Quo Vadis 2010: "Social Games sind die Zukunft"

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
4P|BOT2
Beiträge: 149236
Registriert: 10.07.2002 12:27
Persönliche Nachricht:

Quo Vadis 2010: "Social Games sind die Zukunft"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Auf der Quo Vadis 2010 plauderte Jens Begemann über die Zukunft die Spiele - und das sind seiner Meinung nach ganz klar Social Games. 'Games are for gamers' sei eine unsinnige Herangehensweise. Das wäre so, als ob man sagen würde: Music is for musicians.  Spielen sei schließlich ein allgemeines Grundbedürfnis.

37 Prozent aller US-Einwohner würden derzeit Facebook nutzen. In einige...</BR>

Hier geht es zur News Quo Vadis 2010: "Social Games sind die Zukunft"
Benutzeravatar
darkmojo
Beiträge: 269
Registriert: 13.02.2010 11:25
Persönliche Nachricht:

omg

Beitrag von darkmojo »

whuuut?! ich halts nich aus...

verzieht euch mit dem müll!!!!!!!!!!

wenn die zukunft der spiele ausschaut wie ein browser game, dann gute nacht
Benutzeravatar
4P|Michael
Beiträge: 719
Registriert: 10.03.2005 10:45
Persönliche Nachricht:

Beitrag von 4P|Michael »

Wenn so die Zukunft aussehen soll, dann gute Nacht :(

Eine Horror-Vorstellung...
Benutzeravatar
C.M. Punk
Beiträge: 858
Registriert: 21.03.2007 10:39
Persönliche Nachricht:

Social Games

Beitrag von C.M. Punk »

Wenn ich soziale Kontakte will gehe ich mit Freunden aus oder lade sie ein!!
Diese ganze lächerliche Social Games Scheisse ist wieder nur ein verfickter Trend weil man damit Geld machen kann im großen Stil! NIEMALS würde mich ein Wochenende vor den PC setzen und mich mit Freunden unterhalten was ich gerade in Farmville anbaue. Oder Freundesanfragen verschicken wer denn mein Happy Fish Nachbar sein will. :roll:

Da sieht man einfach dass die Leute nichts zu tun haben und anstatt mal ein interessantes und weiterbildendes Buch zu lesen oder Bewegung zu machen sitzen sie lieber stundenlang vorm PC und gründen mit anderen Idioten Familien in "Mafia Wars" und den anderen Dreck und sind auch noch stolz darauf! :evil:

NIEDER MIT DIESEM CASUL-DRECK !!!
Benutzeravatar
xAvalanchEx
Beiträge: 292
Registriert: 30.12.2008 21:15
Persönliche Nachricht:

Beitrag von xAvalanchEx »

:steinigen: Fail



Ich hoffe mal um seinetwillen das er nur PR machen will und das was er ablässt nicht selber glaubt :roll:
abandoned
Beiträge: 701
Registriert: 06.06.2003 17:44
Persönliche Nachricht:

Beitrag von abandoned »

ich hab ja schon seit ein paar jahren die befürchtung das alles darauf abläuft, aber wenn das wirklich so kommen sollte such ich mir in zukunft ein anderes hobby. die filmindustrie haben se ja schon seit einiger zeit völlig verkackt.
19Bull82 hat geschrieben:Wenn ich soziale Kontakte will gehe ich mit Freunden aus oder lade sie ein!!
Diese ganze lächerliche Social Games Scheisse ist wieder nur ein verfickter Trend weil man damit Geld machen kann im großen Stil! NIEMALS würde mich ein Wochenende vor den PC setzen und mich mit Freunden unterhalten was ich gerade in Farmville anbaue. Oder Freundesanfragen verschicken wer denn mein Happy Fish Nachbar sein will. :roll:

Da sieht man einfach dass die Leute nichts zu tun haben und anstatt mal ein interessantes und weiterbildendes Buch zu lesen oder Bewegung zu machen sitzen sie lieber stundenlang vorm PC und gründen mit anderen Idioten Familien in "Mafia Wars" und den anderen Dreck und sind auch noch stolz darauf! :evil:

NIEDER MIT DIESEM CASUL-DRECK !!!
dem kann ich nur zu 100% zustimmen.
Benutzeravatar
Suppression
Beiträge: 5413
Registriert: 23.02.2008 14:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Suppression »

4P|Michael hat geschrieben:Wenn so die Zukunft aussehen soll, dann gute Nacht :(

Eine Horror-Vorstellung...
Aber hallo.

