gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

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billy coen 80
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von billy coen 80 »

Es zwingt dich hier wirklich keiner, immer wieder neue Beweise deiner Geistlosigkeit zu erbringen. Es weiß inzwischen jeder hier, dass du außer billiger Polemik, Rabulistik und einstudierten Onelinern nix zu bieten hast.

Wenn du so kopfmäßig nicht in der Lage bist, vernünftig zu diskutieren, das wäre ja noch so eine Sache, die man dir nachsehen könnte, aber du machst es einem wirklich schwer mit deiner ekelerregenden Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit.

Aber dass ich hier irgendwo was von "bösen Medien" geschrieben habe, kannst du sicher aufzeigen. Oder wohl eher nicht. Vielmehr habe ich schon alleine durch die Verwendung des Begriffes Opfernarrativ eher dargestellt, dass es selbstredend keine gezielte Kampagne war, wie du es mir beleglos unterschieben möchtest, sondern lediglich ein Wechselspiel aus vorherrschenden Tendenzen in der Berichterstattung und der Reaktion darauf bzw. der Wahrnehmung davon in bestimmten Kreisen.

Das magst du anders sehen, aber leider fehlt dir ja erfahrungsgemäß das Potential, das auch mal ohne solche Bullshitkommentare darzulegen...

Schade! :(
Redshirt
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Redshirt »

Wigggenz hat geschrieben: 19.07.2017 19:38 Siehst du dich nicht als Gamer?
Wenn ich ein Buch lese, bin ich dann ein "Reader"? Bin ich "Musicer", weil ich gerne und täglich Musik höre? Bin ich "Serier", weil ich Serien gucke?

Nach meinem Gefühl ist dieser ganze Gamer-Begriff eine ziemlich konstruierte Sache, damit Leute, die ihr Hobby ansonsten vielleicht vor anderen rechtfertigen müssen, sich einer imaginären Gruppe zugehörig fühlen können. Das möchte ja jeder irgendwie. Ich habe das immer recht irritiert beobachtet, wie Leute damit der Freude an Videospielen augenscheinlich eine größere Bedeutung zuweisen möchten, als es das tatsächlich hat.
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mr archer
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von mr archer »

billy coen 80 hat geschrieben: 19.07.2017 23:00 Die AfD war unter Bernd Lucke eine gesellschaftlich konservative und marktpolitisch liberalistische Partei. Da ging es nie um Asylanten und Grenzen zu;
Das war die Lebenslüge, an die Lucke wohl ein bisschen zu sehr geglaubt hat. Leute wie von Storch, Gauland und Höcke gehören zur Gründungsgeneration der AFD, nur waren Typen wie Lucke und Henkel zu arrogant, um zu erkennen, dass sie diesen rechtsnationalen Flügel nie in den Griff bekommen werden bzw. für ihn nur die nützlichen Idioten darstellen. Das hat Henkel ja letztlich vor einem Jahr auch zerknirscht zugegeben. Diese Partei hatte ihren eigenen Trojaner von Anfang an eingebaut und der schwingt dort jetzt in fast jedem Landesverband das Zepter. Da musste sich nichts durch Medientribunale nach rechts schaukeln, das war von Anfang an mit an Bord.
Im übrigen ist es falsch, so zu tun, als würde Luckes Steinzeit-EU, die so tut, als gäbe es plötzlich den Kalten Krieg wieder und man könnte sich als gemütlicher Butterbergverteil-Verein wieder in Brüssel zwischen den Machtblöcken einrichten, im 21. Jahrhundert nicht genau auf "Grenze zu" hinaus laufen.

