"EA hat eine ruinöse Strategie"

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4P|BOT2
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"EA hat eine ruinöse Strategie"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Nach der Übernahme der Mobilspiel-Schmiede JAMDAT Ende 2005 hatte deren Gründer, Mitch Lasky, zwei Jahre lang zum höheren Management von Electronic Arts gehört, bevor er das Unternehmen 2007 verließ, um sich im Investment-Bereich zu verdingen. Angesichts der Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit konnte Lasky es sich jetzt allerdings nicht verkneifen, den Stand der Dinge bei seinem einstigen Br...

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Infi88
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mimimi

Beitrag von Infi88 »

jaja ziemlich peinliches Mimimimi von dem Typen der muss wohl ziemlich gefrustet sein.
Ich kauf mir Bad Company 2 und werd EA tatkräftig unterstützen, auch wenn die schon viel Scheisse fabriziert haben.
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Sabrehawk
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gähn

Beitrag von Sabrehawk »

und wenn die Flasche geht wird ihr der Abschied noch versüsst...wie immer.
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Pallino22
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...

Beitrag von Pallino22 »

Der Mann scheint Ahnung zu haben.
Nur leider bewahrheitet sich wieder die alte Weisheit: "Der Prophet gilt nichts im eigenen Land!"
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R_eQuiEm
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Re: ...

Beitrag von R_eQuiEm »

Pallino22 hat geschrieben:Der Mann scheint Ahnung zu haben.
Nur leider bewahrheitet sich wieder die alte Weisheit: "Der Prophet gilt nichts im eigenen Land!"
Nur weil sich ein Investor mit Kontra zu Wort meldet hat er nicht automatisch die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich bezweifle das bei EA nur Idioten sitzen die die Problematik nicht erkennen und nichts unternehmen und er der heilige Prophet ist, der sich abgewandt hat.
Mit Spore, Dead Space, Need for Speed: Undercover und Mirror's Edge habe EA aber "eine teuere kommerzielle Enttäuschung nach der anderen" hinnehmen müssen
Eine neue Marke (abgesehen Undercover, wusste aber auch nicht das das ein Verlust geschäft war?!?!) ist immer am Anfang eine Enttäuschung. Für eine Etablierung muss man anfangs Verluste hinnehmen!
Einiges könne man vielleicht auf die Wirtschaftskrise zurückführen - Activision habe diese aber wesentlich besser verkraftet.
Mann könne es aber auch direkt auf die Wirtschaftskrise zurückführen und kleinere Verschuldungen tragten noch dazu bei. Letzten Endes werden da auch zwei verschiedene Unternehmen mit unterschiedlichen laufenden Kosten verglichen. EA hat bis ins Geschäftsjahr 2008 (wo die "Krise" begann) auch noch Gewinne verzeichnet (2007 glaub ich so zwischen 60 und 70 Millionen). Activision hat nicht mal halb soviele Spiele seither veröffentlicht wie EA. Und ist somit weniger Risiko eingegangen.

Alles in allen glaube ich auch das er einen gewissen Frust gegen sein Ex Untenehmen hegt (und wahrscheinlich auch gegen Riccitello persönlich). Alles schwarz reden kann jeder. Alles auf andere schieben kann auch jeder. Lösungen finden können nur wenige.
Jedoch diesem Mann jetzt blind glauben und ihm Recht geben wäre nichts mehr als populistisches und elitäres Hinterherrennen. Das EA Fehler gemacht hat ist natürlich nicht abzustreiten, jedoch ist nicht alles Schwarz/Weiß....
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Ash2X
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Beitrag von Ash2X »

Man merkt das der Typ nicht lange bei EA war.Klar,die Sportlizenzen sind teuer,vorallendingen von der NFL bei dem EA die Exklusivrechte hat - allerdings gehören die Madden-Titel zu den bestverkauftesten Titel überhaupt.Die Sportspiele sind ein wichtiges Prestigeobjekt für EA - ohne sie wär EA nicht was sie sind.

Das da der eine oder andere Misserfolg bei war (Mirrors Edge,Dead Space für den Wii) ist nicht zu ändern,aber das bedeutet auch das EA versucht hat Chanchen zu nutzen und es hat in einigen Fällen geklappt.

Das Dante´s Inferno wirklich erfolgreich wird glaub ich auch nicht,aber SW:ToR ist ein nahezu garantierter Hit!

Das ewige aufkaufen und vernichten einiger Firmen ist allerdings äusserst fragwürdi,da hat er recht - die Talente sind danach aber auch nicht weg,die wirklich guten Leute werden anderen Projekten und Teams zugeteilt....EA ist ja auch nicht dumm.Allein schon der Vergleich von Pandemic und BioWare ist sehr merkwürdig.
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Kajetan
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Re: ...

