Über Amokläufe und Videospiele

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4P|BOT2
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Über Amokläufe und Videospiele

Beitrag von 4P|BOT2 »

Im <EM>Journal of Investigative Psychology und Offender Profiling</EM> setzt sich Prof. Christopher Ferguson von der Texas A&M International University mit der Frage über den Zusammenhang von Schießereien an Schulen und gewaltlastigen Videospielen auseinander. Zwischen den beiden Dingen gebe es, so seine Schlussfolgerung, "keine signifikante Beziehung".

Nach den Amokläufen in der...</BR>

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johndoe464488
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...

Beitrag von johndoe464488 »

Die Menscheit braucht ja immer einen Sündenbock und warum sollte man die Politik anprangern, die einfach versagt (hat), was soziale Strukturen usw anbelangt...

Geeignetes Beispiel ist nunmal Deutschland... Es werden zwar teilweise Milliarden in soziale Projekte gesteckt... Aber das Geld kommt nicht an... Die meisten kriegen keine Verbesserungen mit...

Unser ganzes System ist eigentl nicht darauf basiert, sozial ausgegrenzten Personen, bzw psychisch labile Menschen zu helfen... Wenn sie dann Spiele spielen, in denen ein Außenseiter gespielt wird, der eben die halbe Stadt ausrottet, mein Gott, was denkt man sich denn dabei...

Aber es war schon immer einfach, n Sündenbock zu finden und am besten einen, der am einfachsten anzuprangern ist... Und das sind nunmal die Spiele an für sich... Kein Politiker würde je zugeben, dass er auf der sozialen Ebene versagt.

Und man benutzt immer irgendeinen Gegenstand, eine Person, die einen Fremd erscheint, sogar teilweise bösartig, nur weil der Mensch teilweise zu faul und dumm ist, nachzuforschen und sich zu erkundigen...

Aber... Ich muss auch gestehen, dass seit Beckstein usw (die schöne alte CDU/CSU :lol: ) der großte Sturm in den Medien verblasst ist und man kaum noch Politiker hört, die Killerspiele verteufeln :)
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marvin95
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Beitrag von marvin95 »

die bösen spiel
Was sind 4 Lehrer auf einem Haufen?
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marvin95
Beiträge: 2
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Beitrag von marvin95 »

die bösen spiele
Was sind 4 Lehrer auf einem Haufen?
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Renaku
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Über Amokläufe und Videospiele

Beitrag von Renaku »

Videospiele allein können keine Amokläufe verursachen, da sind immer auch andere Faktoren mit im Spiel. Es wird wohl sicherlich keiner Amok laufen, nur weil er einen Level nicht meistern kann.

Die Medien tragen auch ihren teil dazu bei. Sauber nachforschen ist ja viel aufwendiger als einen Sündenbock zu finden, den die breite Masse sowiso schon auf dem kicker hat.

Zum Fall GTA kann ich nur sagen, es ist gut dass es eine Virtuelle Welt gibt in der mann alle Freiheiten hat die mann will. Und selbst in GTA werden Mord und Autoklau mit (virtueller) Polizeilicher Verfolgung belohnt. Nur das einem das, im gegensatz zur Realität, nicht gleich das halbe Leben ruiniert.
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crewmate
Beiträge: 18865
Registriert: 29.05.2007 15:16
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Beitrag von crewmate »

Ihr tut ja auch nichts dagegen.
Immer wenns eng wird, zieht ihr euch in Internetforen zurück und weint.
Warum macht ihr das? Weil ihr Angst habt, weil ihr scheiß Angst habt!

