Re: Hogwarts Legacy - Producer verlässt nach kontroversen Videos über "Social Justice"-Themen das Unternehmen
Verfasst: 10.03.2021 12:48
Ich kann diesen ganzen Social Justice Gender Trans Scheiß, sorry, echt nicht mehr hören und lesen...
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Das ist schade.Finsterfrost hat geschrieben: ↑10.03.2021 12:48 Ich kann diesen ganzen Social Justice Gender Trans Scheiß, sorry, echt nicht mehr hören und lesen...
Danke für deine Anteilnahme.Usul hat geschrieben: ↑10.03.2021 12:53Das ist schade.Finsterfrost hat geschrieben: ↑10.03.2021 12:48 Ich kann diesen ganzen Social Justice Gender Trans Scheiß, sorry, echt nicht mehr hören und lesen...
Ich habe das im anderen Thread schon mal geschrieben: Warum nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden? Die Firmen vergrößern ihre Zielgruppe und bisher ignorierte Gruppen bekommen inklusivere Spiele. Klassische Win-win-Situation.MaxDetroit hat geschrieben: ↑10.03.2021 09:47tldr: Weil Unternehmen global agieren und wegen der Internationalität der Märke, fördern diese natürlich auch Diversität mit allen Mitteln.
Ich sag ja auch nicht das das schlecht ist, der Nebeneffekt ist ja hier ein ganz guter.
Sehe ich persönlich nicht so, da ich nicht finde, dass man sich jeweils nur um ein Problem kümmern kann. Wird allerdings immer wieder so dargestellt: "Man sollte sich erst mal um Wichtigeres kümmern." Wird aber häufig einfach nur dazu benutzt, um lediglich zu sagen: "Hierum sollte man sich nicht kümmern." Ist genau so wie das Phänomen, wenn Personen oder Unternehmen etwas Unerwünschtes tun oder sagen, mit dem sie eine moralische Überlegenheit für sich beanspruchen, dass dann Leute sagen: "Ist ja alles bloß scheinheiliges Getue, denn Person/Firma X hält sich ja auch nicht zu 100 % daran oder macht sonst noch böse Sache Y." Kurz: Wenn man nicht komplett "heilig" ist, kommt das Scheinheiligkeitsargument von denen, die eigentlich nur nicht zustimmen wollen. Bestes Beispiel ist Greta Thunberg, die man damit zu diskreditieren versucht, dass sie ja auch ein Handy nutzen würde oder bei ihrer Segelfahrt ja auch auf andere Weise viel CO₂ ausgestoßen worden wäre. Insofern sage ich: Was jemand Gutes tut, ist einfach nur das: Gut. Was jemand dann sonst noch Schlechtes tut, steht auf einem anderen Blatt.MaxDetroit hat geschrieben: ↑10.03.2021 14:46Man sieht ja wie dieses Thema hier mal wieder alle beschäftigt, während die anderen Themen (die nicht weniger wichtig sind) weit hinten an stehen.
Es hatte bereits jemand für mich vorab geantwortet. Allerdings möchte ich mal fragen ob in deiner Weltansicht auch Kinder vorkommen, die damals von mama und papa ein Spiel bekamen und wir sofort spielen konnten. Ich und meine beiden schwestern. Legend of zelda: A Link to the Past gesuchtet und gefeiert. Keine Installation notwendig, höchstens in die Kassette pusten.VaniKa hat geschrieben: ↑08.03.2021 18:20Unterhaltung für eine ganz bestimmte Zielgruppe, meist männlich, weiß, hetero. Das darf man dabei nicht vergessen. Wenn man dieser Gruppe angehört, denkt man sich da nichts weiter bei: Alles passt, macht einfach nur Spaß. Aber andere Gruppen waren halt immer ausgeschlossen bzw. haben ein Produkt bekommen, das nicht derart auf sie gepasst hat. Und das zu ändern, Spiele inklusiver zu machen, darum geht es jetzt. Dass dir das persönlich nichts bringt, mag so sein, aber es geht nun eben zum ersten Mal nicht mehr nur um dich bzw. deine Gruppe. Die vermeintliche Normalität war immer nur für eine Gruppe normal. Für andere Gruppen war sie Ausgrenzung, Unsichtbarkeit und teils sogar Diskriminierung und Missbrauch. Politisch waren Spiele insofern schon immer, indem sie zeitgenössisch waren, bloß hat man das nicht gemerkt, wenn die darin vermittelten Werte und Botschaften einfach dem gelebten Alltag entsprochen haben. Heute ändern sich Dinge und diese Veränderungen sind daher auch als solche in Spielen wahrzunehmen.
