greenelve hat geschrieben: ↑12.07.2021 12:21
Fargard hat geschrieben: ↑12.07.2021 12:19
Dieser Aufschrei

Früher (tm) hatte fast jedes PC-Spiel Cheats oder 'ne Konsole und wer das nutzen wollte fein, wer nicht, der nicht. So einfach war das Leben damals
Und dann haben sich die Leute darüber aufgeregt und Cheats wurden abgeschafft.
Ne, Cheats wurden hinter einer Paywall versteckt
Zum Thema: Double Fine mag zwar behaupten, sie wollen, dass alle ihre Spiele spielen können. Aber das ist auch nur eine Metapher für: "Wir wollen das Geld von ALLEN Leuten haben".
Der Tweet mit dem Text "uh, excuse me I beat Sword Guy Serious Time on a no hit hard mode and if didn't do that I don't respect you. and like, can you even comment on things if you're not diamond six rank in shooty mcBlam? I don't think so" ist ein schlechter Scherz, natürlich kann man ruhig damit angeben, knackige Herausforderungen geschafft zu haben. Aufregen tun sich darüber meist nur diejenigen, die bereits im Tutorial draufgehen, weil sie sich nicht mit Spielen beschäftigen wollen, sie nicht spielen, sondern sie spielen lassen wollen. Alles soll Baerbock-artig ohne jegliche Eigenarbeit rundlaufen und Dopaminausstoß verursachen soll. Manche Menschen verstehen nicht, dass es nun einmal Sachen gibt, die nicht dazu da sind, um explizit ihnen zu gefallen. Ich finde Fußballspiele z.B. furchtbar langweilig, würde aber nie auf die Idee kommen, EA oder andere dazu zu drängen, einen Modus einzubauen, der es nur meinem/meinen Spieler(n) ermöglicht, den Ball zu berühren, damit auch Leute, die Fußball kacke finden, weil es so schwierig ist, Spaß am Spiel haben.
Videospiele im Unsterblichkeitsmodus durchzuspielen und zu behaupten, man habe das Spiel erfolgreich durchgespielt, ist in etwa so, als würde ich behaupten, ich habe ein Spiel erfolgreich durchgespielt, weil ich ein Let's Play gesehen habe oder weil mir jemand erzählt hat, wie das Spiel inhaltlich abläuft. Es ist eine fake experience.
EDIT:
Kajetan hat geschrieben: ↑12.07.2021 12:40
Wobei ich ja voll und ganz nachvollziehen und verstehen kann, wenn jemand ein schweres, herausforderndes Gameplay haben will. Aber wieso es nicht sein darf, dass andere Spieler mit anderen Lebensbedingungen das Spiel optional (!) leichter einstellen können ... das ist nichts weiter als fragiles, arrogantes Schneeflockengehabe.
Es wäre geradezu lächerlich, würde sich jemand darüber beschweren, dass Animal Crossing oder Dorfromantik zu leicht wären und es an krasser Herausforderungen. Jeder weiß halt, dass diese Spiele nicht dazu entwickelt worden sind, eine Herausforderung zu bieten. Warum man das nicht auch umgekehrt akzeptieren kann, kann ich nicht verstehen.