Valve: Newell über Spielepreise

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axson
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Beitrag von axson »

Ok, hier sind ja wieder die Kosten-Leistungs-Rechner höchst persönlich da :roll:

1. Gewinn ist nicht gleich Umsatz

2. Das zu deutschland relative durchschnittsgehalt in der uk ist mit dem kursfall des pfund auch gesunken heißt: das gehlat von den uklern in euro gemessen ist unter unserem einkommen

3. bevölkerung der uk ist größer als die deutsche bevökerung und bedenkt man unsere alterspyramide und das durchschnittsalter von spielekäufern, drückt das nochmals die anzahl der potentiellen käufer in deutschland

4. durch die informationsflut über spiele und bewertungstest werden qualitativ schlechte spiele meist auch weniger verkauft. es gibt natürlich auch ausnahmen wie NFS, weil viele leute der marke vertrauen und es ein statussymbol in manchen kreisen ist, aber das ist marketing-kommunikation

5. da spiele immer mehr der realität angepasst werden und immer wir immer kritischer ihnen gegenüber sind, muss für eine entwicklung mehr investiert werden. siehe pes, was ohne motion capturing und lizenzen daherkommt und fifa, die bewegungen viel genauer simulieren, alle möglichen fangesänge einbauen und lizenzen etc... das kostet geld, oder will man heute commander keen 7 sehen :lol: (wobei das schon geil wäre)

also zickt nicht so rum, holt euch die spiele die euch gefallen, die sind dann auch das geld wert. (street fighter 4 morgen!!!) und übrigens, jeder vwler auch in der politik weiß, dass durch den fall des pounds das kapital nach england fließt, da dort die güter billiger sind, aber da sind wohl die paar spiele die gekauft werden peanuts im gegensatz zu anderen branchen :idea:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

axson hat geschrieben:1. Gewinn ist nicht gleich Umsatz
Ja, ich würde mir auch wünschen, die UMSATZ news würden endlich mal aufhören - ich will nicht wissen, wie viel Geld EA hin und her schiebt, ich möchte wissen, ob sie mehr oder weniger gewinnen.
Zumal dann so Nachrichten kommen wie "Gewinneinbruch bei Umsatzrekord", wenn ein Publisher einen anderen gekauft hat - logisch geht dann der Gewinn in den Keller und der Umsatz an die Decke...
3. bevölkerung der uk ist größer als die deutsche bevökerung und bedenkt man unsere alterspyramide und das durchschnittsalter von spielekäufern, drückt das nochmals die anzahl der potentiellen käufer in deutschland
Tja, aber wenn man denen kein vernünftiges Angebot macht, generiert man keine Nachfrage.
4. durch die informationsflut über spiele und bewertungstest werden qualitativ schlechte spiele meist auch weniger verkauft. es gibt natürlich auch ausnahmen wie NFS, weil viele leute der marke vertrauen und es ein statussymbol in manchen kreisen ist, aber das ist marketing-kommunikation
Vergiss NFS - wenn Du schon Beispiele für die Blödheit der Käufer nennen willst, nimm die Gothic Reihe. Solange so etwas möglich ist, sollten wir uns nicht beschweren, sind "wir Käufer" alles selber schuld!
5. da spiele immer mehr der realität angepasst werden und immer wir immer kritischer ihnen gegenüber sind, muss für eine entwicklung mehr investiert werden. siehe pes, was ohne motion capturing und lizenzen daherkommt und fifa, die bewegungen viel genauer simulieren, alle möglichen fangesänge einbauen und lizenzen etc... das kostet geld, oder will man heute commander keen 7 sehen :lol: (wobei das schon geil wäre)
Was Geld kostet, RICHTIG Geld ist Grafik. Jede Wand besteht doch inzwischen aus mindestens vier Texturen...
Leider wird vor lauter Grafikgeilheit der "Stil" übersehen. Wenn ich nach draußen sehe, dann ist die Welt mehr als nur braun oder grau.
Und PES ist eigentlich ein super Beispiel, dass ein gutes Fussballspiel weder MoCap von Maradonnas Nase an der Strafraumlinie noch "echte" Fangesänge braucht. Die Kritiker waren sich eigentlich einig, dass die PES Serie technisch das bessere Spiel war. Gerade EA's Sportserien zeigen doch auf, dass man da nur mit den Lizenzen verkaufen will - jedes Jahr gibt's einen Patch auf die aktuelle Saison - zum Vollpreis!
Naja, wer's braucht - der Markt ist da, also wer bin ich, da zu meckern?

