Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

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4P|BOT2
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Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von 4P|BOT2 » 22.11.2017 14:46

Seit dem Frühjahr nach seinem Erscheinen war "Arkham Horror - Das Kartenspiel" lange Zeit vergriffen. Was ist so interessant an diesem so genannten "Living Card Game"? Natürlich das grundlegende Thema: H.P. Lovecraft und sein Cthulhu-Mythos faszinieren bis heute. Außerdem kommt hinzu, dass man hier ohne große Gruppe auch gemütlich zu zweit gegen den Schrecken der Großen Alten antreten kann. Und da...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Astmeister
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Astmeister » 22.11.2017 15:24

Das klingt nahezu identisch zum Herr der Ringe LCG oder dem Der kleine Hobbit LCG. Beide sind auch kooperativ und man erlebt eine Geschichte.

Z2000
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Z2000 » 22.11.2017 16:21

Astmeister hat geschrieben:
22.11.2017 15:24
Das klingt nahezu identisch zum Herr der Ringe LCG oder dem Der kleine Hobbit LCG. Beide sind auch kooperativ und man erlebt eine Geschichte.
Ist kein Zufall. Ist fast das gleiche Team dahinter. Jedoch ist das Arkham Horror Regelset etwas offener was zu mehr Abwechslung in den einzelnen Szenarios führt.

listrahtes
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von listrahtes » 22.11.2017 17:18

Astmeister hat geschrieben:
22.11.2017 15:24
Das klingt nahezu identisch zum Herr der Ringe LCG oder dem Der kleine Hobbit LCG. Beide sind auch kooperativ und man erlebt eine Geschichte.
Im Endeffekt dann doch sehr unterschiedliche Spiele. Bei Herr der Ringe geht es darum immer wieder aufs neue ein Deck exakt auf ein Abenteuer hin aufzustellen und dann nach und nach zu perfektionieren bzw. komplett umzubauen. Eher szenariobasiert und sehr komplexer / freier & Deckbau. Bei Arkham hat man sein Startdeck und dieses wächst sehr langsam im Verlauf der Kampagne über Zukäufe.

Arkham ist klar auf Kampagnenspiel ausgelegt und spielt hier seine Stärken aus. Der Deckbauaspekt ist zu Beginn so dezent das wirklich jeder Anfänger ohne Probleme reinkommt. Der Wiederspielwert ist bei Herr der Ringe höher aber aufgrund der unterschiedlichen Ortskarten / variabler Missionsabläufe sowie der diversen Charaktere kann man jede Mission mehrmals mit Genuss spielen.

Die Empfehlung das es nicht für Einsteiger ist würde ich gerade umdrehen. Arkham ist das perfekte Spiel für Einsteiger welches seine Spielmechanismen nach und nach über die ersten 3 Szenarien aufbaut und die Spieler behutsam in das Deck bauen einführt. Das eigentliche Spieldesign ist äußerst einfach und übersichtlich gehalten. Die zahlreichen Ausnahmen sind immer vermerkt und ebenso leicht zu verstehen.

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Dude Nukem
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Dude Nukem » 22.11.2017 19:56

Uhhh die sollen das Team mal bitte an eine Kooperative/Solo Expansion für Legend of the Five Rings (vlt als Einführung für Shadowlands) setzen, da würde mir dezent einer abgehen :D
Wobei ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe wie man das Spielmechanisch/gebalanced auf die Reihe kriegen könnte...

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bwort
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von bwort » 22.11.2017 21:03

Mensch Jörg, zeig der digitalen Welt doch den Rücken und mach nur "in" Brettspielen. Die analoge Welt ist viel schöner habe ich in den letzten Jahren festgestellt :D

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Grauer_Prophet
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Grauer_Prophet » 22.11.2017 21:50

Nachdem auch diverse Brettspiele von Arkham mega gelobt worden sind und sich dann aber als unglaublich Zäh und Langweilig (der schönen Atmosphäre zum Trotz) erwiesen habe lasse ich auch hier von meine Finger...

Ich hab eh noch einige Titel OVP daheim die um Aufmerksamkeit schreien ...
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J.R. Dobbs
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von J.R. Dobbs » 23.11.2017 00:11

Hände weg von LCG's. Die Dinger kommen in die gleiche Schublade wie Lootboxen :lol:

Lieber ordentlich Magic & Co. sammeln und einfach auch Freude am Sammeln haben, nebenbei natürlich auch spielen.

Ich halte LCG's für viel schlimmer, da der Verlag Veröffentlichungsstrategien fahren kann die bei einem TCG so nicht möglich sind, bzw. selbst Sammler kalt lassen.

Klassisches TCG: Starter & Booster. Man kann und muss nicht alles haben. Das wars.

LCG: Oh wir verdienen Geld? Und wer spielt braucht auch immer ALLES (Tunierspieler sowieso) bzw. WILL auch immer alles, weil es problemlos möglich ist zu komplettieren? Klar wir hauen dieses Jahr noch 4 BigBox und 6 kleine Erweiterungen raus, sollten sich diese gut verkaufen - verdoppeln wir nächstes Jahr.

