Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad

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Chabbo
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Beitrag von Chabbo »

also ich find die szene ok.
wenig interaktiv, was den killcount angeht, aber doch spannend.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

ArthurDentist hat geschrieben: Im Gegensatz zu Jörg bin ich der Meinung, dass Infinity Ward hier "gute Arbeit" geleistet hat, wenn man das so nennen kann oder will. Keine explodierenden Körper, heraushängenden Gedärme oder abgetrennten Gliedmaßen hätten das zu leisten vermocht.

Dieses Spiel trennt lediglich die Spreu vom Weizen!

Der kalte, emotionslose, ja wortlose Stil vermittelt (einigen von uns) das instinktive Gefühl: das hier ist echt!
Kein Spiel, auch nicht das sehr bemühte Manhunt, hat es mit so nüchternen Mitteln geschafft, mich so sehr zu schockieren.
also mich hat das nicht schockiert. ich bewerte das auch lieber aus spielerischer sicht. selbst für cod verhältnisse sieht das einfach langweilig gemacht aus.
um realistisch zu sein, müsste das spiel dies auch grafik- und animationsmäßig besser darstellen. wimmernd blutende menschen auf dem boden liegen zu sehen, das hab ich schon besser erlebt.
die figuren sehen allesamt zu geklont aus. alle haben die gleichen körpermaße und auch noch ähnliche klamotten an.
warum fallen die auch alle tot um? könnten da nicht auch welche nur angeschossen sein und noch weglaufen?
kinder gibt es natürlich auch keine. wahrscheinlich wollte man ja doch nicht zu sehr schockieren.

aber vorallemdingen warum läuft die eigene gruppe nicht? die wollen doch soviele wie möglich töten, da müssen die auch hinne machen. aber nein, die spazieren lieber gemütlich da lang, von links und rechts kommen die brav wartenden script-zivilisten ins bild gestürzt...das sieht teilweise schon eher komödiantisch aus.

wenn man doch schockieren will, dann sollte es doch wenigstens halbwegs authentisch wirken. das tut es aber nicht.
scorpion or monkey
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Beitrag von scorpion or monkey »

Sorry, Video ist schon da. Ich habe es mir angesehen und fand es ziemlich geräuschlos, bis auf die Salven der Gewehre war nichts wirklich zu hören, da hätte vielleicht mehr drin sein sollen. Außerdem bewegen sich die Terroristen seltsam langsam und sind unrealistisch präzise, in dem was sie tun. Aber das ist sicherlich nicht der Kern der Streitfrage. Ich finde zumindest den Anfang etwas bedrückend, als wirklich alle Zivilisten erschossen werden. Dass "kein russisch" dazwischen fällt, also kein Wort gesprochen wird, ist etwas seltsam, an dieser Stelle hätten die Panikrufe lauter werden müssen und die Hilflosigkeit noch mehr betont werden sollen. Es ist schwierig zu sagen, ob so ein Level nötig ist. Es ist dennoch zu bedenken, dass ein Shooter nie schön sein darf und das sterbende Passanten zu jedem Krieg dazugehören! Die deutsche Lösung gefällt mir vom Konzept daher besser, sie hätte aber mehr den Hauch einer gescripteten Spielszene vertragen, in der es akustisch bedrückender hätte zugehen müssen.
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Saberrider1st
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Beitrag von Saberrider1st »

das einzig traurige ist einfach das, dass wie im Kommentar schon genannt, einfach nur neuer Stoff ist für die sog. "Killerspiel" Kritiker...
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Cosii
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Beitrag von Cosii »

Genau meine Meinung :)
Liberty-Snake
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Beitrag von Liberty-Snake »

ABGEFU*KT!!!!!!!

So etwas Krankes und Perverses zu verkaufen!

"Hauptsache viel Blut, Schreie und Terror an Unschuldigen!", werden sich diese gestörten "Entwickler" gedacht haben! Hier verschwimmt absolut die Grenze zwischen Realität und Virtualität!

Infinity Ward boykottieren!
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YoungStar-94
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Beitrag von YoungStar-94 »

Ist jetzt wegen der Zensierung der Mission der Multiplayer beschränkt ?
Also ob man auch weltweit zocken kann und nicht nur Europa begrenzt oder gar Deutschland .

Mfg

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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Force_of_shadow hat geschrieben:Ich sehe schon wie ein Spieleverbot beschloßen wird....
Zwar ist die Diskussion schon 5 Seiten weiter.
(bzw 2 nachdem in der hälfte der Posts dasselbe gesagt wurde)

Videospiele werden nicht verboten.
Genau wie Alkohol und Zigaretten.
Eine Branche, die mehrere Millionen (sogar Millarden) Euro auch in DE gewinnt,
wird nicht verboten werden.

