Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

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4P|BOT2
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Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von 4P|BOT2 »

Victura und Highwire Games haben Six Days in Fallujah angekündigt, einen taktischen Militär-Shooter, der auf den Ereignissen der Zweiten Schlacht von Fallujah (Irak) im Jahr 2004 basiert. Das Spiel soll Ende 2021 für PC und nicht näher benannte Konsolen erscheinen.Es ist bereits der zweite Anlauf für das Projekt, denn schon 2009 wollte Atomic Games das Spiel als "Dokumentarerlebnis" umsetzen. Das ...

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Usul
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Usul »

Da bin ich mal gespannt. Zwei Dinge haben mich gestört:

1. Der Akzent der Sprecherin im Trailer, der so aufgesetzt klingt wie nur möglich.
2. Das Ende des Trailers mit dem verheißungsvollen Blick des Soldaten in die Kamera.

Interessant wäre darüber hinaus, ob auch die offenbar fragwürdigeren Aktivitäten auf Seiten der US-Truppen im Spiel Erwähnung finden werden. Ich habe da so meine Zweifel.
Sif
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Sif »

Amerika ist wunderbar!
Ryan2k6
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Ryan2k6 »

Usul hat geschrieben: 11.02.2021 15:15 Interessant wäre darüber hinaus, ob auch die offenbar fragwürdigeren Aktivitäten auf Seiten der US-Truppen im Spiel Erwähnung finden werden. Ich habe da so meine Zweifel.
Du meinst den Krieg an sich bzw. die Legitimierung desselben durch die offensichtlich nicht vorhandenen Massenverbichtungswaffen?

Bild
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GoodOldGamingTimes
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von GoodOldGamingTimes »

So so. Die "wahre" Geschichte. Da bin ich mal gespannt.
Sif hat geschrieben: 11.02.2021 16:01 Amerika ist wunderbar!
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Usul
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Usul »

Ryan2k6 hat geschrieben: 11.02.2021 16:57Du meinst den Krieg an sich bzw. die Legitimierung desselben durch die offensichtlich nicht vorhandenen Massenverbichtungswaffen?
Ne, ich meinte schon explizit das, was während dieser Schlacht getan wurde bzw. getan worden sein soll: https://en.wikipedia.org/wiki/Second_Ba ... troversies
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HellToKitty
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von HellToKitty »

Ich finde die Aussage (wahre Geschichte) anmaßend und geschmacklos. Irgendwie ist mir das Thema einfach noch zu nah um daraus ein Spiel zu machen. Vor allem wenn man Menschen kennt, die diesen Krieg miterlebt haben.
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BMTH93
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von BMTH93 »

Man kann durchaus eine Entwicklung bei der Aufarbeitung des Themas sehen. Man befindet sich momentan in der Phase in der man langsam aber sicher die schreckliche Wahrheit abbilden möchte, aber noch fehlt der Mut diese Wahrheit, die auch die eigenen Verbrechen beinhaltet, schonungslos abzubilden. Ich schätze, dass dieser Prozess in 10-20 Jahren abgeschlossen ist.
Zuletzt geändert von BMTH93 am 11.02.2021 17:39, insgesamt 2-mal geändert.
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SirDotaLot
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von SirDotaLot »

Alles Fakenews hier im thread! Ihr seid alle ChinaHacker und PutinFreunde!11!!!!
Nerdkiller92
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Nerdkiller92 »

BMTH93 hat geschrieben: 11.02.2021 17:34 Man kann durchaus eine Entwicklung bei der Aufarbeitung des Themas sehen. Man befindet sich momentan in der Phase in der man langsam aber sicher die schreckliche Wahrheit abbilden möchte, aber noch fehlt der Mut diese Wahrheit, die auch die eigenen Verbrechen beinhaltet, schonungslos abzubilden. Ich schätze, dass dieser Prozess in 10-20 Jahren abgeschlossen ist.
Hier bin ich gern erbsenzählerisch:
Abbildung von einer Wahrheit ist speziell bei diesem Kontext gar nicht möglich. Künstlerische und wirtschaftliche Annäherungen sind Darstellungsmethoden, um mögliche Zugänge zu solchen Themen zu finden. Wahrheit ist immer abhängig vom Standpunkt des sie verarbeitenden/betrachtenden Menschen. Wovon du schreibst, ist ein faktenorientierter Zugang. Über das finale Ergebnis sagt das dann aber noch gar nichts aus.

Will man so etwas tatsächlich erreichen, müssten meiner Meinung nach auch die dramaturgischen, inszenatorischen und spielstrategischen Mittel innerhalb des Spiels reflektiert/transparent dargelegt werden. Das kann ich mir bei einer solchen Art Spiel nur schwer vorstellen. Es wird wohl eher nach dem Muster ablaufen, dass man einen Disclaimer setzt von wegen "Die Ereignisse haben sich so (oder so ähnlich) damals zugetragen...".