Jup, aber das solltest du dir auch mal zu Herzen nehmen.VaniKa hat geschrieben: ↑10.03.2021 18:01Sehe ich persönlich nicht so, da ich nicht finde, dass man sich jeweils nur um ein Problem kümmern kann. Wird allerdings immer wieder so dargestellt: "Man sollte sich erst mal um Wichtigeres kümmern." Wird aber häufig einfach nur dazu benutzt, um lediglich zu sagen: "Hierum sollte man sich nicht kümmern." Ist genau so wie das Phänomen, wenn Personen oder Unternehmen etwas Unerwünschtes tun oder sagen, mit dem sie eine moralische Überlegenheit für sich beanspruchen, dass dann Leute sagen: "Ist ja alles bloß scheinheiliges Getue, denn Person/Firma X hält sich ja auch nicht zu 100 % daran oder macht sonst noch böse Sache Y." Kurz: Wenn man nicht komplett "heilig" ist, kommt das Scheinheiligkeitsargument von denen, die eigentlich nur nicht zustimmen wollen. Bestes Beispiel ist Greta Thunberg, die man damit zu diskreditieren versucht, dass sie ja auch ein Handy nutzen würde oder bei ihrer Segelfahrt ja auch auf andere Weise viel CO₂ ausgestoßen worden wäre. Insofern sage ich: Was jemand Gutes tut, ist einfach nur das: Gut. Was jemand dann sonst noch Schlechtes tut, steht auf einem anderen Blatt.MaxDetroit hat geschrieben: ↑10.03.2021 14:46Man sieht ja wie dieses Thema hier mal wieder alle beschäftigt, während die anderen Themen (die nicht weniger wichtig sind) weit hinten an stehen.
Kinder in einem bestimmten Alter denken über so etwas doch gar nicht nach, vor allem nicht über das, was sie nicht direkt betrifft. Das Problem ist ja nicht, dass es ein Spiel gibt, bei dem man beispielsweise nur einen Mann (Link) spielen kann, sondern dass es einen Überhang an Spielen gibt mit männlichen Protagonisten (vor allem zu der Zeit damals). Erst auf der gesellschaftlichen Ebene wird das Problem sichtbar, und auch erst dann, wenn man betrachtet, was denn so ein Fokus auf ein bestimmtes Geschlecht aussagt über die gesellschaftlichen Verhältnisse, indem man beispielsweise sieht, dass Männer bevorzugt werden oder als Standardfall gesehen werden, von dem Frauen als Abweichung gelten (was für mich auch das generische Maskulinum widerspiegelt). Das wiederum steht in langer Tradition einer Gesellschaft, in der fast nur Männer das politische und wirtschaftliche Geschehen geprägt haben, während Frauen auf die Rolle als Mutter und/oder Haushälterin reduziert wurden.
Da kann ich dir in deinem Gedankengang, das auf mich umzumünzen, nicht folgen. Wenn du lediglich meinst, dass ich mich in meinem Standpunkt moralisch überlegen fühle, dann magst du allerdings Recht haben. Denn natürlich habe ich das Gefühl, hier für die richtige Sache zu stehen.Peter__Piper hat geschrieben: ↑10.03.2021 20:46Jup, aber das solltest du dir auch mal zu Herzen nehmen.
Du Argumentierst nämlich exakt genauso - nur halt vom anderen Ufer aus
Moralische Überlegenheit ... allein die Worttwahl finde ich schwierig.VaniKa hat geschrieben: ↑11.03.2021 10:15 Da kann ich dir in deinem Gedankengang, das auf mich umzumünzen, nicht folgen. Wenn du lediglich meinst, dass ich mich in meinem Standpunkt moralisch überlegen fühle, dann magst du allerdings Recht haben. Denn natürlich habe ich das Gefühl, hier für die richtige Sache zu stehen.
Ich denke nicht, dass sich diese Frage stellt.