Pokémon Sonne & Mond - Test

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bluezealand
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von bluezealand » 22.11.2016 16:53

Ultima89 hat geschrieben: Und ich suche noch immer die Stelle, wo ich das behauptet haben soll.
Deine Aussage hat das impliziert.
Ultima89 hat geschrieben: Diese beiden Kritikpunkte gehören für mich zum Marketing dazu. Und selbst, wenn man das nicht so sehen kann, habe ich den falschen Reiter des Rosses genannt, auch was meinetwegen Nintendo betrifft. Am Inhalt ändert das aber auch hier nichts. Die Kritikpunkte bleiben.
Mir ging es in dem Fall auch nicht um den Inhalt deiner Kritikpunkte, sondern darum, dass alle Unzulänglichkeiten des Franchises Nintendo angelastet werden, obwohl die prinzipiell wenig Einfluss haben.

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Bachstail
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Bachstail » 22.11.2016 16:55

Auch wenn man teilweise über den Tisch gezogen wird.
Wird man das ?

Dieses Gefühl habe ich zumindest in Bezug auf meine Person nicht.

Ich spiele Pokemon, da ich dieses competitive Spiele und genau in diesem Bereich weiß, was ich bekomme, wenn ich Pokemon kaufe.

Ich erhalte neue, spielbare Pokemon, sinnvolle für das CP angepasste Neuerungen bzw. Änderungen und ein Endlos-Spielprinzip.

Ich gebe also 40 Euro für ein Spiel aus, welches ich locker zwei bis drei Jahre Spiele, ohne dass es langweilig wird.

Für mich ist das Geld also gut angelegt.

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casanoffi
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von casanoffi » 22.11.2016 17:15

Ultima89 hat geschrieben:Ansonsten, du spielst Pokemon, weil du Pokemon spielen willst...das erklärt schon mal einen Teil des Phänomens. Da scheint nicht lange nachgedacht zu werden, also doch psychologische Effekte. Motto: Bekannt und bewährt. Auch wenn man teilweise über den Tisch gezogen wird.
Ist natürlich immer eine Sache der persönlichen Sichtweise.

Man kann sich bei jedem Unterhaltungsmedium über den Tisch gezogen fühlen, wenn es nur "more of the same" ist. Ob es nun z. B. Roman, Film, Serie, Album oder eben Videospiel #XYZ ist, welches immer nach dem gleichen Schema aufgebaut ist und prinzipiell nichts neues zu erzählen hat.

Man ist eben Fan eines Produkts und glücklich, wenn man mehr davon konsumieren kann.
Als (psychologisches) Phänomen würde ich das nicht unbedingt bezeichnen :D
No cost too great. No mind to think. No will to break. No voice to cry suffering.

Ultima89
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ultima89 » 22.11.2016 17:35

Die neuen Pokemon sind viele an der Zahl, das ist ein Plus. Die Inselwelt ist schön gestaltet. Die Unkreativität der Alola-Formen teilweise aber eine Frechheit: Kokowei mit langgestrecktem Hals, das wars. Bekommt jeder Anfänger mit nem Bildbearbeitungsprogramm hin. Auch die Typenkombi der Alolaformen ggü den alten wirkt nicht sehr überzeugend. Eis/Stahl zB.
Das hat zu viele Schwächen.

Gerade die Typentabelle muss mehr überarbeitet werden. Es gibt Typenkombinationen, die sind ohne ein hohes Risiko einzugehen, nicht spielbar im Meta. Dazu kommen noch grottige Werte. Nehmen wir mal Rattikarl. Die Entwickler haben sich ihm zwar angenommen - ja, es hat weit unterdurchschnittliche Werte - aber die wurden in der Alola-Form nicht ausreichend angepasst. Stattdessen einfach nur ein Typenwechsel. Und ob ich jetzt gegen Arenaleiter oder Inselobermotze antrete, wo ist da Grund zum Jubeln? Ist doch keine große Änderung.

Im Detail erkennt man an so vielen Stellen, dass man hier mit Unkreativität, fast schon Schlampigkeit über den Tisch gezogen wird. Ich sehe Mond-Sonne nicht als Totalausfall an. Die Welt ist super, man bekommt mehr Quantität als bei XY, die Z-Attacken sind eine Erweiterung und auch die Mega-Evos sind wieder dabei. Aber das Meta wird mir immer noch zu stark vernachlässigt und Balancing wird nur am Rande betrieben.

