4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

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4P|BOT2
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4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von 4P|BOT2 »

Lootbox-Seuche und Publisher-Gier

Hier geht es zum gesamten Bericht: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Special
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Sid6581
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Sid6581 »

Warum wird die Frechheit von Zachary Hale Comstock präsentiert?
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Wigggenz
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Wigggenz »

Auch wenn ich mit Text und Video eigentlich vollkommen übereinstimme:

Dazu passt es nicht, dass ein Spiel wie Schatten des Krieges trotzdem nur so knapp einen Award verpasst.
Ja, Wertungen sind subjektiv und ja, Spiele können auch abseits der Monetarisierung große bis sehr große Pluspunkte im Gameplay bieten.

Dennoch:
Wenn hier bei den Mikrotransaktionen etc. von schlimmen Trends und "roten Linien", die überschritten werden, gesprochen wird (eine Einordnung, der ich wie gesagt voll zustimme), kann ich das auch bei Berücksichtigung des oben Genannten nicht mehr nachvollziehen, so eine Nachsicht walten zu lassen. Zum Konzept der "roten Linie" gehört schließlich auch, dass sich eine Verletzung dieser Grenze eben nicht mehr ohne Weiteres durch gute Lösungen an anderen Stellen aufwiegen lassen. Das unterscheidet doch gerade so eine rote Linie von einfachen Fehlern, Schnitzern oder Minuspunkten.

Außerdem steckt da ja auch eine grundsätzliche Verständnisfrage des Mediums Videospiel dahinter, wie es begriffen und praktisch angegangen wird. Die moderne Praxis vieler großer Publisher ist ja schließlich nicht nur gegenüber den Kunden milde gesagt etwas frech, sondern auch "respektlos" gegenüber der Kunstform Videospiel. Und gerade bei 4Players bemüht man sich doch stets, Videospiele als Kunst zu begreifen und dementsprechend damit umzugehen. Und gerade aus so einer Position müsste die Herangehensweise mancher Publisher doch besonders ins Gewicht fallen.

Aber:
Im Video wird ja auch gegen Ende ein Ausblick gegeben, dass solche Praktiken sich in Zukunft auch wertungsmäßig niederschlagen könnten. Das empfände ich als Schritt in die richtige Richtung, als Spielemagazin mit wirklich passionierten Redakteuren einen Beitrag zu leisten.
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Jondoan
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Jondoan »

Wigggenz hat geschrieben: 15.12.2017 14:40 Dazu passt es nicht, dass ein Spiel wie Schatten des Krieges trotzdem nur so knapp einen Award verpasst.
Ja, Wertungen sind subjektiv und ja, Spiele können auch abseits der Monetarisierung große bis sehr große Pluspunkte im Gameplay bieten.
Auch wenn ich mich wieder unbeliebt mache: weil es ein gutes Spiel ist, das im Gegensatz zu manch anderen Titeln, mit denen es in einem Atemzug genannt worden ist, vollkommen ohne diese MTs spielbar ist. Bei einem BF war das ganze Gerüst viel mehr darum herum designed. Wenn schon Einfluss auf die Wertung, dann bitte ordentlich und jeweils individuell herausfiltern, ob und wie MTs das Grundspiel beeinflussen - und nicht einfach mal pauschal 20% abziehen.

Mir wären alternativen sowieso lieber. Wenn ein Spiel grottig desigend ist und nur unter Beibeziehung von MTs Sinn ergibt, dann wirkt sich das imho bereits auf die Wertung aus (zumindest hier auf 4p, will ich hoffen). Spiele generell abstrafen nur weil sie drin sind ... naja, fragwürdig. Dann lieber sowas wie ein "Gütesiegel MT-frei" einführen, oder eben bei Spielen mit eine Warnung "Achtung, dieses Spiel enthält MTs".
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Wigggenz
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Wigggenz »

