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Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:06
von Gesichtselfmeter
matzab83 hat geschrieben: 08.03.2017 14:57
Warum angeln Roboter?
Und was hält Peta davon?
So so, das ist Dir also aufgefallen....ich glaube da gibt es das ein oder andere, was einem eher seltsam vorkommen sollte, meinste nicht? :lol: :lol: :lol:

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:09
von Stalkingwolf
Raskir hat geschrieben: 08.03.2017 14:59
matzab83 hat geschrieben: 08.03.2017 14:57 Wow, klingt nach einem sehr guten Spiel.
Schade, dass nur Sony-Konsolen davon profitieren...

Aber eines versteh ich nicht:
oder gar alle möglichen Fischsorten geangelt.
Warum angeln Roboter?
Und was hält Peta davon?
Warum Roboter Angeln? Ist doch klar, sie brauchen Fischöl damit sie nicht rosten. Dumme Frage. Und Peta ist es egal, solange Katniss in sicherheit ist, duh.
i see what you did there :lol:

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:11
von .:SleazeRocker:.
Wieder ein super Spiel. Muss aber erstmal warten.

Muss man den Vorgänger gespielt haben?

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:11
von 4P|Mathias
Raskir hat geschrieben: 08.03.2017 14:32 Zuerst ein wenig Kritik:

Bei mir ist dieser Abschnitt sowohl im Letzten Absatz von Seite 2, als auch im ersten Absatz von Seite 3 zu finden. Für den Fall, dass du es korrigieren willst :)
Danke für den Hinweis. Wurde auf Seite 2 gelöscht - da sollte es letztlich nicht landen.

[...]

Zum Abschluss noch eine kurze Frage. Wie sehr konnte dich die Story packen im Vergleich zum Vorgänger? Ich weiß, dass du mit den Figuren mitgelitten hast, aber sonst so? Und wie schaut es mit der Grundstimmung aus? In Nier hatte man zwar eine düstere Atmosphäre, aber die Dialoge von Kaine, Weiss und Nier haben mich immer wieder zum lächeln gebracht. Ist das hier ähnlich? Oder ist es eher komplett düster?

Ohne zu spoilern ist das nicht ganz einfach zu beantworten. Ich versuche es trotzdem.

Die Story konnte mich ähnlich packen wie der Vorgänger, bei bestimmten Aspekten sogar noch mehr. Doch gerade bei solch vielschichtigen Geschichten muss das nicht für jeden der Fall sein.

Der "Comic Relief", den man im Vorgänger durch manche Dialoge hatte, fehlt hier weitgehend. Das heißt aber nicht, dass aus der düsteren Atmosphäre hier ein depressiver Strudel entsteht.
Der schwermütige Grundton wird hier eher durch die zwischen 2B und 9S entstehende sexuelle Spannung und die daraus entstehenden, mitunter naiv-unbeholfenen Gespräche immer wieder aufgelöst.
Und in den Gesprächen mit einigen Maschinen sorgt man ebenfalls für Auflockerung. Dennoch würde ich es insgesamt als düsterer einschätzen als Nier - vor allem, je mehr Enden man kennen lernt.

Der Zynismus, den man in Nier mit Grimoire erleben durfte, gibt es in dieser Form nicht. Es gibt (ich möchte nicht spoilern) so etwas wie Ersatz, der sich aber eher in eine melancholische Ecke setzt.

Zum Thema Fanservice: Es gab ja Videos, bei denen man mit Selbstzerstörung quasi das Kleid von 2B wegsprengen und dann in Unterwäsche spielen konnte. Ich hatte im Spiel nicht das Bedürfnis, dies zu reproduzieren.
Und in der Vorschau hatte ich auch kritisiert, dass die automatische Kamera bei Leitern nicht hinter ihr bleibt, sondern die Perspektive "unter den Rock" wählt.
Mit ihr und der noch knapper bekleideten A2 wird das ohnehin unterschwellig häufig angesprochene Thema Sexualität einfach nur visualisiert. Ich habe es aber im Vergleich zu anderen Titeln allerdings nicht als störend empfunden, da die Themen hier relativ neutral bzw. angenehm naiv betrachtet werden. Doch natürlich liegt das immer im Auge des Betrachters und was man daraus macht bzw. für sich für Rückschlüsse zieht.
Aber um bei Platinum Games zu bleiben: Bei Bayonetta ist der Fanservice deutlich höher.