Dann hat man nach ein paar Jahren Laufzeit zwar ein komplettes LCG, aber auch einen kompletten Dachschaden :roll:

Hier wird also viel eher der Anreiz geschaffen eine "Sammlung" (die im Grunde nur ein in zig Addons zerlegtes Hauptspiel ist - kennste gell? :mrgreen: ) zu komplettieren und sich jedes Addon zu holen was dem Verlag gerade so einfällt.

Bei diesen monetarisierten Kartenspielen kann man z.Zt. perfekte Pendants im Videospielbereich finden.

DitDit
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von DitDit » 23.11.2017 08:34

MKFan hat geschrieben:
23.11.2017 00:11
Hände weg von LCG's. Die Dinger kommen in die gleiche Schublade wie Lootboxen :lol:

Lieber ordentlich Magic & Co. sammeln und einfach auch Freude am Sammeln haben, nebenbei natürlich auch spielen.

Ich halte LCG's für viel schlimmer, da der Verlag Veröffentlichungsstrategien fahren kann die bei einem TCG so nicht möglich sind, bzw. selbst Sammler kalt lassen.

Klassisches TCG: Starter & Booster. Man kann und muss nicht alles haben. Das wars.

LCG: Oh wir verdienen Geld? Und wer spielt braucht auch immer ALLES (Tunierspieler sowieso) bzw. WILL auch immer alles, weil es problemlos möglich ist zu komplettieren? Klar wir hauen dieses Jahr noch 4 BigBox und 6 kleine Erweiterungen raus, sollten sich diese gut verkaufen - verdoppeln wir nächstes Jahr.

Dann hat man nach ein paar Jahren Laufzeit zwar ein komplettes LCG, aber auch einen kompletten Dachschaden :roll:

Hier wird also viel eher der Anreiz geschaffen eine "Sammlung" (die im Grunde nur ein in zig Addons zerlegtes Hauptspiel ist - kennste gell? :mrgreen: ) zu komplettieren und sich jedes Addon zu holen was dem Verlag gerade so einfällt.

Bei diesen monetarisierten Kartenspielen kann man z.Zt. perfekte Pendants im Videospielbereich finden.
Hä? Aber gerade wenn du Sammelkarten wegen dem Aspekt des Sammelns sammelst ( :ugly: ), dann sind Living Card Games viel günstiger und leichter zu vervollständingen als Trading Card Games.

Und gerade die LCG geben doch extra Tournierboxen raus die Teile aus verschiedenenen Erweiterungen zusammenbringen um günstig an Tournieren teilnehmen zu können.

Günstig ist beides nicht egal ob TCG oder LCG (auch wenn LCG günstiger als TCGs)aber das bringt das Hobby nunmal mit sich.

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4P|T@xtchef
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von 4P|T@xtchef » 23.11.2017 09:46

@MKFan: Bitte nicht den aktuellen Lootboxscheiß mit den teilweise sehr kreativen LCG vergleichen - und im selben Atemzug dann noch die CCC in Schutz nehmen und Werbung für Magic machen. Das tut echt weh.

@bwort: Nope, dafür spiele ich vieeeeel zu gerne digital. Da ist der Unterhaltungswert für einsame Gesellen auch größer. Und so lange From Software entwickelt, lohnt sich der Kellertunnel.;)

@DukeNukem: Legend of the Five Rings spiele ich gerade, war erst skeptisch, aber hat sehr gute Ansätze - nicht nur mit seinem dualen System der Ehre - wird der nächste Test.
Jörg Luibl
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Dude Nukem
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Dude Nukem » 23.11.2017 11:14

@MKFan
Den Vergleich finde ich jetzt auch etwas komisch.
"Haben" muss man auch bei LCGs nicht alles, gestern erst ein Spiel gegen nen Kumpel verloren (L5R) der im Gegensatz zu mir noch keine Erweiterungskarten im Deck hat.
Dazu kommt das man, wie schon erwähnt, halt genau weiss was für Karten man bekommt und der Bedarf mit einem Pack á ~13€ pro Monat* dann auch gedeckt ist weil alle Karten drin sind.

Wenn es Überschneidungen mit Lootboxen (ohne diesen Vergleich jetzt persönlich ziehen zu wollen) gibt dann doch wirklich eher bei zufällig gepackten Boostern, davon das ich damals bei Magic teilweise einzelne Karten im Deck hatte mit deren Preis ich mir locker ein ganzes Jahr LCG´s finanzieren könnte will ich mal garnicht erst Anfangen.
Was die Sache mit den "Veröffentlichungsstrategien" angeht sei insofern nur ein Wort gesagt: Rares.
Versteh mich bitte nicht falsch, will weder dir was noch TCG`s schlechtreden, aber der Vergleich war schon etwas Unfair.

