Re: The Witcher: Erste Staffel der Serie angelaufen; "sehr positive" Nutzer-Wertungen
Verfasst: 21.12.2019 12:59
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Solltest du auch, denn gerade Folge 3 ist mit dem Kampf gegen die Striege mein absolutes Highlight. Hier wurde bezüglich Setting, Lichtsetzung, Effekten und Kampfchoreographie alles richtig gemacht. Im Grunde wurde hier das Intro des ersten Witcher-Games verfilmt ... nur noch besser.SethSteiner hat geschrieben: ↑21.12.2019 12:55 Insgesamt ist der Eindruck ein unterhaltsamer und ich werde mir auch die anderen Folgen ansehen.
Das verwirrt nicht so wirklich, weil der halbwegs aufmerksame Zuschauer recht schnell merkt, dass Ciris Handlungsstrang die Gegenwart und Geralts Handlung vorerst die Vergangenheit darstellt.
Ja, solche Bemerkungen finden immer dann statt, wenn die Herren der Schöpfung nicht bemerken, dass Nilfgaard VON DER ANDEREN SEITE angegriffen hat und die Magier eben diese Brücke als einzigen Übergang weit und breit für die heranrückenden Verstärkungen verteidigen mussten.Auch der kleine Belagerungskampf war herrlich dämlich, wenn man doch einfach die Brücke hätte einreißen können. Aber das passiert wohl, wenn Frauen die Führung haben :p
Man kann IMHO an Hand der Reaktionen gut trennen zwischen Leuten, die maximal nur The Witcher 3 kennen und irgendwas mit GoT erwarten auf der einen Seite und Leuten, denen das Setting ein wenig vertrauter ist, auf der anderen Seite.
Natürlich geht das. Ich finde, dass man das Publikum gerne hin und wieder überfordern darf, anstatt sich immer nur auf den niedrigsten gemeinsamsten Nenner zu einigen.Ohne Einblendungen und fette Hinweispfeile scheints nicht mehr zu gehen.
Im Idealfall ja, aber man sieht, dass es für schlechte Reviews sorgt, wenn man manche Zuschauer zu stark fordert. Viele erwarteten offensichtlich nur 8 Folgen lang stumpfe Action, während der sie dabei im NoBrainer-Mode Chips fressen können. Mit den relativ anspruchsvoll aufgebauten und zeitlich asynchronen Szenen innerhalb der einzelnen Folgen waren viele User offensichtlich schwer überfordert.
Kritiker müssen mMn nicht alles gesehen haben um eine Kritik abzugeben. Die wirklichen Koryphäen der Filmkritik gehen auch aus so manchem Film vorzeitig raus. Wenn man das bei der eigenen Kritik angibt wie es hier der Fall war, ist das mMn nichts schlimmes. Eine Kritik ist nicht objektiv und der Hass der so manchem Schreiber im Internet entgegen fliegt ist da einfach deplatziert.SethSteiner hat geschrieben: ↑21.12.2019 12:55
Ein herrliches Beispiel dafür, warum diese Rotten Tomatoe/Metacritic Wertungen der Kritiker (also der professionellen) mit höchster Vorsicht zu genießen sind. Ein weiteres Beispiel wäre auch The Orville, wo mancher auch nach 3 Folgen meinte eine Wertung abzugeben. Wer weiß schon, wieviele der bezahlten Kritiker am Ende sich wirklich mit dem was sie behandeln beschäftigen? Selbst bei den seriöseren fällt mir hin und wieder auf, dass sie zwar etwas gesehen aber sich nicht tiefergehend beschäftigt haben und die Arbeit einer eigentlichen Analyse wohl gar nicht gemacht wurde. Dass man aber so offen zugibt, dass man etwas schlichtweg gar nicht gesehen hat, ja sogar den Partner fragt "Did you watch further into the season?" und dann am Ende auch noch sich erdreistet eine Wertung abzugeben, ist wirklich der Hammer (im negativen Sinne).
So sehe ich das auch. Es ist natürlich richtig, das eine Kritik, die auf einem Missverständnis der Serie basiert, nicht wirklich hilfreich ist (siehe zum Beispiel die Kritik von Roger Ebert zu Fight Club). Aber wenn in den ersten 2,3,4 Episoden die Dialoge mies sind, die Schauspielleistung schlecht, die Kostüme billig, die Bilder langweilig, die Musik eintönig und die Charaktere nur Abziehbilder sind, dann kann man wohl davon ausgehen, das es die nächsten Folgen nicht plötzlich 1a wird. Klar, die Story kann man abschließend erst ganz am Ende bewerten, aber auch hier ist es in fast allen Fällen so, das man nach einer gewissen Zeit weiß wie der Hase läuft.
Will man von solchen Quellen gute Reviews haben? Abgesehen davon, dass man es eh nie allen Rcht machen kann
Viele? Einige, besonders lautstarke, ja, aber die meisten User? Nicht in meiner Wahrnehmung.Viele erwarteten offensichtlich nur 8 Folgen lang stumpfe Action, während der sie dabei im NoBrainer-Mode Chips fressen können. Mit den relativ anspruchsvoll aufgebauten und zeitlich asynchronen Szenen innerhalb der einzelnen Folgen waren viele User offensichtlich schwer überfordert.