Wenn einem das alles egal ist, dann kann man mit den neuen Editionen Spaß haben, keine Frage. Aber man sollte wie Alice die ärgerlichen "Details" aufzeigen, bei denen man sich keine Mühe gegeben hat.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von PfeiltastenZocker » 22.11.2016 17:41

Ich habe das Spiel nicht gespielt und habe es auch nicht vor in der nächsten Zeit zu spielen, aber das was Alice da schreibt, glaube ich aufs Wort.
Pokemon X/Y war für mich eine so dermaßen große Enttäuschung. Man scheint die Zielgruppe "Kinder" mit "Gehirnamputierte" verwechselt zu haben, das Spiel war letztlich nichts anderes als ein "a" drücken und
zum-Bildschirmrand-lauf Simulator. Und trotzdem feiern es alle, warum...? Weils Pokemon ist.

Ich verstehe nicht wie einige hier behaupten können das Pokemon schon immer einfach war, ja klar es ist natürlich nicht schwer wenn man weiß was man zu tun hat. Aber verglichen mit den Vorgängern sind die neueren Editionen eben mehr als nur einfach. Der Schwierigkeitsgrad ist quasi nicht existent und das Ziel "der allerbeste" zu werden war noch nie so einfach.
Auch aus pädagogischer Sicht finde ich das eigentlich nicht wertvoll Spiele für Kinder zu machen, die ihnen eintrichtern es ohne Taktik, Verstand und vor allem Aufwand zum Gewinner zu schaffen.

Daher meinen vollsten Respekt an dich Alice, dass du dich trotz deiner Affinität zu Pokemon, dich nicht hast davon abhalten lassen, die Probleme einfach mal beim Namen zu nennen. Das geschieht leider viel zu selten bei dieser vermaledeiten Spieleserie.

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Bachstail
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Bachstail » 22.11.2016 17:55

Die neuen Pokemon sind viele an der Zahl, das ist ein Plus.
Definitiv.
Die Unkreativität der Alola-Formen teilweise aber eine Frechheit:
Sehe ich nicht so, ich finde die Alola-Formen als mitunter das Beste an der neuen Generation, denn einige Alola-Formen sind extrem gut, Alola-Raichu ist momentan sehr populär.
Auch die Typenkombi der Alolaformen ggü den alten wirkt nicht sehr überzeugend. Eis/Stahl zB.
Das hat zu viele Schwächen.
Es sind gar nicht so viele Schwächen, leider aber sehr gravierende.

Kampf, Boden und Feuer tun schon sehr weh.

Ansonsten sind die Typenkombinationen teilweise sehr gut.

Feuer/Geist ist gut, Elektro/Psycho ebenfalls, Drache/Pflanze besitzt durchaus viele Schwächen, dafür aber auch hervorragende Resistenzen.
Gerade die Typentabelle muss mehr überarbeitet werden. Es gibt Typenkombinationen, die sind ohne ein hohes Risiko einzugehen, nicht spielbar im Meta
Von welchem Meta schreiben wir hier ?

Dem VGC oder dem Smogon Meta Game ?

Dies sind beides extrem unterschiedliche CP-Varianten und unterscheiden sich jeweils um Welten.

Hier wäre wichtig zu wissen, auf welches Meta Game du dich beziehst.
Dazu kommen noch grottige Werte.
Wenn du dies nicht nur auf die Alola-Formen, sondern auf die gesamte Generation beziehst :

Dies stimmt definitiv nicht, ganz im Gegenteil, die Werte dieser Generation sind teilweise ungewöhnlich hoch.

Selbst die Starter besitzen teils ungewöhnlich hohe Werte, so etwas ist man in den Generationen zuvor nicht gewohnt gewesen.

Die siebte Generation ist alles in allem etwas langsam, wertetechnisch ist sie aber eine der besten.

Bei Rattikarl stimme ich dir aber zu, dieses ist leider sogar schlechter als die normale Form.
Im Detail erkennt man an so vielen Stellen, dass man hier mit Unkreativität, fast schon Schlampigkeit über den Tisch gezogen wird.
Dies kann ich leider nicht erkennen, tut mir leid.

