Atari: Einigung mit 4Players.de

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Koenny
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Beitrag von Koenny »

Was soll man dazu sagen? Sieg auf ganzer Linie für 4players. Zum einen kuscht Atari, zum anderen wurde 4p in den letzten Tagen wohl in so ziemlich jedem Internetportal erwähnt, was etwas von sich hält. Nicht schlecht...
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MegaGamerr
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Beitrag von MegaGamerr »

Koenny hat geschrieben:Was soll man dazu sagen? Sieg auf ganzer Linie für 4players. Zum einen kuscht Atari, zum anderen wurde 4p in den letzten Tagen wohl in so ziemlich jedem Internetportal erwähnt, was etwas von sich hält. Nicht schlecht...
Geschäftlich gesehen hat 4Players alles richtig gemacht.
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Alpha eXcalibur hat geschrieben:
spliffb hat geschrieben:@ Alpha eXcalibur

Natürlich hat 4P die Affäre an die große Glocke gehängt und viel Wirbel verursacht. Und genau diese Vorgehensweise, die du als "Hetze" bezeichnest, hat doch maßgeblich dafür gesorgt das Atari nun kleinlaut den Schwanz einziehen und sich öffentlich für den Vorfall entschuldigen muß, und genau das kann man wohl auch erwarten nach solch einer unverschämten versuchten Einflußnahme.
Atari hat sich eben gerade durch dieses offensive Vorgehen seitens 4P gehörig die Finger vebrannt und wurde somit auch zukünftig, wie wohl auch einige andere Publisher, sehr abgeschreckt und man wird vermutlich von ähnlichen AKtionen künftig absehen.
Manchmal muss man meiner Meinung nach eben auch mal etwas auf die Pauke hauen, um den gegenüber zur Raison zu rufen und ein klares Zeichen zu setzen.
Ich gebe dir zu 50% recht. Die anderen 50% sind meine Vermutung, das es ohne die "Hetze" genau so funktioniert hätte. Was übrigens Spiegel, Kokaku und Co. getan haben - nämlich Berichterstattung / Aufklärung ohne Hetze. Mir gefällt das seriöse besser.
Jedem das seine.
Du kannst dich selbst einfach nicht in diese Situation von 4players hinein versetzen.
Als Aussenstehender ist es immer leicht zu sagen wie jemand Reagieren soll.

Die Berichterstattung eines dritten ist aber auch nochmal etwas ganz anderes.


-Wenn ein Kerl 3 Straßen weiter zu unrecht verklagt wird dann wirst du wohl nicht mehr dazu zu sagen haben als "dies und das ist vorgefallen, mal gucken wie es weiter geht"

-Wenn DU aber der Angeklagte wärst dann würdest du ganz anders reagieren !!!


Ausserdem ist 4players ein Magazin für Gamer und kein seriöses Magazin für die verklemmte Spiesser.
Wenn die Redakteuren etwas zum Kotzen finden dann wird es genau so zur Sprache gebracht und nicht mit Blumen dekoriert und möglichst harmlos dahergeredet.

Wenn AITD voll von unterirdisch schlechten Dialogen ist dann will ich es genauso da stehen haben und nicht etwa "Dialoge sind nicht auf Top Niveau"
Für so nen scheiss drum herum gelaber kann ich mir auch die Gamestar angucken.
" Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher " Albert Einstein

...:: PC .:. PS² .:. PS³ .:. PS4 .:. GCN .:. Wii-U .:. Vita .:. 3DS .:. Switch .:. XSX ::... ich hab sie alle
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Bedlam
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Beitrag von Bedlam »

MegaGamerr hat geschrieben:Geschäftlich gesehen hat 4Players alles richtig gemacht.
Moralisch auch :!: ...aber ich weiß: Das sieht Mr.GS-Verteidiger anders.
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Ausserdem ist 4players ein Magazin für Gamer und kein seriöses Magazin für die verklemmte Spiesser.
Wenn die Redakteuren etwas zum Kotzen finden dann wird es genau so zur Sprache gebracht und nicht mit Blumen dekoriert und möglichst harmlos dahergeredet.

