Flower-Macher: "Reviews gehen am Thema vorbei"

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4P|BOT2
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Flower-Macher: "Reviews gehen am Thema vorbei"

Beitrag von 4P|BOT2 »

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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Dazu müsste es aber erstmal mehr Spiele geben, die Emotionen wecken.
Oder ist Gleichgültigkeit auch ein Gefühl?
Gerade im FPS und Action Adventure Sektor sind Emotionen schnurz.
Der schnelle Nervenkitzel zählt beim Fraggen. Das ist ein wenig arm.

Und der Survival Horror nippelt auch langsam ab, seitdem Silent Hill Resident Evil nachäfft.
Weder mit Henry noch mit Alex hatte ich wirklich Mitgefühl.

Vielleicht werden Spiele, die einen gerührt oder sogar geschockt zurücklassen, gar nicht gekauft.
otothegoglu
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Re: .

Beitrag von otothegoglu »

Crewmate hat geschrieben:Dazu müsste es aber erstmal mehr Spiele geben, die Emotionen wecken.
Oder ist Gleichgültigkeit auch ein Gefühl?
Gerade im FPS und Action Adventure Sektor sind Emotionen schnurz.
Der schnelle Nervenkitzel zählt beim Fraggen. Das ist ein wenig arm.

Und der Survival Horror nippelt auch langsam ab, seitdem Silent Hill Resident Evil nachäfft.
Weder mit Henry noch mit Alex hatte ich wirklich Mitgefühl.

Vielleicht werden Spiele, die einen gerührt oder sogar geschockt zurücklassen, gar nicht gekauft.
Also bei einem indizierten Spiel von Monolith habe ich eine wütende Emotion erlebt...ich wollte die Kerle, die mich angegriffen habe, selbst als sie reglos am Boden lagen, weiterverarbeiten, da sie einfach etwas geschafft haben, dass ich vorher in meinem Videospiel-Leben nie erlebt habe: Richtige Angst. Angst davor, noch einmal von hinten angefallen zu werden, die Angst, dass jeder Schlag, der Ethan trifft, auch mich verletzt, jene Angst, in der sie zu Wut und Hass mutiert, in dem ich mein Feinde mehr antuen möchte, als das, was die Entwickler versprachen!

Es müssen keine RPG´s sein, die Emotionen wecken können, es müssen auch keine positiven (Liebe usw.) sein, nein, jede Emotion, die ein Spiel in mir erweckt und nicht kurzfristig ist (Stichwort: Adrenalin-Schub), sind herausragende Spiele!
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

ja klar werden bei autoreviews emotionen beschrieben, das es bei spielen nicht der fall ist..nunja: karibikfeeling, echter schwertkampf, traurige figuren, verzweifelte und hoffnungslose welt.
emotionen sind schon da aber wie bei einem auto auch, wird auch bei spielen auf technische aspekte eingegangen (nicht zuletzt wird auch von entwicklern/publishern mitunder nur der technische teil hervorgehoben) aber auch bei autos geht es um 4 türer oder 5 türer, größe des kofferraumes, zylinderkopfdichte- und anzahl, servolenkung, automatische gangschaltung, wippschaltung, symetrische ausrichtbarkeit der nicht-reflektierenden mp1 mp2 mp3 und mp4 knöpfe.

aber ich schweife ab ^^x
was er in bezug auf das spiel flowers meint, ist ein landschaftsgemälde nach wahl der pinsel zu beurteilen :)

-crewmate: sein spiel ist flowers, das is eigentlich kein richtiges spiel im sinne eines shooters oder horror oder sport oder sonstwas. und er regt sich drüber auf das es wie ein spiel behandelt wird :roll:
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artmanphil
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Beitrag von artmanphil »

Genau das ist es, Spiel ist ungleich Spiel. Und das Genre der "Interactive Art" ist noch zu neu um es mit alten Kriterien zu bewerten.
Well done. Here come the test results:
You are a horrible person. That's what it says.
We weren't even testing for that.
Jumpman82
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Emotion in Spielen

Beitrag von Jumpman82 »

Genau meine Meinung,
Spiele müssen emotionaler und über übliche Gewohnheiten hinauswachsen!
Ich denke wenn mehr Spiele stärker auf Emotionen setzen würden, würden auch Reviews zu Spielen stärker in diese Richtung gehen.
Ich kenne Reviews, etwa zu ICO oder Shadow of the Colossus (Musterbeispiele), in denen Emotionen beim Spieler durchaus eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen.
Aber erstmal muss sich die Spielelandschaft verändern und von diesem Action Trip runter :?
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greenelve
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Re: Emotion in Spielen

Beitrag von greenelve »