Jondoan hat geschrieben: 15.12.2017 16:41
Wigggenz hat geschrieben: 15.12.2017 14:40 Dazu passt es nicht, dass ein Spiel wie Schatten des Krieges trotzdem nur so knapp einen Award verpasst.
Ja, Wertungen sind subjektiv und ja, Spiele können auch abseits der Monetarisierung große bis sehr große Pluspunkte im Gameplay bieten.
Auch wenn ich mich wieder unbeliebt mache: weil es ein gutes Spiel ist, das im Gegensatz zu manch anderen Titeln, mit denen es in einem Atemzug genannt worden ist, vollkommen ohne diese MTs spielbar ist. Bei einem BF war das ganze Gerüst viel mehr darum herum designed. Wenn schon Einfluss auf die Wertung, dann bitte ordentlich und jeweils individuell herausfiltern, ob und wie MTs das Grundspiel beeinflussen - und nicht einfach mal pauschal 20% abziehen.

Mir wären alternativen sowieso lieber. Wenn ein Spiel grottig desigend ist und nur unter Beibeziehung von MTs Sinn ergibt, dann wirkt sich das imho bereits auf die Wertung aus (zumindest hier auf 4p, will ich hoffen). Spiele generell abstrafen nur weil sie drin sind ... naja, fragwürdig. Dann lieber sowas wie ein "Gütesiegel MT-frei" einführen, oder eben bei Spielen mit eine Warnung "Achtung, dieses Spiel enthält MTs".
Dann sind MTA in Vollpreisspielen für dich weder ein schlimmer Trend noch eine rote Linie. Und genau auf diese Einschätzung seitens 4Players nehme ich Bezug. Wenn man von roten Linien spricht, geht es um das Prinzip. Da ist Relativierung fehl am Platz.

Wenn eine rote Linie überschritten ist, kann unterm Strich kein gutes Spiel dabei herauskommen.

Im Übrigen wird auch im 4Players-Test erwähnt, dass MTA durch zeitaufwendigen Grind ersetzt werden. "Gut spielbar" ist für mich etwas anderes. Das ist bereits eine Designentscheidung um die MTA herum, und jede solcher Entscheidungen ist eine zuviel. Wenn man denn MTA in Vollpreisspielen überhaupt als abzulehnenden Trend ansieht.
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Jondoan
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Jondoan »

Wigggenz hat geschrieben: 15.12.2017 16:59 Dann sind MTA in Vollpreisspielen für dich weder ein schlimmer Trend noch eine rote Linie. Und genau auf diese Einschätzung seitens 4Players nehme ich Bezug. Wenn man von roten Linien spricht, geht es um das Prinzip. Da ist Relativierung fehl am Platz.

Wenn eine rote Linie überschritten ist, kann unterm Strich kein gutes Spiel dabei herauskommen.

Im Übrigen wird auch im 4Players-Test erwähnt, dass MTA durch zeitaufwendigen Grind ersetzt werden. "Gut spielbar" ist für mich etwas anderes. Das ist bereits eine Designentscheidung um die MTA herum, und jede solcher Entscheidungen ist eine zuviel. Wenn man denn MTA in Vollpreisspielen überhaupt als abzulehnenden Trend ansieht.
Da siehst du genau das Problem, dass ich mit der Mechanik habe. Wenn ich in Teil 1 (ganz ohne MTs) alle Orks einer Karte kontrollieren wollte, musste ich auch "zeitaufwendig grinden". Das ganze wird grundsätzlich gleich viel negativer betrachtet wenn MTs im Spiel sind. Das liegt halt immer im Auge des Betrachters, ob nun negativer Grind vorliegt oder ob man einfach viel zocken muss. Grind ist es meiner Meinung nach nur, wenn es keinen Spaß macht - und dann stellt sich mir seit jeher die Frage, warum überhaupt zocken?

