Re: Electronic Arts: Hacker veröffentlichen nach gescheiterter Erpressung erste Teile des erbeuteten Quellcodes
Verfasst: 17.07.2021 14:14
Nur wirken diese Boykotts völlig willkürlich und ungesteuert. Was bringen vereinzelte Aktionen gegen EA, Blizzard und CD Projekt, wenn schon das nächste Unternehmen in den Startlöchern steht, die selbe Masche durchzuziehen?
Manchmal habe ich den Eindruck, dass Spieler bzw. Endverbraucher solche vereinzelten Machtspiele brauchen, um sich davon abzulenken, dass sie den Unternehmen und ihren Produkten am Ende doch ziemlich schutzlos ausgeliefert sind
Ein Paradebeispiel ist wie immer CD Projekts "Cyberpunk 2077". Dass sich das Unternehmen bei der Entwicklung völlig verzettelt hat und Kunden und Investoren belogen hat, kann man durchaus kritisieren. Ich für meinen Teil werde auch erst die Brieftasche zücken, wenn ich das Gefühl habe ein gutes Endprodukt in den Händen halten zu können.
Wenn jetzt aber Spieler/Endverbraucher um die Ecke kommen und den kompletten Niedergang des Unternehmens fordern und/oder die Hacker-Angriffe feiern (ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter und das gesamte Portfolio/Potential der Polen), dann glaube ich nicht mehr, dass es um reine Gerechtigkeit geht.
Persönlich sehe ich es wie der User str.scrm. Wenn ich mich auf die guten Spiele der Unternehmen konzentriere, dann sende ich Botschaft genug. Persönlich habe ich mit "Burnout Paradise Remastered" immer noch eine Menge Spaß und das im März veröffentlichte "It Takes Two" scheint bei der Spieler-Community gut angekommen zu sein. In solchen Fällen kann man EA als Publisher sogar unterstützen