Seite 1 von 5

Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 12:15
von 4P|BOT2
Valve Software hat Änderungen an der Steam-Vertriebsvereinbarung vorgenommen und stellt höhere Anteile an den Einnahmen in Aussicht, wenn Spiele bzw. Anwendungen bestimmte Umsatz-Meilensteine erreichen. Bisher war es so, dass 30 Prozent aller Einnahmen von Verkäufen an Valve Software als Plattformbetreiber von Steam gingen. 70 Prozent blieben beim Entwickler/Publisher. Schafft es nun ein Spiel, üb...

Hier geht es zur News Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 12:28
von Leon-x
Auf der einen Seite sinnvoll und nachzuvollziehen. Ob es aber wirklich hilft dass z.B. MS und EA mehr Produkte parallel reinzustellen bezweifle ich erst mal.

Für kleine Studios die gar nicht so aufwendige Spiele und PR/Werbebudget haben heißt es weiterhin 30% abdrücken. Wirkt wieder sehr unfair. Diejenigen die eh sehr hohe Absätze erzielen bekommen noch einen Bonus.

Dürfte noch heiß diskutiert werden.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 12:55
von thormente
Was wahrscheinlich auf weniger als 1% aller Spiele zutrifft.

Und erst mal müssen die 50mio erreicht werden. Dann erst wird die neue Klausel aktiv.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 13:03
von Onekles
Too little, too late.

Valve hab's einfach verkackt. Sie hatten ein Quasi-Monopol wie Microsoft und geschätzt 90 Prozent des Spielemarktes für sich. Aber der Zug ist endgültig abgefahren. Warum sollten EA oder Ubischrott sich jetzt noch mit 80 Prozent bei Steam abgeben, wenn sie bei Origin und uPlay 100 Prozent kriegen können?

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 13:10
von johndoe985116
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 12:28 Auf der einen Seite sinnvoll und nachzuvollziehen. Ob es aber wirklich hilft dass z.B. MS und EA mehr Produkte parallel reinzustellen bezweifle ich erst mal.

Für kleine Studios die gar nicht so aufwendige Spiele und PR/Werbebudget haben heißt es weiterhin 30% abdrücken. Wirkt wieder sehr unfair. Diejenigen die eh sehr hohe Absätze erzielen bekommen noch einen Bonus.

Dürfte noch heiß diskutiert werden.
Auf der anderen Seite ist die Verteilung 70/30 schon ziemlich gut für die Entwickler und Publisher verglichen mit dem klassischen Einzelhandel. Sind es da nicht nur so ca. 40 bis 50 Prozent, die dem Publisher bleiben?
Und die kleinen Entwickler können halt über Steam mehrer Millionen Kunden auf ein Mal erreichen, das ist schon auch ein Vorteil.

Ich frage mich aber auch, ob das wirklich helfen wird. Auf Steam sind halt einfach extrem viele Leute und ich z.B. hab schon ewig nichts mehr von Ubi oder EA gekauft was unter anderem daran liegt, dass ich keine Lust mehr habe, 10 verschiedene Clients installiert zu haben (UPlay und Origin hab ich deswegen schon deinstalliert, Battle.net folgt auch bald).
Aber der Hauptgrund wird das für die meisten Leute denke ich nicht sein und der Anteil der Einnahmen bei Veröffentlichung auf eigenem Client ist mit 100% halt noch mal ein Stück mehr.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 13:16
von flo-rida86
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 12:28 Auf der einen Seite sinnvoll und nachzuvollziehen. Ob es aber wirklich hilft dass z.B. MS und EA mehr Produkte parallel reinzustellen bezweifle ich erst mal.

Für kleine Studios die gar nicht so aufwendige Spiele und PR/Werbebudget haben heißt es weiterhin 30% abdrücken. Wirkt wieder sehr unfair. Diejenigen die eh sehr hohe Absätze erzielen bekommen noch einen Bonus.

Dürfte noch heiß diskutiert werden.
jop sehe ich auch so,leider ist es auch so generell im leben so.
die reichen werden immer reicher und die armen bekommen noch weniger.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 13:18
von flo-rida86
Further Ahead hat geschrieben: 01.12.2018 13:10
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 12:28 Auf der einen Seite sinnvoll und nachzuvollziehen. Ob es aber wirklich hilft dass z.B. MS und EA mehr Produkte parallel reinzustellen bezweifle ich erst mal.

Für kleine Studios die gar nicht so aufwendige Spiele und PR/Werbebudget haben heißt es weiterhin 30% abdrücken. Wirkt wieder sehr unfair. Diejenigen die eh sehr hohe Absätze erzielen bekommen noch einen Bonus.

Dürfte noch heiß diskutiert werden.
Auf der anderen Seite ist die Verteilung 70/30 schon ziemlich gut für die Entwickler und Publisher verglichen mit dem klassischen Einzelhandel. Sind es da nicht nur so ca. 40 bis 50 Prozent, die dem Publisher bleiben?
Und die kleinen Entwickler können halt über Steam mehrer Millionen Kunden auf ein Mal erreichen, das ist schon auch ein Vorteil.