also zickt nicht so rum, holt euch die spiele die euch gefallen, die sind dann auch das geld wert. (street fighter 4 morgen!!!) und übrigens, jeder vwler auch in der politik weiß, dass durch den fall des pounds das kapital nach england fließt, da dort die güter billiger sind, aber da sind wohl die paar spiele die gekauft werden peanuts im gegensatz zu anderen branchen :idea:[/quote]

johndoe539093
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Beitrag von johndoe539093 »

axson hat geschrieben:2. Das zu deutschland relative durchschnittsgehalt in der uk ist mit dem kursfall des pfund auch gesunken heißt: das gehlat von den uklern in euro gemessen ist unter unserem einkommen
Richtig. Ist aber für die Diskussion, ob Spiel X in GB oder in D für die jeweiligen Einwohner günstiger ist unerheblich. Die Frage ist doch muss ich um mir Spiel X leisten zu können in D 3h arbeiten und in GB auch 3? Dann sind die relativen Kosten gleich.
axson hat geschrieben:3. bevölkerung der uk ist größer als die deutsche bevökerung und bedenkt man unsere alterspyramide und das durchschnittsalter von spielekäufern, drückt das nochmals die anzahl der potentiellen käufer in deutschland
Bitte? GB (England, Wales, Schottland, Nordirland) hatte Mitte 2006 ca. 60,5 Mio. Einwohner. Deutschland im Januar 2007 ca. 82,5 Mio. Ich glaube nicht, dass uns GB in der Zeit überholt hat. Allerdings ist bei Betrachtung der Alterspyramiden 2006 (GB, D) ersichtlich das der prozentuale Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung in größer ist, stimmt

axson hat geschrieben:also zickt nicht so rum, holt euch die spiele die euch gefallen, die sind dann auch das geld wert.
Amen!
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Paranidis68
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Beitrag von Paranidis68 »

Ich lese immer, dass die Technick die Spiele zu produzieren schwerer geworden ist. Das ist so nicht ganz richtig. Ich beschäftige mich selber mit Max,Maya und ZBrush.

Wenn heute Charactere besser Aussehen als früher, dann liegt das an der möglichen Darstellung der Engine und natürlich an den Computern selber.
Aber, die Entwicklung ist nicht viel mehr Aufwand als früher. Ganz im Gegenteil, sie ist viel leichter geworden. Ich rede jetzt nicht von den Effekten die ein DirectX bietet. Da kenne ich mich nicht aus.
Aber was Grafik im Polybereich angeht, da verstehe ich was von.
Und heute sind Tools wie ZBrush für Bumps und NormalMaps eine unglaubliche Hilfe. Ein Character wird eh immer in High-Poly gemacht und dann an die Engine angepasst. Das geht auch garnicht anders, weil man sonst die Darstellung in der heutigen Qualität als Low-Poly garnicht möglich wäre. Und Programme wie Max und Maya werden nicht schwerer, sondern erleichtern mit jeder Version das arbeiten und beschleunigen die Pipeline.
Man braucht halt mehr erfahrene Artists, die das alles inne haben.

Aber es stimmt schon, dass die Animationen, Physics und KI Verhalten sicher sehr Aufwendig sind. Was ein GTA 4 alleine für Animationsvariationen hat, das ist schon der Hammer. Aber nicht jedes Spiel kann sich mit GTA auch nur annähernd messen.

