Re: Gears of War 4 - Test
Verfasst: 20.10.2016 17:29
Da Gears zu meinen Lieblingsreihen zählt, habe ich es mir jetzt für Windows10 gekauft.
Erstmal zur PC-Version: Die läuft super, hat massenhaft Anpassungsmöglichkeiten, integrierten Benchmarktest, absolut runde Version!
Ich habe bisher nur Multiplayer und Horde gespielt. Ansich macht das Gameplay genauso viel Spaß wie früher, aber irgendwie werde ich mit der Horde 3.0 nicht warm.
Das Klassensystem ist meiner Meinung nach ein riesiger Fehler. Warum kann man die "Grundaufgaben" nicht einfach durch Startequipment selbst festlegen? Erst nach 30.000 gesammelter Energie kann man Waffen frei kaufen, auf der Map gibt es (außer von Gegnern) KEINE Waffen mehr zu finden! Das ist gelinde gesagt: Ein riesen Haufen Scheiße! Du bist quasi bis an ca. Welle 10 an deine Startwaffen gebunden. Bis Welle 5 kommen ja nur Roboter, das heißt bis dahin findest du nur die Overkill und Enforcer. Ab da dann auch mal von Locust genutzt Waffen.
Darüber hinaus finde ich den neuen Hordemodus so extrem hektisch, dass der Grundgedanke der "Taktik" im Keim erstickt wird. Zugegeben, ich habe bisher nur im Open Internet gespielt, vlt. legt sich sich das mit Teammates. Aber bisher sind Taktiken fast unmöglich durchzusetzten, weil die Gegner in einer solchen Geschwindigkeit und darüber hinaus nun aus allen Richtungen spawnen. In Gears 3 z.B. haben sie zwar generell auch "überall" gespawnt, jedoch fällt es hier viel mehr auf, dass sie quasi überall spawnen, wo man gerade nicht hinguckt.
Dann kommen da noch die ganzen fliegenden und springenden Gegner dazu, die auf das toll errichtete Camp scheißen und das anschließende Rumgerenne für die ganze Energie.
In Gears 2 und 3 konnte man die Horde schön entspannt spielen. Es war anspruchsvoll, hatte (für mich) jedoch auch etwas seltsam meditatives. Wer allerdings bis zu Welle 20 + kommen wollte, musste schon ein wenig taktieren. Das Balancing empfand ich da einfach als Perfekt.
Das ist jetzt vollkommen vorbei. Der neue Hordemodus ist für mich nur noch Stress pur.
Dazu kommt, dass die neuen Karten langweiliger nicht sein könnten. Die Karten in Gears 3 waren alle schön weitläufig, dennoch verwinkelt, und hatten darüber hinaus sogar noch kleinere Events.
Hier? Kann man erstens mal von vielen Punkten über die gesamte Karte blicken, was mMn kein Vorteil für Horde ist. Die ganzen Maps fühlen sich so extrem flach an! Es gibt keine besonderen Punkte, man fühlt sich wie in einem Kreis. Auch irgendwelche Besonderheiten gibt es nicht!
Und warum bitte wird eine ALTE MAP (Küste) aus Gears 3 als neue verkauft? Mit quasi überhaupt keinen Änderungen (um ehrlich zu sein, sah die aus Gears 3 sogar besser und atmosphärischer aus).
Zu guter letzt finde ich zwar die Robotergegner besser als gedacht, dafür haben die Locust sämtlichen Charme eingebüßt. Keine besonderen Bemerkungen mehr, kein "BOOM" der Boomshottruppen mehr, kein "MENSCHEN" mehr. Horde spielt sich für mich mittlerweile einfach zu statistisch. Ich hoffe die Kampagne gefällt mir. Sonst war Gears 4 wirklich ein Fehlkauf!
Erstmal zur PC-Version: Die läuft super, hat massenhaft Anpassungsmöglichkeiten, integrierten Benchmarktest, absolut runde Version!
Ich habe bisher nur Multiplayer und Horde gespielt. Ansich macht das Gameplay genauso viel Spaß wie früher, aber irgendwie werde ich mit der Horde 3.0 nicht warm.
Das Klassensystem ist meiner Meinung nach ein riesiger Fehler. Warum kann man die "Grundaufgaben" nicht einfach durch Startequipment selbst festlegen? Erst nach 30.000 gesammelter Energie kann man Waffen frei kaufen, auf der Map gibt es (außer von Gegnern) KEINE Waffen mehr zu finden! Das ist gelinde gesagt: Ein riesen Haufen Scheiße! Du bist quasi bis an ca. Welle 10 an deine Startwaffen gebunden. Bis Welle 5 kommen ja nur Roboter, das heißt bis dahin findest du nur die Overkill und Enforcer. Ab da dann auch mal von Locust genutzt Waffen.
Darüber hinaus finde ich den neuen Hordemodus so extrem hektisch, dass der Grundgedanke der "Taktik" im Keim erstickt wird. Zugegeben, ich habe bisher nur im Open Internet gespielt, vlt. legt sich sich das mit Teammates. Aber bisher sind Taktiken fast unmöglich durchzusetzten, weil die Gegner in einer solchen Geschwindigkeit und darüber hinaus nun aus allen Richtungen spawnen. In Gears 3 z.B. haben sie zwar generell auch "überall" gespawnt, jedoch fällt es hier viel mehr auf, dass sie quasi überall spawnen, wo man gerade nicht hinguckt.
Dann kommen da noch die ganzen fliegenden und springenden Gegner dazu, die auf das toll errichtete Camp scheißen und das anschließende Rumgerenne für die ganze Energie.
In Gears 2 und 3 konnte man die Horde schön entspannt spielen. Es war anspruchsvoll, hatte (für mich) jedoch auch etwas seltsam meditatives. Wer allerdings bis zu Welle 20 + kommen wollte, musste schon ein wenig taktieren. Das Balancing empfand ich da einfach als Perfekt.
Das ist jetzt vollkommen vorbei. Der neue Hordemodus ist für mich nur noch Stress pur.
Dazu kommt, dass die neuen Karten langweiliger nicht sein könnten. Die Karten in Gears 3 waren alle schön weitläufig, dennoch verwinkelt, und hatten darüber hinaus sogar noch kleinere Events.
Hier? Kann man erstens mal von vielen Punkten über die gesamte Karte blicken, was mMn kein Vorteil für Horde ist. Die ganzen Maps fühlen sich so extrem flach an! Es gibt keine besonderen Punkte, man fühlt sich wie in einem Kreis. Auch irgendwelche Besonderheiten gibt es nicht!
Und warum bitte wird eine ALTE MAP (Küste) aus Gears 3 als neue verkauft? Mit quasi überhaupt keinen Änderungen (um ehrlich zu sein, sah die aus Gears 3 sogar besser und atmosphärischer aus).
Zu guter letzt finde ich zwar die Robotergegner besser als gedacht, dafür haben die Locust sämtlichen Charme eingebüßt. Keine besonderen Bemerkungen mehr, kein "BOOM" der Boomshottruppen mehr, kein "MENSCHEN" mehr. Horde spielt sich für mich mittlerweile einfach zu statistisch. Ich hoffe die Kampagne gefällt mir. Sonst war Gears 4 wirklich ein Fehlkauf!