Post scriptum: Dass meine Onliner einstudiert wären, ist als Behauptung eine ziemliche Frechheit.
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von billy coen 80 »

mr archer hat geschrieben: 19.07.2017 23:56
billy coen 80 hat geschrieben: 19.07.2017 23:00 Die AfD war unter Bernd Lucke eine gesellschaftlich konservative und marktpolitisch liberalistische Partei. Da ging es nie um Asylanten und Grenzen zu;
Das war die Lebenslüge, an die Lucke wohl ein bisschen zu sehr geglaubt hat. Leute wie von Storch, Gauland und Höcke gehören zur Gründungsgeneration der AFD, nur waren Typen wie Lucke und Henkel zu arrogant, um zu erkennen, dass sie diesen rechtsnationalen Flügel nie in den Griff bekommen werden bzw. für ihn nur die nützlichen Idioten darstellen. Das hat Henkel ja letztlich vor einem Jahr auch zerknirscht zugegeben. Diese Partei hatte ihren eigenen Trojaner von Anfang an eingebaut und der schwingt dort jetzt in fast jedem Landesverband das Zepter. Da musste sich nichts durch Medientribunale nach rechts schaukeln, das war von Anfang an mit an Bord.
Im übrigen ist es falsch, so zu tun, als würde Luckes Steinzeit-EU, die so tut, als gäbe es plötzlich den Kalten Krieg wieder und man könnte sich als gemütlicher Butterbergverteil-Verein wieder in Brüssel zwischen den Machtblöcken einrichten, im 21. Jahrhundert nicht genau auf "Grenze zu" hinaus laufen.
Mönsch, es geht ja doch mal. Es geschehen noch Zeichen und Wunder... :D

Ich bin gewiss nie Fan der Partei gewesen und hätte entsprechend keinen Grund, krampfhaft zu leugnen, dass dort auch eher dem rechten Segment zuzuordnende Vögel mit am Werk gewesen sein dürften. Nur sehe ich auch, nicht nur im Bereich der Entwicklung des Parteipersonals sondern vor allem in der Popularität in der Bevölkerung zumindest zeitliche Korrelationen mit z. B. dem Aufkeimen der PEGIDA-Bewegungen. Und man kann es wohl kaum leugnen, dass, noch bevor die AfD sich tatsächlich immer weiter von "Euro muss weg" rüberbewegt hatte zu "Einwanderung stoppen", sie unter vielen der Anhänger dieser Bewegungen geradezu Fans hatten. Gar nicht mal unbedingt wegen ihrer Positionen, die vielen von denen zu dem Zeitpunkt bestenfalls nebulös bekannt gewesen sein dürften, sondern weil sie halt eben eine "Alternative" waren, weil sie mal nicht das "Establishment" waren und weil sie von der "Lügenpresse" und den etablierten Parteien genauso missachtet wurden, wie PEGIDA und ihre Anhänger auch. Ein Effekt, der sich zum Teil in den USA mit Trump in vergleichbarer Form ereignet hatte (wobei ich es gerade bei einem milliardenschweren Unternehmer immer etwas abwegig fand, ihn als Anti-Establishment zu betrachten; er mag politisch das teils verkörpert haben im Wahlkampf, aber gesellschaftlich ist er geradezu die Inkarnation des kapitalistischen Establischments). Das meinte ich mit "vereint im Opfernarrativ".

Rechte mögen da von Anfang an auch drin gewesen sein (trifft aber auch auf andere Parteien zu; die C-Parteien haben am rechten Rand auch einiges aufzubieten, was sich vor gestandenen AfDlern nicht zu verstecken braucht; die haben es nur eben nicht geschafft, derart die Parteiräson zu übernehmen). Nur hatte die offensichtlich wachsende Popularität der AfD in politisch eher rechten Kreisen denen dann erheblichen Rückenwind in dieser sich in weiten Teilen noch findenden Partei gegeben. Dass Lucke und Henkel da zu spät drauf reagiert haben, das war unstrittig ihr Fehler.

Nie würde ich behaupten, dass die Art der Berichterstattung der einzige oder der wesentlichste Grund dafür war. Aber ich halte es ebenso für naiv, zu glauben, dass die Art, wie mit Parteien oder Personen in den Medien umgegangen wird, keine wahrnehmbaren Rückkopplungseffekte in die Gesellschaft hat. Und dass der Eindruck, es würde unseriöser Kampagnenjournalismus betrieben, schnell mal zu genau gegenläufigen "Trotzreaktionen" führen kann, das ist nun weiß Gott nicht so massiv neu. Und gerade zu dieser Zeit war nun mal das Thema "Flüchtlingskrise" ganz heißer shice und jene die sich daran abarbeiteten, meinten in der AfD endlich einen Verbündeten gefunden zu haben, teils einfach nur, weil alle anderen Parteien (von der NPD mal abgesehen) nicht ihre Ansichten teilten.

Meines Erachtens spielen bei diesem Thema viele teils sehr globale Aspekte mit rein, die gesellschaftswissenschaftlich nicht uninteressant scheinen. Und, um zum Ausgangsthema zurückzukehren, ja, das ist ein Unterschied zu den Piraten, die viel eher wirklich an sich selbst gescheitert sind. Bei der AfD sähe ich da eine Melange aus weit mehr Faktoren (ohne sagen zu wollen, dass ich die Partei bereits als gescheitert einstufen würde; politisch entgleist, aber gescheitert noch nicht).

Übrigens sehe ich da einen noch erheblichen Unterschied zwischen (in erster Linie wirtschafts-) politschem, nationalstaatlichem Protektionismus und dem Dogma, Grenzen gegen jede Form von Zuwanderung dicht zu machen. Da mag eine Linie sein, die ist aber schon noch sehr lang und jene, die auf sie verweisen tun dies erfahrungsgemäß meist nur, um pauschal Leuten, mit anderer Meinung implizit Geisteshaltungen anzudichten, die diese nicht selten gar nicht haben.
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von CritsJumper »

Kajetan hat geschrieben: 19.07.2017 16:57 Dann begann der haltlose Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Nicht, weil die phöse "Systempresse" nur Lügen verbreitet hat oder weil man die Piraten im Wahlkampf sabotiert hat, sondern weil durch die große Popularität Leute ans Ruder kamen, die schlichtweg nicht kompetent waren. Selbstdarsteller wie Ponader, Irre im Bundesvorstand und im medial äusserst präsenten Berliner Landesverband in Gleichschritt mit Leuten, die bei der Linkspartei rausgeflogen sind und deswegen die Piraten ums Verrecken
Ich bereue es das die Piraten_innen nicht mehr da sind. Aber sie haben diesen Test, den wirklich jede junge neue Partei bestehen muss, eben nicht mal absolviert. Denn im Grunde gehen da alle durch. Da hilft halt nur die Regeln vorher klar definieren was rein darf und was nicht. In wirklich sehr vielen Themenbereichen und Ansichten.

Vielleicht kommt sie ja mal wieder, aber aktuell ist sie (für mich) leider unwählbar. Die Ableger aus Skandinavien oder Dänemark würde ich hingegen sofort wählen. Wahrscheinlich ist aktuell einfach noch zu viel von der Altlast im Internet zu finden. Eine weitere Spaßpartei brauen wir wirklich nicht in Deutschland.

@archer und billy
Schön bei euch querzulesen, das ist definitiv keine Zeitverschwendung.
Zuletzt geändert von CritsJumper am 20.07.2017 01:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von CritsJumper »

Redshirt hat geschrieben: 19.07.2017 23:49 Nach meinem Gefühl ist dieser ganze Gamer-Begriff eine ziemlich konstruierte Sache,..
Du triffst natürlich einen wahren Kern. Aber ich sehe das eher so das jeder natürliche Mensch verspielt ist weil der Wissensdrang damit zu tun hat. Selbst meine Katze spielt mit ihren Mäusen und ist leidenschaftliche Gamerin. Für mich beschreibt das Gefühl halt einfach nur das man zum Teil noch jung geblieben_e ist und halt auf eine Unterhaltende Art ein Teamspieler_in ist der/die sich mit anderen Gamern_inen, welche sich zum Spielen treffen.

Die Typischen Gamer_in zur Gamescom im Fernsehen, sind doch nur Fantasie. Genau wie die Nerds_innen da draussen... das sollte man einfach nicht so eng sehen. Aber bestimmt bist du Gamer_in, einfach weil du 4Players liest, besuchst und hier schreibst. ;D
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mr archer
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von mr archer »

billy coen 80 hat geschrieben: 20.07.2017 00:43
Übrigens sehe ich da einen noch erheblichen Unterschied zwischen (in erster Linie wirtschafts-) politschem, nationalstaatlichem Protektionismus und dem Dogma, Grenzen gegen jede Form von Zuwanderung dicht zu machen. Da mag eine Linie sein, die ist aber schon noch sehr lang und jene, die auf sie verweisen tun dies erfahrungsgemäß meist nur, um pauschal Leuten, mit anderer Meinung implizit Geisteshaltungen anzudichten, die diese nicht selten gar nicht haben.
Ich sehe da heute nur noch einen akademischen Unterschied (den die AFD übrigens prima aufgeführt hat - der Wirtschaftsprof ebnet mit adretter Frisur das Vorfled, dahinter träumt man bereits vom Schießbefehl am Grenzzaun). Wirtschaftlichen Nationalstaats- Protektionismus (siehe auch Trump) bekommt man nur mit scharf bewachten Grenzen und krass aufgebohrten nationalen Sicherheitsbehörden. Und schwups sitzen Typen wie Gauland und Höcke mit leuchtenden Augen vor einem und holen ihr Lieblingsbismarck-Kartendeck raus.
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Eisenherz
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Eisenherz »

billy coen 80 hat geschrieben: 20.07.2017 00:43 ... ich halte es ebenso für naiv, zu glauben, dass die Art, wie mit Parteien oder Personen in den Medien umgegangen wird, keine wahrnehmbaren Rückkopplungseffekte in die Gesellschaft hat. Und dass der Eindruck, es würde unseriöser Kampagnenjournalismus betrieben, schnell mal zu genau gegenläufigen "Trotzreaktionen" führen kann, das ist nun weiß Gott nicht so massiv neu.
Mit dieser Einschätzung steht man heute nicht mehr alleine dar, denn selbst die Forschung spricht mittlerweile von einer regelrechten Progromstimmung der Gutmenschen gegen Alles und Jeden, der 2015 nicht mit dem Teddybär am Bahnhof stand.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... krise.html


Und nur, weil man sich in den Leitmedien mehr oder weniger darauf geneigt hat, das Thema Asylkrise bis nach der Wahl zu begraben, ist es ja nicht weniger aktuell. Jeden Monat kommen nach wie vor 15.000 Asylbewerber nach Deutschland, in Griechenland warten Zehntausende auf eine Weiterreise nach Deutschland, und Hundertausende harren in Nordafrika ihrer Weiterreise. Nur ... wenn man sich die deutschen Medien so ansieht, ist das alles nur eine Randnotiz. Mich beschleicht hier schon irgendwo das Gefühl, dass es hier eine breite Phalanx aus etablierten Parteien und Medien gibt, deren einziges Ziel es ist, der AFD kein Futter zu liefern. Das ist vom demokratischen Standpunkt aus gesehen schon sehr bedenklich.

Dahingehend schon erstaunlich, dass gerade im linken Spiegel ein Artikel zu finden war, der das ebenso thematisiert.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58520.html
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mr archer
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von mr archer »

Eisenherz hat geschrieben: 20.07.2017 09:48 ... Progromstimmung der Gutmenschen ...
Es sind halt die verlässlich auftauchenden Versatzstücke wie solche hier, die es mir echt schwer machen, mehr als Rabulistik und selbstgefällige One-Liner in solche Threads zu investieren.
Zuletzt geändert von mr archer am 20.07.2017 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Imperator Palpatine »

mr archer hat geschrieben: 20.07.2017 09:56 Es sind halt die verlässlich auftauchenden Versatzstücke wie solche hier, die es mir echt schwer machen, mehr als Rabulistik und selbstgefällige Onliner in solche Threads zu investieren.
Ich werde mich - wie früher erwähnt - nicht an dieser Diskussion beteiligen.
Aber sollte es nicht eigentlich " One Liner " heissen ?....
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mr archer
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von mr archer »