Beitrag von Kajetan »

R_eQuiEm hat geschrieben: Mann könne es aber auch direkt auf die Wirtschaftskrise zurückführen und kleinere Verschuldungen tragten noch dazu bei.
Mit ein Grund, warum einst große und erfolgreiche Konzerne in zT. nur wenigen Jahren von Bildoberfläche verschwinden ... die Arroganz anzunehmen, man selbst würde fast alles richtig mache, die äusseren Umstände seien aber gerade nicht ideal.

Was der gute Mann in seinem Blog von sich gibt, das sind keine persönlichen Rachegeschichten, sondern nüchtern aufgezählte Fakten, die jeder, der die Branch ein wenig verfolgt, durchaus nachvollziehen kann:

1. Das Entwicklungs- und Marketing-Budget vieler Spiele ist so hoch geworden, dass Flops immer stärkere negative Auswirkungen haben. Spiele, die von vornherein nur wenig Umsatzpotential haben, sind zu teuer.

2. Man hat sich nicht den Kundenwünschen angepasst, sondern glaubte dem Kunden die eigenen Wünsche aufdrücken zu können.

3. Man hat nicht erkennen wollen (!), dass die alte Strategie nicht mehr funktioiniert. Man hat einfach so weitergemacht wie früher, weil das früher ja so geklappt hat.

Zudem ... endlich spricht es mal einer aus der Branche aus: Activision ist der nächste Major der Schwierigkeiten bekommen wird. Zu stark hat man sich auf die ganzen GuitarHero-Titel verlassen. Da ist die Luft jedoch raus. Und in zwei, drei Jahren ist die Luft aus dem Modern Warfare-Franchise draussen. Weil Activision zu schnell, zuviel Spiele zu diesem Thema rausballert. Die Kunden kaufen trotzallem nicht permanent den gleichen Scheiss. Irgendwann ist genug. Man will nach einer Weile neuen Scheiss haben. Was bei Firmen, deren Produkte weltweit mittlerweile zig Millionenfach verkauft werden müsse, um das alles profitabel zu machen, ganz schnell das Aus bedeuten kann. Spiele, das sind keine Kühlschränke oder gar Lebensmittel. Spiele sind reine Luxusprodukte und nichts, was man "braucht". Wer glaubt, Spiele wie Fliessbandware herstellen und verkaufen zu können, der wird auf lange Sicht auf die Fresse fallen.

Zudem ... die Majors sind zu groß geworden. Die Lösung liegt darin, zu schrumpfen. Kleiner zu werden. Somit schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können. Effektiver wirtschaften können. Spassige Spiele brauchen keine Teams von 400 und aufwärts Leuten, keine Multimillionenbudgets.

Aber hey, wem erzähle ich das. Viele hier wollen ja nur das nächste geile Spiel haben und scheren sich nicht drum, was ausserhalb ihrer Nasenspitze passiert ...
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ColdFever
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Beitrag von ColdFever »

Respekt. Dies ist die plausibelste Analyse, die ich bisher zu EA gehört habe. "Spiele als Dienstleistung würden für mich dann funktionieren, wenn ich mit einem Abo sofort in eine bestehende Welt eintreten könnte und neue Inhalte dann laufend zum fairen monatlichen Abopreis dazu kämen - aber nicht, wenn man wie früher erst normal teure Hauptspiele kaufen muss, denen aber zuvor Inhalte für DLC entzogen wurden - und weitere Addons dann nochmals in Vollpreisregionen liegen. "Dragon Age Origins" hätte z.B. sicher auch gut ein "Single Player-WOW" zum monatlichen Abopreis werden können, aber die bestehende DLC- und Addon-Preisstruktur setzt sich leider so zwischen die Stühle, dass sich trotz guter Inhalte kaum jemand wirklich alles leisten mag bzw. kann, zumindest bei den teuren Konsolenversionen. Noch schlimmer mit dem DLC hat EA es bei "Tiger Woods 2010" gemacht, wo man erst ein Vollpreisspiel kauft, um dann zu entdecken, dass erst noch diverser zusätzlicher DLC dazu gekauft werden muss, um endlich beim Schlagen, Putten usw. die vollen Gewinnchancen zu haben. Gekaufte Gewinnchancen verderben jedoch ein "Sport"-Spiel, so etwas darf in den Regalen liegen bleiben. Monatlich neue INhalte zum Abo-Preis wären da ein weitaus fairerer Anreiz als für Extra-DLC beschnittene Hauptspiele.
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

Die Alternativen, die er anbietet, hätten zumindest mir als Konsument noch weniger gefallen und EA hätte von mir gar kein Geld gesehen. So haben sie mit mir wenigstens an FIFA, Dragon Age, und Dead Space verdient. Demnächst kommt noch ME2 und Dantes Inferno dazu.
Solche "Dienstleistungsgeschichten" oder Digital hasse nich gesehen Sachen a la Battleforge lasse ich dagegen in den Regalen stehen.
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R_eQuiEm
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Re: ...