Ich frage mich aber auch, ob das wirklich helfen wird. Auf Steam sind halt einfach extrem viele Leute und ich z.B. hab schon ewig nichts mehr von Ubi oder EA gekauft was unter anderem daran liegt, dass ich keine Lust mehr habe, 10 verschiedene Clients installiert zu haben (UPlay und Origin hab ich deswegen schon deinstalliert, Battle.net folgt auch bald).
Aber der Hauptgrund wird das für die meisten Leute denke ich nicht sein und der Anteil der Einnahmen bei Veröffentlichung auf eigenem Client ist mit 100% halt noch mal ein Stück mehr.
wobei sicher die firmen in zukunft weiter versuchen werden alles nur noch digital zu betreiebn immerhin haben sie es ja schon geschafft das man seit je her am pc fasst nur noch digital einkäuft.
bei den konsolen hält das noch weil da stärker der gegenwind kommt und sich da noch die kunden wehren(aktuelle beispiel spyro)aber wer weiss wie lange das auch dort noch anhält.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 13:23
von GoodOldGamingTimes
Klingt ziemlich unfair. AAA Produktionen der großen Publisher sollten diesen Punkt einfach überspringen, wohingegen AA und Indiespiele wahrscheinlich deutlich weniger Umsatz generieren.
Sollte umgekehrt laufen. Kleine müssen weniger abgeben als die großen.

Andererseits möchte Valve wahrscheinlich so verhindern das die großen Publisher und somit auch Umsatzstarken Titel von Steam flüchten/verschwinden und ihre eigenen Platformen aufbauen.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 13:55
von Dodo00d
Die haben einfach verschlafen. Immer mehr Publisher wenden sich Valve ab und bald bid Steam nur nur die Reste Rampe der Gaming Indutrie sein.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 14:18
von casanoffi
Mich würden mal allgemein alle Zahlen interessieren.

Ich meine, ist die Aufteilung 70/30 wirklich so mies?
Vor allem für Entwickler, die auf einen Publisher angewiesen sind, bin mir nicht sicher, ob sie außerhalb des Valve-Domes bessere Konditionen bekommen würden.

Dass die Großen im Geschäft noch mehr vom Kuchen wollen, ist logisch. Und den bekommen sie natütlich auch, so läuft s eben.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 14:43
von Solon25
Further Ahead hat geschrieben: 01.12.2018 13:10 Auf der anderen Seite ist die Verteilung 70/30 schon ziemlich gut für die Entwickler und Publisher verglichen mit dem klassischen Einzelhandel. Sind es da nicht nur so ca. 40 bis 50 Prozent, die dem Publisher bleiben?
Ein Bekannter von mir hatte mal einen Game Laden. Ist jetzt 20 Jahre her, aber er meinte das er 45% von dem Preis eines Spieles verdient. Also sind Valve's 30% noch weniger Kosten.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 14:56
von sabienchen.banned
Solon25 hat geschrieben: 01.12.2018 14:43 Ein Bekannter von mir hatte mal einen Game Laden. Ist jetzt 20 Jahre her, aber er meinte das er 45% von dem Preis eines Spieles verdient. Also sind Valve's 30% noch weniger Kosten.
So ein Unfug... an Neuverkaufen verdient der Einzelhandel bei weitem nicht diesen Anteil.
Das ist so in etwa die Marge bei Gebrauchtspielen. [bei "normalen" Spielen; bei "raren" Spielen liegts eher so 10-30%]
Das war auch früher nicht so.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 15:11
von thormente
Further Ahead hat geschrieben: 01.12.2018 13:10
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 12:28 Auf der einen Seite sinnvoll und nachzuvollziehen. Ob es aber wirklich hilft dass z.B. MS und EA mehr Produkte parallel reinzustellen bezweifle ich erst mal.

Für kleine Studios die gar nicht so aufwendige Spiele und PR/Werbebudget haben heißt es weiterhin 30% abdrücken. Wirkt wieder sehr unfair. Diejenigen die eh sehr hohe Absätze erzielen bekommen noch einen Bonus.

Dürfte noch heiß diskutiert werden.
Auf der anderen Seite ist die Verteilung 70/30 schon ziemlich gut für die Entwickler und Publisher verglichen mit dem klassischen Einzelhandel. Sind es da nicht nur so ca. 40 bis 50 Prozent, die dem Publisher bleiben?
Und die kleinen Entwickler können halt über Steam mehrer Millionen Kunden auf ein Mal erreichen, das ist schon auch ein Vorteil.

Ich frage mich aber auch, ob das wirklich helfen wird. Auf Steam sind halt einfach extrem viele Leute und ich z.B. hab schon ewig nichts mehr von Ubi oder EA gekauft was unter anderem daran liegt, dass ich keine Lust mehr habe, 10 verschiedene Clients installiert zu haben (UPlay und Origin hab ich deswegen schon deinstalliert, Battle.net folgt auch bald).
Aber der Hauptgrund wird das für die meisten Leute denke ich nicht sein und der Anteil der Einnahmen bei Veröffentlichung auf eigenem Client ist mit 100% halt noch mal ein Stück mehr.
Bringt den kleinen Entwicklern nichts, wenn der vermeintliche Vorteil zum Nachteil wird.

https://www.polygon.com/2018/9/28/17911 ... epocalypse

Ist zwar Polgyon, ändert aber nichts an der Entwicklung, die ich seit gut einem halben Jahrzehnt beobachten kann.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 15:12
von Leon-x
Ist auch keine 45%. Hast ja allein den Produktionsaufwand Material, Frachtkosten und den Großhändler zur Verteilung dazwischen.

Mittlerweile musst froh sein wenn bei den Angeboten von 49-55,- für neue Titel noch paar Euro verbleiben.
Dann hat der Einzelhändler noch Kosten für Personal die eine Sowareabteilung in Schuss halten und Wäre muss mit Versandkosten retourniert werden. Teilweise bleibt man auch darauf sitzen und muss es unter Einkaufspreis verscherbeln wegen der Lagerdrehung.

Ein Grund warum viele Einzelhändler schon überlegen die Softwareabteilung bis auf die Top 10 Charts ganz aufzugeben. USA fallen schon CD Regale weg.

Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Verfasst: 01.12.2018 16:12
von katzenjoghurt
Valve wird immer unsympathischer.