDR2 liegt bei mir ebenso rum wie Zelda für die Switch. Es ist zweifelsohne ein unglaublich aufwändiges Spiel, aber es geht beim Spielspaß halt leider nicht allein darum.

junkerjay
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von junkerjay » 17.12.2018 13:31

Kolelaser hat geschrieben:
17.12.2018 13:08
Jondoan hat geschrieben:
17.12.2018 12:25
Da muss tatsächlich nichts mehr zu gesagt werden. Einfach der Wahnsinn, was die immersionstechnisch abgeliefert haben. Ich wünschte nur, ich wäre ein größerer Cowboyfan, dann wäre das definitiv ein neues "Spiel für die Insel" :-(
Wird natürlich nie passieren aber : was würde ich für ein Mittelalter Spiel von Rockstar gegeben mit der gleichen Detailverliebtheit und production value wie RDR 2 halt wie Kingdom Come Deliverance nur halt in perfektion und kein bugverseuchter müll. Schade das Rockstar eins der letzten Studios ist das wirklich auf absolute Qualität setzt in einer OW neben all den tausenden immersionslosen langweiligen ubiweltdreck spiele. Rockstar kann ja schlecht jedes Setting bedienen leider.

Wirklich schade das fast alle OW Game heutzutage diese Ubiseuche in sich tragen tote Welten die nur dazu dienen die Marker abzugrasen selbst ein hochgelobtes Horizon Zero Dawn ist im Herze nichts anderes als eine tot langweilige Ubiworld mit banditcamps und tonnen von collectibles.

Gib Kingdom Come Deliverance nochmal eine Chance, nach den ganzen Patches hatte ich auf der Xbox zumindest keine schlimmeren Bugs mehr und fand es was Immersion angeht eigentlich besser als Red Dead 2. Klar ist RDR2 polierter und sauberer, aber was Detailverliebtheit angeht finde ich KDC eigentlich schöner (man muss erst lesen lernen, Tränke wirklich selbst brauen, kann Quests verschieden angehen, ...)

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Ryo Hazuki
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Ryo Hazuki » 17.12.2018 13:36

Ich habe jetzt schon öfter gelesen das RDR2 "zu langsam" sein soll. Ich halte das jedoch in der super beschleunigten Spielwelt heute, in der alles um XP Jagten geht, gerade weil es so langsam ist, für ein Alleinstellungsmerkmal und für mich persönlich einen der positivsten Aspekte.

Das Spiel nimmt sich einfach Zeit und man selbst , wenn man sich drauf einlässt, kann es in vollen Zügen genießen, nimmt man sich diese Zeit. RDR2 ist kein Spiel für "nach der Arbeit". Ich spiele es Samstag morgens, bevor die Sonne aufgeht stehe ich auf und sattel das Pferd. Trinke meinen Kaffee und genieße einfach nur die Welt. Und zwar so langsam wie möglich.

Kolelaser
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Kolelaser » 17.12.2018 13:50

Jedenfalls kann ich auch mit voller Zuversicht sagen das die Welt von RDR 2 die mit Abstand beste Open World ist die jemals in einen Spiel erschaffen wurden ist. Es fühlt sich wie nie zuvor wie eine echte Welt an. Die Natur ist einfach atemberaubend man kann Stunden damit zu verbringen Tiere zu beobachten die alle ihr eigenes Bewegungsmuster haben und sich realistisch verhalten. Ich hab schon Vögel gesehen die im Sturzflug Fische aus Flüssen geholt haben.. Bären oder Wölfe die realistisch Jagen und tausend andere Sachen. Und das sogar jeder NPC sein eigenen Tagesablauf hat und man sogar Rückschlüsse auf ihren Charakter und Lebensweise ziehen kann ist schlicht überwältigend. Man kann NPCs mal den ganzen Tag folgen : https://youtu.be/MrUJJgppMn4

ich liebe es auch wie Arthurs Bart und Haare realistisch wachsen nicht so wischi waschi wie bei witcher 3 sondern richtiger Haar und Bartwuchs bis man ausssieht wie der Weihnachtsmann wenn man sich nicht pflegt wie genial ist das bitte. Man kann ganze Bücher füllen mit den Details die in RDR 2 stecken. Und alles außerhalb wohl besten Story die man bisher in einen Videospiel gesehen. Es tut nur im Herzen weh das man dieses Level viele Jahre nicht mehr sehen wird und die nächsten OW Spiele wieder erhebliche Rückschritte werden zu RDR 2.