Beitrag von R_eQuiEm »

Kajetan hat geschrieben:
R_eQuiEm hat geschrieben: Mann könne es aber auch direkt auf die Wirtschaftskrise zurückführen und kleinere Verschuldungen tragten noch dazu bei.
Mit ein Grund, warum einst große und erfolgreiche Konzerne in zT. nur wenigen Jahren von Bildoberfläche verschwinden ... die Arroganz anzunehmen, man selbst würde fast alles richtig mache, die äusseren Umstände seien aber gerade nicht ideal.
die Aussagen von Riccitello, die schon seit Monaten kursieren (weniger ist mehr) führen sehr wohl darauf zurück das sie ihr Eigenverschulden auch entdeckt haben. Jedoch hat sich der Markt in den letzten zwei Jahren nicht grunderneuert. Das Kollabieren mancher Projekte ist sehr wohl auch auf äußere Umstände zurückzuführen!
Was der gute Mann in seinem Blog von sich gibt, das sind keine persönlichen Rachegeschichten, sondern nüchtern aufgezählte Fakten, die jeder, der die Branch ein wenig verfolgt, durchaus nachvollziehen kann:

1. Das Entwicklungs- und Marketing-Budget vieler Spiele ist so hoch geworden, dass Flops immer stärkere negative Auswirkungen haben. Spiele, die von vornherein nur wenig Umsatzpotential haben, sind zu teuer.

2. Man hat sich nicht den Kundenwünschen angepasst, sondern glaubte dem Kunden die eigenen Wünsche aufdrücken zu können.

3. Man hat nicht erkennen wollen (!), dass die alte Strategie nicht mehr funktioiniert. Man hat einfach so weitergemacht wie früher, weil das früher ja so geklappt hat.
das meinte ich mit der schwarz/weiß Sicht!

zu Erstem:
Es ist nicht gerade leicht der Kundschaft es Recht zu machen. Kündigen sie Arbeitskräfte (böses EA kündigt arme Leute), sparen sie an den FIFA Lizenzen (böses EA spart an den falschen Stellen, was sich wieder auf die Verkaufszahlen auswirkt). Ich bin für meinen Teil auch froh darüber das Dead Space ein schönes Budget zugeschrieben wurde, sonst wäre es nicht das Spiel geworden was es jetzt ist. Bzw. darf nicht vergessen werden das Marken die größeres Potential haben wie eben Mirrors Edge oder Dead Space eben größere Budghets brauchen jedoch am Anfang nicht rentabel sind. Tun sie dies jedoch nicht wäre es genauso ein Todesstoß nicht in neue Marken zu investieren.

zu Zweitem:
jein. Mann muss EA zugestehen das sie sich die letzten drei Jahre wesentlich mehr und besser an der Kundschaft orientieren. Die Spiele haben mehr Qualität bekommen. Ein gewisser Egoismus ist jedoch heute noch zu verzeichnen, das stimmt!

zu Drittem:
siehe zu Erstem!
Zudem ... endlich spricht es mal einer aus der Branche aus: Activision ist der nächste Major der Schwierigkeiten bekommen wird. Zu stark hat man sich auf die ganzen GuitarHero-Titel verlassen. Da ist die Luft jedoch raus. Und in zwei, drei Jahren ist die Luft aus dem Modern Warfare-Franchise draussen. Weil Activision zu schnell, zuviel Spiele zu diesem Thema rausballert. Die Kunden kaufen trotzallem nicht permanent den gleichen Scheiss. Irgendwann ist genug. Man will nach einer Weile neuen Scheiss haben. Was bei Firmen, deren Produkte weltweit mittlerweile zig Millionenfach verkauft werden müsse, um das alles profitabel zu machen, ganz schnell das Aus bedeuten kann. Spiele, das sind keine Kühlschränke oder gar Lebensmittel. Spiele sind reine Luxusprodukte und nichts, was man "braucht". Wer glaubt, Spiele wie Fliessbandware herstellen und verkaufen zu können, der wird auf lange Sicht auf die Fresse fallen.
hätte Activision in neue Marken gesetzt würden sie jetzt genauso dastehen wie EA! Und das findest du ja nicht in Ordnung oder?
Zudem ... die Majors sind zu groß geworden. Die Lösung liegt darin, zu schrumpfen. Kleiner zu werden. Somit schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können. Effektiver wirtschaften können. Spassige Spiele brauchen keine Teams von 400 und aufwärts Leuten, keine Multimillionenbudgets.
stimmt, siehe Nintendo. Jedoch musst du dann bei den spassigen Spiele auf Grafikqualität, Soundqualtiät, also generell auf technische Qualtiät verzichten. Was einerseits aufgrund der Konkurrenz nicht funktioniert und andererseits ich darauf auch als Kunde nicht verzichten möchte! Das hat nichts mit Grafikhure oder was weiß ich was zu tun!
Aber hey, wem erzähle ich das. Viele hier wollen ja nur das nächste geile Spiel haben und scheren sich nicht drum, was ausserhalb ihrer Nasenspitze passiert ...
....bis wir es zu spüren bekommen....
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ColdFever
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Beitrag von ColdFever »

