BioWare: Story anstatt Gewalt

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4P|BOT2
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BioWare: Story anstatt Gewalt

Beitrag von 4P|BOT2 »

BioWare-Gründer Greg Zeschuk und Ray Muzyka sind laut BioWare: Story anstatt Gewalt
Kilmar
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Story

Beitrag von Kilmar »

Ich bin immer an der Story eines Spiels interessiert, fühle mich aber dadurch zu einer kleinen Randgruppe gehörend. Der Großteil der MMO Spieler (bzw Spieler allgemein) liest keine Questtexte oder investiert überhaupt Zeit in storyrelevante Spielelemente. Hoffe nicht, das BW da einen Fehler begeht...
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47Ronin
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Story anstatt Gewalt

Beitrag von 47Ronin »

Es muss ja nicht immer Gewalt sein, aber ein bisschen Action darf's schon sein. Sonst kann ich mir genauso gut einen Film anschauen.
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Sabrehawk
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Beitrag von Sabrehawk »

Wichtig ist imho an einer Story nicht unbedingt der super geniale Plot (schadet aber auch nicht) sondern WIE die Story rübergebracht wird. Die dramaturgischen Mittel, die Immersion sind das Entscheidende. Das gleiche gilt auch für die Gewalt/Action, ist diese langweilig inszeniert hat das genausowenig Aussicht auf Erfolg.

Deswegen ist das Ganze für mich auch irgendwie sinnbefreites Bla Bla :D


Warum ist wohl ein vom Plot her so primitiv strukturierter Titel wie L4D so fesselnd für viele? Nicht weil die Story so genial wäre, nicht weil man in der uncut version mehr Pixelblut verspritzen kann, nicht weil man mit Waffen rumläuft, die man schon aus 1000 anderen Shootern kennt, no baby...es ist einfach gut inszeniert und macht im Versus mit guten Teamkollegen und Gegnern mächtig fun...und hat in diversen Situationen in der Kampagne im survival oder im Versus auch einem abgebrühten Suchtie wie mir hin und wieder diese herrlichen Schrecksekunden beschert,
die ich seit langer Zeit beim Zocken solcher Titel vermisst habe.
Zuletzt geändert von Sabrehawk am 06.07.2009 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
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$tranger
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Beitrag von $tranger »

Und Filme haben immer noch die beste Grafik! xD
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Ihr seid Anime-Fans? Dann seid ihr im Anime-Diskussionsthread genau richtig!
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GoreFutzy
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Beitrag von GoreFutzy »

Was, ich versteh das nicht.
Warum löst sich meine rechte Gesichtshälfte auf?
Nein, was zum.... was passiert hier? HILFE.....
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Preasi
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Beitrag von Preasi »

Hab nichts dagegen wenn ein bissel mehr Story und weniger Action angepeilt wird.

Doch wenn dass Spiel nur auss Story besteht, geh ich dann Lieber ein Buch lesen.

Wenn ich zocke will ich gefordert und unterhalten werden.

Und ich glaube dass mit der nur Story gibts schon.

Ich glaube dass nennt sich Videofilm.
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Kassibers
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Beitrag von Kassibers »

Es wundert mich warum es bisher noch keinen Andrei Tarkovsky gab der Kunst,Poesie und Philosophie in Videospielen vereint hat.
Eigentlich ist das Medium Spiel sogar besser geeignet da es wesentlich länger ist und damit wesentlich mehr Text/Information vermittelt werden kann als zum beispiel beim Film. Zudem ist das medium Videospiel nicht so zwanghaft determiniert wie beim Film oder einem Buch was einem eine menge Freiheiten und neue stilistische möglichkeiten anbietet.
Aber es ziehen bestimmt noch 10 Jährchen oder länger ins Land bis man soweit ist.

Ich denke das "Interaktive Filme" in näherer Zukunft ein Schlagwort sein könnte wenn es darum geht wie es sich weiter gehen könnte und MGS4 hat da vielleicht sogar erste Akzente gesetzt.
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne

-Oscar Wilde-
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Naja, ein wenig mehr als Textboxen darf es schon sein...
ME ist vom erzählerischen schon recht gut, besonders die wichtigen Zwischensequenzen waren gut gemacht.

Allerdings ohne Action kann ich mir einen Film ansehen, richtig. Ich muss nach wie vor ein Spiel spielen und sich durch Textwüsten klicken oder nur Filme gucken haben wir uns nach Textadventures und Wing Commander 4 (akaif) doch abgewöhnt.