Dann würde ich mich endgültig den Indiegames zuwenden und die Social Games Social Games sein lassen.

Ach ja:
'Games are for gamers' seine eine unsinnige Herangehensweise. Das wäre so, als ob man sagen würde: Music is for musicians.
Was der Herr da erzählt, wirkt etwas unsinnig.

"Music is for musicians" und "Games are for gamers" kann man nicht vergleichen. Wenn man letzteres mit ersterem vergleichen will, müsste man schon sagen "Games are for Developers".
Benutzeravatar
Pyoro-2
Beiträge: 28311
Registriert: 07.11.2008 17:54
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Pyoro-2 »

Glaub ich nicht dran. Das der selbe hype wie mit "second life" damals und diese phrasendreschende Erfolgsrumblenderei verdeckt auch nicht, dass die meisten schon wieder gelangweilt weiterziehen...
Benutzeravatar
Suppression
Beiträge: 5413
Registriert: 23.02.2008 14:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Suppression »

Pyoro-2 hat geschrieben:Glaub ich nicht dran. Das der selbe hype wie mit "second life" damals und diese phrasendreschende Erfolgsrumblenderei verdeckt auch nicht, dass die meisten schon wieder gelangweilt weiterziehen...
Ich glaube auch nicht daran - aber die Vorstellung allein ist schon fürchterlich.

Das ist ein bisschen wie Gruselgeschichten erzählen früher im Kinderzimmer.
Benutzeravatar
quantumrunner
Beiträge: 47
Registriert: 18.10.2007 20:58
Persönliche Nachricht:

Beitrag von quantumrunner »

Ich frage mich immer wie man sich als Entwickler fühlen muss, wenn man in seiner Abteilung nur noch so einen Mist produziert.

Na ja bleibt ja wie oben erwähnt immer noch die Indie-Szene...
ZòóP
Beiträge: 31
Registriert: 14.09.2009 08:56
Persönliche Nachricht:

Social Games

Beitrag von ZòóP »

Social Games sind meiner Meinung nach nur Zeitvertreib der zweitklassigen Sorte.
Anstatt ein paar Jahre an einem Produkt zu arbeite, würde die Produktion eines Social Games ein paar Monate dauern, bevor es veröffentlicht wird. Danach werde es dafür weiterentwickelt und gepflegt.
Geht's noch? Wenn alle anfangen so zu denken gibt's irgendwann ja nur noch son Social Games Mist! Vernünftige Spiele werden immer erfolgreicher sein.
Benutzeravatar
MSentis
Beiträge: 311
Registriert: 18.07.2008 13:23
Persönliche Nachricht:

Nicht zwangsläufig...

Beitrag von MSentis »

