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The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 07.06.2020 19:32
von 4P|BOT2
Die Diversität der Charaktere in The Last of Us Part 2 stand nach den Leaks - und eigentlich schon nach der E3-Präsentation 2018 (Stichwort: Kuss von Ellie) - teils heftig in der Kritik. Laut Eurogamer würde eine laute Minderheit überhaupt keine Darstellung von Vielfalt akzeptieren und viel Hass diesbezüglich verbreiten. In einem Interview äußerte sich Game Director Neil Druckmann zu der Diversitä...
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The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 07.06.2020 20:05
von R_eQuiEm
Ich kann die Leut verstehen. Diversität ist ja auch ein alter Hut. Homogenität is the real shit.
Ich kann es kaum erwarten. noch 12 tage. vielleicht früher. Wenn dann nicht genug Kontroverse geliefert wird, mach ich einfach so Drama!
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 07.06.2020 21:55
von CritsJumper
Naja, schon im ersten Teil war das ja quasi Vorgegeben, zudem hat es auch der Vaterfigur Joel gut getan das die beiden später kein Verhältnis anfangen.
Ich bin sehr gespannt auf das Spiel und frage mich ob die Ereignisse aus dem Addon von Teil 1 noch mal eine Rolle spielen. Was es mit dem Mädchen aus dem Gameplay Trailer auf sich hat.
Ich meine mich zu erinnern das Ellie sie aus Teil eins kennt.. aber ich frag mich gerade woher.
Edit: Muss mich wohl irren oder ich hab da was mit einem Film verwechselt. Laut Wiki taucht Nora taucht dort angeblich zum ersten mal auf.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 07.06.2020 22:12
von MrLetiso
ChrisJumper hat geschrieben: ↑07.06.2020 21:55
Ich meine mich zu erinnern das Ellie sie aus Teil eins kennt.. aber ich frag mich gerade woher.
Der DLC Left Behind vielleicht? Habe ihn aber nie gespielt.
Edit: ah ok, grad Deinen Edit gesehn ^^
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 07.06.2020 22:20
von CritsJumper
Das kann auch sein oder aus dem Comic.. mir kommt die Frisur so bekannt vor.
Vielleicht gibt es auch nur eine Ähnlichkeit zu einem anderen ND Titel, wie Uncharted.
Ich kann es immer noch nicht abwarten es endlich zu spielen.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 08:09
von Hans_Wurst80
Meine Güte, was für ein Geschwurbel. Ohne so wirklich auf den Punkt zu kommen (oder ich hab jenen übersehen, kann ja auch sein). Ich hoffe natürlich, dass das Spiel so grandios wird wie Teil 1. Aber warum Geschichten zwingend vielfältiger und besser sein sollten, nur weil sie in irgendeiner Art divers gehalten sind, das mag mir nicht recht einleuchten.
Naja, wir werden es ja bald in Gänze erfahren.
The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 08:42
von Nelphi
Sie können dadurch glaubhafter wirken, vorausgesetzt, dass es nicht aufgesetzt wirken.
Spiele könnten einen ja auch eine Thematik näher bringen, mit dem wir wenig in Kontakt geraten oder Themen die die Macher beschäftigen.
Wir werden ja sehen wie es hier umgesetzt ist und ob es nun Selbstzweck ist oder gar etwas ausdrücken will.
Ist die Story nur annähernd so gut erzählt wie im ersten Teil oder überhaupt in dem Naughty Dog Spielen der Vergangenheit, wird’s sicher gut.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 09:06
von johndoe2049074
Also ich habe beim ersten Teil kein Problem mit der Diversität gehabt. Da wurde es einem aber noch nicht aufs Butterbrot geschmiert. Irgendwie klingen Druckmans Worte so, wenn dir die Geschichte nicht gefällt, dann magst du keine Diversität, schäm dich. Und das darf einfach nicht sein. Bei Ghostbusters war man ja auch frauenfeindlich, weil man den Schmarrn nicht mochte. Ich werde die Geschichte um Ellie mit hoher Wahrscheinlichkeit lieben aber ich brauch so ein Geblubber von Druckman nicht.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 09:26
von Fargard
"Du fühlst dich sexuell von Menschen angezogen, zu denen du dich hingezogen fühlst."
