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Ubisoft: Weniger Lizenz-Titel
Verfasst: 19.01.2010 06:28
von 4P|BOT2
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Verfasst: 19.01.2010 06:28
von dcc
Kommt davon wenn man Leuten versucht minderwertigen Müll unter dem Deckmantel einer sonst erfolgreichen Lizenz anzudrehn.
Das game an sich ist einfach Schrott ! Umsetzungen wie das Batman game werden sich auch verkaufen. Einfach weil da kein Murks zu sehn ist.
99% der Filmumsetzungen basieren auf diesem Gedanken:
"Es wird gekauft weil die Leute den Film geil fanden und mehr wollen. Wenn es erstmal ausgepackt ist, dann ist das Geschäft gelaufen".
Tja nur hat man jetzt nix mehr zum auspacken weil man keinen 3x ausnehmen kann. Mich nichtmal 1x

Dieser DLC Dreck bekommt nun auch so langsam seine Packung, allen voran der alte Schinder EA.
Die bringen jedes Müllspiel mit DLCs und Codes und ka. was für einem Unsinn auf den Markt. Ich jedenfalls hab kein Bock mir Spiele in Einzelteilen zusammenzukaufen. Also beschränke ich mich auf die paar guten und verbringe meine Zeit mit irgendwas anderem - ist eh besser so.
Wunderts?
Verfasst: 19.01.2010 06:42
von Sir unKnoWn
Wundert mich jetzt nicht wirklich dass das Spiel nicht ankommt.
Habe mir noch nie ein Spiel zu einem Film gekauft. Eher andersrum...

Re: Wunderts?
Verfasst: 19.01.2010 06:58
von Kajetan
Sir unKnoWn hat geschrieben:
Habe mir noch nie ein Spiel zu einem Film gekauft. Eher andersrum...