Scipione hat geschrieben:Die Alternativen, die er anbietet, hätten zumindest mir als Konsument noch weniger gefallen und EA hätte von mir gar kein Geld gesehen. So haben sie mit mir wenigstens an ...Dragon Age... verdient.
Dragon Age hat auch mir als Spiel sehr gefallen. Aber die DLC- und Addon-Politik gefällt mir überhaupt nicht. EA hätte Dragon Age auch unbeschnitten und für alle Kunden gleich, ohne ausgelagerte Extra-DLC bzw. Bonus-DLC, als regulären Vollpreistitel anbieten können. Zusätzliche Inhalte hätte EA dann im preiswerten monatlichen Festpreis-Abo anbieten können, wie es z.B. Blizzard mit WOW tut, oder alternativ als Addon zum fairen Addonpreis statt in Vollpreisregionen. Eine vollständige Vollversion und z.B. ein Zehner im Monat für laufend neue Abo-Inhalte -oder alternativ ein Addon zum Addonpreis- wäre mir der Spaß schon wert. Aber so wie es jetzt ist, würde ich als Interessent lieber abwarten und mir Ende des Jahres eine vollständige GOTY holen, statt jetzt für alle einzelnen Komponenten ein kleines Vermögen auszugeben.
Zuletzt geändert von ColdFever am 14.01.2010 08:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Eranor
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Re: ...

Beitrag von Eranor »

R_eQuiEm hat geschrieben:Jedoch musst du dann bei den spassigen Spiele auf Grafikqualität, Soundqualtiät, also generell auf technische Qualtiät verzichten. Was einerseits aufgrund der Konkurrenz nicht funktioniert und andererseits ich darauf auch als Kunde nicht verzichten möchte! Das hat nichts mit Grafikhure oder was weiß ich was zu tun!

Blah blah... womit den sonst?

Cooles Spiel - macht echt Spaß - kotzt mich aber voll an weil scheiß Grafik? = Grafikhure! ^^

Was hier manche für einen Müll hinschreiben...

Der Typ hat die Einnahmen und Ausgaben kennengelernt und hier schreibt man das man merke er wäre nich lange bei EA gewesen - SUPER! Als wäre man als Kunde viel besser informiert...

Man gesteht EA ein erkannt zu haben das man Fehler gemacht hat - nur der Markt hat sich ja nicht verändert... - aber Das es jemanden gibt der auch die Fehler aufsagt ist natürlich quatsch... der Spinnt doch! So ist das alles nicht...

Das man als Verantwortlicher im Moment wo man so etwas aufgezählt bekommt schluckt und erstmal so tut als wäre alles in Ordnung oder gar das ganze belächelt ist schlimm... das es aber Fanboys gibt die meinen EA, den Markt und alles besser zu kennen als jemand der mal mit ein Paar unliebsamen Fakten daherkommt ist traurig...

Dann doch lieber wie einer weiter oben - Klar haben sie quatsch gemacht, aber ich kauf mir dies und jenes und versuch sie zu unterstützen...
DAS ist die Aufgabe eines Kunden - nicht Anwalt spielen ^^ (Außer es ist in einem Spiel)
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blackeagle2k3
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Beitrag von blackeagle2k3 »

Ich hab jetzt die news nicht gelesen ;P aber wehe denen die gehn pleite und zerstöhren BioWare dan bin ich Sauer!!! ;)
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Mindflare
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Re: ...

