Kane & Lynch 2 Game Director über Gewalt in Spielen
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Stimme den Herrn zu, finde Spiele können noch tausendfach brutaler werden als heute und ich würd immer noch keine Beeinflussung auf mein RL finden. HALLO? das sind SPIELE. Wir toben uns in einer FANTASYWELT aus. Wer die nicht mag braucht sie auch nicht zu zocken. Ich persönlich finde die SAW-Reihe ein bisschen zu eklig, aber wäre nie so anmaßend, rumposaunen wie scheiße ich es doch finde und kindisch mit anderen Ahnungslosen auf ein Verbot plädieren. Unglaublich wie sehr Erwachsene Menschen so eine Wirkung in diesem Krams sehen. Soll doch ein Fettsack, der weltweit der beste Killer in CS oder CoD ist(weil er geschickt mit der Maus ist) zur Armee gehen und faseln, "ja ich zocke regelmäßig killerspiele, habe niedrige Hemmschwelle bla bla, wäre ein guter Killer" HAHA! Der Dödel wäre in der ersten Schlacht von Taliban wegefetzt. Unglaublich wie "kompetente" Erwachsene solche Märchenvorstellung haben, ein pickeliger Streber, der GTA IV durchzockt geht nach draußen und ist der selbe Jockel der hoch genommen wird. Jugendschutz find ich akzeptabel, denn mangels Reife zB. bei einem 7-Jährigen könnten zu brutale Bilder traumatisierend wirkend, aber als Erwachsener so wie in der Schweiz bevormundet zu werden, dafür werde ich nir Verständnis haben tut mir Leid.
Ob ihr die Gewaltdarstellungen gutheißt oder nicht das ist völlig wurscht, es geht mir um Verbote, Gesetze.
Ob ihr die Gewaltdarstellungen gutheißt oder nicht das ist völlig wurscht, es geht mir um Verbote, Gesetze.
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San Andreas
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So, ich muss jetzt auch mal wieder meinen Senf dazu geben. Die Diskussion ist allgemein ja nicht neu, nicht nur in Bezug auf Spiele, sondern z.B. auch auf Filme. Und gerade hier wird es spannend.
Ein renomierten Psychologe wurde zu der Thematik beizeiten befragt, mit dem Kernpunkt, ob die Psyche nicht insbeondere durch die Darstellung von Gewalt bei Kindern einen bleibenden Schaden beibehält, bei übermäßigem Konsum. Die Antwort allerdings war überraschend.
Es gebe nur einen protokollierten Fall, wo ein Film zu einer irreparablen Schädigung der Psyche geführt habe und dieser Film sei Walt Disneys Schneewittchen gewesen.
Und jetzt lassen wir uns das auf der Zunge zergehen und denken über die Gesamtthematik nochmal in Ruhe nach. ^^
Ein renomierten Psychologe wurde zu der Thematik beizeiten befragt, mit dem Kernpunkt, ob die Psyche nicht insbeondere durch die Darstellung von Gewalt bei Kindern einen bleibenden Schaden beibehält, bei übermäßigem Konsum. Die Antwort allerdings war überraschend.
Es gebe nur einen protokollierten Fall, wo ein Film zu einer irreparablen Schädigung der Psyche geführt habe und dieser Film sei Walt Disneys Schneewittchen gewesen.
Und jetzt lassen wir uns das auf der Zunge zergehen und denken über die Gesamtthematik nochmal in Ruhe nach. ^^
Die Frage hat überlebt, das ist das Wichtigste.






An sich, kann alles, was einen Hype auslöst, irreparable Schäden hervorrufen. Ein sehr Utopisches Beispiel: Man nähme Starcraft 2. Es wird angekündigt und angekündigt. Einige Leute warten wie versessen darauf, klappern die foren ab, kaufen sich merch dazu. Und aufeinmal sagt Blizzard: "Das spiel wird gecancelt." Dann brechen diejenigen zusammen, kriegen ihr leben nicht auf die reihe, weil sie sich mit sonst nichts befasst haben und brauchen hilfe dabei.
Und shooter sollen solche schäden hinterlassen? oder fähigkeiten vermitteln? Ich glaube kaum, dass ein Scharfschützenshooterspieler mit einem realen gewehr auch headshot auf headshot folgen lassen kann...
