US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

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Kajetan
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Kajetan » 08.08.2019 07:37

Imperator Palpatine hat geschrieben:
07.08.2019 16:05
Da sage ich dir - auch als Waffenbesitzer und US Bürger - ganz direkt dass deine Meinung hierzu völlig irrelevant ist ( im Sinne von es wird nichts ändern ) und ich dir umgekehrt genug Gründe für den Privatbesitz von Waffen anführen könnte aber wir würden uns dann im Kreis drehen.
Genau DAS ist ja diese Wirklichkeitsverbiegung :)

Weisste, ist wie mit dem Irrsinn, den US-Bürger zu Recht auf deutschen Autobahnen erleben und wo sie sich vollkommen zu Recht fragen, welcher Sinn dahinter steht so schnell wie nur irgendwie möglich durch die Gegend zu rasen. Und dann noch mehr mit dem Kopf schütteln, wenn sie mitbekommen, mit welchen hahnebüchenen Pseudo-Argumenten deutsche Autofahrer diese Raserei auch noch verteidigen.
Fakt ist einfach dass insbesondere Deutsche sich auf den Kopf stellen und überlegend moralisierend auf die vermeintlichen Spinner auf der anderen Seite des Atlantiks blicken können.
Fakt ist, dass nicht nur wir Deutschen kopfschüttelnd auf den Irrsinn schauen, denn sich zu viele US-Bürger immer noch mit USA-USA-Propaganda schönreden. Aber gut, es sind EURE toten Schulkinder, nicht unsere. Wir hatten Erfurt und haben es geschafft die Diskussion stückweise endlich in die richtigen Bahnen zu lenken. Ihr habt viele, viele Sandy Hooks und es gibt genug US-Bürger, die es immer noch nicht raffen oder total beleidigt reagieren, wenn es um dieses Thema geht. Wobei solche Realitätsverweigerungen, siehe Autobahnen, kein reines US-Problem darstellt :)
Aber nichts daran wird an der Realität etwas ändern.
Selbstverständlich können wir hier nichts ändern. Habe nichts anders behauptet.
Nur wir können und werden etwas daran ändern wenn wir wollen. Genau so wie an der Wahl unserer Präsidenten die ihr ja auch nie verstehen könnt.
Oh bitte, als ob es nicht als genug US-Bürger gäbe, die ihre eigenen Landsleute nicht verstehen können, warum diese so einen widerlichen Pisser ins Amt gewählt haben. Also diesen muslimischen Sozialisten mit der dunklen Hautfarbe, nicht den misogynen Orang-Utan :)
Zuletzt geändert von Kajetan am 08.08.2019 09:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Halueth
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Halueth » 08.08.2019 09:14

Ich frage mich ja immer, was die Verfechter der aktuellen Waffenpolitik in Amerika einem Menschen erzählen, der mit 2 Jahren seine eigene Mutter erschossen hat. Wie will man so einem Kind erklären warum ein Privathaushalt unbedingt eine Waffe benötigt?

Meiner Meinung nach gehören Waffen, wenn man denn in seiner Freitzeit ein bisschen rumballern möchte in abgeschlossene Schränke auf dem Gelände eines Schützenvereines und dürfen das Gelände nicht verlassen. Aber da hatte ich schonmal eine Diskussion mit einem Waffennarren, der argumentierte, dass man ja mit Messern auch jemanden töten kann und ob ich jetzt auch Messer verbieten will. Der Unterschied ist aber, dass ich Messer zum Kochen benötige, sie sind ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand. Waffen sind einfach nur ein sehr gefährliches Kriegsgerät, mit dem man zufällig auch Sport betreiben kann, aber dann bitte in einer sicheren Umgebung und nicht Zuhause.

BTT: Videospiele müssen halt mal wieder herhalten, das vergeht in kurzer Zeit wieder. Das war schon immer so und wird vermutlich auch noch ne ganze Weile so weiterhin passieren, wenn man schnell von den eigentlichen Problemen ablenken möchte. Eigentlich sollte man meinen, dass die Akzeptanz von Games auch bei Politikern so langsam durchkommt, wenn die ganzen Alten mal in Rente gehen, aber soweit ist es leider noch nicht und auch bei jüngeren Menschen gibt es tatsächlich noch so einige, die mit Spielen nichts anfangen können, oder dies sogar kathegorisch ablehnen. Aber die Tendenz geht in die Richtung, dass unser Hobby mehr und mehr akzeptiert wird. Ich finde es auch gut, dass huetzutage kaum noch Spiele wirklich sehr ob ihrer Gewalt geschnitten, oder inidiziert werden.