Ich als CP-Spieler bin für meinen Teil sehr zufrieden mit dieser Generation.
Aber das Meta wird mir immer noch zu stark vernachlässigt
Hier wäre wieder wichtig, auf welches Meta Game wir uns beziehen.

Wenn wir uns auf Smogon beziehen, ist es klar, dass GAME FREAK nicht für das Meta Game balanced, denn Smogon ist kein offizielles Meta Game, sondern lediglich eine Fan-Community und hat mit GAME FREAK oder Nintendo nichts zu tun.

GAME FREAK denkt nicht im Traum daran, sich an dieses Meta Game anzupassen, denn der Fokus von GAME FREAK liegt auf dem VGC, ihrem eigenen Meta Game, den Doppelkämpfen.

Alles in allem stimme ich dem aber nicht zu, denn die siebte Generation wird im Smogon-Forum momentan sehr positiv aufgenommen, ergo scheint sie nicht allzu schlecht zu sein.

Wie sich das Ganze im VGC schlagen wird, weiß ich nicht, denn ich spiele kein VGC.
Wenn einem das alles egal ist, dann kann man mit den neuen Editionen Spaß haben, keine Frage. Aber man sollte wie Alice die ärgerlichen "Details" aufzeigen, bei denen man sich keine Mühe gegeben hat.
Und das Problem ist, dass diese ärgerlichen Details extrem subjektiv sind.

Was dem einen gefällt, muss dem anderen nicht gefallen, recht hat keiner von beiden, es kommt schlicht auf die persönliche Präferenz an.

Mir zum Beispiel ist der Schwierigkeitsgrad vollkommen egal, da das Durchspielen für mich nur Mittel zum Zweck ist, ich möchte so schnell wie möglich das End Game erreichen und Online-Kämpfe austragen.
Zuletzt geändert von Bachstail am 22.11.2016 18:09, insgesamt 2-mal geändert.

Shurkien
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Shurkien » 22.11.2016 18:05

Hokurn hat geschrieben: 1. Hat der Battletree ein festes Level bzw werden die eigenen Pokemon an dieses Level angepasst oder kämpfe ich dann iwann mit meinen Level 100 Pokemon gegen die Level 65-70 Pokemon?
Wirst auf Level 50 runterskaliert, alle haben das gleiche Level.
Wobei man sagen muss die stärkere KI ist im Battletree echt böse dazu kommt das deren Pokemon alle perfekt trainiert sind
Weitere Frage:
Steht nun die Nacht/Moon oder der Tag/Sun der Atmosphäre besser?
Das ist dir ja überlassen, magst es lieber dunkel tagsüber oder willst es hell? :P

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Hokurn
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Hokurn » 22.11.2016 18:10

Shurkien hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben: 1. Hat der Battletree ein festes Level bzw werden die eigenen Pokemon an dieses Level angepasst oder kämpfe ich dann iwann mit meinen Level 100 Pokemon gegen die Level 65-70 Pokemon?
Wirst auf Level 50 runterskaliert, alle haben das gleiche Level.
Wobei man sagen muss die stärkere KI ist im Battletree echt böse dazu kommt das deren Pokemon alle perfekt trainiert sind
Weitere Frage:
Steht nun die Nacht/Moon oder der Tag/Sun der Atmosphäre besser?
Das ist dir ja überlassen, magst es lieber dunkel tagsüber oder willst es hell? :P
ich als Nachtmensch sag mal, dass ich Nachts geiler finde... aber ich Zock ja auch eher spät Nachmittags bis Abends/Nachts. Finde bisher die Fledermaus aber auch cooler. ;)

Alles klar... dann ist der Battletree eigentlich vergleichbar mit dem Kampfhaus soweit ich das verstanden habe.
vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Ich bin mir zwar nicht sicher ob ich eine Edition will, aber das eilt ja auch net. Kann mir aber vorstellen, dass ich es spontan nach meinem Urlaub schnappe. :D

Ultima89
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ultima89 » 22.11.2016 18:18

Ja, im Prinzip hast du Recht. Denn du schreibst auch "teilweise sind die Typenkombinationen sehr gut". "Teilweise" können wir uns immer die Punkte raussuchen, die stören. Den einen stört es, den anderen nicht.