Greetz
Und shooter sollen solche schäden hinterlassen? oder fähigkeiten vermitteln? Ich glaube kaum, dass ein Scharfschützenshooterspieler mit einem realen gewehr auch headshot auf headshot folgen lassen kann...
Greetz
ich weiß noch, dass in harvard vor ein paar jahren eine studie über die videospiel-gewalt-studien veröffentlicht wurde und dabei herauskam, dass ein sehr großer anteil der studien contra videospiele - also die, die eine beeinträchtigung durch videospiele sehen - viele fehler beinhalteten. zum einen wurden statistische erhebungen falsch interpretiert oder test gruppen (ich weiß nicht mehr genau, wie man das im fach-jargon nennt ^^) nicht neutral ausgewählt, sondern eben bereits vorher sortiert und man hat die für seine studie passenderen gewählt.San Andreas hat geschrieben:So, ich muss jetzt auch mal wieder meinen Senf dazu geben. Die Diskussion ist allgemein ja nicht neu, nicht nur in Bezug auf Spiele, sondern z.B. auch auf Filme. Und gerade hier wird es spannend.
Ein renomierten Psychologe wurde zu der Thematik beizeiten befragt, mit dem Kernpunkt, ob die Psyche nicht insbeondere durch die Darstellung von Gewalt bei Kindern einen bleibenden Schaden beibehält, bei übermäßigem Konsum. Die Antwort allerdings war überraschend.
Es gebe nur einen protokollierten Fall, wo ein Film zu einer irreparablen Schädigung der Psyche geführt habe und dieser Film sei Walt Disneys Schneewittchen gewesen.
Und jetzt lassen wir uns das auf der Zunge zergehen und denken über die Gesamtthematik nochmal in Ruhe nach. ^^
ich meine im stern habe ich eine zusammenfassung davon gelesen. war sehr interessant, weil auch studien kritisiert wurden, auf die günter beckstein sich zu der zeit berufen hat.
All work and no play makes catweazel a dull boy.
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Liberty-Snake
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Das war gut 
Ich denke mir während ich lese: "Aber warum wird dann Gears of War nicht verurteilt?". Nächster Absatz: "[...]Gears of War wird ja auch nicht verurteilt[...]"
Ich denke, dass Gewalt in Videospielen auch als Stilmittel benutzt werden kann: Denn gerade in Gears of War passt es einfach rein! Diese Jungs wandern von einer Scheiße in die Andere und das wird herrlich süffisant-ironisch kommentiert. Es PASST einfach.
Dann gibt es aber wieder Spiele, wo die Gewalt vollkommen überflüssig ist und nicht passen mag: F.E.A.R. um ehrlich zu sein! Es ist einfach so dümmlich übertrieben, dass in der Uncut-Version ganze Mägen aufplatzen und Köpfe weggeschossen werden können...-.-
Auch leben viele Filme von Gewalt als Stilmittel: From Dusk till Dawn, um nur ein Beispiel zu nennen...
Ich sage aber ganz deutlich: Zu viel Gewalt ist Schwachsinn! Noch heute kann ich mich an jedes einzelne Crash-Bash-Level erinnern, und das Ding hatte keine Altersbeschränkung. Und jedem aufmerksamen Leser sollte aufgefallen sein, dass gewaltfreie Spiele oftmals sogar besere Wertungen bekommen (Flower ; Heavy Rain ; Portal etc.).
Ich denke mir während ich lese: "Aber warum wird dann Gears of War nicht verurteilt?". Nächster Absatz: "[...]Gears of War wird ja auch nicht verurteilt[...]"
Ich denke, dass Gewalt in Videospielen auch als Stilmittel benutzt werden kann: Denn gerade in Gears of War passt es einfach rein! Diese Jungs wandern von einer Scheiße in die Andere und das wird herrlich süffisant-ironisch kommentiert. Es PASST einfach.
Dann gibt es aber wieder Spiele, wo die Gewalt vollkommen überflüssig ist und nicht passen mag: F.E.A.R. um ehrlich zu sein! Es ist einfach so dümmlich übertrieben, dass in der Uncut-Version ganze Mägen aufplatzen und Köpfe weggeschossen werden können...-.-
Auch leben viele Filme von Gewalt als Stilmittel: From Dusk till Dawn, um nur ein Beispiel zu nennen...
