KleinerMrDerb hat geschrieben:
Toll und was sagt mir das nun?
Ich spiele Lieber eine grandiose Fortsetzung als eine Neue Tragödie.
Ob ich nun mit dem bekannten Chris Redfield ein geiles Spiel spiele oder ob er Hans im Glück heißt macht ein Spiel doch nicht schlechter?
Ob ich mit Kratos Gegner töte oder ob es nun Herkules ist.
Solange das Spiel gut ist sind mir die Figuren doch relativ egal.
Zumal alle diese Spiel keine jährlichen Updates sind sondern in Ihrer Art immer was neues bieten und zwischen den Teilen mehrere Jahre vergehen.
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, wenn ihr die xte Fortsetzung eines Shooters spielt, aber irgendwie hab ich da nicht mehr Spaß dran als an irgendeinem Casualspiel.
Ich baller mich durch Gears of War 2 durch und stelle fest, es ist ein Spiel wie jeder andere Shooter auch. Ich tue das Selbe mit God of War 3 und merke, es ist genau wie die Vorgänger.
Wie kommt es, dass ihr euch immer wieder für das selbe Konzept so begeistern könnt? Werdet ihr dessen nicht auch mal überdrüssig? Besonders fällt dies bei Spielen auf, die bombastisch präsentiert werden, Hochglanzgrafik bieten und Nonstopgeballer. Wunderbare Verpackung, aber eigentlich spiele ich das Selbe wie vor 10 Jahren.
Damit punktet man aber nicht mehr(zumindest bei mir). Wieso kann man nicht zumindets mal eine kreativere Geschichte ausdenken als "Achtung, Alien/Zombie/Monster/Terroristen/Dein Lieblingsgegner- Invasion, vernichte alles!"?
Wieso tut man sich so schwer damit, neue Helden zu schaffen, und es dann vielleicht auch mal bei einem Titel belassen? Wie oft soll ich mit Kratos noch die Welt nach Schema F retten?
Videospiele befinden sich derzeit im Stadium des Medium Films in den 80er Jahren, als man mit Action Kasse machen konnte. Es bot was fürs Auge, war inhaltlich aber flach. Ende der 90er entdeckte man das Melken der Fortsetzung, welche aber komischerweise immer belangloser wurden(Matrix 1 bis 3, Fluch der Karibik 1 bis 3, Spiderman 1 bis 3, Shrek 1 bis 3 usw.). War der erste Teil noch etwas Neues, eigenständiges oder definierte sogar das Genre neu, so wurde die Fortsetzung nach genau den selben Zutaten gestrickt.
Es wurde langweilig.
Genau wie das Kopieren der Bullettime, nach Matrix hatte dies einfach jeder, wie jetzt bald die Wiimote, Singstar und Guitar Hero. Das Grundprinzip entwickelt sich kein Stück, es bleibt immer der selbe Driss in anderer Verpackung.
Wenn diese E3 etwas gezeigt hat, dann das die Spieleentwicklung im kreativen Bereich stagniert. Die Technik schreitet zügig weiter voran, aber das reicht eben nicht um mich weiter zu begeistern. Schön das es euch noch so geht, aber eigentlich müsste ich euch genauso verfluchen wie ihr die Casualgamer, da ihr es seid, die die Firmen in diesem Vorgehen, immer einfallsloser zu werden, unterstützen.