Wenn AITD voll von unterirdisch schlechten Dialogen ist dann will ich es genauso da stehen haben und nicht etwa "Dialoge sind nicht auf Top Niveau"
Für so nen scheiss drum herum gelaber kann ich mir auch die Gamestar angucken.
Interessant das du die Begriffe für Gamer und Seriös voneinander trennst.
Spielemags müssen also unseriös sein? Du weisst schon was "seriös" und "unseriös" auf deutsch heisst?

Seriös: "vertrauenswuerdig, ehrlich, sauber"

Das Gegenteil "unseriös" kann sich jeder denken.

Merkwürdig, aber genau diese Eigenschaft erwarte ich von Spiele Journalismus. Denn wenn man klar unseriös agiert, sind auch Wertungen etc automatisch nicht korrekt.
Damit wäre mir, und einien anderen wahrscheinlich sogar aus der Seele gesprochen.

Ich danke dir. ;)



Mal wieder zu meinen einstigen Lieblings Zeitschriften: PowerPlay, VideoGames. Seriös, aber noch lange nicht langweilig. Es ist ein Irrtum zu sagen, seriös und spießig gehören zusammen. Jede Ausgabe von VG und PP machte unheimlich Spaß, der Humor war einmalig obwohl er seriös gewesen ist. Tabu Brüche gab es keine, trotzdem war jede Ausgabe für sich ein Kunstwerk.

Ach, es muss nun einfach sein:

http://www.smstributes.co.uk/images/unr ... father.jpg

(die ersten Zeilen aus dem Fazit würden sogar aus heutiger Sicht zu CoD4 passen, - TRichter wo bist du??? *fg*)



Was die Dialoge von AitD angeht kann ich nicht mitreden, und ich habe wenn es so ist - auch nichts gegen diese Formulierung. Solche Formulierungen sehe ich auch nicht als Hetze. Warum auch?
"Dialoge sind unterirdisch" ist okay. "Der Vertoner gehört erschossen" wäre schon eher in die besagte Richtung gegangen.
Du vergisst leider, das ich nicht alles unter Kritik stelle. Reduziere meine Kritik bitte auf jene Stellen, wo ich sie für angebracht halte - zum Thema schwarz-weiss hab ich mich oft genug geäussert.


Allerdings, wenn du unbedingt ein Beispiel haben wolltest. Mir ist ein Minuspunkt aus RockBand noch in guter Erinnerung:

"Grenzwertige Musikauswahl (Tokyo Hotel)"

Auch sowas ist für mich keine Kritik, sondern schlicht Hetze. Gerade bei Musik Genre gibts absolut keine Verbindlichkeit. Wer gegen Tokyo Hotel wettert müsste sogar jede J-Rock Band in die Shame Ecke stellen.
Bei ET:QW setzte man mit "Hässliche Grafik" (die Texturen sind ja nicht auf Unchartet Niveau, aber hässlich?) sogar noch einen drauf. Ansonsten: Faktor "subjektiv" läßt eine variable Auslegung von Eindrücken zu, und beharrt eben nicht auf Allgemeingültigkeit - die mit Aussagen wie "hässliche Grafik" oder Seitenhieben auf die Leser klar und unmissverständlich untergraben werden.
Oder inwieweit gehört es zur political correctness in Spieletests ein Fazit mit Beleidigungen gegen seine Kritiker aufzupeppen?
Beantworte mir dies.


