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Valve: Newell über Spielepreise
Verfasst: 19.02.2009 06:30
von 4P|BOT2
Auf dem DICE Summit in Las Vegas ging Gabe Newell
Valve: Newell über Spielepreise
jaja
Verfasst: 19.02.2009 06:30
von Paranidis68
Wenn ich das von dem Herrn Newell lese, dann muss ich mal laut lachen.
Das kann man pauschal garnicht rüberbringen.
Eins vorweg. Die Spiele bei Steam sind alle überteuert. Zumindest aus Deutscher Sicht. Kenn die Preise nicht in den jeweiligen Länder. Interessiert mich auch nicht. Wenn ich im "Schnitt" lese, das ein aktuelles Spiel dort 49,95 kostet, dann ist da etwas Abzocke mit drin.
Nicht nur, dass ich alle Top Games im Laden für 40-45 € bekomme, nein, die haben auch noch ein Medium und ein gedrucktes Handbuch dabei.
(Was jetzt bei der ganzen Aktivierungsscheisse so langsam auch überflüssig wir, leider) Ich warte auf den Tag, wenn mal irgendwas Pleite geht und keiner "sein" Spiel mehr nutzen kann.
Aber trotzdem. Warum mehr bezahlen, weniger in der Hand und nicht gerade Praktischer beziehen, wenn der Laden um die Ecke das ganze angenehmer macht. (Man muss ja nicht bei Karstadt kaufen, wo alles überteuert ist). Es gibt auch Atelco und Co. Zumal auch heutige Games viele GB haben und ein Download nervt. Und brennen muss man es trotzdem, wenn man nicht jedesmal neu laden möchte, wenn das dann überhaupt Sinn macht.
Und billiger heisst nicht gleich mehr Geld. Wenn ein GTA 100 Millionen kostet, dann verkauft man das nicht für 30-35€.
Darunter sind dann aber auch Gurken die ihr Geld bei Steam eh nicht wert sind.
Neulich noch gelesen, dass viele alte Brocken da weit mehr als 10€ teurer angeboten werden. Vieles gibt es in der Pyramide für 10€.
Sein Left4Dead hat er nur billiger angeboten, weil sicher nur noch wenige gekauft haben. Irgendwann ist der Käufer versorgt, dann warten nur noch Schnäppchenjäger. Das ist das gleiche Prinzip mit der Pyramide und den Heftvollversionen. So kommt nochmal etwas Geld für alte Spiele rein.
Der hätte sein L4D sicher nicht am ersten Tag für weniger Geld angeboten.
Aber wenn dem so sein soll, dann freu ich mich auf ein Top Steam Spiel für 30€. Wenns eh nur über Steam laufen würde, dann kann mans ja auch kaufen :wink:
Irgendwann hoffe ich jedenfalls, dass diese ganze abhängige Verkaufs und Nutzungsscheisse aufhört und es sich wieder normalisiert. Ich kaufe ein Spiel im Laden und habe nur einen ganz normalen KS drauf und kann spielen wie,wo und wann ich will. Ich ´will ja keinen Juwelenbesetzten Porsche kaufen, nur eine billige DVD mit lustigen Daten daruf.

Verfasst: 19.02.2009 07:19
von rezman
der grundansatz stimmt aber

Spiele sind zu teuer...
Verfasst: 19.02.2009 07:40
von asyncron
rezman hat geschrieben:der grundansatz stimmt aber

Spiele sind zu teuer...
Genau, schaut euch doch mal allgemein die spielepreise in D an... Ich weiß, dass ein spiel wie C+C 1 oder AH64 D Longbow und Co. vor 10 Jahren auch 100 bis 120 Mark gekostet haben. Aber man muss auch sehen, was die an Stückzahlen verkauft haben - im Vergleich zu heute minimal. Ich weiß, dass die Entwicklungskosten stark gestiegen sind, aber den Publishern geht es ja um Gewinnmaximierung, nicht um zufriedene Kunden.
Letzte Woche war hier eine News zu einem Publisher, der mehrere Milliarden in Barrücklagen hat.
Ich wäre sehr zufrieden, wenn die Konsolenspiele auch an den Preis der PC Spiele angeglichen werden. Ich weiß von der Abgabe an MS und Sony, aber bis zu 70 Euro ist einfach zu teuer, besonders wenn man das selbe Spiel am PC für 40-45 Euro bekommt. Dann stimmt da was nicht.