Also ja, für mich ist die rote Linie nicht "Es gibt MTs" sondern "die MTs beeinflussen das Spiel massivst". Und meine Hoffnung wäre eben, dass 4p das ebenfalls so handhaben wird und nicht gleich jedes Spiel mit MTs grundsätzlich abstraft. Auf der anderen Seite verstehe ich, dass das die meisten User hier wohl genauso sehen wie du und vielleicht wird 4p deshalb tatsächlich hingehen und jedem Spiel mit MTs grundsätzlich mit einem Faktor von 0,8 bewerten oder so. Keine Ahnung :ugly:
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EllieJoel
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von EllieJoel »

Jondoan hat geschrieben: 15.12.2017 16:41
Wigggenz hat geschrieben: 15.12.2017 14:40 Dazu passt es nicht, dass ein Spiel wie Schatten des Krieges trotzdem nur so knapp einen Award verpasst.
Ja, Wertungen sind subjektiv und ja, Spiele können auch abseits der Monetarisierung große bis sehr große Pluspunkte im Gameplay bieten.
Auch wenn ich mich wieder unbeliebt mache: weil es ein gutes Spiel ist, das im Gegensatz zu manch anderen Titeln, mit denen es in einem Atemzug genannt worden ist, vollkommen ohne diese MTs spielbar ist. Bei einem BF war das ganze Gerüst viel mehr darum herum designed. Wenn schon Einfluss auf die Wertung, dann bitte ordentlich und jeweils individuell herausfiltern, ob und wie MTs das Grundspiel beeinflussen - und nicht einfach mal pauschal 20% abziehen.

Mir wären alternativen sowieso lieber. Wenn ein Spiel grottig desigend ist und nur unter Beibeziehung von MTs Sinn ergibt, dann wirkt sich das imho bereits auf die Wertung aus (zumindest hier auf 4p, will ich hoffen). Spiele generell abstrafen nur weil sie drin sind ... naja, fragwürdig. Dann lieber sowas wie ein "Gütesiegel MT-frei" einführen, oder eben bei Spielen mit eine Warnung "Achtung, dieses Spiel enthält MTs".
Naja ich fand Schatten des Krieges alles andere als gut hab es mal angespielt aber man macht ja praktisch immer dasselbe und nochmal und nochmal und nochmal und nochmal schon nach 3 Stunden hab ich sicher 100 Ork Generale gekillt zzzZZZzz dazu generische Sammelquest Dinger und eine Öde Hauptstory. Sogar dieses Schreckliche Ding aus Inqusition hat man übernommen wo man selber die Collectibles in so nen unglaublich dämlichen Minispiel Markieren muss. Wenn ich sowas in ein Spiel sehe fühle ich mich wie ein Kindergarten Kind was so Figürchen in die passende Formen reindrücken muss. Einfach Strunzdumm beschäftigungs Therapie vom feinsten mit spannenden Zocken hat nichts mehr zutun für mich.
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Wigggenz
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Wigggenz »

Jondoan hat geschrieben: 15.12.2017 17:54
Wigggenz hat geschrieben: 15.12.2017 16:59 Dann sind MTA in Vollpreisspielen für dich weder ein schlimmer Trend noch eine rote Linie. Und genau auf diese Einschätzung seitens 4Players nehme ich Bezug. Wenn man von roten Linien spricht, geht es um das Prinzip. Da ist Relativierung fehl am Platz.

Wenn eine rote Linie überschritten ist, kann unterm Strich kein gutes Spiel dabei herauskommen.

Im Übrigen wird auch im 4Players-Test erwähnt, dass MTA durch zeitaufwendigen Grind ersetzt werden. "Gut spielbar" ist für mich etwas anderes. Das ist bereits eine Designentscheidung um die MTA herum, und jede solcher Entscheidungen ist eine zuviel. Wenn man denn MTA in Vollpreisspielen überhaupt als abzulehnenden Trend ansieht.
Da siehst du genau das Problem, dass ich mit der Mechanik habe. Wenn ich in Teil 1 (ganz ohne MTs) alle Orks einer Karte kontrollieren wollte, musste ich auch "zeitaufwendig grinden". Das ganze wird grundsätzlich gleich viel negativer betrachtet wenn MTs im Spiel sind. Das liegt halt immer im Auge des Betrachters, ob nun negativer Grind vorliegt oder ob man einfach viel zocken muss. Grind ist es meiner Meinung nach nur, wenn es keinen Spaß macht - und dann stellt sich mir seit jeher die Frage, warum überhaupt zocken?

