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Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 13:44
von Todesglubsch
Don Benito hat geschrieben: 20.05.2018 12:33 Aber ich brauche nicht 50 Talente, aus denen ich wählen kann (oder muss?). Das ist mir oftmals schon zu anstrengend, mich in diese Systeme einzufuchsen.
Aber ist es nicht genau das, was viele in RPGs suchen? Und BG hat sich damals ja nicht an die Casual-Gemeinde gewendet (gab es damals überhaupt schon Casual?), sondern an echte Rollenspieler, die mit weitaus schlimmeren aufgewachsen sind.
Und ja, bei nem Magier hatte man Optionen. Aber eben auch nicht beim Level-Aufstieg. Spiel mal nen Krieger, die einzigen Optionen die du da hast, sind bei der Charaktererschaffung. Ansonsten bestehen die Stufenaufstiege aus einem einzigen Klick - und das war schon damals schade.

Mir persönlich hat da die 3. Edition von D&D besser gefallen. Gut, jetzt nicht unbedingt die Umsetzung wie z.B. in Temple of elemental Evil, da war wirklich zu viel Schnodder drin, aber IWD2 hatte eigentlich einen guten Kompromiss zwischen Optionen und Verständlichkeit.

Lange Rede, gar kein Sinn: Der Spruch "ich wünsche mir ein Spiel wie BG" ist eigentlich zweischneidig, denn sowas wünschen wir uns garnicht. Wir wünschen uns, was so fluppt wie BG - und wenn sowas kommt, dann garantiere ich: Es wird alles sein, nur nicht wie BG ;)

@Usul
Und trotzdem hat Don offenbar verstanden was ich meinte. Aber extra für dich: Ich habe mich auf "Altern gemessen am heutigen Standard" bezogen. Manche Dinge sind gut gealtert, bzw. immer noch taufrisch. Manche weniger. Und wieder andere waren damals schon schlecht.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 15:04
von Flojoe
Das einzig wahre Regelsystem ist das DSA Regelsystem und zwar aus den 90igern vor der Anpassung, weiß nicht welche Edition das war ich meine die 2te, das was auch in der Nordland Trilogie verwendet wurde.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 15:20
von MaxDetroit
Todesglubsch hat geschrieben: 20.05.2018 13:44
Don Benito hat geschrieben: 20.05.2018 12:33 Aber ich brauche nicht 50 Talente, aus denen ich wählen kann (oder muss?). Das ist mir oftmals schon zu anstrengend, mich in diese Systeme einzufuchsen.
Aber ist es nicht genau das, was viele in RPGs suchen? Und BG hat sich damals ja nicht an die Casual-Gemeinde gewendet (gab es damals überhaupt schon Casual?), sondern an echte Rollenspieler, die mit weitaus schlimmeren aufgewachsen sind.
Und ja, bei nem Magier hatte man Optionen. Aber eben auch nicht beim Level-Aufstieg. Spiel mal nen Krieger, die einzigen Optionen die du da hast, sind bei der Charaktererschaffung. Ansonsten bestehen die Stufenaufstiege aus einem einzigen Klick - und das war schon damals schade.
Hm, ich bin z.B. auch mit DSA aufgewachsen, aber was mich am Thema Rollenspiel immer fasziniert hat waren die Inhalte, das Spiel, die Welt, die Geschichten, die Abenteuer, in eine andere Rolle zu schlüpfen (z.B. in einen hinterlistigen Dieb) und ein altes Verlies zu plündern das vollgespickt ist mit Fallen und Untoten und einem noch älteren Fluch, den es zu lüften gilt.