Cheers,

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:13
von 4P|Mathias
.:SleazeRocker:. hat geschrieben: 08.03.2017 15:11 Wieder ein super Spiel. Muss aber erstmal warten.

Muss man den Vorgänger gespielt haben?
Nein, allerdings werden einige Anspielungen (vor allem im letzten Drittel) an einem vorbeiziehen. Doch die Geschichte erschließt sich auch komplett ohne Kenntnis von Nier. Es liegen ja auch hunderte Jahre zwischen den Geschehnissen - oder waren es tausende? Bin mir nicht ganz sicher. Auf jeden Fall seeeeeeeeeeeeeehr viel Zeit.

;)

Cheers,

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:16
von matzab83
Gesichtselfmeter hat geschrieben: 08.03.2017 15:06 So so, das ist Dir also aufgefallen....ich glaube da gibt es das ein oder andere, was einem eher seltsam vorkommen sollte, meinste nicht? :lol: :lol: :lol:
Was meinst du?
Das Thema Liebe (in jeglicher Form) und Schwangerschaft?

Spätestens seit dem Anime Armitage überrascht mich das bei den Japanern nicht mehr...

Aber Angeln? Die Rosten doch, enn die ins Wasser fallen...

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:17
von .:SleazeRocker:.
4P|Mathias hat geschrieben: 08.03.2017 15:13
.:SleazeRocker:. hat geschrieben: 08.03.2017 15:11 Wieder ein super Spiel. Muss aber erstmal warten.

Muss man den Vorgänger gespielt haben?
Nein, allerdings werden einige Anspielungen (vor allem im letzten Drittel) an einem vorbeiziehen. Doch die Geschichte erschließt sich auch komplett ohne Kenntnis von Nier. Es liegen ja auch hunderte Jahre zwischen den Geschehnissen - oder waren es tausende? Bin mir nicht ganz sicher. Auf jeden Fall seeeeeeeeeeeeeehr viel Zeit.

;)

Cheers,
Ah, danke für die Antwort. ;)

Dann wird nach HZD wohl NieR in meiner PS4 landen. :D

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:17
von DancingDan
Raskir hat geschrieben: 08.03.2017 14:49 Noch ein Nachtrag:
Wie sieht es eigentlich mit dem Thema Fanservice aus? Ich hoffe er ist nicht zu stark vertreten. Naja wobei, mehr als bei Kaine wird es eh nicht sein. Dennoch interessiert es mich
Kommt halt drauf an, wo bei dir Fanservice anfängt und aufhört:
Bild

P.S.: Ich weiß allerdings nicht ob das ein Outfit, Bug oder PC Mod oder sonstwas ist.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:18
von 4P|Mathias
matzab83 hat geschrieben: 08.03.2017 15:16

Aber Angeln? Die Rosten doch, enn die ins Wasser fallen...
Man muss unterscheiden zwischen Androiden und den Maschinenwesen (--> Robotern)... ;)

Und um die Verwirrung vollständig zu machen: Man angelt nicht nur nach organischen, sondern auch mechanischen Flossentieren...

Cheers,

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:19
von Raskir
Besten Dank für die Antworten. Und nein du hast gar nicht gespoilert, auch dafür danke. Dass mit den Selbstzerstörerischen höre ich hier zum ersten mal xD
Freue mich dennoch auf den Titel. Aber schade, dan Zynismus werde ich sicher ein wenig vermissen.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:20
von Alter Sack
4P|Mathias hat geschrieben: 08.03.2017 15:11
Raskir hat geschrieben: 08.03.2017 14:32 Zuerst ein wenig Kritik:

Bei mir ist dieser Abschnitt sowohl im Letzten Absatz von Seite 2, als auch im ersten Absatz von Seite 3 zu finden. Für den Fall, dass du es korrigieren willst :)
Danke für den Hinweis. Wurde auf Seite 2 gelöscht - da sollte es letztlich nicht landen.

[...]

Zum Abschluss noch eine kurze Frage. Wie sehr konnte dich die Story packen im Vergleich zum Vorgänger? Ich weiß, dass du mit den Figuren mitgelitten hast, aber sonst so? Und wie schaut es mit der Grundstimmung aus? In Nier hatte man zwar eine düstere Atmosphäre, aber die Dialoge von Kaine, Weiss und Nier haben mich immer wieder zum lächeln gebracht. Ist das hier ähnlich? Oder ist es eher komplett düster?