Wollte damit nur sagen, das der Polybereich sicher nicht viel mehr Aufwand benötigt, als früher. Man muss sein Handwerk nur verstehen.
Und die arbeiten sicher nicht für ein paar Dollar die Stunde, sonst könnte es ja jeder Hobby-Artist.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Paranidis68 hat geschrieben:Man braucht halt mehr erfahrene Artists, die das alles inne haben.
Und die arbeiten sicher nicht für ein paar Dollar die Stunde, sonst könnte es ja jeder Hobby-Artist.
Eben das sage ich ja.

Freakaseud
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Beitrag von Freakaseud »

Naja also in Spanien, Italien und Frankreich sind die Spielepreise nach meinem Kenntnisstand auch keinen Cent billiger als bei uns in Deutschland.

Kostet es eigentlich nich Einfuhrzoll wenn man Spiele aus UK importiert? Die hatten sich doch gegen das EU Freihandelsabkommen entschieden damals.

Ich kenn das halt aus den Staaten, wenn du da was bestellst ist immer der Preis ohne Mehwertsteuer angegeben da der in jedem Bundesstaat anders ausfällt. Bei der einfuhr nach Deutschland muss man dann die Mehrwertsteuer entrichten beim Zoll.

Zu dieser Diskussion mit den Preisen in Dollar durchstreichen und in Euro hinschreiben. Ihr vergesst das die Amerikaner aber auch den gleichen Betrag den wir in Euro als Gehalt haben dort in Dollar ausgezahlt wird aber was dass genau heisst: "Inflation" werden wir auch noch früh genug erfahren^^
luke_highwalker
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Beitrag von luke_highwalker »

Nope, kein Einfuhrzoll. Man zahlt lediglich Versandkosten aber das sind so um die 1,50 - 2 EUR. Also wurscht.

Und das GB mehr Einwohner hat als D sollte ja wohl ein Witz sein?.......hoffe ich.
Termix
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Beitrag von Termix »

roman2 hat geschrieben:Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar

Na, faellt was auf?!
Naja in UK darf man hohen Versand + eventuelles Transportrisiko nicht vergessen, TROTZDEM sind die Spiele noch 20-40% günstiger........
Aber mal ehrlich, ich hab Left 4 Dead für ~35€ gekauft (inkl. Versand) aus UK, dafür hab ich keine verstümmelte deutsche Version.
MadWorld neu, auch "nur" 40 Euro inkl. Versand, in DE wirds vermutlich nicht mal erscheinen.
Die Frage ist natürlich, ob es am derzeitigen Pfundkurs liegt, dass Spiele so günstig sind. Mal abwarten bis sich der Pfundkurs etwas erholt hat, gab vorher durchaus auch Spiele für 35 Euro + Versand.
Euro-Pfund-Kurs 2008-2009 Yahoo Finance
Termix
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Beitrag von Termix »

Thanatos81 hat geschrieben:Richtig. Ist aber für die Diskussion, ob Spiel X in GB oder in D für die jeweiligen Einwohner günstiger ist unerheblich. Die Frage ist doch muss ich um mir Spiel X leisten zu können in D 3h arbeiten und in GB auch 3? Dann sind die relativen Kosten gleich.
Das stimmt wohl, aber warum sollte jemand ein meist geschnittenes Spiel dann in Deutschland kaufen, wenn ers in GB ungeschnitten und günstiger bekommen kann? Sprich die Diskussion ist fürs "wahre Leben" absolut unbedeutend, denn sie geht von einem Durchschnittseinkommen aus. Ob die relativen Kosten bei einem landesweiten Durchschnittseinkommen gleich sind interessiert nun wahrlich nicht mal Statistiker :p
roman2
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Beitrag von roman2 »

Termix hat geschrieben:
roman2 hat geschrieben:Neues Spiel in UK: ca. 22 - 28 EUR
Neues Spiel in DE: ca. 45 - 50 EUR
Umsatz 2008 in UK: ca. 2,7 Mrd. Dollar
Umsatz 2008 in DE: ca. 1,6 Mrd. Dollar

Na, faellt was auf?!
Naja in UK darf man hohen Versand + eventuelles Transportrisiko nicht vergessen
Bei Cd-wow.co.uk zahl ich keinen Versand.
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