Ich gehe davon aus, dass eine generelle Senkung der Preise von 70 auf 45 bei Konsolen und von 45 auf 35 am PC einen riesigen Schub für die Publisher bedeuten würde. Zudem wäre es ein guter Schritt gegen Raubkopierer.
Solange es nichtmal halb so teuer wie ein Spiel ist, die 360 für Raubkopien frei zu schalten, werden sich die jugendlichen zwischen 14 und 20, die ja scheinbar nie geld haben sicher überlegen, ob sie auf ihre Garantie verzichten und diesen Schritt gehen.
Im Endeffekt leiden wir alle darunter, dass es diese bewegung gibt. Es sind die Studios, denen die finanziellen Mittel fehlen, um uns weitere tolle Titel zu schaffen. Daher muss man dagegen angehen.
Meiner Meinung bringt es nichts die "bösen kiddies" zu sperren oder auch rechtlich zu verfolgen. Das ist doch nur das Symptom, die Ursache liegt darin, dass sich manche diese Preise nicht leisten wollen oder können. Und da hilft nur eines: Senkt den Preis, das schränkt den kreis der Jugendlichen ein, die so ein Risiko auf sich nehmen wollen um das geld für ein Spiel zu sparen.
so long
Verfasst: 19.02.2009 07:53
von Bluewoodtree
Früher gabs aber wenigstens noch eine schöne Pappschachtel, nen ordentliches Handbuch und ggf. schönes Artwork dazu...das alles nennt sich jetzt heutzutage "Collector's Edition" und kostet nochmal extra!
Verfasst: 19.02.2009 07:58
von Sir Richfield
Las ich nicht vor kurzem, dass Spiele gerade Rekordumsätze generieren?
Warum sollten die also ihre Preise senken?
Ansonsten: Ich bin nach wie vor ein Wii Schnäppchenjäger. Da Grafik inzwischen das wohl teuerste an einem Spiel ist und die Wii eher durch (Game)Design auffällt, kann die Herstellung eines Titels nicht ganz der eines 360 oder PS3 Titels entsprechen.
Also warte ich, bis die Spiele die magische Grenze von 30,- € erreichen.
Witzigerweise hatte ich bisher den meisten (Party)Spaß mit zwei Titeln, die bestimmte Läden kurzfristig für unter 10,-€ rausgehauen haben.
Pro Evolution Soccer 2008 (das jetzt im gleichen Laden wieder um die 40€ kostet) und Boom Blox.
Wenn der Preis eines Wii Spiels bei 30€ "normal" wäre und Superextremüberall99%bewertete AAA Titel 40 und die ganzen Minispielsammlungsgurken 10€-20€... Sollte sich der Absatz der ganzen Wii Sparte dramatisch steigern. Dann würde ich nämlich auch JRPGs und JTBS Spiele kaufen, für die ich keine 50+€ ausgeben möchte, da ich nicht weiß, ob es wirklich mein Genre ist.
Verfasst: 19.02.2009 08:12
von xtseven
Ich denke die Spieleindustrie sollte sich mal fragen was mit Ihren Spielen im generellen nicht stimmt. Wenn früher Spiele herauskamen hatten diese nicht selten eine Durchspielzeit von 30-80 Stunden in manchen Fällen sogar noch länger.
Der Schwierigkeitsgrad war so angesiedelt, das man wirklich von einer Lernkurve sprechen konnte. Gute Beispiele sind hierfür immernoch einige Spiele wie Elite, Wing Commander, F-16 Falcon I und Ultima I-VII. An FPShooter war zu dieser Zeit noch nicht zu denken. An Grafik reichte Vektorgrafik oder 2D voll aus um ein intensives Spielerlebnis zu erleben.
Der heute gängige 0815 FPS ist nach 6-8 Stunden zu ende, Strategietitel spielen sich, bis auf wenige Ausnahmen, als wären Sie für den Kindergarten geschrieben. Und sind ebenso schnell vorbei. Klasse Adventures á la Zak Mc Cracken , DotT, MM sind nahezu ausgestorben.