nawarI
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von nawarI » 17.12.2018 15:21

Find ich mal beachtlich, dass sich RDR2 hier gegen einige wirklich gut klingende VR-Titel durchgesetzt hat. Letzts Jahr hatten wir hier ja teils den Gedanken, den Preis auf VR und Nicht-VR aufzuteilen, weil VR einen beachtlichen Vorteil in dieser Kathegorie hat.
Dass RDR2 trotzdem gewonnen hat, sagt einiges über das Spiel aus.

Ryan2k6
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Ryan2k6 » 17.12.2018 17:55

Kolelaser hat geschrieben:
17.12.2018 13:08
Wirklich schade das fast alle OW Game heutzutage diese Ubiseuche in sich tragen tote Welten die nur dazu dienen die Marker abzugrasen selbst ein hochgelobtes Horizon Zero Dawn ist im Herze nichts anderes als eine tot langweilige Ubiworld mit banditcamps und tonnen von collectibles.
Naja, von allem was man so hört und liest, wenn man RDR2 mal runterbricht, dann ist da auch nicht viel mehr...viel Sammeln, alles sehr langsam, alles soll ganz viel Zeit verschlingen und den Spieler beschäftigen (möglichst bis RDRO kommt ;))

Sehe jetzt nicht, was in RDR2 so dermaßen anders sein soll. Wenn man das Setting mag, ok, das kann helfen. Ich mochte das post-apokalyptische Setting mit Tech-Dinos bei HZD sehr viel lieber. Und auch da hab ich mich sehr an die Story gehalten und größtenteils nur das gemacht, was auf dem Weg lag. Denn diese OW Spiele heutzutage sind ausnahmslos ALLE zu groß und zu voll geladen mit Nichtigkeiten.

Warum man jetzt den Haarwuchs in RDR2 so viel besser finden muss, als beim Witcher, na gut, liegt vielleicht am fanboyism.

Das Überspiel ist jedenfalls auch ein RDR2 nicht, R* kaschiert nur besser. Davon abgesehen, sind die auch nicht der neue Videospiel Messiahs. Mag das Spiel noch so schön sein, die krasse Crunchtime, der nachgelieferte MP mit massivem Fokus auf MTA. Das ist alles auch nicht besser als bei anderen. Da ist mir CDP mit (bisher) Singleplayer only ohne MTA deutlich lieber.

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Riva_A
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Riva_A » 17.12.2018 19:04

Ich muss einigen kritischeren Stimmen hier recht geben. Grafisch und teilweise sicherlich auch erzählerisch ist RDR2 gut gelungen. Aber so gut es in dieser Hinsicht ist, so "standard" ist es spielerisch bzw. beim Gameplay. Ganz im Gegenteil, das Gunplay und einige andere sich oft wiederholende Mechaniken sind spielerisch eher unterdurchschnittlich gelöst.

Wenn man Lust auf ein "langsames" und schön erzähltes Spiel hat OK. Aber die top Wertungen sind doch etwas dem Hype geschuldet und nicht der Qualität des eigendlichen Spiels.
Zelda BotW ist da aus meiner Sicht doch die rundere Sache.

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Raskir
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2018 - Immersion

Beitrag von Raskir » 17.12.2018 19:47

Ich sags mal so. Wenn die Immersion bei dem Spieler anschlägt dann gewaltig. Wenn nicht, dann absolut gar nicht. Bei mir leider letzteres. Die absolut überragende Openworld wird für mich immer wieder von teils großen Unzulänglichkeiten gestört. Sachen die im zu krassen Widerspruch zum Rest des Spiels stehen. Und es will mich dann doch ein paar mal zu oft für dumm verkaufen leider. An sich aber nachvollziehbarer Sieger, denn wie gesagt, wenns einen erwischt, dann wohl so richtig :)
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