Bei MI ist es so, dass es natürlich noch ein wenig mehr um die Rätsel geht, aber für mich sind manche Rätsel nichtsdestotrotz leider nur TrialundError und zielloses Herumsuchen. Dennoch machts mir natürlich noch hundert mal mehr Spaß, die Rätsel selber zu lösen. Auf jeden Fall sehe ich es noch lange nicht als Grund, kein MI zu spielen, nur weil ich so manches Rätsel als "nervig" empfinde. Ich spiele eben einfach sonst kaum Adventures und das Spiel ist für mich trotz aller Qualität nur ein Retro-Arcade-Titel. Ich habe bzw. konnte das Spiel damals nicht spielen, wo MI noch als vollwertiges Spiel daherkam bzw. die Hilfefunktion nicht vorhanden war. Ich habe keine Larry-Erfahrung oder sonstwas, sodass dagegen jetz jedes MI-Rätsel unfassbar logisch erscheint.
Aber der Kontext von einem Adventure sind nun mal die Rätsel, das war immer so! Heute wird eben wegen jenen Spielern, die eigentlich nur an der Story interessiert sind, alles vereinfacht. Man schaue sich ein Uncharted 2 an, was ein Action Advenutre sein will. Dieses Genre definiert sich zuallererst durch seine Rätsel, bzw Kletter- und Sprungeinlagen. U2 versagt in dieser Hinsicht auf ganzer Linie, der Entwickler hat anstattdessen lieber GeOW kopiert und über 50% vom Spiel mit Ballereinlagen vollgestopft, der Rest der Zeit besteht im bestaunen der Umgebung und gelegentlichem Knöpfchendrücken.
Ein Fallout 3 was nur noch mit 2 zugedrückten Augen als RPG durchgeht, oder ein Final Fantasy XIII etc.
Bei MI ist es nicht weiter schlimm, solange man die Hilfe deaktivieren kann, würde man das bei anderen Genre auch so händel, müste sich keienr beschweren. Aber andere Spiele verzichten nahezu gänzlich auf den eigentlichen Kontext ihres jeweiligen Genres. Das nervt langsam tierrisch. Für Spieler die diese Genres wirklich schätzen, werden Spiele immer unatraktiver.
Und bei einem Adventure bleibt einfach nichts mehr vom Spiel wenn man die Rätsel im grunde automatisch gelöst bekommt. In dem Fall kann der Entwickler auch gleich einen Film daraus machen. :wink: