CEO-Gehälter im Blick
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- ColdFever
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Teure Spiele, Millionenverluste, Millionenboni
Irgendwann werden sicher auch diese CEO-Millionäre staatliche Unterstützung für ihr armes Unternehmen beantragen müssen. Hat EA nicht gerade 650 Millionen Verlust im letzten Quartal gemacht? Und in dieser Zeit hat der CEO 5 Mio. "verdient"? Hahaha, all diese Böcke sind schon schlaue Gärtner.
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Halox86
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Naja 5 millionen im vergleich zu 650 milionen sind ja garnichts, das ist ein tropfen auf dem heißen Stein, das ist nichtmal 1%, die frage ist wie fähig der manist, also ob mit einem anderen genausoviel verlust gemacht worden wäre oder vielleicht doch 5 millionen mehr 
Managergehälter sind halt sone sache, solange jemand gute Arbeit leistet halte ich sie für gerechtfertig, dummerweise werden die Leute nciht zur Rechenschafft gezogen wenn sie scheiße bauen...
Managergehälter sind halt sone sache, solange jemand gute Arbeit leistet halte ich sie für gerechtfertig, dummerweise werden die Leute nciht zur Rechenschafft gezogen wenn sie scheiße bauen...
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otothegoglu
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Und deswegen sind solche Gehälter auch nicht gerechtfertigt!!Halox86 hat geschrieben:Managergehälter sind halt sone sache, solange jemand gute Arbeit leistet halte ich sie für gerechtfertig, dummerweise werden die Leute nciht zur Rechenschafft gezogen wenn sie scheiße bauen...
Man sagt ja: Je wichtiger/riskanter der Job, desto höher dotiert ist der "Arbeitsvertrag"...tja...aber selber Fehler zu zugeben...dass tuen selbst die Herren & Damen in der Politik nicht. :wink:
Zuletzt geändert von otothegoglu am 10.03.2009 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
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MaxPayne1273
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Oberdepp
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Nein, eben weil Manager in der Regel die Köpfe hinhalten müssen bei einem Riesen-Verlust, verdienen sie so viel. Außerdem müsse man auch noch erörtern, wodurch die Gewinne eingefahren werden, wenn man wirklich soviel Umsatz macht. Das ist in der Regel auf den Mist eines Managers gewachsen.Halox86 hat geschrieben:Naja 5 millionen im vergleich zu 650 milionen sind ja garnichts, das ist ein tropfen auf dem heißen Stein, das ist nichtmal 1%, die frage ist wie fähig der manist, also ob mit einem anderen genausoviel verlust gemacht worden wäre oder vielleicht doch 5 millionen mehr
Managergehälter sind halt sone sache, solange jemand gute Arbeit leistet halte ich sie für gerechtfertig, dummerweise werden die Leute nciht zur Rechenschafft gezogen wenn sie scheiße bauen...
Und Managern zu unterstellen, sie würden eh nichts machen, zeigt doch ganz genau, wie wenig Ahnung man hat (@MaxPayne1273).
- Ugauga01
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Ich glaube du hast hier weniger Ahnung...Oberdepp hat geschrieben:Nein, eben weil Manager in der Regel die Köpfe hinhalten müssen bei einem Riesen-Verlust, verdienen sie so viel. Außerdem müsse man auch noch erörtern, wodurch die Gewinne eingefahren werden, wenn man wirklich soviel Umsatz macht. Das ist in der Regel auf den Mist eines Managers gewachsen.Halox86 hat geschrieben:Naja 5 millionen im vergleich zu 650 milionen sind ja garnichts, das ist ein tropfen auf dem heißen Stein, das ist nichtmal 1%, die frage ist wie fähig der manist, also ob mit einem anderen genausoviel verlust gemacht worden wäre oder vielleicht doch 5 millionen mehr
Managergehälter sind halt sone sache, solange jemand gute Arbeit leistet halte ich sie für gerechtfertig, dummerweise werden die Leute nciht zur Rechenschafft gezogen wenn sie scheiße bauen...
Und Managern zu unterstellen, sie würden eh nichts machen, zeigt doch ganz genau, wie wenig Ahnung man hat (@MaxPayne1273).