Siehste ...Ich selbst habe weder die Bücher gelesen, noch habe ich Witcher 3 gespielt, also stand ich in den ersten 2-3 Folgen ebenfalls ordentlich auf dem Schlauch. Aber auch als jemand, der die Geralt-Saga absolut nicht kennt, kommt man in die Serie gut rein, wenn man sie bis zum Ende schaut und Aufmerksam bleibt.
Ja, ist dann eben so.Daran scheiterts aber augenscheinlich bei einer nicht gerade geringen Zahl der Zuschauer.
Ketzer!Crime Solving Cat hat geschrieben: ↑21.12.2019 15:48 Puh, ST Discovery S1 war aber auch ein himmelschreiender Rotz... naja...
Ich denke ein Kritiker sollte möglichst sehr wohl alles gesehen haben, wie soll er sonst eine objektive Wertung abgeben? Natürlich kannst du sagen, dass die ja nicht objektiv sein soll/kann aber ein professioneller Kritiker wird dafür bezahlt eine Wertung abzugeben, eine solche Wertung setzt eine Analyse voraus, für diese Analyse braucht es Informationen. Was unterscheidet einen Kritiker sonst von einem User Score, wenn nicht die professionelle herangehensweise? Ist natürlich eine rhetorische Frage, denn die Antwort ist bereits klar. Es gibt keine und genau das macht die Unterscheidung auch so fragwürdig, denn wenn irgendwo Metacritic herangezogen wird und man auf Wertungen der vermeintlich professionellen Zunft verwiesen wird, obwohl wir dann Personen wie diese hier haben, die schlichtweg zwei, drei Episoden überspringen und innerhalb ihrer Review nicht mal wissen, ob die Person mit der man eben jene Review durchführt weitere Folgen gesehen hat, muss man damit rechnen, dass es eben nicht professionell zugeht.Rosu hat geschrieben: ↑21.12.2019 14:12Kritiker müssen mMn nicht alles gesehen haben um eine Kritik abzugeben. Die wirklichen Koryphäen der Filmkritik gehen auch aus so manchem Film vorzeitig raus. Wenn man das bei der eigenen Kritik angibt wie es hier der Fall war, ist das mMn nichts schlimmes. Eine Kritik ist nicht objektiv und der Hass der so manchem Schreiber im Internet entgegen fliegt ist da einfach deplatziert.SethSteiner hat geschrieben: ↑21.12.2019 12:55
Ein herrliches Beispiel dafür, warum diese Rotten Tomatoe/Metacritic Wertungen der Kritiker (also der professionellen) mit höchster Vorsicht zu genießen sind. Ein weiteres Beispiel wäre auch The Orville, wo mancher auch nach 3 Folgen meinte eine Wertung abzugeben. Wer weiß schon, wieviele der bezahlten Kritiker am Ende sich wirklich mit dem was sie behandeln beschäftigen? Selbst bei den seriöseren fällt mir hin und wieder auf, dass sie zwar etwas gesehen aber sich nicht tiefergehend beschäftigt haben und die Arbeit einer eigentlichen Analyse wohl gar nicht gemacht wurde. Dass man aber so offen zugibt, dass man etwas schlichtweg gar nicht gesehen hat, ja sogar den Partner fragt "Did you watch further into the season?" und dann am Ende auch noch sich erdreistet eine Wertung abzugeben, ist wirklich der Hammer (im negativen Sinne).
Die Bewertung einer TV Serie wie Orville ist durchaus durch die Macher selbst so gewollt. Es gibt nur wenige Serien bei denen Screener aller Folgen verfügbar gemacht werden, bei den meisten Serien sind es so die ersten 4-6 Folgen und den Rest kann man dann am richtigen Releasedatum schauen. Es ist bei Serien eher die Ausnahme, dass Reviews eine komplette Staffel bewerten.
Es gilt wie bei allen Medien, man muss sich Kritiker suchen die zum eigenen Geschmack passen. Ein Aggregat nützt höchstens um zu schauen ob es wirklich unschaubar ist, ansonsten sagt es nichts aus. Sieht man sowohl an Aggregaten von Kritikern als auch von normalen Zuschauern.
Yennefers Geschichte ist noch ein ganzes Stück mehr in der Vergangenheit angesiedelt
Nirgendwo werfe ich Kritiker und Hater in einen Topf, das tust Du.SethSteiner hat geschrieben: ↑21.12.2019 16:16 @Kajetan
Mal abgesehen davon, dass es soetwas wie Hate gar nicht gibt, gibt es andere Gründe warum Serien fortgesetzt werden als einfach nur "ja die Kritiker sind ja auch nur eine Minderheit!" (was ja auch ein ziemlich kindischer Ausspruch ist).
Hater ist eine verunglimpfende Bezeichnung für Menschen mit einer (negativen), kritischen Ansicht. Diese Unterscheidung zwischen Hater und Kritiker gibt es nur, weil man kritische Menschen mit einem bestimmten, emotionalisierenden Begriff diffamieren will und diesen hast du benutzt. Ich würde kritische Menschen generell nicht in einen Topf werfen, da gehören Menschen nicht hin.Kajetan hat geschrieben: ↑21.12.2019 16:59Nirgendwo werfe ich Kritiker und Hater in einen Topf, das tust Du.SethSteiner hat geschrieben: ↑21.12.2019 16:16 @Kajetan
Mal abgesehen davon, dass es soetwas wie Hate gar nicht gibt, gibt es andere Gründe warum Serien fortgesetzt werden als einfach nur "ja die Kritiker sind ja auch nur eine Minderheit!" (was ja auch ein ziemlich kindischer Ausspruch ist).