Jumpman82 hat geschrieben:Genau meine Meinung,
Spiele müssen emotionaler und über übliche Gewohnheiten hinauswachsen!
Ich denke wenn mehr Spiele stärker auf Emotionen setzen würden, würden auch Reviews zu Spielen stärker in diese Richtung gehen.
Ich kenne Reviews, etwa zu ICO oder Shadow of the Colossus (Musterbeispiele), in denen Emotionen beim Spieler durchaus eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen.
Aber erstmal muss sich die Spielelandschaft verändern und von diesem Action Trip runter :?
laut den entwicklern ist das ja noch nicht einmal action, sondern innovation :cry:
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Kajetan
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Re: Emotion in Spielen

Beitrag von Kajetan »

Jumpman82 hat geschrieben: Aber erstmal muss sich die Spielelandschaft verändern und von diesem Action Trip runter :?
Nein, nicht die Spielelandschaft muss sich verändern.

Die Erwartung vieler Spieler, man könne Spielspass objektiv messen, damit man weiß, wieviel Bumm man für sein Geld bekommt, muss sich grundlegend ändern. Dann können Reviews auch emotionaler, kreativer werden und sich von all diesen Floskeln lösen, die schon lange dafür sorgen, dass ich kaum noch Reviews lese, sondern mir vor einem möglichen Kauf selber ein Bild vom Spiel mache.

Würde man aber heute, von einer Ausgabe zur anderen, bei PC Games, Gamestar und den meisten Online-Mags auf all diese verschulte, öde, TÜV-Wertungsbögen-Mentalität verzichten, Features wie zB. Graphik nur am Rande erwähnen und sich hauptsächlich darauf konzentrieren, ob denn das Gesamtpaket "Spiel" Spass macht, anstatt sich nur an der Liste der einzelnen Features abzuarbeiten ... es würde ein derartiger Aufstand unter den Lesern stattfinden, dass man in der übernächsten Ausgabe wieder brav zu Pseudo-objektivität vortäuschenden Wertungskästen, Prozentwertungen und Reviews zurückkehrt, die sich nur unwesentlich von lediglich ausformulierten Prüfungsbögen unterscheiden.

Die meisten Leser wollen eine ganz klare Aussage: Kaufen oder nicht kaufen! Denn sich selbst an Hand einer Demo oder Kopie ein Bild machen ... dazu haben viele keine Zeit und auch keine Lust. "Zu anstrengend! Sag mir lieber, was ich kaufen soll! Und zwar so, dass ich nur eine Zahl, nur Daumen hoch oder runter sehe, weil ich auch keinen Bock habe, viel Text zu lesen."
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LP 90
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Beitrag von LP 90 »

Kajetan
BeitragVerfasst am: 15 Jul 2009 19:09 Titel: Re: Emotion in Spielen
Jumpman82 hat Folgendes geschrieben:

Aber erstmal muss sich die Spielelandschaft verändern und von diesem Action Trip runter Confused

Nein, nicht die Spielelandschaft muss sich verändern.

Die Erwartung vieler Spieler, man könne Spielspass objektiv messen, damit man weiß, wieviel Bumm man für sein Geld bekommt, muss sich grundlegend ändern. Dann können Reviews auch emotionaler, kreativer werden und sich von all diesen Floskeln lösen, die schon lange dafür sorgen, dass ich kaum noch Reviews lese, sondern mir vor einem möglichen Kauf selber ein Bild vom Spiel mache.

Würde man aber heute, von einer Ausgabe zur anderen, bei PC Games, Gamestar und den meisten Online-Mags auf all diese verschulte, öde, TÜV-Wertungsbögen-Mentalität verzichten, Features wie zB. Graphik nur am Rande erwähnen und sich hauptsächlich darauf konzentrieren, ob denn das Gesamtpaket "Spiel" Spass macht, anstatt sich nur an der Liste der einzelnen Features abzuarbeiten ... es würde ein derartiger Aufstand unter den Lesern stattfinden, dass man in der übernächsten Ausgabe wieder brav zu Pseudo-objektivität vortäuschenden Wertungskästen, Prozentwertungen und Reviews zurückkehrt, die sich nur unwesentlich von lediglich ausformulierten Prüfungsbögen unterscheiden.