Einen Einfluss auf solche Taten sehe ich wirklich nicht. Auchh ohne Spiele wäre es zu dieser Tat gekommen.

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Jondoan
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Jondoan » 08.08.2019 09:53

Es ist halt einfach purer Egoismus. Waffen sind geil. Man will sie halt behalten. Klar sind die meisten verantwortungsvoll im Umgang damit. Aber wie sagen die reps doch immer? All it takes is one bad apple ...
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!

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manu!
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von manu! » 08.08.2019 10:08

Ich persönlich sehe das so,dass wenn jemand mal Macht hatte,egal in welcher Form,möchte er sie behalten oder vermehren,aber keinsfalls sie abgeben.Ich schätze das ne eigene scharfe Waffe schon nen hartes Machtgefühl gibt.Und wenn man wohl sonst schon teilweise nicht viel hat...
Das biege ich mir aber selbst hin.Ich hatte nur Sportkanonen in der Hand und selbst nen Blankbogen lässt mich nicht ganz gefühllos zugreifen.Es sind halt Tötungswerkzeuge.

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zmonx
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von zmonx » 08.08.2019 10:09

Es nervt einfach nur, wie diese Leute die Tatsachen verdrehen und mit ihrer Unwissenheit prahlen, und dafür noch Applaus und Zustimmung erwarten. Das schliesst auch "unsere" Politiker nicht aus und würde zu einer ähnlichen Debatte führen, wenn sie sowas von sich geben würden. Hat also nix mit diesem Anti-Amerika-Schwachsinn zu tun.

Das sind auch keine Invasionen, sondern Flüchtlingsströme, an denen wir nicht ganz unbeteiligt sind... Schon lange vorher prognostiziert - mit der Tendenz, es wird noch schlimmer. So kleinkariert und ehrlich sollte man dann schon sein.
Ich bin da eher Dankbar, dass "wir" uns nicht aus der Verantwortung gezogen haben (Grenzen dicht und Mauer hoch) und den Menschen (insbesondere Frauen und Kindern) einen "sicheren Hafen" anbieten können, bis dieser Irrsinn in diesen Ländern endlich vorbei ist. Das ist dann eben die Konsequenz daraus, denen wir uns stellen müssen... Klar, sind da leider auch Risiken mit verbunden, aber das wiegt die Hilfeleistung für die überwiegend friedlichen Flüchtlinge locker auf. Die Risiken in den Griff zu bekommen, sind dann auch eher innerstaatliche Probleme, die es zu überwinden gilt und wo definitiv nicht alles Perfekt lief.

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Schnurx
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Schnurx » 08.08.2019 11:01

Interessanterweise wird der Umstand, das sich der Dayton-Mörder als Linker und Trumpgegner bezeichnete und der El Paso Täter seine Motivation wesentlich aus ökologistischer, allgemeiner Menschenverachtung bezog (wie auch der Christchurch-Attentäter) hierzulande komplett ignoriert.
Das Leben als Christ lehrt einen das Sex das absolut scheußlichste und schmutzigste auf der Welt ist. Und Du es Dir für jemand, den Du liebst aufheben solltest.

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Bachstail
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Bachstail » 08.08.2019 11:14

Schnurx hat geschrieben:
08.08.2019 11:01
Interessanterweise wird der Umstand, das sich der Dayton-Mörder als Linker und Trumpgegner bezeichnete und der El Paso Täter seine Motivation wesentlich aus ökologistischer, allgemeiner Menschenverachtung bezog (wie auch der Christchurch-Attentäter) hierzulande komplett ignoriert.
Das könnte daran liegen, dass der Grund für die Tat noch nicht geklärt ist, wir also nicht wissen, ob das eine politisch motivierte Tat war oder nicht, denn falls nicht, spielt das sowieso keinerlei Rolle.

Und wenn ich ehrlich bin, ist mir das bei solchen Taten auch recht egal, ich brauche nur zu wissen, dass der Täter viele Menschen erschossen hat und das in einem Land, in welchem man recht einfach an Schusswaffen kommt.