Also ja, für mich ist die rote Linie nicht "Es gibt MTs" sondern "die MTs beeinflussen das Spiel massivst". Und meine Hoffnung wäre eben, dass 4p das ebenfalls so handhaben wird und nicht gleich jedes Spiel mit MTs grundsätzlich abstraft. Auf der anderen Seite verstehe ich, dass das die meisten User hier wohl genauso sehen wie du und vielleicht wird 4p deshalb tatsächlich hingehen und jedem Spiel mit MTs grundsätzlich mit einem Faktor von 0,8 bewerten oder so. Keine Ahnung :ugly:
Und eben die Relativierungen die du betreibst, kann ich nicht teilen, wenn man über Vollpreisspiele spricht. Du hast eben keine rote Linie. Eine Linie verbiegt sich nicht von Einzelfall zu Einzelfall. Du sagst erst, wenn das Spiel "massivst" beeinflusst wird, was völlig von der persönlichen Meinung zu dem jeweiligen Spiel abhängig ist und jeder einzelne Spieler das zu jedem einzelnen Spiel anders sieht. Das widerspricht der Natur einer klaren, sich aus Prinzipien (die man teilt oder nicht) ergebenden Grenze, die man unter einer roten Linie versteht.

Echtgeld verschafft bei "Mittelerde" spürbare Vorteile in einem Vollpreisspiel. Ein Vollpreisspiel! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Und ich hoffe auch, dass die 4P-Redaktion das ähnlich sieht und Spiele entsprechend auch abgewertet werden.
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WEGWEISER
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von WEGWEISER »

Vielleicht benötigt auch ein Magazin wie 4P entsprechende Erfahrungswerte um den Themen wie Lootboxen, Monetarisierung, games as service etc. gerecht zu werden und diese Erfahrungswerte dann auch in naher Zukunft in die Wertungen konkret einfließen zu lassen. Ich für meinen Teil begrüße diese offene Bekenntnis seitens 4P und warte nun einfach ab.
Ob nun das eine oder andere Spiel im Jahr 2017 noch Glück gehabt hatte und durchgerutscht ist, who cares, das aber dem Thema offen entgegen getreten wird: Thumps up from my side!
Wenn man dich fragen würde, ob du irgendwelche Probleme mit Konjunktiven hättest, würdest du das bejahen?
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Jondoan
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Jondoan »

Wigggenz hat geschrieben: 15.12.2017 18:27
Und eben die Relativierungen die du betreibst, kann ich nicht teilen, wenn man über Vollpreisspiele spricht. Du hast eben keine rote Linie. Eine Linie verbiegt sich nicht von Einzelfall zu Einzelfall. Du sagst erst, wenn das Spiel "massivst" beeinflusst wird, was völlig von der persönlichen Meinung zu dem jeweiligen Spiel abhängig ist und jeder einzelne Spieler das zu jedem einzelnen Spiel anders sieht. Das widerspricht der Natur einer klaren, sich aus Prinzipien (die man teilt oder nicht) ergebenden Grenze, die man unter einer roten Linie versteht.

Echtgeld verschafft bei "Mittelerde" spürbare Vorteile in einem Vollpreisspiel. Ein Vollpreisspiel! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Und ich hoffe auch, dass die 4P-Redaktion das ähnlich sieht und Spiele entsprechend auch abgewertet werden.
Ok, da haste eigentlich recht, dass ich keine rote Linie hab. Ich verstehe aber nicht was das für Vorteile sein sollen. Wem gegenüber habe ich einen Vorteil? Mir selbst?
EllieJoel hat geschrieben: 15.12.2017 18:17
Naja ich fand Schatten des Krieges alles andere als gut hab es mal angespielt aber man macht ja praktisch immer dasselbe und nochmal und nochmal und nochmal und nochmal schon nach 3 Stunden hab ich sicher 100 Ork Generale gekillt zzzZZZzz dazu generische Sammelquest Dinger und eine Öde Hauptstory. Sogar dieses Schreckliche Ding aus Inqusition hat man übernommen wo man selber die Collectibles in so nen unglaublich dämlichen Minispiel Markieren muss. Wenn ich sowas in ein Spiel sehe fühle ich mich wie ein Kindergarten Kind was so Figürchen in die passende Formen reindrücken muss. Einfach Strunzdumm beschäftigungs Therapie vom feinsten mit spannenden Zocken hat nichts mehr zutun für mich.
Krass, dass überrascht mich jetzt, dass gerade du mit SoW keinen Spaß hattest ... nicht! :mrgreen: Jo, natürlich ist das nicht sonderlich anspruchsvoll, aber das hat ja nix damit zu tun, dass es MTs gibt - der Vorgänger war ja sogar noch repetiver.
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ChrisJumper
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von ChrisJumper »

