4P|T@xtchef hat geschrieben:
2) Das Wort "episch" wird zwar tatsächlich inflationär in der Spielepresse gebraucht, passt in diesem Fall aber sehr gut, weil BioWare die Hintergrundwelt extrem ausführlich ausgearbeitet hat und viele kleine Geschichten innerhalb des großen Dramas erzählt - das Material in meinem Tagebuch reicht jetzt schon locker für ein Pen&Paper-Kompendium, das ja auch in den USA erscheint. Und wer Lust auf das Studieren von Gedichten, Anekdoten, Hintergründen etc. hat, wird sich hier vorkommen wie in Planescape Torment 2.0. Also fast. :wink:
3) Was die propagierten Anleihen an G.R.R. Martin angeht, die BioWare geschickter Weise versprochen hat: Die sind tatsächlich drin; das politische Beziehungsgeflecht erinnert, wenn auch nur stellenweise, an die Intrigen der Rosenkriege. Allerdings muss man die Charakterkirche da auch im Dorf lassen - die genialen Entwicklungen, die man als Fantasyleser in einem Buch wie Winterfell findet, lassen sich nicht so einfach in ein Spiel übertragen. Nur gibt es derzeit auch kein anderes, das so nahe heran kommt wie Dragon Age.
Schön, dass wir uns da halbwegs einig sind.
Biowares eigene Geschichtenschreiberlinge mögen ihre Arbeit ganz gut machen, das glaube ich gerne. Ich bezweifle dennoch stark, dass sie die Klasse eines Martin, Tolkien, Williams oder Meißner (erwähnte ich, dass ich mich nach einer Paradies der Schwerter Versoftung sehne?) haben und alleine deshalb wäre es wünschenswert, wenn diese Referenznamen weder in Previews noch in Reviews genannt werden.
Edit: Ach ja, schönes Wochenende... zock nicht mehr so viel.