@Jörg
Oha, da bin ich mal gespannt wie du es so bewertest.
War auch erst skpetisch (habe früher das TCG gespielt) aber finde es super umgesetzt.
Spielt sich, trotz des noch recht kleinen Cardpools, angenehm abwechslungsreich gegen die unterschiedliche Clans und die verschiedenen strategischen möglichkeiten bringen, grade wenn man etwas Routine drin hat, ne gute portion Nervenkitzel in die Sache.
Die Sache das die Story des Spiels über Tuniere von der Commuity mitgestaltet wird wurde ja auch beibehalten und war schon damals ein ganz großer Pluspunkt für mich.
In diesem Sinne: For the Dragon! :)

*Bei L5R kommt der ERSTE Cycle von 6 Expansions aktuel Wochenweise, was ich hinsichtlich des Cardpools für 7 Fraktionen auch ganz gut finde.

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Oshikai
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Oshikai » 23.11.2017 12:15

Im Frühling wollte ich das Spiel zum B-day haben, im Sommer wollte ich das Spiel mit auf Mallorca nehmen.. leider keine Chance es zu bekommen, außer für Unsummen die ich nicht bereit war zu zahlen.
Jetzt stehts auf meiner Wunschliste für Weihnachten, mal schauen.. der Hype war einfach weg, aber jetzt nach dem Bericht wieder leicht angefacht ! :)
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Dude Nukem
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Dude Nukem » 23.11.2017 18:54

@ Oshikai
Hatte es bisher garnicht auf dem Schirm, obwohl ich großer Arkham Horror und VDW Fan bin.
Überlege grade auch es mir, zumindest prophylaktisch, anzuschaffen falls es wieder so fix out-off-print gehen sollte, obwohl ich für die nähere Zukunft Spieletechnisch mehr als abgedeckt bin (Pandemic SII ist noch nichtmal ausgepackt, ende Dezember kommt Kampf der Kolonien für Winter der Toten, die Kids feiern den Robo Rally reboot und L5R rockt bei uns grade alles weg ^^)

Das ist halt irgendwie die Schattenseite der steigenden Popularität von Brett und Kartenspielen sowie dem damit verbundenen breiteren Angebot verschiedener Spiele und Expansions, da greift dann tatsächlich auch mal der gute alte Spruch "Wer zu spät kommt den bestraft das Leben/der Kontostand"

Greetz

Yala
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von Yala » 23.11.2017 21:10

Hallo zusammen! :Häschen:
Hat jemand einen Tipp, was ein ähnliches, aber anfängertaugliches Spiel wäre?
Das hört sich total spannend an, bin aber absoluter Anfänger was das angeht und würde gerne vielleicht mit etwas leichterem anfangen.
Dankeschön! :D
LG
Yala

nawarI
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Re: Arkham Horror: Das Kartenspiel - Special

Beitrag von nawarI » 24.11.2017 10:13

@Yala:
Wenn du in Deckbauspiele reinkommen willst, am besten einen Freund fragen, der dir dann was beibringen kann. Bei Duellspielen ist es eh immer am besten, wenn man schon einen Mitspieler im Blick hat, mit dem man öfter spielen kann.

Wenn Freunde keine Präferenz haben: Andrioid Netrunner hat vorgefertigte Fraktionen - das erleichtert den Einstieg. Ein Hacker - genannt Runner - versucht bei einer Coop einzubrechen, die Firewalls - genannt ICE - installiert, um ihn davon abzuhalten. In die vorgefertigten Fraktionen kann man mit mehr Spielerfahrung Karten rausnehmen oder Karten von anderen Fraktionen reinnehmen.
www.4players.de/4players.php/dispberich ... unner.html

Und wenn du es Idiotensicher haben willst:
Smash Up. Hauptspiel hat 8 Fraktionen, pro Erweiterung nochmal 4 Fraktionen (mittlerweile gibt viele Erweiterungen, in Summe 55 Fraktionen).
Man nimmt in jedem Spiel 2 Fraktionen und mischt sie komplett zusammen.
Du hast Gedankengeänge wie: "Die Zauberer erlauben es dir viele Karten zu ziehen und extra Aktionen zu spielen. Und bei den Mystischen Griechen hast du Monster, die man quasi als Aktion spielen kann. Die müssen doch gut zusammenpassen, oder nicht?"
Ist also kein Deckbauspiel, aber du hast deckbauähnliche Überlegungen. Man überlegt sich nicht, wie einzelne Karten zusammenpassen sondern ganze Frakionen und wie sie sich gegenseitig ergänzen. Dafür kann man die Fraktionen einfach zusammen mischen und loslegen. Schnell und idiotensicher.

Bei Deckbauspielen solltest du übrigens auf jeden Fall gucken wie neue Karten veröffentlicht werden und ob du mit deren Veröffentlichungs-Politik zufrieden bist. Auch wenn man als Hobby mit Freunden spielt, bleibt es oft nicht bei dem Grundspiel und irgendwann will man doch mehr.

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