Du willst doch nicht etwa sagen, dass ein Manager die Arbeit alleine macht, oder? Alleine Mister Rizzipizza bei EA hat mindestens 20 Berater und was glaubst du wer da entscheidet? Die Berater sagen einheitlich "mach das und das" und Mister Ich-hab-von-nichts-Ahnung-Rizzipizza gibt dann die Anweisung das zu machen.
Und WO bitte müssen die Manager ihren Kopf hinhalten? Lebst du auf dem Mars oder schaust/liest du keine Nachrichten? Wenn ein Manager Scheiße baut bzw. ein Unternehmen an die Wand fährt hält er seinen Kopf nicht hin. Anstatt das Unternehmen dann an seinen Privatbesitz geht (Schadenersatz) und er danach nicht mal mehr bei Aldi einkaufen kann wird er stattdessen "freigestellt" und bekommt dazu nochmal zu seinem Grundgehalt einige Abfindungszahlungen (natürlich auch in Millionenhöhe).
Managergehälter sind NICHT gerecht, außer sie wären selbstständige Einzelunternehmer und schaffen das ganze Geld auch ALLEINE ran.
@Topic:
Schön... Wayne? Hoffentlich floriert der Raubmordkopie-Markt noch mehr. Auf der einen Seite über Millionenverluste rumheulen (die größtenteils keine wirklichen Verluste sind sondern über Abschreibungen usw zustande kommen), aber sich im gleichen Atemzug Millionengehälter und Bonuszahlungen genehmigen...
Und das Argument: "5 Millionen von 250 Millionen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein" ist lächerlich. Denn wie schon gesagt sind die 250 Mio. keine realen Verluste sondern nur ein Geschäftsergebnis, was durch Abschreibungen bewusst dazu gebracht wird um möglichst wenig Steuern zahlen zu müssen. Hinzu kommt der Fakt, dass es nicht 1x 5Mio sind, sondern dass ein Unternehmen in der Größenordnung von EA sehr viele Köpfe sitzen hat, die ein ähnliches Gehalt verdienen.
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Oberdepp
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Sicher, und Manager wird man einfach so, alles klar. Und natürlich legen die Manager ihre Köpfe nicht hin, sie werden nur entlassen mit einer Abfindung in Höhe von wenigen Millionen. Das man das aber dann in Vergleich ziehen muss mit dem Gehalt, den er nach ein paar Jahren da gemacht hätte, scheint dir auch nicht in den Kopf zu kommen.
PS: Sorry für mein schlechtes Deutsch gerade, aber mein Kopf ist gerade übelst auf Assembler fokussiert.
PS: Sorry für mein schlechtes Deutsch gerade, aber mein Kopf ist gerade übelst auf Assembler fokussiert.
- Ugauga01
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Öhm...
Also du findest die Gehälter fair, weil er dafür studiert hat... Toll...
Dann nehm dir mal ein anderes Beispiel... Ein BWL-Lehrer auf einer Berufsschule hat auch Betriebswirtschaftslehre studiert (und noch einige Fächer mehr) und verdient ungefähr 2.500€/Monat. Seine Arbeit ist sogar deutlich wichtiger als die vom EA-Boss, weil er Leute für die Zukunft bilden soll und nicht nur ne Unterschrift irgendwo drunter setzt. Das steht natürlich auch in einem fairen Verhältnis, richtig?
Oder nehm dir als anderes Beispiel nur unseren Herrn Köhler... Ich glaube, dass seine Unterschriften deutlich gravierendere Folgen haben als die vom EA-Idioten und ich bezweifle, dass er nur annähernd soviel verdient...
Du sagst hier man soll vergleiche ziehen, aber ziehst sie selber nicht. Ist für mich unverständlich.
Also du findest die Gehälter fair, weil er dafür studiert hat... Toll...
Dann nehm dir mal ein anderes Beispiel... Ein BWL-Lehrer auf einer Berufsschule hat auch Betriebswirtschaftslehre studiert (und noch einige Fächer mehr) und verdient ungefähr 2.500€/Monat. Seine Arbeit ist sogar deutlich wichtiger als die vom EA-Boss, weil er Leute für die Zukunft bilden soll und nicht nur ne Unterschrift irgendwo drunter setzt. Das steht natürlich auch in einem fairen Verhältnis, richtig?