Ich weiss, ich weiss. Die vereinigten 4P Fanboys sehen das alles gänzlich anders. Womit ich auch kein Problem habe. Aber ihr ja offensichtlich mit meiner (berechtigten) Kritik an eurem Lieblings-Boulevardblatt. Touché ;)
Es bleibt immerhin eine Gewissheit. Die anderen Spielemags, heissen sie nun GS, Maniac, etc sind nach meinem Maßstab auch nicht besser - weshalb die Abos schon vor Jahren gekündigt wurden. Im Vergleich mit N-Zone oder anderem Müll like ScreenFun ist sogar 4Players ein richtig durchdachtes Mag. Heißt deswegen aber nicht, das ich mit meiner Meinung hinterm Berg verharren muss.
\"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.\"

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spliffb
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Beitrag von spliffb »

Interessant das du die Begriffe für Gamer und Seriös voneinander trennst.
Spielemags müssen also unseriös sein? Du weisst schon was "seriös" und "unseriös" auf deutsch heisst?

Seriös: "vertrauenswuerdig, ehrlich, sauber"

Das Gegenteil "unseriös" kann sich jeder denken.
"Seriös" kann aber auch in die Bedeutungsrichtung von "ernsthaft, ernst" gehen.

Ich denke er meinte mit der Aussage, daß es bei 4P hier und da etwas direkter, teils auch bissiger und roher im Sprachgebrauch zugehen kann und er das gut findet.

Zu deinen "Hetzbeispielen" und der Kritik an der Wortwahl bei einigen Reviews:
Ich, und nicht wenige andere, sind sicher keine uneingeschränkten Fans der Tests von 4P.

Ich kann allerdings mit Aussagen wie "häßliche Grafik" und "grenzwertige Musikauswahl (Tokyo Hotel)" ganz gut leben, weiß derlei Aussagen auch entsprechend einzuordnen, und bin da vielleicht etwas weniger dünnhäutig wie manch anderer.
Aber ganz klar: Hüben wie drüben (ob bei 4P oder GS oder sonst wo) geht es (imo) nicht immer ganz fair zu, um so wichtiger ist es auch sich bei möglichst vielen Quellen Informationen zu beschaffen, um möglichst ausgewogene und unabhängige Erkenntnisse zu erhalten.
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Och Alpha.

du drehst dir alles auch zurecht egal was man sagt.

Du reitest auf dem Wort Seriös rum ohne auch nur ansatzweise auf die Aussage meines Comments einzugehen.
Obwohl du ganz genau weißt was ich damit ausdrücken wollte!!!

4players hat wütend reagiert, weil sie Angeklagt wurden !!

Der Spiegel hat nicht wütend reagiert weil er NICHT verklagt wurde sondern einfach nur darüber berichtet hat.

Die Gamestar hat absolut daneben reagiert, weil man anscheind zu sehr auf Publisher wie Atari angewiesen ist.
Man verweigerte sogar die Berichterstattung damit seine Usern bloß keinen schimmer von den Machenschaften von Atari haben und das absolut überbewertete Spiel kaufen!
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

KleinerMrDerb hat geschrieben:Och Alpha.

du drehst dir alles auch zurecht egal was man sagt.

Du reitest auf dem Wort Seriös rum ohne auch nur ansatzweise auf die Aussage meines Comments einzugehen.
Obwohl du ganz genau weißt was ich damit ausdrücken wollte!!!

4players hat wütend reagiert, weil sie Angeklagt wurden !!

Der Spiegel hat nicht wütend reagiert weil er NICHT verklagt wurde sondern einfach nur darüber berichtet hat.

Die Gamestar hat absolut daneben reagiert, weil man anscheind zu sehr auf Publisher wie Atari angewiesen ist.
Man verweigerte sogar die Berichterstattung damit seine Usern bloß keinen schimmer von den Machenschaften von Atari haben und das absolut überbewertete Spiel kaufen!
Ich verstehe doch deinen Standpunkt MrDerb. Aber man kann geteilter Meinung sein, wie die Reaktion darauf auszufallen hat. Du und sicher viele andere verstehen meinen Standpunkt nicht, aber gestehst du ihn mir wenigstens zu?
Mehr möcht ich doch gar nicht.