Was mich dagegen immer genervt hat waren komplizierte Regelwerke und diese tausend Tabellen mit 50 Talenten usw.
Jemand wie ich nimmt dies aber in Kauf wenn da ein echt gutes Rollenspiel mit interessanter Geschichte und noch viel wichtiger: mit toller Atmosphäre hintersteckt. Trotzdem mag ich auch bei Pen& Paper lieber entschlackte Regelwerke, die sich auf das wesentliche konzentrieren wollen, nämlich auf das Spielen von Rollen. Ähnlich geht es mir bei Computer-Rollenspielen, zum Glück ist die Auswahl groß, und für die Leute, die auf kompliziertes Regelwerk mit viel Mikromanagement stehen, sind ja jetzt auch genügend Titel am Start, wie z.B. PoE.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 15:33
von Usul
Todesglubsch hat geschrieben: 20.05.2018 13:44@Usul
Und trotzdem hat Don offenbar verstanden was ich meinte. Aber extra für dich: Ich habe mich auf "Altern gemessen am heutigen Standard" bezogen. Manche Dinge sind gut gealtert, bzw. immer noch taufrisch. Manche weniger. Und wieder andere waren damals schon schlecht.
Und genau diese Dinge sind nun einmal eher subjektive Aspekte. Was du als schlecht bezeichnest, ist für manch anderen vielleicht gut. Was für dich gut gealtert ist, ist für andere eine Vollkatastrophe.
Von daher finde ich es immer noch befremdlich auf eine explizite Meinungsäußerung mit "Ja und nein" zu antworten. Wenn ich z.B. sage, daß mir das Wetter hier in Deutschland zu kalt ist, kannst du auch nicht sagen "Nein!"

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 15:37
von ugac
Don Benito hat geschrieben: 19.05.2018 14:08
Show
Hm, bin unentschlossen. Als Riesenfan von Old-School-RPGs kribbelt es schon ganz gewaltig. Aber das hat es beim ersten Teil auch getan, und der hat mich dann doch insgesamt eher enttäuscht. Kann gar nicht genau sagen, warum das so ist, aber irgendwie hat mich die Welt nie gepackt. Der Auftakt war super, aber ich bin vor allem mit diesem Seelen-Ding der Hauptstory nicht warm geworden, das hat mich einfach nicht interessiert. Das Kampf- und vor allem Magiesystem fand ich semi-gut (die Kämpfe flutschten nicht, anders kann ich es nicht ausdrücken, es war richtiggehend beschwerlich), ebenso das ganze Charaktersystem. Ich habe Teil 1 zwar mit diversen Charakteren recht weit gezockt, aber so richtig gezündet hat es nie, da habe ich mit jedem neuen Charakter wieder drauf gehofft. Ist aber nicht passiert.

Wie gesagt, kann gar nicht so richtig den Finger drauf legen und sagen, woran es jetzt gelegen hat. Eigentlich war alles für mich angerichtet: Party-Management, Begleiter mit eigener Story, relativ "reifer" Fantasy-Ansatz, epischer Umfang, alles was ich liebe. Und trotzdem...

Angesichts meines riesigen Pile of Shame, der u. a. Witcher 3, Fallout 4, Monster Hunter World oder auch Dark Souls 3 umfasst, werde ich Pillars 2 wohl erstmal links liegen lassen. Bis zum ersten Sale, und dann wächst der Pile eben weiter...


Ich hatte exakt dieselben Probleme mit Teil 1 & habe ihn auch nie durchgespielt. Ich liebe Baldurs Gate, Icewind Dale usw. aber der Kram mit den Seelen hat mich so ziemlich null interessiert, weshalb ich dann nach 30(?) Stunden das Interesse verloren hab.
Gestern Abend war ich dann aber doch zu gierig und hab mir den zweiten Teil gekauft, installiert und auf Anhieb 6 Stunden am Stück versenkt. Kp ob ich das auch irgendwann nachlässt aber bis jetzt bin ich begeistert von PoE2. Hab gerade das Schiff repariert und bin richtig im "Auf ins Abenteuer" Modus :D

