nawarI hat geschrieben:danibua hat geschrieben:[...] wie im vorpost schon geschrieben wurde gibt es halt wirklich eine Strategie die mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt [...]
Ist sowas nicht normalerweise ein Problem, das sich von alleine regelt? Wenn ein Spieler jetzt an den anderen vorbeizieht, weil er so eine Strategie anwendet, sollten zwei oder gar drei gegnerische Spieler doch wohl genug sein ihn auszubremsen? Und wenn dies ein bekanntes Problem ist und man frühzeitig bemerkt, dass ein Gegner so eine Strategie anwenden möchte, gibt es dann keine Möglichkeiten, vorzeitig was dagegen zu unternehmen? Dann müssen die hinten liegenden SPieler halt mal einen Zug lang zusammen halten und den Führenden etwas niederknüppeln.
Klar gibt es in jedem Spiele auch mal solche Momente, wenn Chris der Meinung ist ständig auf meinen Skeletten rumhacken zu müssen, obwohl Stefan mit seinen wehrhaften Orks schon zum vierten mal in Folge 15 Siegpunkte (und mehr) abgeräumt hat und niemand auf mich hören möchte jetzt endlich was gegen ihn zu unternehmen.... aber sowas gehört auch mal dazu
Du verwechselst scythe da mit spielen wie risiko, es geht in diesem spiel nicht darum die gegner militärisch fertig zu machen, man entwickelt viel mehr seine fraktion, kämpfe sind hier nur ein mittel zum zweck und eher supoptimal weil es in regel das hart verdiente ansehen kostet gebiete zu erobern und arbeiter zu vertreiben.
Wer es ein paarmal gespielt hat hat einfach den vorteil das er weiss wie der hase läuft, klar gibts das in vielen anderen brettspielen auch, in scythe kommt dies durch das statische spielbrett und den eigentlich immer gleichen spielaufbau meiner meinung nach besonders zum tragen, weil sich bei erfahrenen spielern halt sehr schnell automatismen bilden die ihrer taktik entsprechen und schnell zum erfolg führen.
Nicht falsch verstehen, weil ich das spiel grossartig finde und sich dadurch in erfahrenen gruppen sicherlich tolle und spannende gefechte ergeben, in gemischten gruppen könnte es aber grob von nachteil sein wenn manche spieler halt dann gar kein land sehen verlieren diese in der regel das interesse am spiel.
Die Partein die ich bisher gespielt habe gingen eigentlich auch immer sehr flott zwischen 1 1/2 und 2 stunden, ich habe keinen vergleich mit titeln wie eclipse oder gar twilight imperium weil ich diese schlicht noch nie gespielt habe aber nach allem was ich an 4x spielen verstehe würde ich scythe hier nicht dazuzählen.
Wie dem auch sei, das spiel ist super und für mich eines der highlights auch wenn ich nach 3 partien durchaus den ein oder anderen kritikpunkt habe.
Zu seafall, ich kann nur sagen das es in meinem lokalen store nicht so gut ankommt, hab aber erst mal ne weile bei der ersten partie zugesehen, kann also kein fazit ziehen.
Generell mag ich legacy spiele - ich habe aber oftmals das problem dann ständig die gleiche gruppe an den tisch zu kriegen weshalb ich mir deren anschaffung meist zweimal überlege, vielleicht gibts ja bereits ein passendes youtube lets play video um sich zu informieren.
Bei mir werden heute die kolonisten eintrudeln, darauf bin ich schon sehr gespannt, das nächste werden dann die villen des wahnsinns (gespannt ob mir mal ein tabletgestütztes brettspiel gefällt - xcom fand ich ganz schlimm) und mechs vs minions sein ( das sah im hunter & cron lets play sehr lustig aus).
Werd wohl mal wieder etwas aussortieren müssen