Ich finde deine vorgebrachte Vokabel "Aufarbeitung" deshalb besser geeignet, um die gesellschaftliche Dynamik der kreativen Bewältigung zu beschreiben. Das ist nicht so absolut und trifft es, unabhängig des gestellten Anspruchs an historischer Akkuratesse, besser.
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BMTH93
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von BMTH93 »

Nerdkiller92 hat geschrieben: 11.02.2021 18:15
BMTH93 hat geschrieben: 11.02.2021 17:34 Man kann durchaus eine Entwicklung bei der Aufarbeitung des Themas sehen. Man befindet sich momentan in der Phase in der man langsam aber sicher die schreckliche Wahrheit abbilden möchte, aber noch fehlt der Mut diese Wahrheit, die auch die eigenen Verbrechen beinhaltet, schonungslos abzubilden. Ich schätze, dass dieser Prozess in 10-20 Jahren abgeschlossen ist.
Hier bin ich gern erbsenzählerisch:
Abbildung von einer Wahrheit ist speziell bei diesem Kontext gar nicht möglich. Künstlerische und wirtschaftliche Annäherungen sind Darstellungsmethoden, um mögliche Zugänge zu solchen Themen zu finden. Wahrheit ist immer abhängig vom Standpunkt des sie verarbeitenden/betrachtenden Menschen. Wovon du schreibst, ist ein faktenorientierter Zugang. Über das finale Ergebnis sagt das dann aber noch gar nichts aus.

Will man so etwas tatsächlich erreichen, müssten meiner Meinung nach auch die dramaturgischen, inszenatorischen und spielstrategischen Mittel innerhalb des Spiels reflektiert/transparent dargelegt werden. Das kann ich mir bei einer solchen Art Spiel nur schwer vorstellen. Es wird wohl eher nach dem Muster ablaufen, dass man einen Disclaimer setzt von wegen "Die Ereignisse haben sich so (oder so ähnlich) damals zugetragen...".

Ich finde deine vorgebrachte Vokabel "Aufarbeitung" deshalb besser geeignet, um die gesellschaftliche Dynamik der kreativen Bewältigung zu beschreiben. Das ist nicht so absolut und trifft es, unabhängig des gestellten Anspruchs an historischer Akkuratesse, besser.
Das würde ich so stehen lassen. :thumbsup:
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Maschinenkopf
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Maschinenkopf »

HellToKitty hat geschrieben: 11.02.2021 17:06 Ich finde die Aussage (wahre Geschichte) anmaßend und geschmacklos. Irgendwie ist mir das Thema einfach noch zu nah um daraus ein Spiel zu machen. Vor allem wenn man Menschen kennt, die diesen Krieg miterlebt haben.
Warum sollte das in irgendeiner Art und Weise geschmacklos sein? Als ob andere Kriege wie der 2. WK, Vietnam usw. irgendwie anders gewesen wären, nur weil sie länger her sind.

Aber gut, das Projekt sieht mir nicht nach was guten aus, übliche Pseudo-Militär-Taktik-Was-auch-immer-Shooter.

Realistisch inszenieren lässt sich da übrigens mal gar nix, das ist nur PR-Geschwätz. Auch die Titel wie Arma haben nix zu tun mit der Realität, wie alles was Gaming angeht. Liegt alleine am Prinzip, wie etwa auch in einem FIFA Titel, X zu drücken um den Ball zu treten hat nichts gemeinsam, mit einem richtigen Ball auf ein richtiges Tor zu schiessen mit einem richtigen Torhüter.
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ICHI-
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von ICHI- »

Ich glaube mit Realismus ist hier eher die Geschichte als solches gemeint.

Dazu gehört das im Irak Krieg hunderte von Zivilisten im "SS" Stil von US Soldaten ermordet worden sind.
Ich werde nie die WikiLeaks Videos vergessen. Richtig kranker Scheiss. Sowas zeigt Call of Duty leider nicht
und wird es auch nie.
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Hawke16 »

Das Spiel ist heute so geschmacklos wie vor 10 Jahren, selbst Call of Duty hat den Anstand Kriegsverbrechen in fiktionalen Staaten spielen zu zu zelebrieren.

Ach ja und Bush Jr und sein Kollege Blair gehören immer noch vor Den Haag für ihren illegalen Angriffskrieg
Zuletzt geändert von Hawke16 am 12.02.2021 00:43, insgesamt 1-mal geändert.


Metrovenia mit Dialogen, Steallth und komplexem Kampfsystem
Maschinenkopf
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Re: Six Days in Fallujah: Taktischer Militär-Shooter will wahre Geschichten des Irak-Krieges nachstellen

Beitrag von Maschinenkopf »

ICHI- hat geschrieben: 11.02.2021 23:38 Ich glaube mit Realismus ist hier eher die Geschichte als solches gemeint.

Dazu gehört das im Irak Krieg hunderte von Zivilisten im "SS" Stil von US Soldaten ermordet worden sind.
Ich werde nie die WikiLeaks Videos vergessen. Richtig kranker Scheiss. Sowas zeigt Call of Duty leider nicht
und wird es auch nie.
Ähm... nein? Ich glaube, du schiesst ein wenig über das Ziel hinaus, gerade die SS als Vergleich heranzuziehen, sorry. Ja, die Amis haben zahlreiche Kriegsverbrechen begangen, aber der Vergleich ist dann doch zu hart.

Und was CoD angeht, da werden genug Verbrechen gezeigt wie die gute alte "No Russian" Mission am Flughafen, nur wird es nicht wirklich als Verbrechen eingeordnet und behandelt, da der Fokus auf US-Patriotismus-Wir-retten-die-Welt liegt und da kann man keine Analyse mit menschlichen Hintergründen erwarten, sorry. Diese Teile sind für den Plot und, im Fall des Flughafens, für PR-Medienpräsenz möglichst harte Szenen zu bringen um damit Aufmerksamkeit zu erregen.

Wenn James Bond als 007 in einem Film einen Gegner erledigt, dann wird auch nicht die nächsten 180 Min im Film die Hintergründe und die Qualen der Familie des Getöteten gezeigt mit Beerdigung, psychologischen Problemen, Trauer usw. So ist es nunmal. Dafür gibts die Genres der Dramas, beim Agenten- und Actionfilm wär man da definitiv falsch.
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