Daher bleiben wir mal nur beim Meta, weil das ganz sicher kein Detail ist, sondern auffällt, dass (geschätzt) 80% der Pokemon alleine wegen ihrer Werte keine Verwendung im Meta finden können. Ich rechne auch hier damit, dass irgendjemand die Aussage bringt, dass man mit einem 1500er Viech auch eine Chance haben kann, wenn man es richtig spielt und und und.

Wer aber Meta gezockt hat, weiß, dass das in den höheren Rängen ein großes Risiko darstellt und man das spätestens auf der WM nicht mehr eingehen kann. Auf selbiger findet man dann immer die gleichen Visagen an Taschenmonstern und das ist mein Hauptkritikpunkt. Jemand mit Rattikarl unter den Top 30? Nein? Mit Smettbo? Snobilikat, Magcargo, Pelipper?
Ibitak, Noctuh? Die Liste wird sehr lange.

Ich bin an sich nur auf das Meta fokussiert. Diese Einstellung muss man nicht teilen. Aber wenn sich da nur wenig bewegt, habe ich auch wenig Lust, Pokemon zu zocken. Die Haupt-Verkaufsargumente aus casual-Player-Sicht sind ja auch nicht gerade der Renner. Mehr Pokemon und eine schöne Welt, ein paar Z-Attacken, ok, die Pokis fange ich mir, die meisten verschwinden für immer in den Boxen und das wars. Die sonstigen Neuerungen alle ganz nett, aber das reicht zumindest mir nicht.
Wenn die Alola-Formen durch neue Megaentwicklungen ersetzt worden wären, DAS wäre der Hammer gewesen. Seit ORAS erzielte man damit zumindest ansatzweise ein Balancing. Hat man leider nicht fortgesetzt.

Was mir auch als zweischneidiges Schwert erscheint: Die Pokemon-Box. Einerseits ein Riesengeschenk, weil ich dann nicht immer alle Pokemon in einer Edition neu fangen muss, obwohl ich das schon in zig anderen davor getan habe. Andererseits kann ich so bei jeder neuen Edition sofort alle Pokemon draufladen (meinetwegen auch erst nach einem bestimmten Punkt im Spiel) und muss dann nur noch ca 80 neue fangen. Das geht recht fix.

Hier kann man dasselbe Argument wie beim EP-Teiler nennen: "Ja du musst das ja nicht machen!".
...ging es bei Pokemon nicht schon immer darum, etwas nicht machen zu müssen, damit man mehr Spielspaß hat? Nehmen wir die obigen beiden Punkte und die Nutzlocke-Challenge; ich musste mir selbst einen virtuelles Korsett anlegen, um das Spiel künstlich schwerer zu machen. Weil die Entwickler es nicht schwerer gebacken kriegen oder es nicht tun wollen.

Pokemon bekommt immer mehr etwas von diesem "reguliere es dir so, dass es für dich selbst passt". Aber das ist doch nicht meine Aufgabe.
Zuletzt geändert von Ultima89 am 22.11.2016 18:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Bachstail » 22.11.2016 18:26

@Ultima89

Und an dieser Stelle frage ich noch einmal, auf welches Meta Game du dich beziehst ?

Dem VGC oder dem Smogon Meta Game ?

Oder gar einem komplett anderem Meta Game ?

Denn im Smogon Meta Game kommt die siebte Generation momentan sehr gut an und es haben sich schon einige Pokemon als zu stark oder zumindest sehr stark herauskristallisiert (eines der neuen Pokemon steht bereits kurz vor der Bannung aus dem höchsten Tier).

Ich bin ebenfalls nur auf das Meta Game fokussiert und kann keinen deiner Kritikpunkte diesbezüglich nachvollziehen, denn ich lese, sehe und höre schlicht anderes.

Zumindest bezogen auf Smogon kann ich deine Meinung nicht teilen, beziehst du dich auf das VGC (die Doppelkämpfe), dann kann ich dies nicht beurteilen, da mich das VGC nicht im geringsten interessiert.

