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Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:20
von 4P|BOT2
Michael Pachter (Analyst bei Wedbush Securities) hat sich gegenüber Gamingbolt über Ghost of Tsushima geäußert. Er attestiert dem Spiel keine breite Anziehungskraft aufgrund der Thematik und des Settings. Seiner Ansicht nach wird Ghost of Tsushima höchstwahrscheinlich ein "großartiges" Spiel werden, aber die japanische Grundlage und der japanische Touch seien ein Problem für den Massenmarkt bzw. d...

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Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:30
von Eisenherz
Warum darf sich dieser Troll, dessen Vorhersagen sich bisher in so gut wie jedem Fall als Müll entpuppt haben, überhaupt noch aus der Deckung trauen?

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:33
von casanoffi
So was nennt man Meinungsfreiheit ^^

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:39
von DARK-THREAT
casanoffi hat geschrieben: 30.12.2017 12:33 So was nennt man Meinungsfreiheit ^^
This.

Das wohl erste und einzige Mal, wo ich persönlich und nach meinem Spielegeschmack den Spinner zustimmen kann.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:42
von Nachtklingen
Sucker Punch entwickelt aber recht einfache Spiele mit Edel Optik da wird sich Pachter wieder zu 99% täuschen.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:44
von keldana
sowas muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ein Analyst macht eine Voraussage. Soweit in Ordnung. Aber in seinem Statement sagt er obendrein zum selben Thema : „diesbezüglich habe ich anscheinend keine Ahnung, denn ich kann schon nicht verstehen, wieso sich Persona 5 so gut verkauft.“

Zu Geil ! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:44
von SethSteiner
Der Spinner wird sich noch umschauen, zum Glück haben solche widerlichen Flachpfeiffen keine Macht über den ganzen Markt, sonst würde ich wohl keine Videospiele mehr spielen.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:45
von thormente
casanoffi hat geschrieben: 30.12.2017 12:33 So was nennt man Meinungsfreiheit ^^
Ändert nicht die Tatsache, dass er Müll quatscht, dieser Müll unerklärlicherweise von der Presse aufgegriffen und breitgetreten wird.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:47
von casanoffi
Ich muss den Typen weder mögen, noch seiner Meinung sein. Aber solange er nur Mist erzählt und es Leute gibt, die ihm zuhören, darf er das meinetwegen gerne machen ^^

Allein die Aussage, dass er keine Ahnung hat, warum sich P5 so gut verkauft, disqualifiziert ihn...

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:47
von Leon-x
Und jetzt?

Muss denn alles der breiten Masse entsprechen?
Welches Setting muss es denn zum 1000x geben damit es sich lohnt?
Gibt genug Leute die gerade japanische Settings mögen. Gerade der Gegensatz zur eigenen Kultur bringt doch den Reitz.
Würde das Game das 100fach World War Setting tragen würde man wiederum behaupten denen fällt auch nichts anders ein.

Wie viele Leute haben bei den Robo-Dino/Wildtieren von Horizon Zero Down erst abgewinkt? Wie viele davon wohl letzten Endes das Game dann doch gekauft?

Ich finde es gut dass Entwickler unterschiedliche Dinge aufgreifen. Sicher will der nur bewerten wie es sich absetzt aber es klingt auch fast wie eine Kritik warum man es so gewählt hat.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:53
von Kajetan
thormente hat geschrieben: 30.12.2017 12:45 Ändert nicht die Tatsache, dass er Müll quatscht, dieser Müll unerklärlicherweise von der Presse aufgegriffen und breitgetreten wird.
Weil sich genug Leute darüber aufregen! Pachters Aussagen sind DESWEGEN berichtenswert. Die meisten Leute, die sich maßlos über irgendwelche "Skandalthemen" aufregen, merken bis heute nicht, dass sie in einer nie endenen Feedback-Schleife gefangen sind. Wenn sich keiner mehr über Pachter aufregt, wenn Pachter-News nicht mehr "klicken", wird irgendwann auch nicht mehr über Pachters Aussagen berichtet. Aber dazu muss man ZUERST aufhören sich über seine Aussagen aufzuregen und damit aufhören wie blöde News zu seinen Aussagen anzuklicken :)

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:55
von DARK-THREAT
casanoffi hat geschrieben: 30.12.2017 12:47 Allein die Aussage, dass er keine Ahnung hat, warum sich P5 so gut verkauft, disqualifiziert ihn...
Nun ja, eigentlich ist das recht einfach erklärt. Er persönlich steht nicht auf diese verrückten, asiatischen Settings. Und ich persönlich kann ihn da verstehen, da mich solche Spiele auch extrem abschrecken vor "asiatische kunterbuntheit" und da sie kompliziert wirken.