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 17:27
von Jondoan
Als ich PoE1 damals zum ersten Mal gezockt habe, hat es auch nicht so "gefluppt" wie Baldurs Gate 1&2 (die ich vor vielleicht 5 Jahren das erste mal gespielt habe). Klar hat es für heute Verhältnisse seine Macken, aber irgendwie sind die allesamt verschmerzbar. Dass ich meinen Hauptcharakter so ziemlich überhaupt nicht "skillen" konnte, war schon ein wenig seltsam. Da gefällt mir dann PoE's Ansatz wesentlich besser, aber klar man muss ungeheuer viel Aufwand betreiben, um da reinzukommen (wenn man auf einem der höheren Schwierigkeitsgrade bestehen will). BG hat für mich neben seinem System ungeheuer viel, dass einfach zeitlos gut ist - Athmosphäre, Weltdesign, Questdesign, Konsequenz. Das Kampfsystem hat besonders in den Anfangsstunden mehr was von einem Strategiespiel. Gerade anfangs cheese ich viele Gegner mit Fernkampfwaffen zu Tode und lass denjenigen, auf den der Bär gerade aggro ist, einfach wegrennen :ugly: bei PoE hatte ich nie so das Gefühl, dass solche Taktiken funktionieren. Später wird man dann feststellen, wie ungeheuer wichtig Magie in diesem Spiel ist. Das ist nicht einfach nur eine funkensprühende Alternative zu Keulen und Schwertern, um Schaden zuzufügen, sondern ein wichtiger Faktor um das überhaupt erst zu ermöglichen.

Als ich PoE1 aber mit den AddOns auf der Konsole nachgeholt habe, hatte ich dieses BG Gefühl wieder mehr. Magie war auf einmal wichtig, weil durch ein geschickt platziertes Ölfeld ein Kampf gewendet werden konnte. Und das beste: diese Level1 Spells wurden im späteren Spiel nicht überflüssig! Auf Path of the Damned waren viele Kämpfe recht knackig und haben von mir verlangt, mich mal mit den Schwächen des Gegners auseinanderzusetzen. Hrm, diese Geister im Leuchtturm metzeln mich binnen weniger Sekunden nieder. Feuer ist angeblich gut. Aber bis auf einen Feuerballzauber habe ich nichts. Moment, was hat der Druide. Kann eine Feuerwaffe beschwören! Und habe ich nicht noch ein Item, das mit demselben Zauber belegt ist? Bums hatte ich zwei Feuerwaffen und der Kampf verlief schon eher zu meinen Gunsten. Mit ein wenig zusätzlichem Mikromanagment hat es dann am Ende geklappt und ich war froh, diesen übermächtigen Gegner besiegt zu haben (denn man eigentlich durch Dialoge besänftigen kann).
Vor allem mit den AddOns kam dann ein richtiges BG Gefühl auf. Die Weißmarsch ist eins meiner Lieblingsgebiete im ganzen Spiel, auch wenn mit dem KLOSTER DES TODES eines der schrecklichsten, unausbalanciertesten Areale vorhanden ist, die es je in ein fertiges Spiel geschafft haben (aber das trifft wohl auf die ganze Klasse des Mönches zu).

tldr; BG geil, BG2 geil, PoE1 geil, PoE2 bestimmt auch geil, oh man es ist immer noch kein Winter, beeil dich verdammter Sommer und geh vorrüber *Kellerkindklischee bedien*

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 20.05.2018 20:26
von Michi-2801
Bachstail hat geschrieben: 19.05.2018 09:14
Caramarc hat geschrieben: 19.05.2018 08:36 Warum warten so viele auf den Konsolenport? Ist es mit Maus und Tastatur nicht geschickt zu spielen? Kann mir das auf der Switch nur schwer vorstellen.
Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen aber meine Gründe wären zum einen, dass der erste Teil auf Konsole schon sehr gut funktioniert hat und zum anderen ist mein Notebook nicht Leistungsstark genug für das Spiel.

Und da die Konsolenversion noch dieses Jahr erscheint, ist es auch nicht allzu schlimm, noch ein paar Monate zu warten.
Ist bei mir ähnlich. Mein Laptop packt das zwar, der Lüfter geht dann jedoch in den Jet-Modus und geht mit so tierisch auf die Nerven...

