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XBL Community Games: Preismodell geschildert

Verfasst: 23.07.2008 09:15
von 4P|BOT2
Auf der GDC 2008 hatte Microsoft den Xbox Live Community Games-Kanal XBL Community Games: Preismodell geschildert

M$

Verfasst: 23.07.2008 09:15
von mortebln
schön das M$ ganz amerikanisch versucht die demokarie in andere breiche (lander wie auch immer) zubringen...
aber wie im irak und afganistan hat auch die demokratiesirung ein faden beigeschmack.. wenn sich überlegt das es schon für die dreamcast homebrew games gab. zwar wenig erfolgreich, aber es gabs sie.
für alte sega dreamcast wird heute noch neu homebrow software programiert. auf der ps3 kan man auch jeder sein homebrew zeug programieren. zwar ohne die grafikkartechip zu benutzen aber es geht...

der spruch "wir bring die demokratie" hört sich zwar nett an, aber wenn demokratie heist eigentlich kostenlose sachen für geld anzubieten. den hinterlässt diese demokratisierung einen faden M$ beigeschmack...

mfg morte

Mircobrew

Verfasst: 23.07.2008 09:16
von mortebln
doppelt gepostet... sorry

Verfasst: 23.07.2008 09:43
von johndoe460366
Naja, das passt zum Zeitgeist am Marktplatz. Jeder Müll kostet mittlerweile, und nicht gerade wenig.
Im Vergleich zu früher erscheint kaum noch ein Arcade-Spiel für 400 Points, möge es auch noch so mies aussehen.
200 und 400 Punkte bei Community-Games finde ich dann noch okay, lustig ist meiner Meinung nach, dass die Entwickler keinen Einfluss darauf haben, wenn M$ das Spiel extra bewirbt und dann nochmals die Hand aufhält.

Verfasst: 23.07.2008 10:47
von Spunior
lustig ist meiner Meinung nach, dass die Entwickler keinen Einfluss darauf haben, wenn M$ das Spiel extra bewirbt und dann nochmals die Hand aufhält
Ist ein fragwürdiger Automatismus, um bei Titeln, die sich bewähren, bis zu 60 Prozent einzusacken.

Verfasst: 23.07.2008 11:33
von N00BNUKER
Typisch Microsoft,

ein hoch auf den Schweinekapitalismus. Der Marktplatz ist sowieso die größte Abzocke und wenn man überlegt, daß man maximal 40% verdient wenn ein Spiel gut ist und dann noch die Wechselkurse mit berücksichtigen muss, dann fragt man sich doch, wofür soll ich eigendlich ein Spiel programmieren?
Dafür das M$ sich noch ein bisschen die Taschen vollstopfen kann mit seinem eigenen geistigen Eigentum. Und der blöde xbl user verzichtet noch freiwillig auf seine Rechte.

Verfasst: 23.07.2008 11:56
von Ugauga01
Naja, irgendwie werden die Leute doch dazu verleitet nur Schrott zu programmieren, weil sie damit mehr verdienen würden.... :D

Verfasst: 23.07.2008 12:19
von lAmbdA
Also bekommt man da als Hobby Entwickler ein Dev Kit und kann dann selbst Spiele basteln?
Hört sich interessant an, noch ein privates + für die Box. Interesse mich in sowas mal einzuarbeiten hatte ich schon länger, nur fehlte mir die passende Umgebung. Behlat ich auf jeden Fall im Auge.

Verfasst: 23.07.2008 12:29
von Spunior
Also bekommt man da als Hobby Entwickler ein Dev Kit und kann dann selbst Spiele basteln?
Ein DevKit ist, sagen wir es mal wohlwollend umschrieben, scheißteuer. Wer per XNA daheim entwickelt, verbindet seinen PC mit seiner Xbox 360. In der Entwicklungsumgebung kann man dann die Xbox 360-Version des Projekts 'deployen', also raushauen, und das ganze dann auf der Konsole ausprobieren.

Du brauchst also einen PC, eine Xbox 360, das XNA Gaming Studio (kostenlos) sowie eine Mitgliedschaft im Creators Club, welche mit 99 Dollar pro Jahr zu Buche schlägt.

Verfasst: 23.07.2008 13:02
von lAmbdA
Achso. Hmmm... Naja dennoch. Nur die 100 Dollar im Jahr, was bei uns dann wohl auch freizügig 1:1 übernommen werden wird, also 100€ sind ein bisschen Aua. Wird das monatlich gezahlt? Weil wenn ich mir ne Xbox holen würde, dann auch natürlich die Goldmitgliedschaft. Dann wären dass schon ~13-14€ im Monat.

Verfasst: 23.07.2008 13:04
von Spoon Of Doom
Ich finde die Preisgestaltung etwas seltsam. Ist es wirklich sinnvoll, die Preise an die Download-Größe zu koppeln? Diese sagt schließlich rein gar nichts über Qualität, Spielzeit oder hineingesteckte Arbeit aus.

Verfasst: 23.07.2008 13:23
von Spunior
PhobosOne hat geschrieben:Achso. Hmmm... Naja dennoch. Nur die 100 Dollar im Jahr, was bei uns dann wohl auch freizügig 1:1 übernommen werden wird
Soweit ich mich da recht entsinne, gilt das global. Sprich, es kostet auch hierzulande 99 Dollar. Man registriert sich halt online. Die Mitgliedschaft kann man ja nicht im Laden erwerben.
also 100€ sind ein bisschen Aua. Wird das monatlich gezahlt? Weil wenn ich mir ne Xbox holen würde, dann auch natürlich die Goldmitgliedschaft. Dann wären dass schon ~13-14€ im Monat.
Ja, der Betrag wird direkt fällig. Allerdings kann man auch für vier Monate Mitglied werden - das kostet 49 Dollar. Grundsätzlich kann man übrigens in den Creators Club auch kostenlos reinschnuppern und sich das Ganze angucken. Wer nicht nur für PC, sondern auch für Konsole entwickeln will, muss aber eben zahlendes Mitglied werden - siehe auch hier.

Verfasst: 23.07.2008 13:44
von Cardinals
Spunior hat geschrieben:
Also bekommt man da als Hobby Entwickler ein Dev Kit und kann dann selbst Spiele basteln?
Ein DevKit ist, sagen wir es mal wohlwollend umschrieben, scheißteuer. Wer per XNA daheim entwickelt, verbindet seinen PC mit seiner Xbox 360. In der Entwicklungsumgebung kann man dann die Xbox 360-Version des Projekts 'deployen', also raushauen, und das ganze dann auf der Konsole ausprobieren.

Du brauchst also einen PC, eine Xbox 360, das XNA Gaming Studio (kostenlos) sowie eine Mitgliedschaft im Creators Club, welche mit 99 Dollar pro Jahr zu Buche schlägt.
Nicht zu vergessen, dass die Hobby Entwickler dann nur die Basis ohne jegliche Grafiken etc. haben - klar kann man die sich kaufen, man kann viele Formate integrieren, jedoch ist das auch ein Kostenfaktor. Nicht zu vergessen sind auch Bücher die man braucht um sich in dieser Programmiersprache "einzuleben". Man darf sich XNA nicht wie der Crysis Editor vorstellen :P (nicht das du das machen würdest, aber auf die anderen Leser bezogen)

Verfasst: 23.07.2008 14:04
von WhiteHaven
Bin ich mal gespannt was für Spiele uns erwarten werden ;).

Verfasst: 23.07.2008 16:01
von unknown_18
Wenn man aber mal überlegt was richtige Entwickler Studios an Geld zahlen müssen um für XBox360 zu entwickeln, dann sind 99 US Dollar im Jahr ein Witz. Der Vorteil gegenüber einem PC Projekt ist eben, dass man eine fest Hardware hat und dementsprechend sich um unterschiedliche Hardware wie am PC keinen Kopf machen braucht. Sollte man nicht unterschätzen. Also ich finde es jetzt nicht so schlecht.

Wegen den Preisen der Spiele: also vor ein paar Monaten konnte man ja ein paar Spiele anspielen und da waren echt gute Spiele dabei die so viel Geld durchaus wert wären.