Ohne zu spoilern ist das nicht ganz einfach zu beantworten. Ich versuche es trotzdem.

Die Story konnte mich ähnlich packen wie der Vorgänger, bei bestimmten Aspekten sogar noch mehr. Doch gerade bei solch vielschichtigen Geschichten muss das nicht für jeden der Fall sein.

Der "Comic Relief", den man im Vorgänger durch manche Dialoge hatte, fehlt hier weitgehend. Das heißt aber nicht, dass aus der düsteren Atmosphäre hier ein depressiver Strudel entsteht.
Der schwermütige Grundton wird hier eher durch die zwischen 2B und 9S entstehende sexuelle Spannung und die daraus entstehenden, mitunter naiv-unbeholfenen Gespräche immer wieder aufgelöst.
Und in den Gesprächen mit einigen Maschinen sorgt man ebenfalls für Auflockerung. Dennoch würde ich es insgesamt als düsterer einschätzen als Nier - vor allem, je mehr Enden man kennen lernt.

Der Zynismus, den man in Nier mit Grimoire erleben durfte, gibt es in dieser Form nicht. Es gibt (ich möchte nicht spoilern) so etwas wie Ersatz, der sich aber eher in eine melancholische Ecke setzt.

Zum Thema Fanservice: Es gab ja Videos, bei denen man mit Selbstzerstörung quasi das Kleid von 2B wegsprengen und dann in Unterwäsche spielen konnte. Ich hatte im Spiel nicht das Bedürfnis, dies zu reproduzieren.
Und in der Vorschau hatte ich auch kritisiert, dass die automatische Kamera bei Leitern nicht hinter ihr bleibt, sondern die Perspektive "unter den Rock" wählt.
Mit ihr und der noch knapper bekleideten A2 wird das ohnehin unterschwellig häufig angesprochene Thema Sexualität einfach nur visualisiert. Ich habe es aber im Vergleich zu anderen Titeln allerdings nicht als störend empfunden, da die Themen hier relativ neutral bzw. angenehm naiv betrachtet werden. Doch natürlich liegt das immer im Auge des Betrachters und was man daraus macht bzw. für sich für Rückschlüsse zieht.
Aber um bei Platinum Games zu bleiben: Bei Bayonetta ist der Fanservice deutlich höher.

Cheers,
Danke schön.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:20
von Raskir
DancingDan hat geschrieben: 08.03.2017 15:17
Raskir hat geschrieben: 08.03.2017 14:49 Noch ein Nachtrag:
Wie sieht es eigentlich mit dem Thema Fanservice aus? Ich hoffe er ist nicht zu stark vertreten. Naja wobei, mehr als bei Kaine wird es eh nicht sein. Dennoch interessiert es mich
Kommt halt drauf an, wo bei dir Fanservice anfängt und aufhört:
Bild

P.S.: Ich weiß allerdings nicht ob das ein Outfit, Bug oder PC Mod oder sonstwas ist.
Auf dieses Gif bezogen, fängt er am oberen Ende vom Oberschenkel an und hört bei Rückenmitte auf ;)

Edit:
Bezogen auf diesen Satz
P.S.: Ich weiß allerdings nicht ob das ein Outfit, Bug oder PC Mod oder sonstwas ist.
Da zitiere ich mal Mathias:
Es gab ja Videos, bei denen man mit Selbstzerstörung quasi das Kleid von 2B wegsprengen und dann in Unterwäsche spielen konnte.
Denke dass ist damit gemeint

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:21
von yopparai
Reviews scheinen durch die Bank ordentlich zu sein. Ich denke wenn ich mit Zelda fertig bin (oder wohl eher Zelda mit mir), dann werd ich Nier ggü. Horizon erstmal den Vorzug geben. Freu mich drauf.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:31
von NForcer
Ach seufz, wieder nur ein Game, was man gern spielen würde, mit englischer Sprachausgabe und maximal deutschen Untertiteln. Das ist einfach nur schade.

Re: NieR: Automata - Test

Verfasst: 08.03.2017 15:33
von Eirulan
:anbet:
Ich hoffe so sehr, dass das Spiel auch ein kommerzieller Erfolg wird, damit Yoko Taro auch weiterhin die Möglichkeit erhalten wird, seine außergewöhnlichen Geschichten zu erzählen.

Alle bisherigen "Hits" 2017 habe ich ausgelassen. Kein Horizon, kein Nioh, kein Zelda etc., aber an Nier werde ich nicht vorbeigehen.