Das dumme ist nur das man für weniger Leistung immernoch das gleiche wenn nicht mehr Geld zahlt.
Würden Spiele rauskommen die wirklich fordern(die einen auch mal dazu bringen das Joypad , Tastatur oder Maus wieder gezielt an die Wand zu schmeissen) , die keine jederzeit Rescue Quicksafe Taste haben sondern wirklich Speichern entweder gar nicht oder nur nach geschafftem Level erlauben dafür mit ein paar Leben daher kommen. Die auch eine Länge von mehr als 8-16h haben und einen hohen Wiederspielwert(Siehe Ultima, diverse JnR Klassiker GIana Sisters, Super Mario , Sonic ).
Wäre es auch wieder angemessener diese Preise zu verlangen.
Es hat schon seinen Grund warum in XBox Live und im PS3 Store die aufgemotzten Klassiker sich Spitze verkaufen siehe R-type Dimensions.
Verfasst: 19.02.2009 08:19
von luke_highwalker
asyncron hat geschrieben:rezman hat geschrieben:der grundansatz stimmt aber

Spiele sind zu teuer...
Ich gehe davon aus, dass eine generelle Senkung der Preise von 70 auf 45 bei Konsolen und von 45 auf 35 am PC einen riesigen Schub für die Publisher bedeuten würde.
Kauf die Spiele in England, dann hast du genau diese Preise.
Das Problem ist einfach Deutschland. Was hier 60-70 EUR kostet kriegst du da für die Hälfte mit gaaaaanz wenigen Ausnahmen. Kleines Beispiel.....kürzlich Resident Evil 5 (360) vorbestellt für 37 EUR.
Der "Nachteil" ist, dass man nicht in den Laden geht und es sofort in den Fingern hat sondern es bestellen u 1-2 Wochen drauf warten muss (Zoll). Das allerdings nehme ich überaus gerne in Kauf. Außerdem hat man ausschließlich Original sprich Uncut-Versionen (die zu 80% auch die deutsche Syncro enthalten).
Deutsche Preise sind ein Witz!! Ich jedenfalls werde nie wieder in Deutschland auch nur ein Spiel kaufen (jetzt mal abgesehen von Amazon-Schnäppchen oder sowas).
"Wir hassen teuer"........der lächerlichste Spruch aller Zeiten übrigens.
Peace
Verfasst: 19.02.2009 08:24
von Lege Artis
xtseven hat geschrieben: Wenn früher Spiele herauskamen hatten diese nicht selten eine Durchspielzeit von 30-80 Stunden in manchen Fällen sogar noch länger.
aheemmm genau und früher wurd fett noch mit U geschrieben...
ich find das lustig wie bei solchen news plötzlich aus allen ecken die hobbymarketinchefs und hobbybilanzbuchhalter gekrochen kommen ^^
*edit* auch schön anzuschauen ist der plötzliche anstieg an erstpostern genau in diesem fred

Verfasst: 19.02.2009 08:37
von luke_highwalker
Störts dich nicht das du hier das doppelte zahlst?
Und komm mir jetzt bitte nicht mit "such dir nen Job dann kannst du dir auch Spiele leisten" oder sowas.
Mich würde halt nur mal interessieren wie die die Preise hier in D rechtfertigen......
Ach ja, sorry auch für meinen Erstpost. Du bist ja sicherlich schon mit 569 Posts zu Welt gekommen.........
Verfasst: 19.02.2009 08:41
von Paranidis68
Weeeer weiß schon, ob die Publisher nicht getürkte Zahlen liefern. Ist doch gang und gebe in der Aktienwelt.
Wie kann EA und viele viele andere jammern und Ubisoft gehts prächtig.
Warum schmeisst EA Leute raus und bastelt gleichzeitig wieder an 3 Rennspielen. Das passt alles garnicht zusammen. M$ kanns garnicht schlecht gehen und trotzdem fliegen Leute. Die brauauchen sicher keine Kredite. Und weniger verkaufen die in der Gamessparte auch nicht. Angeblich ja ein super Januar für die 360.
Ich habs schonmal in nem anderen Post geschrieben. Die Finazkriese hat garnichts mit Games zu tun. Wenn der Publisher gesund ist.