Was? Ok, ziemlich kluge Herleitung, Respekt dafür. 19-jährige sind offenbar sehr komplexe Wesen

Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 10:30
von danke15jahre4p
vielleicht unglaublich heutzutage, aber man kann sich auch zu jemandem hingezogen fühlen ohne das dies sexueller natur ist.
greetingz
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 11:20
von Progame
Er spricht, als müsse er Rechenschaft ablegen, fast schon so, als würde er auf ner Anklagebank sitzen.
Was soll denn das? Steh doch wenigstens zu deinem Werk. Du bringst es krass, dann vertrete es auch so!
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 11:26
von Doc Angelo
Nur mal so schnell hier rein geworfen: Wer nicht das zentrale Element der Story gespoilert haben möchte, der sollte auf keinen Fall das Interview lesen. Das es so ist war seit den Leaks damals absehbar, hier wird es vollkommen offen diskutiert.
ALSO: GANZ FETTER SPOILERALARM.
Wäre vielleicht auch ne Idee das im Artikel zu erwähnen.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 11:31
von Progame
Ist mir eh nicht ganz klar, wie die Reviews funktionieren sollen bei diesem Game.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 11:45
von aGamingDude
HugoEgon hat geschrieben: ↑08.06.2020 09:06
Irgendwie klingen Druckmans Worte so, wenn dir die Geschichte nicht gefällt, dann magst du keine Diversität, schäm dich. Und das darf einfach nicht sein.
Dann verstehen wir seine Worte anscheinend unterschiedlich. Diese ganze Thematik wurde ja erst im Rahmen der Leaks so aufgebauscht und ND vorgeworfen, sie würden die Geschichte nur deshalb mit "Diversitätsthemen" füllen, um "Punkte zu machen". Er sagt hier konkret, dass diese Themen Normalität sind und auch so gesehen werden müssen. Diese ständige Überbetonung ist ohnehin ermüdend und zeigt nur, wie rückständig die Denke hier teilweise noch ist. Was er erklärt, ist, dass die Charaktere nun mal so sind, wie sie sind und die Geschichte deshalb so ist, wie sie ist.
Und natürlich klingt das so, als müsse er sich er sich rechtfertigen. Bei der Scheiße, die ND hier um die Ohren fliegt (teilweise gerechtfertigt, teilweise nicht), muss er Stellung beziehen. Würde er das nicht tun, würde auch nur wieder der nächste Shitstorm losgetreten. Er kann momentan nichts sagen oder machen, ohne die nächste Ohrfeige zu kassieren.
Ich persönlich finde, dass es ein ziemliches Armutszeugnis ist, einerseits zu beanstanden, dass hier LGBTQ teil der Charaktere und der Geschichte ist (Gott, wie beschränkt). Wie butthurt muss man sein, sich daran zu stören. Andererseits wird jedes Statement dazu, zerpflückt und mit dem Totschlagargument beendet, man würde das nur aus sozialer Erwünschtheit heraus tun.
Re: The Last of Us Part 2: Diversität nicht als Selbstzweck, sondern als Garant für frische Perspektiven
Verfasst: 08.06.2020 12:10
von johndoe1794441
Doc Angelo hat geschrieben: ↑08.06.2020 11:26
Nur mal so schnell hier rein geworfen: Wer nicht das zentrale Element der Story gespoilert haben möchte, der sollte auf keinen Fall das Interview lesen. Das es so ist war seit den Leaks damals absehbar, hier wird es vollkommen offen diskutiert.
ALSO: GANZ FETTER SPOILERALARM.
Wäre vielleicht auch ne Idee das im Artikel zu erwähnen.
Spoilerheuler nerven.
Wer keine Berichterstattung über Spiele will, sollte sein Surfverhalten entsprechend anpassen. Ich empfehle als Alternative die Webseiten von Bienenzüchtern und Autotunern.
Ansonsten interessieren mich weder "Diversität", noch die Lebensumstände von 19jährigen. Das eine klingt nach ganzheitlich bioenergetischer Grünen-Demo, das andere trifft altersbedingt leider nicht mehr zu.