Oder nehm dir als anderes Beispiel nur unseren Herrn Köhler... Ich glaube, dass seine Unterschriften deutlich gravierendere Folgen haben als die vom EA-Idioten und ich bezweifle, dass er nur annähernd soviel verdient...
Du sagst hier man soll vergleiche ziehen, aber ziehst sie selber nicht. Ist für mich unverständlich.
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Summer-Rain
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Ein BWL-Lehrer an der Berufsschule hat an irgend einer Uni irgend einen Abschluss gemacht, wenn überhaupt, Berufsschullehrer sind auch oft Quereinsteiger ohne vollwertiges Studium.Ugauga01 hat geschrieben:Öhm...
Dann nehm dir mal ein anderes Beispiel... Ein BWL-Lehrer auf einer Berufsschule hat auch Betriebswirtschaftslehre studiert (und noch einige Fächer mehr) und verdient ungefähr 2.500€/Monat. Seine Arbeit ist sogar deutlich wichtiger als die vom EA-Boss, weil er Leute für die Zukunft bilden soll und nicht nur ne Unterschrift irgendwo drunter setzt. Das steht natürlich auch in einem fairen Verhältnis, richtig?
Ein Top-Manager mit Millionen-Gehalt hat in der Regel einen 1er Abschluss an einer Elite-Uni (wie hart so ein Studium ist und was es kostet steht in keinem Verhältnis zu irgend einem BWL-Studium an ner 08/15-Uni) und hat danach umfassende Berufserfahrung gesammelt. Außerdem hat ein Mensch in dieser Position nunmal keine geregelte 40-Stunden-Woche, sondern muss wesentlich mehr leisten und trägt noch viel mehr Verantwortung. Selbst wenn er nicht dafür haften muss, wenn er ein Unternehmen "vor die Wand fährt", ist es doch hart mit der Gewissheit zu leben, dass jede Fehlentscheidung die Existenz hunderter oder tausender Arbeitnehmer gefährden könnte.
Außerdem ist die Vergütung wie auch deutlich aus dem Artikel hervorgeht doch stark erfolgsabhängig, ein Grundgehalt von 900000 Dollar ist für die absolute Elite nun wirklich nicht die Welt.
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BigBamDaddy
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Man sieht doch dass das Grundgehalt eben NICHT übertrieben hoch ist. Manager verdienen eben auf Erfolgsbasis.
Es gibt keine leistungsgerechte Entlohnung. Es gibt nur Entlohnung welche von Angebot/Nachfrage und der Qualifikation abhängt. Könnte jeder den Job eines Top-Managers machen, dann würden die Gehälter niedriger sein. Gäbe es mehr Spitzenpositionen (was natürlich schon vom Wortlaut her nicht der Fall sein kann), dann wären auch hier die Gehälter niedriger.
Darüber hinaus würde auch niemand es einsehen für 100.000€ eine Managerposition in einem so großen Unternehmen einzunehmen und damit verbunden entsprechende Verpflichtungen.
Umso höher man in der Unternehmenshierarchie angestellt ist, desto weniger ist man austauschbar und desto mehr Entscheidungsfreiheit wir einem eingestanden. Es kommt hier eben immer mehr auf die individuelle Leistung drauf an und wer seinen Job gut macht, der kann auch einen entsprechenden Gegenwert erwarten.
Es ist darüber hinaus Absurd zu erwarten, dass Manager bestraft werden (Dafür gibt es eben die Erfolgsboni), wenns dem Unternehmen dann nicht so gut geht. Mag sein dass er Fehler gemacht hat, aber ein "normaler" Arbeiter wird auch schlimmstenfalls entlassen, bekommt aber wohl kaum das im zustehende Gehalt gestrichen.
Es gibt keine leistungsgerechte Entlohnung. Es gibt nur Entlohnung welche von Angebot/Nachfrage und der Qualifikation abhängt. Könnte jeder den Job eines Top-Managers machen, dann würden die Gehälter niedriger sein. Gäbe es mehr Spitzenpositionen (was natürlich schon vom Wortlaut her nicht der Fall sein kann), dann wären auch hier die Gehälter niedriger.
