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NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 16:17
von 4P|BOT2
Vor etwas mehr als einem Jahr hat Square Enix mit Nier Automata eine sperrige, aber dennoch sehr unterhsaltsame sowie emotionale Fortsetzung von Yoko Taros Nier veröffentlicht. Jetzt ist das von Platinum Games entwickelte Nier Action-Rollenspiel als „Become as Gods Edition“ auch für die Xbox One erhältlich. Wir sind für den Test erneut mit Androidin 2B und ihren Gefährten losgezogen.

Hier geht es zum gesamten Bericht: NieR: Automata - Test

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 17:24
von Vin Dos
Gibt es das Spiel auf der normalen One nicht?

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 17:41
von Cas27
Vin Dos hat geschrieben:
28.06.2018 17:24
Gibt es das Spiel auf der normalen One nicht?
Doch, geht natürlich auch mit der normalen One.
Die knapp 40 Stunden, die ich bis zum Ende „D“ gebraucht habe
Hatten wir das nicht schon zum PS4 Test, dass Ending E das Ende ist was man auf keinen Fall verpassen sollte? 8O

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:24
von Danieru
Die knapp 40 Stunden, die ich bis zum Ende „D“ gebraucht habe
Hatten wir das nicht schon zum PS4 Test, dass Ending E das Ende ist was man auf keinen Fall verpassen sollte? 8O
[/quote]

Richtig, das wäre das wahre Ende. Und ich bin zwar kein X-boxler , aber ich hoffe, dass Nier Automata auch auf der Xbox sehr gut verkauft wird. Die Leute habens so verdient :biggrin:

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:31
von Balla-Balla
Nachdem ich mangels Erfahrung bei derartigen Kampfsystemen beim ersten Boss starb und tatsächlich wieder ganz von vorne beginnen musste, hatte ich ersteinmal die Schnauze voll von Nier A.
Hier im Forum wurde mir empfohlen auf einfach bis zu besagtem Boss zu spielen, was ich normalerweise hasse aber dann trotzdem tat, weil das Spiel ja dermaßen gelobt wurde und wird, dass ich die Sensation selbst erleben möchte.
Nun, die Methode hat funktioniert und ich bin drin. Das Artdesign ist wirklich aussergewöhnlich und definitiv einen Blick wert.
Jetzt muss ich lesen, dass man das Spiel mehrmals durchspielen sollte, um alles zu kapieren. Bis Ende E sind das 5 mal. Puh. Ich spiele fast nie ein Game mehrmals, dazu habe ich schlicht keine Zeit und ein Spiel so zu konzipieren ist zumindest fragwürdig. Seltsamerweise wurde das nie kritisiert, woanders wird backtracking berechtigterweise abgestraft. Eine Story, die 50 Stunden lang ist, auf locations zu verteilen, die 8 Stunden hergeben, hört sich für mich ziemlich frech an.

Nun gut. Mal sehen, ob mich das Spiel so packt, dass ich zu Wiederholungen bereit bin. Bisher nach ca 7 Stunden war das bis auf das coole Design jetzt nicht so der Fall.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:37
von Ahti the Janitor
Balla-Balla hat geschrieben:
28.06.2018 18:31
Jetzt muss ich lesen, dass man das Spiel mehrmals durchspielen sollte, um alles zu kapieren. Bis Ende E sind das 5 mal. Puh. Ich spiele fast nie ein Game mehrmals, dazu habe ich schlicht keine Zeit und ein Spiel so zu konzipieren ist zumindest fragwürdig.
Es ist nicht nötig, dass Spielt fünfmal durchzuzocken. Beim ersten Durchgang spielt man automatisch drei Enden frei. Ein weiteres bekommt man, wenn man ganz zum Schluss eine andere Entscheidung trifft (einfach das entsprechende Kapitel neuladen). Das fünfte Ende bekommt man dann nach den credits.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:42
von Raskir
Balla-Balla hat geschrieben:
28.06.2018 18:31
Nachdem ich mangels Erfahrung bei derartigen Kampfsystemen beim ersten Boss starb und tatsächlich wieder ganz von vorne beginnen musste, hatte ich ersteinmal die Schnauze voll von Nier A.
Hier im Forum wurde mir empfohlen auf einfach bis zu besagtem Boss zu spielen, was ich normalerweise hasse aber dann trotzdem tat, weil das Spiel ja dermaßen gelobt wurde und wird, dass ich die Sensation selbst erleben möchte.
Nun, die Methode hat funktioniert und ich bin drin. Das Artdesign ist wirklich aussergewöhnlich und definitiv einen Blick wert.
Jetzt muss ich lesen, dass man das Spiel mehrmals durchspielen sollte, um alles zu kapieren. Bis Ende E sind das 5 mal. Puh. Ich spiele fast nie ein Game mehrmals, dazu habe ich schlicht keine Zeit und ein Spiel so zu konzipieren ist zumindest fragwürdig. Seltsamerweise wurde das nie kritisiert, woanders wird backtracking berechtigterweise abgestraft. Eine Story, die 50 Stunden lang ist, auf locations zu verteilen, die 8 Stunden hergeben, hört sich für mich ziemlich frech an.