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 21.05.2018 14:30
von Hirbel666
Mal eine dumme Frage: ich lese überall, dass man Eder direkt in die Gruppe bekommt. Ich spiele nun schon ein paar Stunden, habe Aloth gefunden, aber von Eder ist nichts zu sehen. Habe ich schon den Anfang irgendwie vergeigt? Wäre schlecht, könnte einen Fighter gut gebrauchen.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 21.05.2018 18:50
von Falagar
Eder kann halt direkt am Anfang im allerersten Introkampf vs. die Piraten schon sterben, dann isser halt auch schon direkt aus dem Spiel

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 21.05.2018 20:23
von Lunexius
Hirbel666 hat geschrieben: 21.05.2018 14:30 Mal eine dumme Frage: ich lese überall, dass man Eder direkt in die Gruppe bekommt. Ich spiele nun schon ein paar Stunden, habe Aloth gefunden, aber von Eder ist nichts zu sehen. Habe ich schon den Anfang irgendwie vergeigt? Wäre schlecht, könnte einen Fighter gut gebrauchen.
Hast du eventuell einen Spielstand importiert bei dem Eder im ersten Teil gestorben ist?

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 22.05.2018 05:52
von Falagar
Ich bin mir relativ sicher, dass hängt bei ihm mit dem Introkampf vs den Piraten von Benweth zusammen - das eine weibliche Crewmitglied, welches nach dem Introkampf normalerweise verletzt auf dem Schiff rumliegt, kann da genauso sterben und für deine Schiffscrew nicht mehr zur Verfügung stehen. Das mit Eder habe ich bei einem Neustart mit höherem Schwierigkeitsgrad auch hinbekommen.
Wenn du das Spiel vielleicht jetzt des erste mal startest, kriegt mans nichtmal unbedingt mit, weil man ja gar nicht zwangsläufig weiß, dass der Char mit einem am Strand nach dem Kampf aufwachen soll.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 22.05.2018 08:56
von Isterio
Ich habe schon einige Stunden versenkt und mir gefällt das Spiel. Charakterkreation mit Subklassen und Multiklassen sind super. Ein thief / devoted fighter ist sowas von gut. Hier ein paar "aber" :

- wem die Geschichte im ersten Teil nicht gefällt, wird wohl auch den zweiten nicht so gut finden. Für mich ist der Plot "Naja". Dafür sind die Charaktere und deren quests ziemlich okay.
- der schiffskampf ist ziemlich doof. Alles mit den Schiffen eigentlich...
- ich finde das Erkunden ist ziemlich billig gemacht. Gehe auf ne Insel, Sammel etwas randomized Zeugs ein und dann vielleicht nen minidungeon. Man selbst ist ein rundes Charakterbild, das über die Insel schwebt.
- es hat noch einige bugs drin
- die Überzeugungen oder was es im deutschen heisst, hat man innert 2 Stunden gemaxt. Ziemlich nutzloses System für die Dialoge.
- mir sagt das Karibikflair nicht so zu.
- Teil 2 ist viel einfacher. Ich hätte path of the damned nehmen sollen. Die kämpfe sind mit 2-3 Ausnahmen viel zu einfach.
- es hat bisher nur eine grössere Stadt. Der Rest ist viel zu klein.

Positives am Schluss. Grafik und game play sind gut. Eine Wertung von 85 wäre mehr als genug gewesen.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 22.05.2018 10:45
von Marcee0815
Falagar hat geschrieben: 22.05.2018 05:52 Ich bin mir relativ sicher, dass hängt bei ihm mit dem Introkampf vs den Piraten von Benweth zusammen - das eine weibliche Crewmitglied, welches nach dem Introkampf normalerweise verletzt auf dem Schiff rumliegt, kann da genauso sterben und für deine Schiffscrew nicht mehr zur Verfügung stehen. Das mit Eder habe ich bei einem Neustart mit höherem Schwierigkeitsgrad auch hinbekommen.
Wenn du das Spiel vielleicht jetzt des erste mal startest, kriegt mans nichtmal unbedingt mit, weil man ja gar nicht zwangsläufig weiß, dass der Char mit einem am Strand nach dem Kampf aufwachen soll.
Aber Eder sitzt doch direkt neben einem wenn man im Schiff aufwacht. Der sagt einem doch sogar noch, dass im Schrank die Ausrüstung für den Char ist. Also gesehen haben müsste er ihn.