Ich sage aber ganz deutlich: Zu viel Gewalt ist Schwachsinn! Noch heute kann ich mich an jedes einzelne Crash-Bash-Level erinnern, und das Ding hatte keine Altersbeschränkung. Und jedem aufmerksamen Leser sollte aufgefallen sein, dass gewaltfreie Spiele oftmals sogar besere Wertungen bekommen (Flower ; Heavy Rain ; Portal etc.).


Also ich stimme dem Herren im Grunde zu!
Ich finde, dass Spiele generell nicht zensiert bzw. indiziert werden sollten (also jetzt für Deutschland oder so), da volljährige Personen nicht bevormundet werden dürfen!
Mir wäre relativ egal, ob und in welchem Maße gewalthaltige Spiele (in Deutschland) veröffentlicht werden würden (wobei ich sagen muss, dass ich keine Spiele
"mit platzenden Mägen" oder Gedärmen etc. spiele / spielen würde, jedoch gehört ein gewisses Maß an Gewaltdarstellung (z.B. Blut) nunmal in ein glaubwürdiges Spiel dazu - eine (virtuelle) Welt aus lauter pinken, weichen Marshmallows wäre nunmal langweilig
Ich finde, dass Spiele generell nicht zensiert bzw. indiziert werden sollten (also jetzt für Deutschland oder so), da volljährige Personen nicht bevormundet werden dürfen!
Mir wäre relativ egal, ob und in welchem Maße gewalthaltige Spiele (in Deutschland) veröffentlicht werden würden (wobei ich sagen muss, dass ich keine Spiele
"mit platzenden Mägen" oder Gedärmen etc. spiele / spielen würde, jedoch gehört ein gewisses Maß an Gewaltdarstellung (z.B. Blut) nunmal in ein glaubwürdiges Spiel dazu - eine (virtuelle) Welt aus lauter pinken, weichen Marshmallows wäre nunmal langweilig
Pauschal kann man, glaube ich, zwei Argumente ins Feld führen:
Wer im RL nicht viel von Gewalt hält, wird durch die Darstellungen in Medien (egal ob Film, Musik oder Spiel) nicht vom Gegenteil überzeugt. Vielleicht ist sogar eher das Gegenteil der Fall: die Leute vermeiden im RL nur umso mehr. Andererseits werden Menschen, die Gewalt gegenüber nicht abgeneigt sind, vielleicht eher in ihrer Haltung bestärkt.
Man kann also nicht sagen, Gewalt hat gar keine Wirkung.
2. Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast.
Ist nun ein Spiel, das nicht funktioniert, schlimmer als ein Spiel mit Gewalthandlungen?
Wer im RL nicht viel von Gewalt hält, wird durch die Darstellungen in Medien (egal ob Film, Musik oder Spiel) nicht vom Gegenteil überzeugt. Vielleicht ist sogar eher das Gegenteil der Fall: die Leute vermeiden im RL nur umso mehr. Andererseits werden Menschen, die Gewalt gegenüber nicht abgeneigt sind, vielleicht eher in ihrer Haltung bestärkt.
Man kann also nicht sagen, Gewalt hat gar keine Wirkung.
2. Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast.
Ich hab noch nicht gehört, das jemand wegen dem Duke zusammengebrochen ist. :wink: Aber es gab ja tatsächlich eine Meldung, dass ein Spieler wegen einer nicht funktionierenden Partie Starcraft ein Mädchen niedergestochen hat. Hier ein Link.wtf2fr4u hat geschrieben:Ein sehr Utopisches Beispiel: Man nähme Starcraft 2. Es wird angekündigt und angekündigt. Einige Leute warten wie versessen darauf, klappern die foren ab, kaufen sich merch dazu. Und aufeinmal sagt Blizzard: "Das spiel wird gecancelt." Dann brechen diejenigen zusammen, kriegen ihr leben nicht auf die reihe, weil sie sich mit sonst nichts befasst haben und brauchen hilfe dabei.