Wobei die Ausfallquote hierbei fast noch größer ist

Verfasst: 19.01.2010 08:51
von TachiFoxy
Die meisten Probleme bei Versoftungen von Filmen ist, dass man im Spiel dann den Film nachspielt...
Also echt: Warum soll ich mir im Kino erst den Film ansehen und danach das ganze dann auch noch spielen wollen? Da bleibt ja Null Spannung, weil man den ganzen Film ja schon kennt...
Wie macht man es richtig?: Spiel sollte eine Vorgeschichte oder die Ereignisse nach dem Film darstellen. Als bestes Beispiel dafuer faellt mir nun spontan Riddick: Escape from Butcher Bay ein.
Das Spiel selbst zeigt Riddick bei dem, was in Butcher Bay passierte. Die Ereignisse davon waren vor dem Film Pitch Black, welcher mehr oder minder der Vorgaenger des "Chronices of Riddick" Film war.
Sowas ist gut (ich persoenlich fand, dass Riddick: EfBB eines der besten Spiele des Jahres war, als es rauskam), weil man noch immer mit einer recht guten Storyline sowie Spannung auf den Laufenden gehalten werden kann, was bei direkten Versoftungen nie der Fall ist.
Verfasst: 19.01.2010 09:52
von bw90g
Zitat von Yves Guillemot "Marken größer, häufiger und qualitativ sehr hochwertig zu machen."
Also erwartet uns in Zukunft Splinter Cell 2011, Assassins Creed 2011, Ghost Recon 2011 oder wie soll ich diese Aussage interpretieren ?
Verfasst: 19.01.2010 09:52
von medium DF
Hab bis jetzt nur James Bond für die N64 und XBox gekauft (die waren recht gut.) sonst niemals so ein Film> Spiel.
Verfasst: 19.01.2010 10:12
von UberSoldat
jo, Spiele zu filmen sind in 99% immer totaler Schrott. Und das hat die breite Masse auch langsam bemerkt glaube ich.
Verfasst: 19.01.2010 10:22
von DdCno1
Och, zu einigen Animationsfilmen kamen ganz unterhaltsame Jump'n'Runs raus (z. B. Toy Story 2, Ab durch die Hecke, Ratatouille), die ich zwischendurch mit Vergnügen gespielt habe. Ist eigentlich ganz nett, denn auf dem PC gibt es sonst kaum noch neue 3D-Hüpfspiele.
Freilich sind das keine großartigen Titel und im Prinzip nur für zwei Gruppen lohnenswert: Junge Studios, die dringend eine Einnahmequelle brauchen und eben die Filmemacher selbst, die an dem Lizenzverkauf kräftig verdienen können.
Der (relative) Misserfolg der Avatar-Versoftung lässt sich vielleicht auch durch dessen Spielprinzip erklären: Es ist ein relativ konservatives Actionspiel, ganz klar auf männlichen Geschmack abgestimmt. Der Film ist aber durchaus auch bei Frauen populär, die wohl mit etwas ruhigerem und cleveren wie einem guten Point and Click Adventure oder fantasievollen Jump'n'Run besser bedient gewesen wären.
Gerade die Actionsequenzen der Demo halte ich für durchaus abschreckend was diese immer noch vernachlässigte und belächelte Zielgruppe angeht.
Verfasst: 19.01.2010 12:02
von KeinName
Ich muss für das Spiel mal eine (kleine) lanze brechen:
Absoluter Schrott ist es nun wirklich nicht, da gibt es deutlich schlechtere Filmumsetzungen. Ein Oberhammer ist es aber natürlich auch nicht. Es ist halt ein solides Actionspiel und das ist auch das Problem, wieDdCno1 schon schrieb.
Generell sind Filmumsetzungen meiner Meinung nach in den letzten beiden Jahren im Durchschnitt auch besser geworden. Klar es gibt immer noch extreme Gurken wie Iron Man oder Hulk aber eben auch solide Titel wie z. B. Wolverine oder einige Jump and Runs.
Diese "99% Schrott" Aussagen treffen meiner Meinung nahc einfach nicht mehr zu!
Re: -
Verfasst: 19.01.2010 12:10
von Bedlam
dcc hat geschrieben:Kommt davon wenn man Leuten versucht minderwertigen Müll unter dem Deckmantel einer sonst erfolgreichen Lizenz anzudrehn.so.
Normalerweise klappt das ja leider oft. Aber dieses Mal war Otto-Blindkäufer nunmal nicht vorher gehypt weil der Film erst ne Weile nach dem Spiel erschienen ist. Pech gehabt, Ubisoft.
Angeblich sollte das Spiel ja ne hochwertige Umsetzung werden weil man jahrelang mit dem Filmteam zusammengearbeitet hat. Tja, nix war ... nur reines Abklappern langweiliger Standardmissionen.
Verfasst: 19.01.2010 12:22
von Oberdepp
Das Problem an den ganzen Lizenz-Spielen zu Filmen ist auch, dass der Film einfach nicht genügend Stoff für ein Spiel gibt, vorallem so Einteiler wie Avatar. Dabei hat die Welt von Avatar extrem viel Potential, ob nun als RPG, oder Actionspiel. Nur kann man sich auch keine wirkliche Story aus den Fingern ziehen, weil die Lizenzen es meistens nicht zulassen. Daher bin ich grundsätzlich solchen Umsetzungen eher skeptisch gegenüber eingestellt.
Anders sah man es dann zum Beispiel bei Batman. Diesbezüglich gibt es aber ein ganzes Universum, mit jahrzenterlange Comicauflage, zig Animationsfilmen und -serien, sowie Spielfilmen und sogar einer richtigen Serie. Das ganze Batman-Universum gibt einfach viel mehr Stoff, mit dem man als Spiele-Entwickler und -Produzent arbeiten kann.
Das sollte jetzt natürlich keine Kritik an dem Film sein. Spiele sind aber nun mal eben anders, ob es nun um die Interaktivität geht, oder gar simpel Sachen wie Länge.
Verfasst: 19.01.2010 13:28
von bw90g
Oberdepp hat geschrieben:Das Problem an den ganzen Lizenz-Spielen zu Filmen ist auch, dass der Film einfach nicht genügend Stoff für ein Spiel gibt, vorallem so Einteiler wie Avatar.
Meiner Kenntnis nach, ist AVATAR als Trilogie ausgelegt...
Verfasst: 19.01.2010 13:46
von Oberdepp
bw90g hat geschrieben:Oberdepp hat geschrieben:Das Problem an den ganzen Lizenz-Spielen zu Filmen ist auch, dass der Film einfach nicht genügend Stoff für ein Spiel gibt, vorallem so Einteiler wie Avatar.
Meiner Kenntnis nach, ist AVATAR als Trilogie ausgelegt...
Tut nichts zur Sache. Die Spielehersteller dürfen nur Stoff aus dem ersten Teil benutzen, da die weiteren Teile noch nicht gibt und selbst wenn es dazu Stoff geben würde, die Spielehersteller/Publisher hatten nur die Lizenz für den ersten Film. Ergo, Einteiler!
Verfasst: 19.01.2010 13:56
von Bedlam
Oberdepp hat geschrieben:bw90g hat geschrieben:Oberdepp hat geschrieben:Das Problem an den ganzen Lizenz-Spielen zu Filmen ist auch, dass der Film einfach nicht genügend Stoff für ein Spiel gibt, vorallem so Einteiler wie Avatar.
Meiner Kenntnis nach, ist AVATAR als Trilogie ausgelegt...
Tut nichts zur Sache. Die Spielehersteller dürfen nur Stoff aus dem ersten Teil benutzen, da die weiteren Teile noch nicht gibt und selbst wenn es dazu Stoff geben würde, die Spielehersteller/Publisher hatten nur die Lizenz für den ersten Film. Ergo, Einteiler!
Trotzdem reicht der Stoff allemal zu, gerade weil man jahrelang mit der Filmcrew zusammengearbeitet hat (und sogar neue Sachen fürs Avatar-Universum erfunden hat).
Was es da allein an Vorgeschichte zu erzählen gibt reicht dicke für eine umfangreiche Story. Man hätte sich näher mit den Navi und ihrem Alltag beschäftigen können; oder wie die Menschen versuchen mit den Navi Kontakt aufzunehmen usw. Das Spiel ist ja schon ein Prequel zum Film, aber diese Prämisse wird so gut wie kaum ausgenutzt.
Andere Spiele machen viel mehr aus viel weniger. Z.b. wird der moralische Konflikt bei der Entscheidung zwischen Navi und Menschen im Spiel einfach nur durch eine plumpe gut-böse Entscheidung dargestellt und fertig... keine Emotionen, nix. Daraus hätte man viel mehr machen können. Am Material liegts jedenfalls nicht.