Nur leider sehen die Publisher nicht "500.000 Leute haben das Spiel nicht gekauft". Die sehen nur 1.000.000 oder 1.500.000 Verkaufte Exemplare. Und wenns so viele kaufen, denken sie nicht unbedingt, dass sie was anders machen müssen. Die restlichen 500.000 oder mehr fehlenden Verkäufe, mit denen sie gerechnet hatten, sind dann die Schuld der bösen Raubkopierer.Ugauga01 hat geschrieben:Trotzdem ist das genau der falsche Weg, Dennütz.
Auch wenn viele Idioten in die Läden laufen und falsche Methoden unterstützen, wird der Hersteller sofort merken, dass etwas nicht richtig ist, wenn dafür z.B. 500.000 Leute das Spiel boykottieren.
Publisher sind absatzorientiert und bei einem durchschnittlichen Verkauf von 2 Millionen machen 500.000 Boykottierer schon 25% aus - eine Zahl die nicht zu unterschätzen ist.
Wäre das gleiche Prinzip wenn du rummaulst dass die SPD nur scheiße macht und du sie bei der nächsten Wahl trotzdem wieder wählst, "weil die anderen die ja eh wieder wählen gehen".
Nicht falsch verstehen, ich versteh dein Argument und in der Theorie isses ja auch richtig - allerdings liegen Theorie und Praxis oft weit auseinander.