Auch wenn ich dich korrigieren muss. Angeklagt wurde niemand. Die Klage wurde nur angedroht, bzw. in den Raum gestellt.
Und 4Players, du und ich - wir wissen alle das gleiche:
Die Klage hätte keinerlei Aussicht auf Erfolg gehabt.
So sehr muss man sich darüber nicht aufregen. Schlimmer wäre es, wenn solche Klagen echte Konsequenzenm hätten.
Die Videospiel Fachpresse wäre über Nacht zu 100% wertlos.
So ist es zum Glück nicht.

Freuen wir uns doch über eines:

Atari darf sich eine Tüte über den Kopf ziehen und darüber nachdenken wie man aus dem Loch wieder herauskommt, welches man sich selbst gebuddelt hat. :)

Sind wir nun endlich einer Meinung? :P
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ulpian
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Beitrag von ulpian »

MegaGamerr hat geschrieben: Atari ist der Publisher, kappiert es doch endlich.
Weil das nun von mehreren members im Kontext von Atari und Qualität des betreffenden Spiels ins Feld geführt worden ist:

Es stimmt zwar natürlich, dass das Spiel nicht vom Publisher sondern vom jeweiligen Entwicklerteam hergestellt wird. Das ändert aber nichts daran, dass Hersteller (übrigens auch im rechtlichen Sinne) nach außen hin immer der jeweilige Publisher ist. Dieser trägt die maßgeblichen Rechte an dem Spiel, hat gegenüber dem Entwickler sehr große Entscheidungs- und Eingriffsbefugnisse, erwirtschaftet den größten Gewinn und ist daher nach außen hin für alles allein verantwortlich, was mit dem Spiel zu tun hat.

Die interne Organisation ist dabei unerheblich. Es gibt sehr viele verschiedene Konstellationen für die interne Organisation- und Strukturform (z.B. eher lose Zusammenarbeit zwischen Crytek und früher Ubisoft, jetzt EA; auf feste und dauerhafte Zusammenarbeit ausgelegte Verhältnisse, oder gar Entwicklerfirma als eigenes (Tochter-)Unternehmen des Publishers).

Wie dieses interne Vertragsverhältnis auch immer aussehen mag, es bleibt dabei, dass nach außen hin immer der Publisher die maßgeblichen Rechte an dem Spiel trägt und damit auch die Gesamtverantwortung. In der Filmbranche ist es übrigens nicht anders, wo das sog. „Filmstudio“ dem Publisher entspricht.

Auch wenn an der miesen Qualität eines Spiels letztlich (im Innenverhältnis) das jeweilige Entwicklerteam schuld sein mag, der Publisher war es,

- der dieses Spiel überhaupt veröffentlicht hat (mutige Publisher legen auch mal fortgeschrittene Projekte ad acta);

- er war es, der das Veröffentlichungsdatum festgelegt hat (gute Publisher geben dem Entwickler solange eine Nachfrist bis das Spiel einen gewissen Reifezustand erreicht hat);

- er war es, der während der gesamten Entwicklungszeit gegenüber dem Entwickler mit zahlreichen Kontroll- und Eingriffsbefugnissen ausgestattet war (gute Publisher mischen sich einerseits nicht allzu sehr in die Entwicklerarbeit ein; führen aber regelmäßige Qualitäts- und Fortschrittskontrollen durch);

- schließlich war er es allein, der das Spiel mit Werbekampagnen angepriesen hat und somit mit „Versprechen“ an die Gameröffentlichkeit herangetreten ist;

Daher ist überhaupt nichts Falsches daran, wenn hier einige Mitglieder z.B. sagen „Wenn Atari schon so ein schlechtes Spiel macht, sollen sie auch mal dazu stehen“.

Wobei ich persönlich noch gar nicht weiß, ob das Spiel überhaupt schlecht ist; mir ging es nur darum zu zeigen, dass es keineswegs falsch ist den Publisher für die Produktqualität als verantwortlich anzusehen.

mfG
ulpian


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