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Sarkasmus
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Sarkasmus » 08.08.2019 11:17

Schnurx hat geschrieben:
08.08.2019 11:01
Interessanterweise wird der Umstand, das sich der Dayton-Mörder als Linker und Trumpgegner bezeichnete und der El Paso Täter seine Motivation wesentlich aus ökologistischer, allgemeiner Menschenverachtung bezog (wie auch der Christchurch-Attentäter) hierzulande komplett ignoriert.
Der Dayton Amokläufer war anscheinend Links, jedoch war seine Motivation anscheinend eher eine reine Gewaltfantasie die wohl von dem El Paso Massshooting ausgelöst wurde.
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Kajetan
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Kajetan » 08.08.2019 11:26

Schnurx hat geschrieben:
08.08.2019 11:01
Interessanterweise wird der Umstand, das sich der Dayton-Mörder als Linker und Trumpgegner bezeichnete und der El Paso Täter seine Motivation wesentlich aus ökologistischer, allgemeiner Menschenverachtung bezog (wie auch der Christchurch-Attentäter) hierzulande komplett ignoriert.
Weil es im Zuge dieser Diskussion keine Rolle spielt, ob man aus politischer Überzeugung zum Massenmörder wird oder ob man einen schlechten Tag hat und seinen Frust loswerden möchte oder sonst irgendwelche Gründe, die Menschen dazu bringt so etwas zu tun.

Es geht um den Unfug plötzlich wieder mit Spielen als Ablenkung daher zukommen, nur damit man sich nicht über schärfere Waffengesetze unterhalten muss. Oder andere blinde Flecken in der Wahrnehmung, die eine Problemlösung verhindern.
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von manu! » 08.08.2019 11:36

Naja Waffenlobby...da muss so gigantisch viel Asche dahinter stecken.Wenn man dann gebildete Menschen,also diese Ärztin z.B. die irgendwo nen Löwen mitm Gewehr niedergestreckt hat und sich neben ihere trophäe ablichten lässt und auf FB postet...(bin mit nicht sicher ob die Geschichte 100% stimmt....) da fällt mir echt zum Grad der Intelligenz nix mehr ein.
Nach mehreren Amokläufen immer noch das Thema der Waffenbeschaffung unter den teppich zu kehren,als fast komplett geschlossene Nation,da wundere ich mich nur noch.Da weiß ich gar ncht wie man noch ordentlich Diskutieren soll.Es wird einfach weggewischt.Wir haben kein Waffenproblem.Ja rofl er hat lol gesagt...
ich bin mir sicher,dass jeder Politiker der dies ändern möchte,oder wollte..., nicht lange am Leben wäre.Ja ich wäre mir sicher der würde einem Attentat zu opfer fallen.Also auf ner russischen Bananenschale ausrutschen.

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Hühnermensch
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Hühnermensch » 08.08.2019 11:47

Besonders interessant finde ich ja die aktuelle Stille, die seitens der Publisher zu diesem Thema herrscht. Normalerweise ist die Presse-Abteilung bei solchen Situationen immer recht schnell dabei, den eigenen Klarpunkt klarzustellen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Besonders dann, wenn sich der US-Präsident zu Wort meldet und das Thema in sämtlichen News-Sendungen hochkocht.

Mittlerweile glaube ich ja, dass es den Publishern tatsächlich am Arsch vorbeigeht. Die Thematik ist ja nicht neu und wurde bereits vor zwei Jahrzehnten ausgefochten, als die Branche noch etwas kleiner war und Columbine die Schlagzeilen beherrschte. 2019 ist die Videospielbranche einfach viel zu groß und finanziell ein zu wichtiger Sektor, um hier noch diverse Regularien oder Verbote durchzudrücken. Das heißt nicht, dass es diese nicht geben sollte, müsste oder könnte. Es ist schlicht und einfach zu viel Geld im Umlauf, als dass sich hier tatsächlich ein Politiker noch darum bemühen würde, ein Verbotsgesetz durchzuboxen. Insbesondere dann, wenn er seine politische Karriere noch vor sich hat und nicht zufällig schon mit Mitte 30 omega-konservativ ist.