Die Interessen der Industrie ist den Politikern nach wie vor heilig.
Das ist einer der Gründe, weshalb der HypoRealEstate geholfen wird, dem Kindergarten aber nicht.
Und weshalb ein Bankräuber härter bestraft wird, als ein kinderschänder.

(Absichtlich grob umschrieben - Übertreiben macht Anschaulich)

@"Modern Warfare"
Der Skandal ist die beliebste PR überhaubt.
Ich erinner mich an die Hot Coffee Mod bei San Andreas,
Postal (komplettes Spiel), Hostel - Testvorführungen, Rassismus-Diskussion um Resi5.
PSNID/NINID/Steam: crewmate
Xbox: cordia96
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ArthurDentist
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Beitrag von ArthurDentist »

scorpion or monkey hat geschrieben: Außerdem bewegen sich die Terroristen seltsam langsam und sind unrealistisch präzise, in dem was sie tun. Aber das ist sicherlich nicht der Kern der Streitfrage. Ich finde zumindest den Anfang etwas bedrückend, als wirklich alle Zivilisten erschossen werden. Dass "kein russisch" dazwischen fällt, also kein Wort gesprochen wird, ist etwas seltsam
das ist der Kern der Sache! :wink:

sind wir uns also alle einig, dass die Szene abzulehnen ist - nicht weil sie schockierend ist (wie einer meinte), es wälzt sich ja niemand herum und schreit, sondern weil sie (deshalb?) schlecht gemacht ist? Nicht so toll, wie in Borderlands (dessen Publikum im Schnitt um zehn Jahre jünger ist und explodierende Köpfe noch zu schätzen weiß - Stichwort cool)

fein.

dann rollen wir das Thema von einer "erwachseneren" Seite auf - leider mit immer noch dem selben Publikum. ;-)

Denken wir an Steven Spielberg. Denken wir an "München". Wie viele hier halten München für einen schlechten Film? Eben! :wink:
Ist aber leider ein Meisterwerk.
Denken wir an "Saving Private Ryan".
Denken wir an die Einführungssequenz (die Landung).
Abstoßend, nicht?
Abstoßender Film aber auch!

und jetzt werden wir fiktiv

Steven Spielbergs neuester Film.
Die Biographie eines Undercover-Agenten und seines selbstzerstörerischen Einsatzes in einer Terror-Gruppe.

Der Film beginnt mit einer Art "Vorblende"

der letzte Werbespot ist aus.
Der Bildschirm wird schwarz.
wir hören Gesprächsfetzten, klicken und klappern (offenbar von Waffen und Magazinen, die vorbereitet werden).
Langsam werden Namen und Titel eingeblendet. Weiß, auf schwarzem Grund.
Schließlich hören wir ein "DING!". Langsam kommt Licht auf die Leinwand. Der Fahrstuhl hat sein Ziel erreicht. Das letzte, was wir für lange Zeit hören werden: "kein Russisch!"
Die Truppe verlässt den Fahrstuhl. Stoisch und präzise eröffnen sie das Feuer auf die Menge und beginnt ihren blutigen Weg durch den Flughafen. Die nächsten zehn Minuten folgt die Kamera dem Protagonisten - ohne eine Blende, einen Zwischenschnitt. Völlig emotionslos.
Erst als die Polizei eintrifft, wird der hypnotische Rhythmus des Films aufgelöst. Wir wachen auf, der Film blendet zurück. 2 Jahre zuvor....

12 Oscars! :lol:

Na - hat der Perspektivenwechsel geholfen? :wink:

Fazit:
Die Gamer (und Kritiker!) -szene ist doch noch VERDAMMT unreif.
Nein, diese Szene ist nicht "cooool".
Nein, sie will es auch nicht sein.
Sie ist - für Actionspielverhältnisse - minimalistisch.
Ja, ihre große Schwäche ist, dass sie die Kameraführung dem Spieler überlässt...
Ja, Infinity Ward ist berechnend.
Ja, Infinity Ward versteht mehr von effektiver Dramaturgie, als Jörg Luibl!
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: für cod verhältnisse sieht das einfach langweilig gemacht aus.
um realistisch zu sein, müsste das spiel dies auch grafik- und animationsmäßig besser darstellen. wimmernd blutende menschen auf dem boden liegen zu sehen, das hab ich schon besser erlebt.
die figuren sehen allesamt zu geklont aus. alle haben die gleichen körpermaße und auch noch ähnliche klamotten an.
warum fallen die auch alle tot um? könnten da nicht auch welche nur angeschossen sein und noch weglaufen?
kinder gibt es natürlich auch keine. wahrscheinlich wollte man ja doch nicht zu sehr schockieren.