Nintendos Hauseigene Regeln und der Fokus auf Doppelkämpfe machen es mir schwer, mich mit dem VGC anzufreunden.

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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ultima89 » 22.11.2016 18:28

Ich beziehe mich auf Smogon und da kannst du mir nicht erzählen, dass wenigstens ein Drittel aller Pokemon bei den besten Spielern (erfolgreich!) Verwendung finden. Und ob die neuen Pokis so toll bei Smogon ankommen, ist völlig egal. Es geht darum, ein dergestaltes Balancing hinzubekommen, dass ich nicht 80% der Pokemon in den Boxen lasse.

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BadmanXXL
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von BadmanXXL » 22.11.2016 18:49

Hokurn hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben:
BadmanXXL hat geschrieben:Wenn ich da nur an die Top Vier der 1. Generation denke, wo ich als Kind richtig schwitzen musste und am Ende richtig stolz war, als ich sie endlich besiegen konnte... Wie ein harter Boss in Dark Souls. :lol
Wie bitte? Da konnte man selbst nur sein Startpokemon trainieren und es war immer noch einfach. Wenn man mit einem ausgewogenen Team reinging erst recht (auch als Kind...).
Naja ein Level 100 Pokemon (bzw dort in der Nähe) macht die Top 4 halt platt.
Wenn man mehrere Pokemon trainiert hat und auch nochmal wechselt konnte man als Kind auch vor ner Herausforderung stehen...
In meinem letzten Durchlauf mit Blau habe ich bis zum dritten Orden mein Team voll gehabt und vllt. ein, zwei mal eines ausgetauscht. Da war man natürlich stark. wenn man auch in späteren Gebieten ohne Sondertraining noch einige Pokemon aus Interesse mitzieht war das allgemeine Teamlevel ja niedriger. Als Pokemon neu war hat man halt auch welche benutzt, die man Heute rein taktisch nicht benutzen würde...
Genau das. Ich habe damals gerne herumprobiert und als ich dann vor den Top Vier stand und alle möglichen Trainer besiegt hatte, musste ich notgedrungen auf der Siegesstraße ohne Ende trainieren. :Blauesauge:
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Tom1992
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Tom1992 » 22.11.2016 19:20

BadmanXXL hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben:
mindfaQ hat geschrieben: Genau das. Ich habe damals gerne herumprobiert und als ich dann vor den Top Vier stand und alle möglichen Trainer besiegt hatte, musste ich notgedrungen auf der Siegesstraße ohne Ende trainieren. :Blauesauge:
Genau das hat mir immer gefallen, weswegen ich lieber die älteren Teile spiele. Pokemon X war extrem ernüchternd für mich, da ohne dem Ep Teiler das spiel zu schwer, bzw grindlastig war und mit einfach nur sinnloses A gedrücke ohne taktischen Anspruch. Bei diesem Teil vermute ich das leider auch, da es keine Möglichkeit gibt, den Ep Teiler zu zu ändern, dass er wie in den früheren Generation funktioniert. Sehr schade für mich als immernoch Pokemonfan.
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Ziegelstein12 » 22.11.2016 19:33

Tom1992 hat geschrieben:
BadmanXXL hat geschrieben:
Hokurn hat geschrieben:
Genau das hat mir immer gefallen, weswegen ich lieber die älteren Teile spiele. Pokemon X war extrem ernüchternd für mich, da ohne dem Ep Teiler das spiel zu schwer, bzw grindlastig war und mit einfach nur sinnloses A gedrücke ohne taktischen Anspruch. Bei diesem Teil vermute ich das leider auch, da es keine Möglichkeit gibt, den Ep Teiler zu zu ändern, dass er wie in den früheren Generation funktioniert. Sehr schade für mich als immernoch Pokemonfan.
Hä? Du vermisst es in der Siegesstraße zu trainieren bzw. zu grinden weil es "schwer" war, aber willst dann nicht bei XY grinden weil es schwer ist? Irgendwie widersprüchlich?

XY ist ohne ep teiler schwer ja, aber auch wenn dein Team auf dem gleichen Level ist. Mein team (mit 2 pseudos) wurde damals von einem 2x akkupressur piondragi von einem Flare Rüpel weggesweept.

