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That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 12:07
von 4P|BOT2
Ein "Spiel", das gar keins ist: Ryan Green erzählt in That Dragon, Cancer vom Tod seines Sohnes Joel. Von Erinnerungen an die Zeit Zuhause, auf dem Spielplatz und im Krankenhaus. Von seiner Liebe, seinen Gedanken, seiner Verzweiflung. Der Test zu That Dragon, Cancer hat mich aufgewühlt wie kaum ein anderer – allerdings nicht so, wie ich es erwartet hatte.
Hier geht es zum gesamten Bericht:
That Dragon, Cancer - Test
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 12:44
von mr archer
So sollte Videospielkritik arbeiten. Danke, das war gut!
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 12:50
von UnderOath777
WAS? EIN INDIE-GAME KRIEGT KEINE 99%?
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 12:55
von mr archer
UnderOath777 hat geschrieben:WAS? EIN INDIE-GAME KRIEGT KEINE 99%?
Troll dich, Wutbürger.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:00
von Alter Sack
Naja wenn sie in der Kickstarterkampagne schreiben das sie nur erzählen wollen dann ist das auch vielleicht genau das was sie wollen. Dem Spieler eben keine Handlungsmöglichkeiten überlassen. Man kann dann natürlich trefflich darüber streiten ob das ein Spiel ist aber ich finde sogar so wie sich das im Test anhört haben sie es genau richtig gemacht.
Ich denke man kann sowas auch nur erzählen und zwar genau so wie man es empfindet. Deshalb würde ich das höchstens als Kritikpunkt empfinden wenn man sagt da fehlt das spielerische was sich in diesem Zusammenhang etwas doof anhört.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:03
von mr archer
Na ja, aber auch einer Erzählung muss es irgendwie gelingen, Immersion für den Zuhörer/ die Zuhörerin zu erzeugen. Ansonsten ist es ein Selbstgespräch. Natürlich können auch Selbstgespräche gute Literatur sein. Aber das schaffen nur ganz wenige Autoren.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:09
von Eisenherz
Gut, dass ihr keine "Mitleidswertung" vergeben habt, sondern sachlich arbeitet.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:13
von Alter Sack
mr archer hat geschrieben:Na ja, aber auch einer Erzählung muss es irgendwie gelingen, Immersion für den Zuhörer/ die Zuhörerin zu erzeugen. Ansonsten ist es ein Selbstgespräch. Natürlich können auch Selbstgespräche gute Literatur sein. Aber das schaffen nur ganz wenige Autoren.
Das ist schon richtig aber im Test wird halt auch kritisiert das man zu wenig interagieren darf und das sehe ich anders.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:15
von Raskir
Wer sagt denn dass es keine Mitleidswertung ist

Vielleicht hätte ein spiel mit anderem thema aber gleicher Umsetzung nur 10-30 Prozent bekommen. Auch ein ausreichend reicht in der schule für ein weiterkommen

Aber ich finds auch gut dass es im unteren wertungssegment angesiedelt wurde. Liest sich schon alles andere als interessant. Grundsätzlich sehr mutig und vielversprechend aber die Umsetzung ist nicht für Außenstehende gelungen. Aber wenn es das war was er wollte und es ihm hilft es zu verarbeiten dann freut mich das
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:19
von Eniotas
Dann soll man doch so ein Spiel einfach nicht Testen oder nicht bewerten so ne Zahl drunter zu klatschen ist einfach bescheuert. Die Kolumne ist natürlich auch schon Online. Frage mich ob das Spiel diese Aufmerksamkeit auch bekommen hätte wenn nicht die Gamestar vor paar Tagen einen (positiven) Test Online gestellt hat zu dem Spiel.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:23
von Raskir
Eniotas hat geschrieben:Dann soll man doch so ein Spiel einfach nicht Testen oder nicht bewerten so ne Zahl drunter zu klatschen ist einfach bescheuert.
Es ist ein Spiel und 4players ist eine seite die spiele testet die sie interessiert. Dies war ein spiel dass der Tester gespielt hat, warum also nicht einen test machen? Andere interessiert es vielleicht auch was man erwarten kann
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:24
von SectionOne
Sorry, aber diesem Projekt (ich nenne es absichtlich nicht Spiel) eine Wertung aufzudrücken finde ich total daneben! Es geht hier doch nicht um Spielspaß, es geht darum das hier jemand versucht mit einem interaktiven Medium seine Erfahrungen und die Trauer zu verarbeiten. Wer dies auf Kickstarter unterstützt hat oder nun kauft, tut das sicherlich nicht zu Unterhaltungszwecken!
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:25
von Eniotas
Raskir hat geschrieben:Eniotas hat geschrieben:Dann soll man doch so ein Spiel einfach nicht Testen oder nicht bewerten so ne Zahl drunter zu klatschen ist einfach bescheuert.
Es ist ein Spiel und 4players ist eine seite die spiele testet die sie interessiert. Dies war ein spiel dass der Tester gespielt hat, warum also nicht einen test machen? Andere interessiert es vielleicht auch was man erwarten kann
Es ist kein Spiel das unterhalten oder bewertet werden will es erzählt die Erfahrungen von einen Vater an seinen an Krebs verstorbenen Sohn. Wer braucht da bitte eine Prozentzahl ? Lächerlich.
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:25
von SectionOne
Raskir hat geschrieben:Eniotas hat geschrieben:Dann soll man doch so ein Spiel einfach nicht Testen oder nicht bewerten so ne Zahl drunter zu klatschen ist einfach bescheuert.
Es ist ein Spiel und 4players ist eine seite die spiele testet die sie interessiert. Dies war ein spiel dass der Tester gespielt hat, warum also nicht einen test machen? Andere interessiert es vielleicht auch was man erwarten kann
Nein, es ist eben kein "Spiel"! Das hier soll niemanden unterhalten!
Re: That Dragon, Cancer - Test
Verfasst: 19.01.2016 13:28
von mr archer
SectionOne hat geschrieben:Sorry, aber diesem Projekt (ich nenne es absichtlich nicht Spiel) eine Wertung aufzudrücken finde ich total daneben! Es geht hier doch nicht um Spielspaß, es geht darum das hier jemand versucht mit einem interaktiven Medium seine Erfahrungen und die Trauer zu verarbeiten. Wer dies auf Kickstarter unterstützt hat oder nun kauft, tut das sicherlich nicht zu Unterhaltungszwecken!
Nö, sehe ich anders. Er bietet den Titel zum Verkauf an. Also darf er auch der Kritik unterzogen werden. Man kann ja den Videospielmarkt zur Traumatherapie nutzen. Aber es bleibt ein MARKT.