@4Players
Versucht es doch mit einem Cod Cop und Bad Cop Kommentar. Jemand für den Microtransaktionen annehmbar sind und jemand der Microtransaktionen absolut nicht leiden kann.

Der eine Arguemntiert Pro, der andere dagegen und darunter für jeden Kommentar die persönliche umgerechnete Wertung neben der Standard-Wertung.

Sicher das Problem ist dann natürlich das falsche Signal weil sich die Spiele-Hersteller dann trotzdem die "Normalwertug" oder je nach sicht Pro-Cover aufs Cover/Anzeige drucken wenn die mal für sie besser ausfällt. Aber dann ist es ja auch schon getan, wenn der Hersteller sieht "Die Wertung hätte höher sein können". Beispielsweise Battlefront 2, Wenn ohne MT 85 oder 90 Prozent drin gewesen wären, sie es sich aber so verscherzt haben... dann regt das zum Nachdenken an.

Ich hoffe ehrlich gesagt das es bald Complete Versionen gibt für 20 oder 30 Euro mehr und die MT-Shop-Versionen für 30 Euro weniger.
PS4 Pixel Adventure Game - Nine Witches.
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cM0
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von cM0 »

Daumen hoch für das Video. Für mich gibt es auch Spiele bei denen mich MTAs nicht so sehr stören, weil ich gar nicht merke dass sie im Spiel vorkommen und ich auch so gut durchkomme. Das trifft aber auf die wenigsten zu und gut finde ich auch das nicht. Alle Spiele bei denen MTAs das Gameplay beeinflussen, sind hingegen nichts für mich, heißt ich verzichte auf den Kauf. Hier ist es natürlich schwer einzuschätzen wie das Spiel ohne MTAs aussehen würde.

@ChrisJumper: Da müsste man erstmal jemanden finden der pro MTAs ist. Ich sehe 0 mögliche Proargumente. Außerdem müssten dann 2 Leute das Spiel spielen, wovon wahrscheinlich nur einer eigentlich für Tests dieses Genres zuständig wäre und der andere aus einem anderen Bereich kommt... Ich glaube das wird nichts.
PCler & Multikonsolero - Warum auf ein System festlegen und gute Spiele verpassen?
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EllieJoel
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von EllieJoel »

Ich Präsentiere die 100$ Lootbox : https://youtu.be/cBNck-QAoxg :lol:
Doc Angelo
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Doc Angelo »

Gut zu wissen, das 4Players das im Hinterkopf behält. Ich glaube das wird schwierig sein, solche Features in die Spielbewertung einfließen zu lassen, besonders wenn sie in die Spielmechanik eingreifen. Immerhin ist das Spielerlebnis ein deutlich anderes, wenn man mehrere hundert Tacken in Items, Boosts und Weiteres steckt.

Davon abgesehen:
Ich bin ja sowieso kein Freund von Mikrotransaktionen, ___________shops und Echtgeld-Einsatz in Spielen.
Kann wer Lippenlesen? :Häschen:
Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht den Kopf hängen lassen.
Rixas
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Re: 4Players: Spiele des Jahres 2017 - Frechheit

Beitrag von Rixas »

Bin mal gespannt in welche Richtung sich das nun Bewegen wird.
Glaube die Lootboxen werden in Zukunft, auch wegen dem politischen Echo, wieder weniger aber dafür Ingame Shops wie in Assasins Creed Origins etwas mehr und evtl auch nötiger um zukünftigen Grind zu entgehen, also wie in NKA2K.

Denn mit Ingameshop sind die Publisher auf der (politisch) sicheren Seite und kritisiert werden sie im Gegensatz zu Lootboxen auch nicht wirklich.
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