Nun gut. Mal sehen, ob mich das Spiel so packt, dass ich zu Wiederholungen bereit bin. Bisher nach ca 7 Stunden war das bis auf das coole Design jetzt nicht so der Fall.
Das ist weniger schlimm als du denkst. Ich bleibe so spoilerfrei wie es geht, packe es aber dennoch in Spoiler, weil es verrät dennoch ein wenig:
Show
Du musst das Spiel "nur" 3x durchspielen, wobei das auch nicht ganz richtig ist. Die einzigen Durchgänge die sich ähneln, sind A und B. C setzt die Geschichte dann dort fort wo A/B aufhören. C ist also nicht nochmal durchspielen, es ist Part 2. Und D ist kein weiterer Durchgang sondern einfach nur eine andere Entscheidung beim Ende. Diese kann man über Kapitelauswahl ändern. Ist aber nicht notwändig für Ende E. Dies betrifft auch nur das allerletzte Kapitel (15 Minuten Spielzeit maximum) und lässt sich auch über die Kapitelauswahl starten.
Du hast also eigentlich nur 3 Durchgänge von denen 2 sich ähneln aber dennoch genügend unterschiede bieten.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:43
von Vin Dos
Cas27 hat geschrieben:
28.06.2018 17:41
Vin Dos hat geschrieben:
28.06.2018 17:24
Gibt es das Spiel auf der normalen One nicht?
Doch, geht natürlich auch mit der normalen One.
Warum lese ich dann nichts davon? Ich wüsste nur zu gerne wie sich das Spiel auf der normalen One schlägt, was performance betrifft. Man hätte ja, wenn man sich schon die Mühe macht die "One-Version" zu testen, auch mal schnell die Scheibe in die ältere Konsole einwerfen können.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:45
von N16
Balla-Balla hat geschrieben:
28.06.2018 18:31
Jetzt muss ich lesen, dass man das Spiel mehrmals durchspielen sollte, um alles zu kapieren. Bis Ende E sind das 5 mal. Puh. Ich spiele fast nie ein Game mehrmals, dazu habe ich schlicht keine Zeit und ein Spiel so zu konzipieren ist zumindest fragwürdig. Seltsamerweise wurde das nie kritisiert, woanders wird backtracking berechtigterweise abgestraft. Eine Story, die 50 Stunden lang ist, auf locations zu verteilen, die 8 Stunden hergeben, hört sich für mich ziemlich frech an.
"Mehrmals" ist meiner Meinung nach das falsche Wort. Ja, nachdem man Ende A gesehen hat, wird einem gesagt man sollte das Spiel "noch einmal" spielen, aber eigentlich geht das Spiel weiter, und Ende A war noch lange nicht das Ende.

Route B spielt sich sehr ähnlich wie Route A, man spielt aber aus der Sicht von 9S. So gesehen, spielt man tatsächlich "noch einmal", zumindest bis man Ende B erreicht hat.

Route C spielt hingegen nach Ende A und B. Andere Spiele würden ein neues Spiel oder ein Story-DLC releasen, aber in Nier Automata ist das bereits im Hauptspiel enthalten.

Nachdem man Ende C erreicht hat, muss man das Spiel nicht noch einmal spielen, um Ende D und E zu erreichen. Es genügt schon, wenn man das letzte Kapitel lädt und durchspielt. Das ist dann nur 1 Boss fight, und dauert auch nicht so lange.

Ende E kommt auch sofort nach Ende D (oder C, je nachdem welches Ende man zuerst erlebt hat). Ende E ist das einzige spielbare Ende, und ist höllisch schwer. Wenn man wiederholt verliert und trotzdem nicht aufgibt, bietet das Spiel Hilfe an. Wenn man die Hilfe annimmt, wird Ende E trivial einfach.

Ich empfehle das Spiel bis Ende E durchzuspielen. Es lohnt sich tatsächlich.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:52
von Raskir
Drano hat geschrieben:
28.06.2018 18:45
Balla-Balla hat geschrieben:
28.06.2018 18:31
Jetzt muss ich lesen, dass man das Spiel mehrmals durchspielen sollte, um alles zu kapieren. Bis Ende E sind das 5 mal. Puh. Ich spiele fast nie ein Game mehrmals, dazu habe ich schlicht keine Zeit und ein Spiel so zu konzipieren ist zumindest fragwürdig. Seltsamerweise wurde das nie kritisiert, woanders wird backtracking berechtigterweise abgestraft. Eine Story, die 50 Stunden lang ist, auf locations zu verteilen, die 8 Stunden hergeben, hört sich für mich ziemlich frech an.
"Mehrmals" ist meiner Meinung nach das falsche Wort. Ja, nachdem man Ende A gesehen hat, wird einem gesagt man sollte das Spiel "noch einmal" spielen, aber eigentlich geht das Spiel weiter, und Ende A war noch lange nicht das Ende.

