Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

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4P|BOT2
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Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von 4P|BOT2 » 13.07.2012 17:12

Kurz vorm Weihnachtsfest bringt Peter Jackson endlich den Kleinen Hobbit ins Kino. Wer nicht warten mag, kann schon jetzt auf Abenteuerreise gehen. Das Universum des Schwarzen Auges ist natürlich ein anderes, doch die Geschichten ähneln sich: In Satinavs Ketten macht sich ein unerfahrener Jungspund auf in die große weite Fantasy-Welt, um sein abgelegenes Heimat-Örtchen vor einer Krähenplage und ei...

Hier geht es zum gesamten Bericht: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

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risikofaktor
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Beitrag von risikofaktor » 13.07.2012 17:12

Also ich fand das Spiel nicht zu knackig...

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Nekator
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Beitrag von Nekator » 13.07.2012 18:17

Naja.. die Collectors Edition war eine Abzocke, die Animationen im Spiel sind peinlich... wäre ich nicht DSA Fan, hätte ich auch um dieses Daedalus Machwerk einen Bogen gemacht.

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Jarnus
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von Jarnus » 13.07.2012 19:12

die animationen sind mist und das spiel kommt zu langsam in fahrt...ansonsten eines der besten adventures ever! schwer fand ich das spiel jetzt auch nicht wirklich, hatte davor Memento Mori 2 durchgespielt...das ist dagegen wirklich schwer!

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Steppenwaelder
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Re: Kommentar

Beitrag von Steppenwaelder » 13.07.2012 19:21

risikofaktor hat geschrieben:Also ich fand das Spiel nicht zu knackig...
Es ist im Gegenteil sogar das bisher einfachste Adventure von Daedalic, da man immer sehr begrenzte Areale hat und die Rätsel durchweg logisch sind und manchmal sogar Hinweise mit der Brechstange gegeben werden("Das geht nur mit einem Seil"). Weiß nicht, warum das Spiel bei so vielen als schwer oder knackig gilt.
War bis jetzt übrigens das einzige Daedalic Adventure bei dem ich kein einziges Mal eine Lösungshilfe gebraucht habe. Kann daher die Kritik diesbezüglich überhaupt nicht verstehen. Ich finde die Rätsel sind wenn dann zu leicht, eher genau richtig.

Ansonsten ein wunderbares Adventure mit einer gelungenen Geschichte und wunderschönen Hintergründen. Diese Nahaufnahme der Dialoge ist zwar gut gedacht, aber so fallen eben die Mängel in den Animationen - die es bei Daedalic-Adventures immer schon gab - extra deutlich auf. Gefällt mir aber ansonsten wudnerbar das Spiel. :)

Astmeister
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von Astmeister » 13.07.2012 20:11

Ich bin zwar noch fast am Anfang, kann aber einen Kritikpunkt nicht so recht verstehen. Wirklich schwer finde ich es bislang nicht, das kann ja aber noch kommen. Obwohl das auch daran liegen könnte, dass ich vorher Discworld 2 durchgespielt habe.
Dagegen finde ich die Synchronisation aber nur okay. Viele Dialoge sind recht ordentlich, andere wiederum sehr hölzern. Von sehr gut kann aber nie die rede sein.

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HanFred
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von HanFred » 13.07.2012 20:25

Ich hab (auf schwer) einen Hotspot übersehen, schwierig war das Game aber wirklich nicht, mit der Hotspotanteige erst recht nicht.
Super Game, tolle Geschichte, witzige Charaktere.

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Todesglubsch
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von Todesglubsch » 14.07.2012 09:27

Bin persönlich vom Spiel etwas enttäuscht. Ja, das Artdesign ist toll, Hintergründe sind traumhaft, bla blubb, aber wieso hat ein über zehn Jahre altes Monkey Island 3 flüßigere und vollständigere Animationen als ein heutiges Adventure? Sehr toll bei Satinavs finde ich auch, wenn irgendwas passiert - aber das Bild etwas völlig anderes zeigt (z.B. Geron wie er animationslos dem Geschehen zuschaut), aber hey, das spart Animationen hrhr.
Die DSA-Lizenz hätten sie sich im übrigen wohl auch sparen können. Kommt IMO zu wenig DSA-Lore drin vor als das sich die Lizenzkosten gelohnt hätten.

Zudem: Sorry, die Story ist hirnrissig. Wieso ein Fallensteller ohne Kampf- und Abenteurererfahrung Hals- über Kopf in den Wald aufbricht und dabei erst nach mehreren Tagen auf die Idee kommt, dass sie eigentlich Ausrüstung und Proviant brauchen könnten will nicht in meinen Kopf. Zudem scheint Geron ziemlich schnell seinen Meister "im Stich" zu lassen. Samenstau oder wieso rennt er sofort der Fee hinterher?

Last but not least: Wenn man Geron schon als "jung" und "unerfahren" darstellen will, hätte man den Drei-Tage-Bart weglassen sollen.