Und wie hier schon jemand andeutet. Bei den Verkaufszahlen kann man garnicht miese machen. Mir kann doch keiner erzählen, dass ein Mirros Edge Verluste macht, wenn das Spiel nur 6 Stunden dauert. Viel zu sehen ist in dem Spiel auch nicht. Sooo aufwenig kann die Entwicklung garnicht gewesen sein. Da gilt für viele viele andere Spiele auch. Oder kosten Ideen Millionen im Kopf. Wieviel wollen die denn verkaufen. Pro Gurke oder Top Game 5 - 10 Millionen Einheiten
EA müsste eigentlich nur Gewinn machen, was die einem für aufgewärmten Schrott anbieten und noch gute Zahlen haben. Ich brauch über NfS U ja wohl nix mehr sagen. Sowas kotzt mich an. Dieser Beschiss und dann noch über Verkaufzahlen mosern. Alle sollten EA Raubkopieren und in die Versenkung schicken.
Diese HDR Conquest passt nämlich genau dahin. Billig Produziert und hoffen auf den Namen. So als Bilanzverbesserung.
Und billiger werden Spiele nicht, eher teurer. Aber mal im ernst. Ich würde keine 70 Mücken für ne Konsolen DVD ausgeben. Völliger Wahnsinn
Und ja, früher haben Spiele 120 DM gekostet. Ich hab sie nämlich selber gekauft. Aber der Inhalt war auch schöner als der Scheiss von heute.
Alleine die Wing Commander Packungen.
Wenn man das umrechnet und die Wertentwicklung sieht, dann sind Spiele heute billiger als früher. Deshalb werden sie vllt auch mal teurer werden.
Valve wird auch nicht nur Hits produzieren, dann warten wir mal das nächste Plauderstündchen ab.
Verfasst: 19.02.2009 09:00
von Alex1o23
luke_highwalker hat geschrieben:
Ach ja, sorry auch für meinen Erstpost. Du bist ja sicherlich schon mit 569 Posts zu Welt gekommen.........
zum thread: also das find' ich allerdings auch merkwürdig - aber scheinbar kann man's mit uns ja machen, sonst wär's soweit ja nicht gekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass im Zuge des europäischen Preisangleichungsverfahrens auch nicht nur die Löhne, sondern auch die Preise (für zB Gamez) europaweit angeglichen werden.
Verfasst: 19.02.2009 09:14
von Armcommander
Er hat schon recht!
Bei einigen, nicht allen, Titeln verhilft eine Preissenkung zu Umsatzgewinnen!
Vorallem bei Left4Dead was von einigen als Mod bezeichnet wird. Ich find das Spiel genial, nur der DLC muss jetzt endlich kommen, sonst wirds sehr langweilig.
OMG
Verfasst: 19.02.2009 09:18
von Uprising
So ich weiß nicht wie lang ich schon nicht mehr hier was gepostet hab, aber deine Unwissenheit treibt mich mal wieder dazu.
1. Wenn du spiele mit höherem Schwierigkeitsgrad willst versuch mal die Spiele auf Schwer zu stellen.
Für dich ist anscheinend der SChwierigkeitsgrad der Indikator für Qualität klar wenn mans nicht besser weis ist das auch klar.
Es hat auch einen guten Grund warum FPS nicht alle 50h lang sind, um die heutgen Standarts an Grafikpracht usw zu erfüllen wird wesentlich mehr benötigt als früher wo es gereicht hat einen Stein und einen Baum irgendwo hinzustellen aber da das ja so einfach ist: Machs besser. Und wenn ein Spiel früher max. 10Mio gekostet hat dann war das schon sehr viel heute sprechen wir aber über das 10fache und trotzdem kosten Sie im Handel das selbe.
Und ich glaube du hast garkeine ahnung wie aufwendig es ist ein Spiel von Grund auf zu erstellen, gutes Beispiel HL2: Die entwicklung hat über 5 Jahre gedauert sowie kosten in höhe von etwa 60Mio $ verschlungen. Aber leute wie du stellen Sich das ja so einfach vor.
Verfasst: 19.02.2009 09:21
von roman2
Nagut, dann geb ich auch mal meinen Hobby BWL-er Kommentar zu dem Thema (Saemtliche sozialen verhaeltnisse und sonstige anderen Einfluesse ignorierend):
Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar
Na, faellt was auf?!