Die meisten Leser wollen eine ganz klare Aussage: Kaufen oder nicht kaufen! Denn sich selbst an Hand einer Demo oder Kopie ein Bild machen ... dazu haben viele keine Zeit und auch keine Lust. "Zu anstrengend! Sag mir lieber, was ich kaufen soll! Und zwar so, dass ich nur eine Zahl, nur Daumen hoch oder runter sehe, weil ich auch keinen Bock habe, viel Text zu lesen."
musse mir nicht sagen
ch bin Hearts of Iron-Spieler^^
ich hole mir auch imer noch geniale ps1,ps2 titel
du hast aber echt
deswegen war auch dasl letzte ff versaut
technisch brilliant(kampfsystem naja)
aber emotionla FAIL
deswegen war es scheiße
aber was emotionen angeht fin ich den fußballmanager immer noch am emotionsreichsten^^
der ganze frust der da entsteht^^
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greenelve
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Beitrag von greenelve »

lol ja fussballmanager (anstoss reihe ftw) soviel geflucht und gefeiert mitten in der nacht :)

is halt so ne sache mit glaubhafter welt und guter geschichte -> emotionen

aber wertungskasten alleine isses nich, ein test besteht auch aus text, und dort wird dann emotion beschrieben. wertungskasten ist nur ein grober überblick und dient dem überaus wichtigen und hochangesehen schwanzvergleich. hab auch noch nie gesehen das in nem wertungskasten was von der story gesagt wird :wink:
Truehate
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Beitrag von Truehate »

Ein Emotionalen schub hatte ich vor einem jahr in FF 7 crisis core empfunden.
Der Story ablauf bis zum Endgültigen Ende.
Der Sinn des Lebens ist, deinem Leben einen Sinn zu geben, statt klauen und betrügen, Wehrlose schlagen und lügen.

[img]http://img180.imageshack.us/img180/1993 ... 75p005.jpg[/img]
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crewmate
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Re: Emotion in Spielen

Beitrag von crewmate »

Kajetan hat geschrieben:...
Und wieder mal erspart der Kajetan uns das tippen.
Das Hauptproblem ist, das viele Spieler unreif sind.
Nicht jung, ich hab hier im Forum ~16 Jährige getroffen, die reifer sind als mancher 20jähriger.

Natürlich sollen Spiele Spaß machen, das ist der Hauptgrund zu zocken, Filme zu schauen und Musik zu hören.

Aber der Spaß muss nicht immer vom next big hype kommen.
Wie versteinert habe ich vor "Defcon" gesessen als mir das Spiel kalt und nüchtern vorrechnete, welche Verluste alle Seiten mit den abgeworfenen Atombomben hatten.

Aber dazu müsste man sich weiter einarbeiten in das Thema Videospiele und über den Tellerrand schauen.
Und das wollen die meisten nicht.
"Wir wollen nur zocken!" Stimmt, entdecken will kaum einer was.

edit: Mir ist bewusst, was Flower für ein Spiel ist.
Aber Schubladendenken, wie ihr es macht, liegt mir fern.
Die Grenzen verschwimmen viel zu oft. Und Flower ist ein richtiges Spiel.
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just_Edu
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Beitrag von just_Edu »

dazu fällt mir spontan jörgs test zu little big planet ein.. hehe wenn erwachsene wie blöde zu grinsen anfangen etc ^^

also kann man schon mal net behaupten das tester nicht auf gefühle eingehen.. wenns emo sendet, dann werden emos beschrieben..

oben genanntens beispiel mit crisis core is auf jeden fall n kleiner schauer über rücken kandidat (positiv gemeint)

eternal sonata, das ende.. lunar eternal blue (das original) .. wie wäre es mit ner kolumne, die emotionalsten spiele aller zeiten oder wenn echte männer tränen zeigen oder sowas in der art.. geschrieben von Jörg höchstpersönlich.. ? ^^
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LP 90
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Beitrag von LP 90 »

hat derr doch schon z.B. als er über kumpels geschrievben hat die nabeim ende von Gargoyle´s Quest geheult haben^^
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Da hat er schon einen Punkt auf der anderen Seite will ich aber auch erfahren ob die Qualität stimmt also ob der Sound meinen Ansprüchen genügt, ob das Spiel flüssig läuft und ob die Steuerung und die Spielmechanik funktioniert und wie lange ich damit meinen Spaß haben werde.
Und ganz so dramatisch ist es nicht da viele Reviews IMO auch so einer Art Erlebniserzählungs-Teil haben. Was weiß ich so in der Art: „Zusammen mit den recht clever KI-Kammeraden husche ich durch den Schützengraben während links und rechts Granaten effektvoll einschlagen, große Staubwolken aufwerfen und die Ohren mit einem laut Knall betäuben, man wird gehetzt und Hektik kommt auf, alles klasse inszeniert und so kommt man sich vor als wäre man selbst wirklich mitten im Krieg.“
Außerdem ist Immersion auch eine Emotion oder?

Ich bin auch kein Freund der Wertungskästen und Prozentwertungen. Auf der anderen Seite halte ich es für nicht so verkehrt es am Ende auf die Empfehlung zu bringen. Nach all dem Text aus dem ich, so hoffe ich, natürlich herauslesen konnte ob das Spiel dem Tester gefallen hat oder nicht find ich es nicht so schlecht wenn er es auf einen Punkt reduziert als Fazit z.B. „ich find es klasse“ oder aber auch „9/10“.
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