Spiele wie Persona 5, Akibas Trip oder Disgaea sehen für mich alle gleich kompliziert und gleich im Setting aus. Spiele, die ich nicht verstehe oder wo ich nicht verstehe, dass es Leute zocken (können). Aber das deckt sich auch mit meiner Umgebung und meinen Freunden und Online-Freunden. Keiner den ich kenne zockt sowas. Höre immer nur in Onlineforen von Spielern.

Also ich finde es disqualifiziert ihn nicht, wenn er Persona 5 nicht mag oder es nicht versteht, warum es Leute gibt, die das Spiel kaufen. Er weiß es halt nicht besser, genau wie meine Freunde oder ich selbst.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:56
von hydro skunk 420
Leon-x hat geschrieben: 30.12.2017 12:47 Und jetzt?

Muss denn alles der breiten Masse entsprechen?
Genau über diese Frage bin ich gedanklich ebenfalls gestolpert.
Gott sei DANK werden noch Spiele produziert, die NICHT auf die breite Masse zugeschnitten sind.

Ich bin übrigens ebenfalls kein Fan östlicher Spiele. Dieses hier interessiert mich aber durchaus, weil der Grafikstil eher westlich/realistisch/erwachsen ist.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 12:59
von Rixas
Leon-x hat geschrieben: 30.12.2017 12:47

Muss denn alles der breiten Masse entsprechen?
Ein Analyst ist dazu da um Investoren zu beraten und Investoren wollen auch so etwas wie ne größtmögliche Rendite haben, also ja für sein Berufsfeld ist es wichtig die breite Masse zu erreichen.
Und indem was er sagt hat er schon recht, das japanische Setting oder generell japanische Spiele haben nicht so eine große Zugkraft wie die meisten Westlichen Titel. Heißt nicht das es keine Ausnahmen geben kann (wie man bei Persona 5 sieht) aber das Risiko in so etwas zu Investieren ist einfach größer und genau das sagt er hier im Grunde.

Re: Michael Pachter über Ghost of Tsushima: Japanischer Beigeschmack ist Gift für die kommerzielle Anziehungskraft

Verfasst: 30.12.2017 13:00
von yopparai
Hm. Wenn Pachter sagt das wird nix, dann bewirkt er bei mir ja nur, dass mich das Spiel plötzlich interessiert ^^

Hat mir bisher nix gesagt, jetzt hab ich’s aufm Radar. Alles nach dem breiten Massengeschmack zu formen ist ja auch kein Garant für Erfolg. Damit produziert man eben auch an großen Teilen der potentiellen Kunden vorbei und übersättigt nur die Masse. Das kann kurzfristig funktionieren, langfristig ist es aber wahrscheinlich stabiler, sich eine kleine Nische mit solchen Dingen zu erarbeiten. Für kleiner Entwickler und Publisher ist das sicher ein gutes Modell. Natürlich keines, das AAA-Budgets rechtfertigt. Ein Battlefield in Japan mit Samurai-Schwertern... da geb ich ihm sogar recht, das wär für die Verkaufszahlen wahrscheinlich kontraproduktiv.

Dass er nicht versteht warum Persona 5 gekauft wurde zeigt mir eigentlich nur, dass er da einen größeren Teilmarkt überhaupt nicht auf dem Schirm hat. Was peinlich ist für einen Anlysten.

@Dark: Er ist Analyst. Ob er das Setting mag sollte nichts mit seinen Analysen und Vorhersagen zu tun haben. Er wird nicht für seinen Geschmack bezahlt, sondern dafür, Anlegern Tipps zu geben was auf dem Markt funktioniert und was nicht. Und wenn er da seinen persönlichen Geschmack voranstellt, dann hat er als Analyst versagt.