Social Games seien die Zukunft, "weil es einfach viele Menschen gibt", so Begemann. In ein paar Jahren würde man die Core-Branche umsatzmäßig eingeholt haben.
Ich würde da nicht drauf spekulieren.
Meiner Meinung lässt sich das gut mit Filmen und Serien vergleichen. Zwar lässt sich mit Serien gut Geld verdienen, aber das wirklich große Geld verdient man mit Filmen (wenn man Zeit/Aufwand/Geld in Relation setzt).
Die Frage, die sich mir jetzt stellt, ist, ob sich auf lange Sicht die Produktion von Filmen/normalen Spielen, oder aber Serien/Social Games lohnt. Und hier liegt der Hund begraben: Bei beidem entscheidet die Qualität und gerade bei Social Games, die man schnell hinsauen kann bzw. bei Serien, wo sich die einzelne Folge recht schnell abdrehen lässt, zeigt sich doch, dass der überwiegend große Teil einfach nur Schrott ist (man schaue sich nur mal diverse Flashgame-Seiten an, was sich dort so tummelt).
Dem gegenüber stehen die Filme/normalen Spiele, welche zwar enorm teuer sind, aber auch in der Regel gutes Geld wiedereinspielen, mindestens häufig jedoch die Produktionskosten. Wohingegen dies bei Free-2-Play/Social Games nicht zwangsläufig gegeben ist. Außer natürlich, man wird von Werbung oder so belästigt und sich das Spiel so finanziert. Hier wird der Kunde aber sehr schnell abspringen.
Dazu kommt ein zweites Problem, nämlich dass die Innovation hier ziemlich schnell gegen Null sinken wird, denn: Steigt die Masse an unterschiedlichen Produkten, so steigt gleichzeitig die Chance auf Produktüberschneidungen. Ergo wird dann sich so viel gleichen, dass auch hier nur noch mit einzelnen Spielen sich Geld verdienen lässt. Der Kunde wird dann zu dem greifen, wo die Masse sich befindet. Wo viele Fliegen sind, dass muss halt gut schmecken - selbst, wenns Scheiße ist (MW2 anyone?).
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Marketing, und dass scheint der Mensch aus dem Artikel leider zu vergessen. Zwar mag das virale Marketing eine immer größere Bedeutung bekommen, einfach, weil es günstiger ist als herkömmliche Werbung, jedoch scheint er zu vergessen, dass sich selbst dass (Entschuldigung für den Ausdruck) beschissenste Produkt verkaufen lässt, wenn das Marketing stimmt. Und eine Klitsche, welche Spiele am Fließband produziert - unsere geliebten $Simulatoren bspw. - haben für das Marketing einfach weniger Geld als die großen Unternehmen. Daraus folgt, dass sich hierdurch einfach viel schneller eine Masse an Menschen ansprechen lässt, als es durch virales Marketing möglich ist. Virales Marketing kann als Supplement zur traditionellen Werbung dienen, niemals jedoch als Stand-Alone-Lösung.
Klar lässt sich Geld mit Social-Games verdienen, sogar sehr viel. Aber dieses Geld wird so dermaßen breit gefächert sein (anfangs zumindest) dass sehr viele daran zu Grunde gehen werden. Zurück werden dann nur noch einige wenige bleiben, und auch hier wird fraglich bleiben, wie erfolgreich die sein werden.
Denn eine Masse von 500 Mio. Usern möchte auch gerne bedient werden. Und dass Social-Games abwechslungsreich sind, bezweifle ich doch eher an dieser Stelle. Ergo muss ständig neues Material entwickelt werden. Und da werden die laufenden Kosten enorm sein, und das wird sich meines Erachtens nach nicht (mit Blick auf die Geiz-ist-Geil-Gesellschaft) tragen lassen durch F2P + Geld aus Itemkäufen.
Zumal das Problem an Spielen, dass man aktiv etwas tun muss, und hier sucht der Mensch Herausforderungen. Der Anreiz, diese schaffen zu wollen ist bei großen Spielen größer als bei 0815-Spielen. Das Niveau muss also gesenkt werden, damit der Spieler auch schnell an sein Erfolgserlebnis kommt. Der Anspruch wird dementsprechend sinken. Und mir ist ein guter Film/Spiel alle mal lieber als eine Serie/ein Social-Game, welches vom Niveau bei Unter Uns, AWZ, GZSZ usw. dümpelt. Da ist mir der höhere Preis nur recht.
Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass die Nutzer mit 20-60 Jahren sowie 70% weiblichem Anteil nicht wirklich die große Masse an Spielern sind. Zumal durchaus auch die Möglichkeit besteht, dass genau diese Benutzergruppe ihre ersten Computerspiele-Erfahrungen eben hier gesammelt hat und damit dann auf normale Spiele irgendwann umschwenkt.
Und zum Schluß: Umsatzmäßiges Einholen hin oder her... damit ist noch kein Gewinn garantiert.
Benutzeravatar
ThePlake0815
Beiträge: 2062
Registriert: 27.12.2006 14:18
Persönliche Nachricht:

Beitrag von ThePlake0815 »

quantumrunner hat geschrieben:Ich frage mich immer wie man sich als Entwickler fühlen muss, wenn man in seiner Abteilung nur noch so einen Mist produziert.