aber vorallemdingen warum läuft die eigene gruppe nicht? die wollen doch soviele wie möglich töten, da müssen die auch hinne machen. aber nein, die spazieren lieber gemütlich da lang, von links und rechts kommen die brav wartenden script-zivilisten ins bild gestürzt...das sieht teilweise schon eher komödiantisch aus.

wenn man doch schockieren will, dann sollte es doch wenigstens halbwegs authentisch wirken. das tut es aber nicht.
...
ph0en1xs hat geschrieben: lol wie behindert ist das denn? da darf man schön mitlaufen und nur eins zwei mal auf einen einzelnen polizisten schießen. und wenn man aus versehen dann einen zivilisten trifft ist die mission gescheitert
...
Zuletzt geändert von ArthurDentist am 05.11.2009 21:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Jowy
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Beitrag von Jowy »

Tja CoD Modern Blödsinn 2 beschreibt halt die Philosophie der heutigen Jugend und allgemein ihre Kultur.
Gut ist Ansichtssache und wer auf diesen Mist steht kann es sich ruhig kaufen. Ich verurteile da niemand.
Trauriger finde ich eigentlich nur das sich absoluter Stillstand traumhaft verkauft und die "Kritiker", so will ich die Tester einfach mal nennen, mit Wertungen um sich schmeissen als hätte Infinity Ward das Rad neu erfunden mit eingebauten Perpetuum mobile. :roll:

Tja die Welt ist manchmal ungerecht ^^

MFG
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wagner115
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grml

Beitrag von wagner115 »

Die Perspektive der "Killerspiel"-Gegner habe ich bei meinen Bedenken komplett aussen vor gelassen. Das wird ja ein Spaß zum Release..
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BlueSDiceS
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Beitrag von BlueSDiceS »

Also das Video ist wirklich mehr als heftig.
Warum wurde es nicht durch ein Video ersetzt??

Ich hätte auf das ganze in jeder Form verzichten können.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

ArthurDentist hat geschrieben: ...
wasn? wenigstens bin ich ehrlich. kannste nix dran ändern, du musst akzeptieren das es so ist. so wie ich akzeptieren musste, das juden immer reicher sein werden als ich und schwule diese wirklich ekelhaften dinge machen ^^
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Zappes
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Beitrag von Zappes »

Mich verstört es gerade ein Wenig, dass so mancher hier komplett unfähig ist, den Unterschied zwischen einem "erwachsenen Spiel" und einem "Spiel für Erwachsene" zu verstehen - dabei ist das eigentlich gar nicht so schwer, wenn man mal kurz darüber nachdenkt.

Im übrigen habe ich MW2 schon vor Monaten vorbestellt und freue mich sehr auf das Spiel, obwohl ich 34 bin und man das Teil ja angeblich nur als "Kiddie" interessant finden darf.
anigunner
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Beitrag von anigunner »

Habe gerade eben die besagt Szene gesehen, und es ist wirklch abstoßend. Vor allem da es erzählerisch keinen Wert hat, es so kalt ist das es in keinster Weise irgendwo berührt und total unnötig erscheint. Was soll das? Die Frage habe ich mir die ganze Zeit gestellt als ich das gesehen habe. Irgendwie hat es mich sogar wirklich angewidert das anzukucken.

Jemanden in ein moralisches Dilemma zu werfen in einem Spiel ist an sich eine gute Sache. Das sollte deutlich öfter vorkommen jemanden wirklich für sein Handeln "verantwortlich" zu machen. Aber das? Man ist ein stummer Zeuge der zusehen muss wir die zig Menschen über den Haufen schießen. Man hat keinerlei Einfluss darauf, noch ist man "direkt" dafür verantwortlich.

Ich meine ich habe mich bein Quest in Rollenspiele schuldiger gefühlt als bei der Szene hier... obwohl die Macher hier durch die Brutalität sicher auf eine neue Ebene kommen wollten. Nun, für mich ist das weit über das Ziel hinausgeschossen. Das ist für mich kein "Spielspaß" mehr, noch isses eine Auseinandersetzen mit den Folgen seines tuns. Diese oberflächliche und völlig unnötige Scheisse hätten sie getrost weglassen können. Ich mag gar nicht daran denken wenn die konversativen Medien das in die Finger kriegen, da hab ich nicht mal Gegenargumente zu vor den Kritikern in meinem Umkreis. Irgendwo sollte es auch Grenzen geben, sonst können wir bald anfangen die Judenerschießungen im zweiten Weltkrieg nachzuspielen. Nochmal, was zum Teufel soll das? :x
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