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Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 09:59
von 4P|BOT2
Unverhofft kommt oft – vor allem, wenn Rufus aus Deponia sich eine Zeitmaschine unter den Nagel reißt, um an seiner Vergangenheit herum zu pfuschen. Kenner wissen, dass solch eine Aktion des selbstverliebten Helden eigentlich nur in Flammen, Chaos und der Zerstörung ganzer Welten enden kann – oder Schlimmerem. Völlig überraschend hat Daedalic einen vierten Teil der bizarren Adventure-R...
Hier geht es zum gesamten Bericht:
Deponia Doomsday - Test
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 10:52
von nawarI
Irgendwie hat mit Rufus immer an den Protagonisten von Steins;Gate erinnert. Dass sich Rufus jetzt auch mit Zeitreisen befasst, passt irgendwie wie die Faust aufs Auge.
in der ComputerBildSpiele-Zeitschrift ist die DVD von Deponia Doomsday gerade enthalten und das für lächerliche 10€.
Wenn man gerade Lust auf ein Adventure hat, ist Daedalic im Moment erste Anlaufstelle und Deponia ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 10:57
von sphinx2k
Das einzige was mir irgendwie stark aufgefallen ist sind die extrem ruckeligen Animationen (einfach zu wenig Animationsschritte) Ich kann mich bei den Eda Adventures daran erinnern, aber bei den Deponia trügt mich eintweder meine Erinnerung oder es war flüssiger.
Na ja mittlerweile hab ich dran gewöhnt, am Anfang war es aber schon so "ähm ist bei mir was am PC kaputt?"
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 11:19
von CoD ist ein gutes Spiel
Also ich habe 11 Stunden gebraucht und würde mich jetzt nicht als Adventure-Experte bezeichnen.
Ich hätte mich gefreut, wenn die Zeitreisen-Komponente relevanter für die Rätsel gewesen wäre. Viele Zeitreisen waren stellenweise einfach nichts anderes als ein neuer Raum, wie zum Beispiel die determinierte Zeitmaschine. Klar, das ist der Witz an dem Teil, aber Rätsel nach dem Motto "Vergangenheit ändern um in der Gegenwart weiterzukommen" gab es meines Erachtens nur eins.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 12:52
von James Dean
sphinx2k hat geschrieben:Das einzige was mir irgendwie stark aufgefallen ist sind die extrem ruckeligen Animationen (einfach zu wenig Animationsschritte) Ich kann mich bei den Eda Adventures daran erinnern, aber bei den Deponia trügt mich eintweder meine Erinnerung oder es war flüssiger.
Na ja mittlerweile hab ich dran gewöhnt, am Anfang war es aber schon so "ähm ist bei mir was am PC kaputt?"
Willkommen bei Daedalic, den beschissensten Animationskünstlern der Welt. Sogar Monkey Island 3 hatte bessere Animationen :p
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 13:37
von PogopuschelX
Also mich hat es ganz gut unterhalten, auch wenn nicht so gut wie die bisherigen Teile.
Negativ empfand ich das Ende (storytechnisch) und durch die vielen Ortswechsel mit eher kleinen Locations entstand bei mir so ein Gefühl von "Schlauchleveln", abgesehen von Elysium vielleicht.
Die üppigen 20h habe ich leider nicht ansatzweise erreicht, habe 9 gebraucht mit allen achievements, wobei ich zugeben muss manchmal die Sprecher wegzuklicken, da ich die Untertitel schneller lese.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 15:22
von Guffi McGuffinstein
CoD ist ein gutes Spiel hat geschrieben:Ich hätte mich gefreut, wenn die Zeitreisen-Komponente relevanter für die Rätsel gewesen wäre. Viele Zeitreisen waren stellenweise einfach nichts anderes als ein neuer Raum, wie zum Beispiel die determinierte Zeitmaschine. Klar, das ist der Witz an dem Teil, aber Rätsel nach dem Motto "Vergangenheit ändern um in der Gegenwart weiterzukommen" gab es meines Erachtens nur eins.
Naja, ich finde es ganz in Ordnung, dass man nicht mit solchen Zeiträtseln überschüttet wird nur weil es das Setting hergibt. Dann lieber ein Rätsel mit der Materie aber dann richtig.
Fand die gegen Ende mit dem Elefanten in Goals Habitat richtig stark. Und "neuer Raum" stimmt vom Prinzip her schon wobei es ja manchmal der gleiche Raum nur in einer anderen Zeit ist wie in der "Zwischenzeit" beispielsweise.
Mir hat es jedenfalls super gefallen und das Ende ist nun mal ein klassisches "Poki-Ende". Trotzdem hoffe ich, dass er die Welt von Deponia nicht endgültig begräbt da der Weg zum Ende einfach jedes mal so lustig ist. Warum die Viecher "Fewlocks" heißen hab' ich auch erst bei der späten Erklärung begriffen.

Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 11.03.2016 19:18
von casanoffi
Cool, mit einem vierten Deponia-Ableger hätte ich gar nicht mehr gerechnet.
Freue mich schon auf die GoG-Fassung
Wenn man gerade Lust auf ein Adventure hat, ist Daedalic im Moment erste Anlaufstelle und Deponia ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Absolut - Ich hatte mich mit dem ersten Edna & Harvey in den Laden verliebt.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 13.03.2016 14:21
von |Chris|
Jup, war ziemlich gut. Hat das etwas übereilte Ende des dritten Teils rund gemacht.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 14.03.2016 06:07
von eXtreme Warhead
hab in der letzten zeit so ziemlich jedes halbwegs zockbare game angespielt, aber kaum eins länger als 2-3h.
da kam doomsday gerade recht, denn da will man einfach weiter und weiter und weiter. das letzte game, was das in mir auslöste, außer der deponia-reihe und valiant hearts war anno 2070. nichtmal das aktuelle 2205 hat diesen charme...
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 14.03.2016 17:21
von Der Zeuge Gameovahs
casanoffi hat geschrieben:Cool, mit einem vierten Deponia-Ableger hätte ich gar nicht mehr gerechnet.
Freue mich schon auf die GoG-Fassung
Wenn man gerade Lust auf ein Adventure hat, ist Daedalic im Moment erste Anlaufstelle und Deponia ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Absolut - Ich hatte mich mit dem ersten Edna & Harvey in den Laden verliebt.
So verschieden sind (zum Gluck) die Geschmäcker:
Für mich ist die gesamte Deponia nix anderes wie die Bestätigung des Klischees "Deutsche und Humor auf Kriegsfuß"
Ich hab nach der hälfte des zweiten Teils aufgegeben aufgrund des "Humors".
Vielleicht liegts aber auch daran dass ich kein Deutscher bin.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 14.03.2016 20:16
von Guffi McGuffinstein
Der Zeuge Gameovahs hat geschrieben:Ich hab nach der hälfte des zweiten Teils aufgegeben aufgrund des "Humors".
Vielleicht liegts aber auch daran dass ich kein Deutscher bin.
Naja, es gibt Deponia ja auch auf Englisch und ich weiß nicht wie da die Witze übertragen wurden, aber da es ja offensichtlich auch international gut ankommt, gehe ich eher davon aus, dass es schlichtweg nicht dein Humor ist. Und das ist absolut in Ordnung. Ich kann über manche Sachen auch nicht lachen bei denen andere halb vom Stuhl fallen.
Dennoch hast du sicher nicht ganz unrecht, dass "deutscher" Humor durchaus seine Eigenheiten hat. Genauso wie "britischer" Humor auch nicht jedermanns Sache ist.

Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 15.03.2016 03:14
von Usul
Ich hatte bei keinem Deponia-Teil den Eindruck, daß der Humor besonders "deutsch" ist, sondern einfach albern und manchmal hintergründig. Zusammen mit der hervorragenden Sprachausgabe - ja, Monty Arnold ist einfach perfekt als Rufus und co. - ist das "Humorpaket" einfach gut.... zumindest für meinen Geschmack, und ich stehe nicht so auf andere deutsche Humorprodukte.
Doomsday gefällt mir bisher ausgesprochen gut, allerdings hat das Ganze einen eher Staffellauf-artigen Charakter. Man klappert halt eine Szenerie nach der anderen ab, begibt sich von Ort zu Ort, ohne daß man den Gesamtzusammenhang besonders gut im Auge hat, oder auch nur ein Ende absehen kann. Das erweckt bei mir irgendwie einen leicht belanglosen Eindruck.
Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 16.03.2016 01:54
von Usul
Okay, dieser Ungh ist in der Tat recht typisch deutscher Humor.

Re: Deponia Doomsday - Test
Verfasst: 16.03.2016 11:19
von Der Zeuge Gameovahs
dass es auch weniger "deutsch" geht, beweist IMO "Edna bricht aus".
Sehr schräger, sehr schwarzer und teilweise sehr subtiler Humor ohne Holzhammer.
NAja, Geschmäcker halt