Xris hat geschrieben: ↑10.09.2019 20:01
AdrianVeidt hat geschrieben: ↑09.09.2019 09:58
Was ohne den kreativen Kopf so passiert, sehe ich seit 18 Jahren bei Square Enix.
Seit dem Abgang von Sakaguchi fehlt jedem FF Titel die Seele, die Games sind alle nicht mehr das selbe wie vorher und kein FF Titel ist mehr ein Pflichtkauf, der letzte FF XV ist eigentlich kein wirklicher FF Spiel und war im Endeffekt als Spin-Off zu FF XIII geplant, das zeigt alleine schon, das man quasi Null Ideen hat.
Aber andersrum sieht man an genau diesem Beispiel, das Sakaguchi ohne Knete und dem Team von SE selbst auch nix auf die Beine gestellt kriegt, das gleiche auch mit Koji Igarashi. Castlevania ohne IGA ist genau der gleiche Seelenlose Müll wie die neuesten FF TItel. Bloodstained hat zwar Seele, aber ist überhaupt kein qualitatives Game. Ich würde sogar glatt behaupten, das Bloodstained unter jedem Igavania Game das allerschlechteste ist.
Metal Gear ist ohne Kojima auf jeden Fall tot, aber andersrum muss Kojima hier jetzt auch beweisen, das Death Stranding mindestens die Qualität aufweist wie ein Metal Gear Titel. Auf die Sprüche oder Tweets würde ich nix geben, sind ein hervorragendes Marketing Instrument, da muss man nur irgendwas schreiben womit keiner was anfangen kann, schon steht man wieder ganz oben in den Schlagzeilen.
Das Endprodukt entscheidet und dann sieht man erst, ob Death Stranding was geworden ist.
Sry aber ich schätze an finanziellen Mitteln hat es Sakaguchi am Anfang ganz bestimmt nicht gemangelt. Sein erstes eigenes Studio und auch sein erstes eigenes Spiel (Blue Dragon) wurden von MS bezahlt. Du spielst mit diesem Beispiel eher den Kojima Kritikern in die Karten.
Denn Blue Dragon war ein mittelmäßiges JRPG alter Schule. Das ist kaum besser als SEs World of Final Fantasy. Und von Mistwalker hört und sieht man heutzutage nichts mehr.
Und ich hatte mit FFXII deutlich mehr Spaß als mit X. Und wie wir alle wissen war Sakaguchi zu diesem Zeitpunkt bereits weg.
Sakaguchi haben wir übrigens auch den ersten Fianl Fantasy Film zu verdanken.
Final Fantasy XII war ein super Spiel, ohne Frage, aber es war kein Final Fantasy mehr, nichts an dem Game. Final Fantasy XII ist eindeutig Vagrant Story 2. Ja ich meinte ja das Sakaguchi nicht nur die Knete, sondern auch sein komplettes Team gefehlt hat. Und bezüglich Kohle ist das halt was anderes wenn man fast unbegrenzte Mittel im eigenen Unternehmen zur Verfügung hat, oder im Auftrag eines dritten ein Spiel anfertigt, der auch mal Ergebnisse sehen will.
Man merkt diesen Games sogar ein wenig an, das hier nicht Leidenschaftlich daran gearbeitet wurde, sondern das war halt ein Job der erledigt werden musste.
Man muss doch realistisch sein und anerkennen, das auch ein Mastermind wie Sakaguchi die Spiele nicht alleine programmiert und das Team halt kein eingespieltes Team wie bei SE war die zumindest Ansatzweise das Umsetzen konnten, was sich Sakaguchi so vorgestellt hatte.
Dann fehlt Mistwalker halt die Kompetenz eines SE, man kann Knete haben ohne Ende, aber das Unternehmen kann ohne Kompetenz Geld nur verpulvern, es muss ein richtiger Gamedesigner her, dann muss eine vernünftige Qualitätskontrolle gemacht werden, die nicht mal von hochkarätigen Publishern wie eben SE gemacht wird, ansonsten würden da keine Spiele wie FFXV erscheinen die hunderttausendmal nachgepatcht werden mussten.
Der Film war ja der Grund warum Sakaguchi weggegangen worden ist, aber mittlerweile konzentriert man sich bei Mistwalker auch nur noch auf Handy Games, weil die halt erheblich Gewinnbringender sind als AAA-JRPG Blockbuster.
Ich weiss nicht wieviel Personal Kojima von Konami mitgenommen hat, idealerweise hat er sein ganzes Team mitgenommen, da sollte dann mit der Knete von Sony & Co. was vernünftiges auf die Beine zu stellen sein. Wenn er wie Koji Igarashi sein Team Neu zusammengestellt hat bzw. nicht die wichtigsten Leute mitnehmen konnte, dann sollte man auch persönlich seine Erwartungshaltung zurückschrauben.
Kojima ist ein prima Kerl und seine Werke sind Legendär, aber auch solche Genies brauchen ein gutes Team um das bestmögliche Spiel programmieren zu können.
Bei Yoko Taro spürt man auch die Seele seiner Spiele, die auch von dritten entwickelt werden, er ist der Mastermind im Hintergrund, es muss also nicht immer kacke wie bei Sakaguchi laufen