Die Firmen-Etagen der Publisher, die "gewalttätige Spiele" in ihrem Portfolio haben, sind höchstwahrscheinlich eher erfreut darüber, dass der Fokus gerade auf diesen Bereich liegt und nicht auf den kriminellen Geschäftsmethoden, die sie in den vergangenen Jahren etabliert haben und wo diverse Länder und Staaten zwischenzeitlich vorgegangen sind.
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von JunkieXXL » 08.08.2019 11:49

Kajetan hat geschrieben:
08.08.2019 11:26
Schnurx hat geschrieben:
08.08.2019 11:01
Interessanterweise wird der Umstand, das sich der Dayton-Mörder als Linker und Trumpgegner bezeichnete und der El Paso Täter seine Motivation wesentlich aus ökologistischer, allgemeiner Menschenverachtung bezog (wie auch der Christchurch-Attentäter) hierzulande komplett ignoriert.
Weil es im Zuge dieser Diskussion keine Rolle spielt, ob man aus politischer Überzeugung zum Massenmörder wird oder ob man einen schlechten Tag hat und seinen Frust loswerden möchte oder sonst irgendwelche Gründe, die Menschen dazu bringt so etwas zu tun.
Es scheint de facto aber schon eine Rolle zu spielen. Zumindest im Fall Walter Lübcke wurde die "Anstiftungspsychologie" sehr medienwirksam bedient, um den "Kampf gegen Rechts" zu mobilisieren.

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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von Kajetan » 08.08.2019 11:59

JunkieXXL hat geschrieben:
08.08.2019 11:49
Es scheint de facto aber schon eine Rolle zu spielen. Zumindest im Fall Walter Lübcke wurde die "Anstiftungspsychologie" sehr medienwirksam bedient, um den "Kampf gegen Rechts" zu mobilisieren.
Dass es überhaupt keine Rolle spielt habe ich nicht gesagt, Nur, dass es im Zuge dieser Diskussion hier, wo mal wieder mit Killerspielen angefangen wird, eine eventuelle politische Motivation des Täters keine Rolle spielt.

Abgesehen davon ... gibt es Nachweise, dass Hatespeech NICHT zu solchen Gewaltexzessen führt? Das wäre dann in DIESEM Kontext interessant zu wissen, weil man sich dann die ganze "Facebook muss alles filtern!"-Hysterie sparen könnte.
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James Dean
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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von James Dean » 08.08.2019 12:17

Kajetan hat geschrieben:
08.08.2019 11:26

Weil es im Zuge dieser Diskussion keine Rolle spielt, ob man aus politischer Überzeugung zum Massenmörder wird oder ob man einen schlechten Tag hat und seinen Frust loswerden möchte oder sonst irgendwelche Gründe, die Menschen dazu bringt so etwas zu tun.
Der politische Hintergrund bzw. die politische Überzeugung des El Paso Attentäters wurde doch überall hochgekocht, sogar 8chan wurde (mal wieder) als Hort des US-rechtsradikalen Gedankenguts hervorgehoben. Dass der Täter Leute umgebracht hatte, schien gar nicht mal so wichtig im Vergleich zu seiner politischen Haltung seiner Einordnung als Trump-Anhänger.

Deswegen hat man vom Dayton-Attentäter so wenig bisher gehört und vermutlich wird es im Vergleich auch untergehen, was das für ein Typ war, solange er kein Rechtsradikaler Trumpfan oder muslimischer Terrorist ist.

EDIT: Jetzt erst Kajetans Folgepost gelesen, wo er den Bezug zu der Diskussion hier im Forum noch einmal hervorhebt.

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Re: US-Präsident Trump sieht Mitschuld von Videospielen an Anschlägen; Reggie über "schlecht informierte Leute"

Beitrag von xKepler-186f » 08.08.2019 12:37

Um einen Mord als "politisch" einzuordnen, muss man schauen welche Person/welche Personen getötet wurden. Im Fall Lübcke hatte der Täter im Vorfeld Beziehungen zum rechten Netzwerk und hat dann einen Pro-Flüchtlings-Bürgermeister ermordet. Da scheint als ein politisches Motiv vorhanden zu sein.

Wenn sich jemand im Vorfeld als links- oder rechtsextrem gibt und dann aber einen Amoklauf startet und wahllos Leute erschießt, dann steckt da vermutlich kein politisches Motiv dahinter. Nur weil der Dayton-Täter also tendenziell linksgerichtet war, heißt das nicht, dass die Tat politisch war. Der Fokus liegt also logischerweise auf der Tat an sich.

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