Na ja bleibt ja wie oben erwähnt immer noch die Indie-Szene...
hmmm... "Viel Geld mit wenig Aufwand": Also ich als Entwickler würde mich glücklich schätzen... :wink:

Der Hammer sind aber solche Aussagen:
19Bull82 hat geschrieben:NIEMALS würde mich ein Wochenende vor den PC setzen und mich mit Freunden unterhalten was ich gerade in Farmville anbaue. Oder Freundesanfragen verschicken wer denn mein Happy Fish Nachbar sein will. :roll:
Aber stattdessen in Spielen nach Highscores jagen, die einem nichts weiter bringen, als den digitalen Schw***-Vergleich unter anderen "Bewegungslegasthenikern", wie Gamer so gerne in Sportlerkreisen genannt werden... Ist in etwa so, als wenn sich der Alkoholiker über den Junkie lustig macht... >.<
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Kajetan »

4P|Michael hat geschrieben:Wenn so die Zukunft aussehen soll, dann gute Nacht :(
Eine Horror-Vorstellung...
Aber die Zukunft wird so aussehen ... aber nur für die Leute, denen sowas Spass macht :)

Dieses ganze Gequake erinnert mich nur allzu deutlich an die MMO-Hysterie und das permanente "Das ist die Zukunft"-Marketinggeschrei als Ultima Online noch etwas neues war und dann später mit Everquest sich ein bestimmtes Genre etablierte. Und genau nur das ist passiert. Es hat sich ein neues Genre etabliert. Ein zusätzliches Angebot und kein Ersetzen des bisherigen Angebotes. Und auch wenn die Abo-Zahlen eines WoW beeindruckend sind, so sind sie mit allen anderen MMOs zusammen doch nur ein kleiner Teil dessen, was man heute mit traditionellen SP-Spielen wie Mario, Sims, Oblivion usw. usf. verdient.

Von daher ... NEIN, das ist nicht die Zukunft für alle. Es ist nur eine weitere Sparte, ein weiteres Subgenre, welches Leute erschliesst, die im bisherigen Spieleangebot nichts fanden, was sie hätte interessieren können.

Man sollte solche Vorträge und Aussagen immer im Rahmen dessen sehen, wo sie stattfinden und vom wem sie gemacht werden. Entweder möchte da jemand seine eigene Geschäftsidee promoten, in dem er so tut, als gäbe es keine Alternative zu seinen Produkten oder man betreibt Investorenwerbung, in dem man so tut, als ob man DAS nächste heisse Ding in petto hat oder man betreibt Seelenmassage für frustrierte Entwickler, in dem man ihnen verspricht, dass künftig alles ganz toll wird.

Von daher ... keine Panik! Hier wird nur Business betrieben und das Marketing in Stelllung gebracht :)
Benutzeravatar
saxxon.de
Beiträge: 3715
Registriert: 29.03.2004 18:43
Persönliche Nachricht:

Beitrag von saxxon.de »

[...] und würden außerdem Emotionen vermitteln bzw. erzeugen. Letzteres habe man im Falle des hauseigenen Bubble Island erreicht, in dem man einen Comic-Waschbären in das Geschehen einbaute, der Kugeln nachlädt, sich im Falle eines Erfolgs freuen, in bedrohlichen Situationen aber auch fürchten kann.
Na bitte ! Wer braucht noch das ergreifende Ende eines ICO, die lustigen Sprüche eines Brütal Legend oder Left 4 Dead (2) oder die Hoffnungslosigkeit einer zum sterben verdammten jungen Frau wie Yuna (FF X) wenn er COMICWASCHBÄREN haben kann ?

Das ist doch was für Leute mit dem Anspruch eines Homer Simpson (".. aber natürlich will ich's hören. Ein guter Vater interessiert sich doch immer für EIN SCHWEIN MIT NER MÜTZE !")
Zuletzt geändert von saxxon.de am 28.04.2010 19:04, insgesamt 1-mal geändert.