Ob ihr wollt oder nicht, die Gesellschaft beobachtet Videospiele und Gamer.
Es gibt ZDF Reportagen aus den 80ern über Horrorfilme, die die Jugend verzogen haben soll.
Diese Jugend erzieht heute (2009) Kinder und geht normalen Berufen nach.
Ähnliche Fälle gibt es mit der Entwicklung des Rock n Roll.
Angebliche satanische Botschaften in "Stairway to Heaven" die die Jugend "von gott abwenden soll".
Diesen Bullshit gabs schon immer.
Die Hysterie wird sich auflösen wenn unsere Generation älter wird und zur Wahlurne schreitet.
Im Augenblick ist da noch eine Andere Generation dominanter.
Aber mit eurem Geflenne macht ihr mehr kaputt als ganz.
Die die wollen, das doch bitte alles so bleibt wie es ist sollten sich gleich nen Strick nehmen.
Videospiele werden sich immer weiterentwicklen.
Die Eroberung des Massenmarkts gehört dazu, genauso wie kritische Stimmen.
Ihr müsst lernen, wie man gegen solche kritische Stimmen wie Pfeifer oder diesen amerikanischen Anwalt vorgeht.
WIe wäre es mit einem Verbraucherverband, der die Spielerinteressen vertritt.
Zuletzt geändert von crewmate am 21.01.2009 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
PSNID/NINID/Steam: crewmate
Xbox: cordia96
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The mobbin` Goblin
Beiträge: 18
Registriert: 22.01.2008 15:06
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Beitrag von The mobbin` Goblin »

Zumindest gibt es auch mal unabhängige Wissenschaftler, die objektive Positionen einnehmen und vertreten.

Danke!

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G/H/O/S/T/
Beiträge: 251
Registriert: 18.09.2008 19:18
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Beitrag von G/H/O/S/T/ »

ahhh
nach der rochester uni jetz noch das... :P
8)
langsam glaube ich tatsächlich an ein ende der modernen hexenjagt.....;)




P.S es ist echt emphelenswert , sich denn fulltext anzusehen:)
wirklich gu gemacht.
[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/d ... DC.svg.png[/img]

[...]Lernspiele sind häufig eine einstiegsdroge[...]
(anti killerspiele bericht süddeutsche zeitung)



ich habe irgendwie das gefühl , dass viele leute Hardcore mit Hardgore verwechseln.


....

intily
Beiträge: 22
Registriert: 09.04.2008 22:25
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Beitrag von intily »

also seitdem mein fernseher kaputt ist und ich keine killerspiele mehr genießen kann, bin ich auch nicht mehr amok gelaufen :Clown:
TNT.Achtung!
Beiträge: 2734
Registriert: 21.08.2008 13:20
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Beitrag von TNT.Achtung! »

videospieler sind keine soziopathen und amokläufer! nur halo spieler sind das! haltet also mal lieber eure augen offen! :p
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muecke-the-lietz
Beiträge: 5977
Registriert: 08.12.2005 13:08
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Beitrag von muecke-the-lietz »

Moment mal:

Ich gehe bereits zur Wahlurne (nicht erst seit heute) und auf Länderebene tun das mittlerweile 16 Jährige.
Zweitens: Die Foren sind immer eine schöne Möglichkeit als Gleicher unter Gleichen seine Meinung mitzuteilen und sich selber zu bestätigen.
Drittens: Gewalt in Games als Vorraussetzungen für Amokläufe und Verrohung vollkommen auszuschließen halte ich für verkehrt. Sicherlich umfasst die psychische Analyse des Menschen weit mehr als seine Freizeit, aber dass ein gewisses Risiko zur Verrohung besteht ist, denke ich, offensichtlich. Wäre das vollständig auszuschließen, gäbe es keine Altersbeschränkung. Gewalt sollte im Alltag keine Möglichkeit der Problemlösung darstellen, aber im Videospiel ist sie oft der eigentliche Kern. Im Film und anderen Kunstformen herrscht eine größere Distanz zum Geschehen, auch ist die Szenerie oft schmerzhaft drastisch (somit Gewalt als etwas negatives) und nicht immer verherrlichend.