Beitrag von Mindflare »

Eranor hat geschrieben:
R_eQuiEm hat geschrieben:Jedoch musst du dann bei den spassigen Spiele auf Grafikqualität, Soundqualtiät, also generell auf technische Qualtiät verzichten. Was einerseits aufgrund der Konkurrenz nicht funktioniert und andererseits ich darauf auch als Kunde nicht verzichten möchte! Das hat nichts mit Grafikhure oder was weiß ich was zu tun!

Blah blah... womit den sonst?

Cooles Spiel - macht echt Spaß - kotzt mich aber voll an weil scheiß Grafik? = Grafikhure! ^^

Was hier manche für einen Müll hinschreiben...
Die Tehnik ist aber nicht nur die Grafik. Du wirst auch bei der Physik, der KI und dem Sound abstriche machen müssen. Und gerade bei der KI kann so aus einem guten, fordernden, Spiel ganz schnell austauschbares Mittelmaß werden. Sicherlich braucht man die Budgets von jeder Filmadaption nicht aufzublähen. Die oft genannten Triple A Titel haben es aber unter umständen einfach nötig.

Zum Thema Unterstützung:
Die Firmen sind keine Bands von denen ich Fan bin. Deswegen konsumiere ich nur so lange deren Produkte, bis diese mir nicht mehr gefallen. Es sollte also in ihrem eigenen Interesse sein, vernünftige Spiele zu entwickeln. Wenn sie das (aus meiner Sicht) nciht schaffen, bekommen sie mein Geld nicht. Dann ist mir ehrlich geasgt auch egal, was aus dem Unternehmen wird. Andere werden die Lücke schon füllen. Es ist ja nciht so, dass von heute auf morgen alle guten Spiele(entwickler) verschwinden.
Thjodolf
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Beitrag von Thjodolf »

ColdFever hat geschrieben: Dragon Age hat auch mir als Spiel sehr gefallen. Aber die DLC- und Addon-Politik gefällt mir überhaupt nicht. EA hätte Dragon Age auch unbeschnitten und für alle Kunden gleich, ohne ausgelagerte Extra-DLC bzw. Bonus-DLC, als regulären Vollpreistitel anbieten können. Zusätzliche Inhalte hätte EA dann im preiswerten monatlichen Festpreis-Abo anbieten können, wie es z.B. Blizzard mit WOW tut, oder alternativ als Addon zum fairen Addonpreis statt in Vollpreisregionen. Eine vollständige Vollversion und z.B. ein Zehner im Monat für laufend neue Abo-Inhalte -oder alternativ ein Addon zum Addonpreis- wäre mir der Spaß schon wert. Aber so wie es jetzt ist, würde ich als Interessent lieber abwarten und mir Ende des Jahres eine vollständige GOTY holen, statt jetzt für alle einzelnen Komponenten ein kleines Vermögen auszugeben.
Moment, Du sagst, Du bist bereit, 10 Euro im Monat zu zahlen für Abo-Inhalte, aber bist nicht bereit, die DLCs zu kaufen???
Also, als ich das Spiel Dragon Age (normale Version) gekauft hatte, waren im Spiel schon die Zugangscodes für die DLCs "Blutdrachenrüstung" und "In Stein gefangen".
Den DLC "Wächterfestung" hatte ich für etwa 6,50 Euro dazugekauft und weitere DLCs existieren nicht bisher. Soll ja bald ein neuer für etwa den gleichen Preis kommen.

Ich persönlich habe lieber ein Spiel in den Händen, dass ich immer spielen kann und bei dem ich nicht an monatliche Gebühren gebunden bin. Ich bin nämlich kein Dauerzocker, der ein Spiel schnell durch hat, sondern ich spiele länger an etwas, evtl. ein Jahr später dann nochmal usw. Soll ich dann jedesmal, wenn ich Bock aufs Spiel habe, Nutzungsgebühren zahlen???
Da zahle ich lieber einmal 6,50 Euro und hab den DLC für immer in meinem Besitz. Ich habe für Dragon Age seit November bisher 6,50 Euro zusätzlich ausgegeben, da wärst Du mit 10 Euro monatlich schon mehr Geld losgewesen.

Ich finde, EA macht viele gute Games. Dabei soll es bleiben. Ich sehe es wie meine Vorredner, dass der gute Blogger nur sauer ist, dass seine "guten" Ideen bei EA wohl nicht akzeptiert wurden. Nicht umsonst ist er wohl gegangen. Das wird auch seine Gründe haben. Und jetzt, wo es mal schlechter läuft, kann er dann sagen, dass er es viel besser gemacht hätte. Egal, ob er nun recht hätte oder nicht. Sowas gehört sich meiner Meinung nach nicht.