Route B spielt sich sehr ähnlich wie Route A, man spielt aber aus der Sicht von 9S. So gesehen, spielt man tatsächlich "noch einmal", zumindest bis man Ende B erreicht hat.

Route C spielt hingegen nach Ende A und B. Andere Spiele würden ein neues Spiel oder ein Story-DLC releasen, aber in Nier Automata ist das bereits im Hauptspiel enthalten.

Nachdem man Ende C erreicht hat, muss man das Spiel nicht noch einmal spielen, um Ende D und E zu erreichen. Es genügt schon, wenn man das letzte Kapitel lädt und durchspielt. Das ist dann nur 1 Boss fight, und dauert auch nicht so lange.

Ende E kommt auch sofort nach Ende D (oder C, je nachdem welches Ende man zuerst erlebt hat). Ende E ist das einzige spielbare Ende, und ist höllisch schwer. Wenn man wiederholt verliert und trotzdem nicht aufgibt, bietet das Spiel Hilfe an. Wenn man die Hilfe annimmt, wird Ende E trivial einfach.

Ich empfehle das Spiel bis Ende E durchzuspielen. Es lohnt sich tatsächlich.
Hierzu was im Spoiler :)
Show
Bei Durchgang C/D (je nachdem welcher Durchgang es am Ende wird) habe ich den Eindruck bekommen, dass dies das eigentliche Spiel war. A und B wirkten im Nachhinein wie der Prolog. Allein dass der Anfang von C/D erst das Logo von SE und Platinum zeigt und die wichtigsten involvierten. Also alles was normalerweise am Anfang kommt bzw nach dem Prolog. Die Story ist auch da erst richtig in Fahrt gekommen. Fand ich richtig toll.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 18:57
von Cas27
Dazu sei gesagt das man Nier Automata locker in 25-30 Stunden mit 50% Sidequests schaffen kann.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 19:18
von Trimipramin
..und immer noch kein PC Patch. Argh..die wollen mein Geld nich, kann das sein?! :D

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 19:41
von Lumilicious
Das Androiden-Abenteuer bringt wie auf der PS4 flüssige 60 Bilder pro Sekunde auf den Schirm, was der Kampfdnamik zugute kommt. Auf der One X kann man eine 4K-Auflösung (2160p) abrufen, muss dann aber in wenigen Gebieten mit Einbrüchen in der Bildrate leben. Dutzende Gegner, hunderte Projektile, schicke Animationen und dazu Explosionen: Die Gefechte werden innerhalb einer offenen Welt sauber inszeniert.
Diese Passage hier sagt so viel und doch sagt sie nix.

Die PS4 Version läuft alles andere als mit stabilen 60fps, da bricht die Framerate gern in manchen Gebieten extrem ein (auf der PS4 und auch der Pro), läuft die reguläre Xbox One Version genauso wie die PS4 Version, oder schlechter? Läuft es auf der X in 1080p mit stabilen 60fps?

Der wichtigste Teil bei nem Port ist die technische Umsetzung, warum geht man nicht näher ins Detail? Das sind wichtige Infos.

Da muss man am Ende wieder auf andere Quellen zurück greifen, weil man hier keine Lust hatte sich etwas besser mit den verschiedenen Versionen auseinanderzusetzen.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 19:49
von Ahti the Janitor
Kannachu hat geschrieben:
28.06.2018 19:41
Der wichtigste Teil bei nem Port ist die technische Umsetzung, warum geht man nicht näher ins Detail? Das sind wichtige Infos.
Da 4p keine Technikseite a la Digital Foundry ist und anscheinend keine Pixelzähler-Abteilung hat, können die Redakteure auch nur auf offizielle statements zurückgreifen (in diesem Fall: Auflösung) und die eigenen Eindrücke schildern (hier: performance).
Dir bleibt bei eigentlich allen Tests zu Konsolenspielen/Portierungen nichts anderes übrig als
Kannachu hat geschrieben:
28.06.2018 19:41
am Ende wieder auf andere Quellen zurück[zu]greifen

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 28.06.2018 20:00
von Todesglubsch
Man spielt die erste Hälfte des Spiels.
Dann spielt man die gleiche Hälfte nochmal, mit ein paar anderen Szenen.
Und dann spielt man die zweite Hälfte des Spiels.

So gesehen spielt man das Spiel also nur 1,5 mal.
Wobei der zweite Durchgang von der ersten Hälfte deutlich beschleunigt ist, da man sich weder um Nebenquests kümmern muss, noch großartig ums Leveln.

Möchte man alle Enden sehen, kann man nach dem Durchspielen einfach beim jeweiligen Kapitel einsteigen.

Oh und Ende K ist das beste von allem. Vor allem wenn man lange nicht gespeichert und jedwege Warnung ignoriert hat. (Nein, so doof war ich auch nicht)