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HanFred
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von HanFred » 14.07.2012 09:52

Todesglubsch hat geschrieben:Zudem: Sorry, die Story ist hirnrissig. Wieso ein Fallensteller ohne Kampf- und Abenteurererfahrung Hals- über Kopf in den Wald aufbricht und dabei erst nach mehreren Tagen auf die Idee kommt, dass sie eigentlich Ausrüstung und Proviant brauchen könnten will nicht in meinen Kopf. Zudem scheint Geron ziemlich schnell seinen Meister "im Stich" zu lassen. Samenstau oder wieso rennt er sofort der Fee hinterher?
Ich weiss nicht, ob du nur nicht aufgepasst hast, aber sie sind auf der Flucht.
Spoiler
Show
Und der Meister ist ja tot.
Last but not least: Wenn man Geron schon als "jung" und "unerfahren" darstellen will, hätte man den Drei-Tage-Bart weglassen sollen.
Naja, einen Flaum kriegen die meisten Jungs bereits im Laufe der Pubertät. Deine Einwände verstehe ich nicht wirklich, bis auf die schlechten Animationen natürlich.

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Todesglubsch
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von Todesglubsch » 14.07.2012 14:15

Naja, einen Flaum kriegen die meisten Jungs bereits im Laufe der Pubertät.
Klar. Und wenn einem die Pupertät mit dem Holzhammer erwischt, kann man sich in diesem Alter auch nen Zottelbart stehen lassen. Aber es geht hier nunmal um's Charakterdesign: Ein Charakter mit Drei-Tage-Bart kommt automatisch härter rüber, als jemand ohne Bart. Sprich: Es passt nicht zu Geron.
Ich weiss nicht, ob du nur nicht aufgepasst hast, aber sie sind auf der Flucht.
Moment:
Spoiler
Show
Die Bedrohnis hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Form, die einzige die hier floh war die Fee - und zwar vor dem Stadtmob. Und Geron war bereit alles aufzugeben und ihr zu folgen. Gut, klar, er war in der Stadt nicht unbedingt der Beliebteste, trotzdem schmiss er alles hin. Stadtwachen benachrichtigen? Hilfe suchen? Nein, einfach dem komischen Mädel hinterher. Dass auf Gerons Kopf eigentlich ein Kopfgeld hätte ausgesetzt werden müssen (Meister tot, Lehrling flieht mit einer "Hexe" - sehr verdächtig) brauch ich nicht weiter zu erwähnen, oder?

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HanFred
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von HanFred » 14.07.2012 14:46

Und was genau soll Geron zu diesem Zeitpunkt noch in der Stadt halten? Nichts außer
Der Tussi am Kräutertand.
Bezüglich des Charakters werden wir und nicht einig. Ich hatte durchweg das Gefühl, einen aufmüpfigen Jüngling zu spielen.

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Zwart
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von Zwart » 15.07.2012 11:12

@HanFred
Auch wenn Andergast keine zivilisatorische Hochburg von Aventurien ist, hätte es doch genug Möglichkeiten für Geron gegeben sich Hilfe zu besorgen.
Gerade bei solchen "übernatürlichen Problemen" könnten die Magier der örtlichen Akademie sicher helfen.

Aber gut, ich gebe zu, solche Gedanken hat man wohl nur wenn man ein Hintergrund-Purist ist. Dann findet man aber auch noch viele andere nicht gerade konforme Stellen. Das Andergaster alles was zaubern kann direkt so feindselig begegnen kann ich mir nicht vorstellen. Nicht bei dem starken Naturglauben bzw. religiösen Mischmasch (das Silem Horas-Edikt ist in Andergast ja ziemlich unbekannt) der dort praktiziert wird und einer so schwachsen Praios-Kirche wie dort. Hier wurde der Hintergrund ziemlich gebeugt damit er einem Mittelalter-Klischee entspricht und die Geschichte funktioniert.
Für einen solchen Abenteuer-Einstieg würde ein Autor beim Pen&Paper geteert und gefedert.
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HanFred
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von HanFred » 15.07.2012 11:37

Ja gut, das kratzt mich nun wirklich nicht. Mit DSA hatte ich bisher nur wenig zu tun, am meisten habe ich "Am Fluss der Zeit" gespielt, bin aber wohl noch lange nicht durch damit. Und P&P habe ich noch gar nie gespielt, wenngleich Vampire: The Masquerade im Multiplayer dem wohl relativ nahe kam.

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JunkieXXL
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von JunkieXXL » 15.07.2012 12:22

Ich spiele Memento Mori 2. Grafik, Animationen und Rätsel finde ich bei Daedalic eigentlich immer scheisse. Ich verstehe nicht, wie Adventures dieses Entwicklers soviele Anhänger haben können. Scheinbar glimmt in diesen Adventures ein Funke den ich nicht sehen kann. Na ja, ich steh auch mehr auf logische, realistische und nüchterne Adventures mit anprechender Technik (am besten mit kriminalistischem Hintergrund). Das einzig gute humorige Adventure ist mMn The Book of Unwritten Tales.

Na ja, was solls. Macht ja nix. Viel Spass mit dem Ding.

wertungsfanatiker
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Re: Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten - Test

Beitrag von wertungsfanatiker » 15.07.2012 22:00

Es ist nicht so, dass in Andergast Magie verboten wäre oder Magielehrlinge verfolgt werden würden. Nein, in Andergast gibt es sogar eine Magierakademie, das Kampfseminar Andergast. Daher ist so ein Lehrling durchaus angesehen. In diesem speziellen Fall (anscheinend Privatlehrer anstelle Akademiezögling) würde aber schon ein Verdacht auf den Lehrling fallen. Aber Satinavs Ketten scheint den hintergrund trotzdem ganz ordentlich abzubilden.
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