Darüber hinaus würde auch niemand es einsehen für 100.000€ eine Managerposition in einem so großen Unternehmen einzunehmen und damit verbunden entsprechende Verpflichtungen.
Umso höher man in der Unternehmenshierarchie angestellt ist, desto weniger ist man austauschbar und desto mehr Entscheidungsfreiheit wir einem eingestanden. Es kommt hier eben immer mehr auf die individuelle Leistung drauf an und wer seinen Job gut macht, der kann auch einen entsprechenden Gegenwert erwarten.
Es ist darüber hinaus Absurd zu erwarten, dass Manager bestraft werden (Dafür gibt es eben die Erfolgsboni), wenns dem Unternehmen dann nicht so gut geht. Mag sein dass er Fehler gemacht hat, aber ein "normaler" Arbeiter wird auch schlimmstenfalls entlassen, bekommt aber wohl kaum das im zustehende Gehalt gestrichen.
- guggi
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Seit wann sprechen sie Deutsch Herr Riccitiello ?Summer-Rain hat geschrieben:Ein BWL-Lehrer an der Berufsschule hat an irgend einer Uni irgend einen Abschluss gemacht, wenn überhaupt, Berufsschullehrer sind auch oft Quereinsteiger ohne vollwertiges Studium.Ugauga01 hat geschrieben:Öhm...
Dann nehm dir mal ein anderes Beispiel... Ein BWL-Lehrer auf einer Berufsschule hat auch Betriebswirtschaftslehre studiert (und noch einige Fächer mehr) und verdient ungefähr 2.500€/Monat. Seine Arbeit ist sogar deutlich wichtiger als die vom EA-Boss, weil er Leute für die Zukunft bilden soll und nicht nur ne Unterschrift irgendwo drunter setzt. Das steht natürlich auch in einem fairen Verhältnis, richtig?
Ein Top-Manager mit Millionen-Gehalt hat in der Regel einen 1er Abschluss an einer Elite-Uni (wie hart so ein Studium ist und was es kostet steht in keinem Verhältnis zu irgend einem BWL-Studium an ner 08/15-Uni) und hat danach umfassende Berufserfahrung gesammelt. Außerdem hat ein Mensch in dieser Position nunmal keine geregelte 40-Stunden-Woche, sondern muss wesentlich mehr leisten und trägt noch viel mehr Verantwortung. Selbst wenn er nicht dafür haften muss, wenn er ein Unternehmen "vor die Wand fährt", ist es doch hart mit der Gewissheit zu leben, dass jede Fehlentscheidung die Existenz hunderter oder tausender Arbeitnehmer gefährden könnte.
Außerdem ist die Vergütung wie auch deutlich aus dem Artikel hervorgeht doch stark erfolgsabhängig, ein Grundgehalt von 900000 Dollar ist für die absolute Elite nun wirklich nicht die Welt.
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MaxPayne1273
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Oberdepp hat geschrieben:Nein, eben weil Manager in der Regel die Köpfe hinhalten müssen bei einem Riesen-Verlust, verdienen sie so viel. Außerdem müsse man auch noch erörtern, wodurch die Gewinne eingefahren werden, wenn man wirklich soviel Umsatz macht. Das ist in der Regel auf den Mist eines Managers gewachsen.Halox86 hat geschrieben:Naja 5 millionen im vergleich zu 650 milionen sind ja garnichts, das ist ein tropfen auf dem heißen Stein, das ist nichtmal 1%, die frage ist wie fähig der manist, also ob mit einem anderen genausoviel verlust gemacht worden wäre oder vielleicht doch 5 millionen mehr
Managergehälter sind halt sone sache, solange jemand gute Arbeit leistet halte ich sie für gerechtfertig, dummerweise werden die Leute nciht zur Rechenschafft gezogen wenn sie scheiße bauen...
Und Managern zu unterstellen, sie würden eh nichts machen, zeigt doch ganz genau, wie wenig Ahnung man hat (@MaxPayne1273).
Tja was machen den Manager so außer den ganzen Tag in der Nase zu bohren? Die Mitarbeiter machen alles oder wenn du doch so viel ahnung hast sag mir mal was ein Manager so alles macht?