Hab jetzt vielleicht 6 Stunden gespielt und mir gefällt es eigentlich ganz gut. Auch wenn mich das Erkunden mit dem Boot etwas nervt. Viele Inseln bieten nur sammelbare zufällige Ressourcen (erinnert mich etwas an den mako in mass effect). Mehr Siedlungen mit Quests und zum erkunden wären schöner gewessen. Aber gut vielleicht habe ich die auch noch nicht gefunden.

Das viele sagen es ist zu einfach auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Ich spiele auf dem zweithöchsten und hatte jetzt schon 2 - 4 Kämpfe, in denen ich wirklich mit der ganzen Gruppe Fähigkeiten verstärken musste um überhaupt eine Chance zu haben.

Und der Kampf mit dem Boot ist absolut dämlich. Zumindest die Enteraktionen. Ich treffe auf ein Schiff, es wird eine Besatzung von 5 angezeigt. Ich habe 11, also ein volles Schiff. Ah sehr gut eine leichte Beute. Zack gerammt geentert und anstatt 5 Gegner sind es dann plötzlich doch 14. Und meine Gruppe wird noch von 2 NPCs unterstützt. Alles klar....

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 22.05.2018 13:14
von Falagar
Marcee0815 hat geschrieben: 22.05.2018 10:45
Falagar hat geschrieben: 22.05.2018 05:52 Ich bin mir relativ sicher, dass hängt bei ihm mit dem Introkampf vs den Piraten von Benweth zusammen - das eine weibliche Crewmitglied, welches nach dem Introkampf normalerweise verletzt auf dem Schiff rumliegt, kann da genauso sterben und für deine Schiffscrew nicht mehr zur Verfügung stehen. Das mit Eder habe ich bei einem Neustart mit höherem Schwierigkeitsgrad auch hinbekommen.
Wenn du das Spiel vielleicht jetzt des erste mal startest, kriegt mans nichtmal unbedingt mit, weil man ja gar nicht zwangsläufig weiß, dass der Char mit einem am Strand nach dem Kampf aufwachen soll.
Aber Eder sitzt doch direkt neben einem wenn man im Schiff aufwacht. Der sagt einem doch sogar noch, dass im Schrank die Ausrüstung für den Char ist. Also gesehen haben müsste er ihn.

Genau, gesehen haben muß er ihn zumindest für diese 2 Dialogsätze auf jeden Fall - danach ist ja instant der Kampf vs. die Piraten - da kämpft Eder mit, gehört aber noch nicht zu deiner Gruppe und wenn er genau da ins Gras beißt (was mir bei einem Durchgangsstart auf hohem SG auch passiert ist), ist er am Strand nach dem Kampf nicht mehr da.

Was die Schwierigkeit angeht, das richtet sich denk ich schon massiv nach den Klassen die man am Anfang z.b. selbst spielt, bzw. dann in die Party holt. Da gibts im Balancing schon einige ziemlich übertrieben starke Klassen. (Shattered Pillar Monk z.b.)
Das relativiert die Fights dann doch gewaltig.

Re: Pillars of Eternity 2: Deadfire - Test

Verfasst: 22.05.2018 14:31
von Hirbel666
Falagar hat geschrieben: 22.05.2018 13:14 Aber Eder sitzt doch direkt neben einem wenn man im Schiff aufwacht. Der sagt einem doch sogar noch, dass im Schrank die Ausrüstung für den Char ist. Also gesehen haben müsste er ihn.
Nein, es liegt tatsächlich daran, dass er mir in Pillars 1 wohl hopps gegangen ist. Edér taucht in Pillars 2 gar nicht auf. In der Kajüte ist niemand neben dem Bett, es spricht nur die Statue. Habe mir eine neue "Story" über die Optionen erstellt und neu gestartet. Nun ist Edér mit dabei.

Trotzdem danke für die Erklärungen.