Für jemanden ohne Videospielerfahrungen können daher viele Spiele ungeheuer pervers und perfide wirken, da Töten den gesamten Inhalt auszumachen scheint und das Dargestellte oft den Rahmen des guten Geschmacks übersteigt. Wir als Gamer sehen das nicht so schlimm, weil wir beinahe täglichen Umgang mit diesen Darstellungen haben. Der Prozess der Verohung hat uns somit bereits zum Teil erfasst.

Bei labilen, besonders Stressanfälligen oder einfach mental verschrobenen Leuten kann diese Verohung in der virtuellen Welt auch zur Verohung in der realen Welt führen. Natürlich unter gewissen Vorraussetzungen welche die innere Welt und die Umwelt anbelangen. Aber in solchen Fällen können Games eben der letzte Schubs in die verheerende Richtung sein.
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Meow
Beiträge: 53
Registriert: 22.12.2008 15:10
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Beitrag von Meow »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Für jemanden ohne Videospielerfahrungen können daher viele Spiele ungeheuer pervers und perfide wirken, da Töten den gesamten Inhalt auszumachen scheint und das Dargestellte oft den Rahmen des guten Geschmacks übersteigt. Wir als Gamer sehen das nicht so schlimm, weil wir beinahe täglichen Umgang mit diesen Darstellungen haben. Der Prozess der Verohung hat uns somit bereits zum Teil erfasst.

Bei labilen, besonders Stressanfälligen oder einfach mental verschrobenen Leuten kann diese Verohung in der virtuellen Welt auch zur Verohung in der realen Welt führen. Natürlich unter gewissen Vorraussetzungen welche die innere Welt und die Umwelt anbelangen. Aber in solchen Fällen können Games eben der letzte Schubs in die verheerende Richtung sein.

Das wird wohl das größte problem sein, fast jeder mensch schaut nachrichten, fernsehn oder liest einfach nur ne zeitung..
Allein im fernsehen wird genug gewalt gezeigt, blut, mord ,tod etc
aber meckert da wer drüber wenn man sieht wie menschen sterben `? nein

Ich find das manchmal einfach nur grässlich wenn sie wieder und wieder filmmaterial zeigen wie flugzeuge in häuser krachen, menschen erschossen werden, oder einfach nur krieg / gewalt..

hat mal jemand dran gedacht das in diesem moment menschen sterben?
und das dies rund um die uhr für jeden zugänglich ist?
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47Ronin
Beiträge: 391
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Beitrag von 47Ronin »

Argh, ich hasse die amerikanische Zitiertechnik. Abseits davon sollte jeder der Englisch einigermaßen kann die PDF Datei lesen.
Aber auch hier gilt: nicht alles was den Anspruch empirischer Forschung erhebt darf für absolut gehalten werden. Und bis nicht endlich wirklich ausführliche Langzeitstudien gemacht wurden will ich keine Position beziehen.
gmp91
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Registriert: 26.03.2008 18:23
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Beitrag von gmp91 »

wurde der Artikel entfernt?! bei mir steht da nix
Navinger71
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So´n Stress

Beitrag von Navinger71 »

So jetzt hab ich den Salat, hab mich ja immer gegen Killerspiele gewehrt
aber letzte Woche hat mir ein bekannter ein Egoshooter zugesteckt mit den Worten "Spiel das mal das ist gut".

So und jetzt der Salat, ich muss mir jetzt die Grundrisse meiner alten
Schule besorgen dann ein CS Level damit bauen und auch noch Trainieren.
Dann brauch ich ja ne Waffe mit richtig Bums(Ist ja in Deutschland ganz
einfach zu kriegen !!).Und dann muss ich ja auch noch einen Amoklauf
planen.
Kann mir mal jemand sagen wo ich soviel Kriminelle Energie her kriegen
kann?
Ich habe es auch schon mit Horror Filmen probiert aber irgend wie scheint es doch am Charakter zu liegen, denkt mal darüber nach.
P.s nachdenken und sich nicht über Rechtschreibfehler aufregen
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