Ist nun ein Spiel, das nicht funktioniert, schlimmer als ein Spiel mit Gewalthandlungen?
Zur Lesesucht (Lesen von Romanen; Beyer 1794):
"Die erzwungene Lage und der Mangel aller körperlicher Bewegung beim Lesen, in Verbindung mit der so gewaltsamen Abwechslung von Vorstellungen und Empfindungen führt zu Schlaffheit, Verschleimung, Blähungen und Verstopfungen in den Eingeweiden, namentlich zu Hypochondrie, die (...) namentlich bey dem weiblichen Geschlecht, recht eigentümlich auf die Geschlechtsteile wirkt." (Spindler: Unter dem Pflaster. 1984)
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Pater Souter 1622 über Schach: "Es lehre den Straßenräuber Fallstricke zu spannen, ,macht den Frieden verhaßt und reizt zu den Waffen.' Nicht selten ist es Gegenstand der Beichte. (Ehn; Strouhal: Luftmenschen)
"Die erzwungene Lage und der Mangel aller körperlicher Bewegung beim Lesen, in Verbindung mit der so gewaltsamen Abwechslung von Vorstellungen und Empfindungen führt zu Schlaffheit, Verschleimung, Blähungen und Verstopfungen in den Eingeweiden, namentlich zu Hypochondrie, die (...) namentlich bey dem weiblichen Geschlecht, recht eigentümlich auf die Geschlechtsteile wirkt." (Spindler: Unter dem Pflaster. 1984)
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Pater Souter 1622 über Schach: "Es lehre den Straßenräuber Fallstricke zu spannen, ,macht den Frieden verhaßt und reizt zu den Waffen.' Nicht selten ist es Gegenstand der Beichte. (Ehn; Strouhal: Luftmenschen)
absolut richtig. von mir aus kann man ja weiterhin indizieren. dann kaufe ich es mir mit meinen 23 lenzen unter der theke - legal ! - und fertig.Vandyre hat geschrieben:Pauschal kann man, glaube ich, zwei Argumente ins Feld führen:
Wer im RL nicht viel von Gewalt hält, wird durch die Darstellungen in Medien (egal ob Film, Musik oder Spiel) nicht vom Gegenteil überzeugt. Vielleicht ist sogar eher das Gegenteil der Fall: die Leute vermeiden im RL nur umso mehr. Andererseits werden Menschen, die Gewalt gegenüber nicht abgeneigt sind, vielleicht eher in ihrer Haltung bestärkt.
Man kann also nicht sagen, Gewalt hat gar keine Wirkung.
2. Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht hast.
ich sehe es halt so: wenn ein spiel ab 18 ist, dann ist das zu respektieren und spieleshops oder allgemeine kaufhäuser müssen so streng wie möglich kontrollieren.
außerdem sind die eltern (!) in die verantwortung zu ziehen. es kann nicht sein, dass man alle schuld auf die spielehersteller abschiebt und sich mit dem leben seiner kinder nicht richtig auseinandersetzt. man muss einfach nachhaken, selbst wenn man keine ahnung von videospielen hat, was sein 12 jähriger sohn spielt. das ist einfach eine logische pflicht für mich.
zu 2.: in der tat
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- The SPARTA
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Wenn ich Psychisch so am Ende wäre, dann hätte ich das Selbstmord Dokument unterschrieben. Ne, also echt, was der 18 Jährige da abgezogen hat kann ich und werd ich nie verstehen, man sollte es ihm verbieten allgemein überhaupt etwas zu spielen. Bei seinem Angriff hätte man gleich zu einem Gegenangriff starten können und ihn gleich verkrüppeln, dann ist er Physisch und Psychisch auf gleicher Höhe.Vandyre hat geschrieben:Aber es gab ja tatsächlich eine Meldung, dass ein Spieler wegen einer nicht funktionierenden Partie Starcraft ein Mädchen niedergestochen hat. Hier ein Link.