Und keine Ahnung was bei euch in der ersten Gen so schwer war? Ich erinnere mich nicht mehr so krass an blau, weil ich die irgendwann verloren hatte und meistens nur gelb gespielt habe, aber selbst da, wo es ja schwerer war als in rb, hab ich das ganze Spiel nur mit meinem Nidoking zerissen. Hin und wieder Arktos Zapdos, Erdbeben Surfer Blizzard und zack fertig war das Spiel. Meistens war mein Nidoking um die 50-60 und der rest außer den legis 30-40.

ps: bevor ich "jaa legendäre" hören darf, ich war 8 :P
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Danke an Sir Richfield an der Stelle :)

Redshirt
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Re: Pokémon Sonne & Mond - Test

Beitrag von Redshirt » 22.11.2016 19:53

Was an Pokémon X und Y schwer war, müsste man mir genau darlegen. Ich hatte seit Rot keine Edition mehr angerührt, ehe ich mit Y wieder eingestiegen bin. Mehr als mit einem Auge halb-afk ein paar Knöpfchen vor sich hinzudrücken, war da dennoch nicht notwendig, trotz ausgeschaltetem EP-Teiler. Ich habe danach ORAS gespielt und der Anspruch war leider ähnlich niedrig.

Das soll kein Bashing sein, weil ich insbesondere Y in seiner gesamten Präsentation sehr gelungen fand und die Zeit schon genossen habe - ich hätte es allerdings noch weitaus lieber gehabt, wenn sich auch ein Gefühl von Spannung und damit einhergehend die Freude über das Überwinden eines Hindernisses eingestellt hätte. Grundsätzlich verliert ein Spiel für mich einen großen Teil seines Reizes, wenn es einfach nur vor sich hinplätschert und sich ein - zumal taktisches - Spielsystem als reine Makulatur entpuppt. Dabei sind ja die Anlagen im Gameplay durchaus da. Wenn die gegnerischen Trainer etwas mehr virtuellen Grips einsetzen würden, könnte es wesentlich mehr Freude bereiten, diese auch zu bezwingen. Und wenigstens bei den Arena-Leitern und den Top 4 sollte es sich dann zumindest um echte Herausforderungen handeln. Nicht in dem Sinne, dass die gegnerischen Pokémon überlevelt sind - aber warum nutzen auch die KI-Gegner nicht konsequent Typ-Schwächen aus? Warum setzen sie Traumfesser ein, obwohl das eigene Pokémon gar nicht schläft? Warum schläfern sie mein Pokémon erst ein, nur um es dann mit einem einfachen Tackle wieder zu wecken? Warum muss jeder gegnerische Trainer erstmal im Kampf gegen mich "herausfinden", dass eine Bodenattacke gegen mein Flug-Pokémon keinen Effekt hat, anstatt dass sich zumindest die späteren Gegner auch mal vage mit Typen und Attacken-Effektivitäten auskennen?

Ich finde es auch nicht richtig, das mit der "Zielgruppe Kind" zu rechtfertigen, denn ein 8-, 10- oder gar 14-Jähriger ist auch durchaus in der Lage, mit etwas höherem Anspruch umzugehen. Man muss keine Dark Souls-Ansprüche an das Spiel setzen, aber wenn man ohnehin 99 Tränke und Heiler im Rucksack hat, darf der Gegner einfach mal bisschen härter zuhauen und die Reise grundsätzlich etwas strapaziöser sein, damit man sich auch über das nächste Pokémon-Center in Sichtweite freut. Das Kampfsystem bietet schon für den SIngleplayer genug Potenzial, dass ich mich nicht immer erst ins Endgame und den Online-Modus wühlen muss, um auch mal in dessen Genuss zu kommen. Ich finde Online-Kämpfe auch gar nicht so spannend, weil mir da das übergeordnete Ziel fehlt, das ich in der Story aber habe.

Ich bin durchaus interessiert an Sonne/Mond. Ich wäre noch interessierter daran, wenn es wirklich eine "Sterne"-Umsetzung für die Switch geben würde. Aber wenn ein neues PKMN nicht nur gemütlich, idyllisch und zauberhaft, sondern auch mal gleichzeitig spannend und packend wäre, wäre das sofort ein "Game of the year"-Anwärter für mich.

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