Im Bereich Storytelling ist aber noch viel zu machen. So hat kaum einer mehr den Mut, den Spieler auch mal was verpassen zu lassen.
Da hat Herr Molyneux einmal recht behalten, als er von Fable II sprach und begründete, dass man keine extra Animation bekommt, wenn der Hund einen das erste Mal begrüßt.
Wer hinguckt, hat Glück, wer's verpasst, Pech - so ist das Leben und so sollte das auch in Rollenspielen sein. Gerade in Rollenspielen, denn immerhin soll da eine glaubwürdige Welt präsentiert werden, in die man eintauchen kann - wenn mir dann für jeden Driss eine Zwischensequenz (am besten noch in absolut verdammenswert schlechter Konsolentradition nicht abbrechbar) präsentiert wird, die mich aus dem Flow holt, geht dieses Eintauchen schief.
Da mag ich Half Life 2 und Folgende. Abgesehen von den Sequenzen mit dem G-Man (Die so wie sie sind auch Sinn haben) laufen alle Gespräche in Echtzeit ab und der Spieler behält die Kontrolle über den Char. Wenn er sich also lieber die Bildschirme ansieht (um den G-Man zu entdecken), statt starr neben Kleiner und Barney stehen zu bleiben, dann kann er das tun. Damit tauche ich in HL besser ein als in ME, wo ich mir die ganze Zeit auf den Rücken gucke und alles halbwegs wichtige eine kleine Sequenz bekommt.
In HL kann ich den interessierten Gordon spielen - oder den ADHS Gordon, der mit der Brechstange auf alles hämmert und "Laaaangweeeillligggg" schreit.

Nebenbei bin ich der Meinung, es mangelt nicht an Story - es mangelt an Storytelling...

pptakashi
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Beitrag von pptakashi »

Das klingt ja fast wie Shenmue. Da war auch die Story und nicht das Kämpfen im Vordergrund.
Also ich bin dabei :)

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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Ich setzte was Geschichte und Storytelling angeht hohe ansprüche und werd oft enttäuscht.

Von Haze hatte ich nichts anderes erwartet als ein spielbares 1984.
Das Ende von geheimakte war einfach nur peinlich!


Videospiele müssen sich was das angeht, noch emanzipieren.
Nicht das jetzt jedes Spiel ein ganzer Tolstoi wird,
aber 4 von 10 Spielen sollten von der Geschichte her anspruchsvoll sein und eine gute Inszenierung haben.
Zuletzt geändert von crewmate am 06.07.2009 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
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gotTnTeufel
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Beitrag von gotTnTeufel »

@richfield
das mit dem verpassen ist aber so eine sache. in letzter konsequenz hiesse das: du darfst nicht speichern und du hast nur ein leben. wenn du das verlierst, fängst du wieder von vorne an oder das spiel deinstalliert sich sogar automatisch für immer. haste halt dein leben verpasst und somit den rest des geschehens :)

also wiederholungen sollte man in spielen schon immer haben. es sollte eher darauf hinauslaufen, daß man seine geschichten verstärkt selbst gestalten kann. ein höherer individualismus wäre auch ein sehr guter, spielerischer aspekt.
"Ich verachte Ihre Meinung, und ich würde lieber sterben, als dass Sie sie sagen."

- Voltaire
Autor, Philosoph, Aufklärer
ZockerManiac
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Bravo!

Beitrag von ZockerManiac »

Bravo, BioWare! Da sind meine Gebete ja ausnahmsweise mal erhört worden: Mehr Spieltiefe an allen Ecken und Action nur da, wo sie auch wirklich passend ist! In den letzten Jahren sind viel zu oft die Spieltiefe und die Glaubwürdigkeit der Welt, in die der Spieler letztendlich eintauchen soll, durch hirnloses Geballer, sinnloses Gekloppe und flimmernde Spezialeffekte ersetzt worden. Diese Rechnung geht nicht auf und die Jungs von BioWare riechen den Braten...

Hoffentlich lassen sie ihren großen Worten auch große Taten folgen, denn auch in diesem Punkt sind die Zocker in den letzten Jahren schon viel zu oft enttäuscht worden...

ZockerManiac
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Jazzdude
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Beitrag von Jazzdude »

Jo nicht schlecht die Idee wird aber doch eh nix.

Also ich bin wieder Storylos Postal spieln 8)
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Adahn
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Beitrag von Adahn »

Ich find die Idee auch nich schlecht. Das ganze würde dann wohl so in die Richtung von Adventures gehen, oder wie?

Andererseits kann ich mir die WIRKLICH packenden RPGs nicht ohne Action und Kampf vorstellen (wie z.B. Final Fantasy)
naja, aber wird sich zeigen^^
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