- KugelKaskade
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Was für ein Sinnloser Satz. Flower und Portal haben - denke ich - so gute Wertungen bekommen, weil sie eben gute, neue Spielweisen hatten, die sich anders, aber trotzdem gut anfühlten. Heavy Rain dank seiner Atmo und Emotionen. Portal lohnt sich allein schon wegen dem Humor. Wobei HR und Portal keineswegs gewaltfrei sind.Liberty-Snake hat geschrieben: Und jedem aufmerksamen Leser sollte aufgefallen sein, dass gewaltfreie Spiele oftmals sogar besere Wertungen bekommen (Flower ; Heavy Rain ; Portal etc.).
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie stark das Thema polarisiert.
Bei Videospielen ist es aus meiner Sicht genauso wie bei Filmen: Gewalt war schon immer Bestandteil und wird es auch immer (in welcher Form auch immer) sein.
Die Frage ist also nicht, ob Gewalt in einem Spiel etwas zu suchen hat, bzw. ob Gewalt in Spielen verboten wird. Es kommt viel mehr darauf an, in welchem Verhältniss die Gewalt zum jeweiligen Spiel- bzw. Filmkonzept passt.
Ich habe nichts dagegen, wenn sich die Brutalität in den jeweiligen Film oder Spiel gut in das Gesamtkonzept integriert.
Was ich persönlich verteufle ist die Tatsache, wenn Gewalt zum Selbstzweck verkommt.
Wenn etwas nur deswegen detailiert brutal dargestellt wird, weil es andere auch schon gemacht haben (oder eben noch nicht so krass gemacht haben), dann hat das Ganze seinen Zweck verfehlt.
Aber nichts gegen extrem gewalttätige Spiele und Filme, solange es eine nachvollziehbare Begründung (als Storydetail oder als Stilmittel) dafür gibt.
Bei Videospielen ist es aus meiner Sicht genauso wie bei Filmen: Gewalt war schon immer Bestandteil und wird es auch immer (in welcher Form auch immer) sein.
Die Frage ist also nicht, ob Gewalt in einem Spiel etwas zu suchen hat, bzw. ob Gewalt in Spielen verboten wird. Es kommt viel mehr darauf an, in welchem Verhältniss die Gewalt zum jeweiligen Spiel- bzw. Filmkonzept passt.
Ich habe nichts dagegen, wenn sich die Brutalität in den jeweiligen Film oder Spiel gut in das Gesamtkonzept integriert.
Was ich persönlich verteufle ist die Tatsache, wenn Gewalt zum Selbstzweck verkommt.
Wenn etwas nur deswegen detailiert brutal dargestellt wird, weil es andere auch schon gemacht haben (oder eben noch nicht so krass gemacht haben), dann hat das Ganze seinen Zweck verfehlt.
Aber nichts gegen extrem gewalttätige Spiele und Filme, solange es eine nachvollziehbare Begründung (als Storydetail oder als Stilmittel) dafür gibt.
Ich bin nur für das verantwortlich was ich sage, aber nicht für das was andere verstehen.
"Drei Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den Kopf. "Sicheres Zeichen für einen kranken Geist." (Terry Pratchett in "Eric")
"Fünf Ausrufezeichen sicherer Hinweis auf geistige Umnachtung." (Terry Pratchett in "Reaper Man")
"Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (Terry Pratchett in Maskerade")
"Drei Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den Kopf. "Sicheres Zeichen für einen kranken Geist." (Terry Pratchett in "Eric")
"Fünf Ausrufezeichen sicherer Hinweis auf geistige Umnachtung." (Terry Pratchett in "Reaper Man")
"Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (Terry Pratchett in Maskerade")
Im Grunde ist alles Gerede darum schon zu spät.
Man muss bedenken das man im Schnitt 15.000 Morde sieht bis man 18 Jahre alt ist.
Wenn nun jemand mit Schach als Vergleich ankommt, oder sagt, das macht doch alles nichts, hmm...
Da kann ich nur sagen, sehr naiv, oder böswillige Dummheit.
Das Gewalt in der Natur vorkommt ist natürlich klar.
Gruß
Man muss bedenken das man im Schnitt 15.000 Morde sieht bis man 18 Jahre alt ist.
Wenn nun jemand mit Schach als Vergleich ankommt, oder sagt, das macht doch alles nichts, hmm...
Da kann ich nur sagen, sehr naiv, oder böswillige Dummheit.
Das Gewalt in der Natur vorkommt ist natürlich klar.
Gruß