Hoppala, man dankt.
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Kajetan »

Eisenherz hat geschrieben: 20.07.2017 09:48 Mit dieser Einschätzung steht man heute nicht mehr alleine dar, denn selbst die Forschung spricht mittlerweile von einer regelrechten Progromstimmung der Gutmenschen gegen Alles und Jeden, der 2015 nicht mit dem Teddybär am Bahnhof stand.
Du, das geht auch ohne dieses Geschwalle ...

Abgesehen davon ... es kommt endlich Bewegung in die Hütte und ein gescheites Einwanderungsgesetz in den Wahlkampf. Nur mal zwei Schlaglicher aus den letzten Wochen:

https://www.swr.de/swraktuell/bw/kretsc ... index.html
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... an-lindner

Sogar die CDU, wo man sich viel zu lange gegen so etwas gesträubt hat, redet plötzlich von einem "Fachkräftezuwanderungsgesetz". Man traut sich das Kind zwar immer noch nicht beim Namen zu nennen, aber ENDLICH wird (hoffentlich) vernünftig geregelt, was seit Jahrzehnten (!), seit den 1960ern aus Furcht vor panischen Deutschen, die beim Anblick von so vielen Ausländern den Herzkasper bekommen könnten, unter den Teppich gekehrt wurde. Deutschland IST ein Einwanderungsland, schon lange! Es wird Zeit, dass die Gesetzeslage das auch endlich widerspiegelt.

Und das, muss man auch sagen, ist ein Verdienst der AFD, die das Thema so überspitzt in die Öffentlichkeit getragen hat, dass die etablierten Parteien reagieren mussten. Und weil die etablierten Parteien dieses Thema nun endlich aufnehmen, fallen der AFD immer mehr Themen weg, so dass zum Schluß wirklich nur ignorante "Lügenpresse"-Schreier übrigbleiben. Denen ich, ich kann es nur wiederholen, für ihren Zinnober sehr dankbar bin, denn es bestand hier wirklich längst überfälliger Handlungsbedarf.

Danke AFD, Demokratie funktioniert :)
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Todesglubsch »

Um mal die Kurve zu einem Statement relativ am Anfang des Threads zu kriegen:
Wie sinnvoll diese Veranstaltung wird (oder nicht) hängt primär davon ab, wie fest der Maulkorb der Moderatoren geschraubt ist und wie bissig sie ihre Fragen stellen. Da *könnte* was gutes rauskommen, selbst wenn die Herren Politiker nur zum Stimmenfang gekommen sind. Aber bezweifel es. Wobei ich bei Rocketbeanz ja zumindest die Hoffnung hege, dass sie sich darauf nicht eingelassen hätten, wenn es oben erwähnten Maulkorb gegeben hätte. Bei den beiden anderen hingegen... den ersten kenn ich nicht einmal. Darum mag ich ihn erstmal nicht :D
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Selbst wenn es keinen Maulkorb gibt, da sind waschechte Politikprofis geladen. Die wissen schon, wie man einen Moderator selbst bei unangenehmen Fragen müde quatscht. Ein paar Entertainer aus dem Gaming- und Youtubebereich haben sowieso nicht die Expertise um dort nachzuhaken, wo es weh tut. Hätten sie mal Tilo Jung dazugeholt, dann hätte es vielleicht interessant werden können :)
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Re: gamescom 2017: "Wahlkampf-Arena" mit Teilnehmern von CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP angekündigt

Beitrag von Wigggenz »

Um nochmal auf den Begriff Gamer zurückzukommen, meine Frage an Archer diesbezüglich war eher rhetorischer Natur, so bekloppt das jetzt auch klingt.

Entscheidend für eine Gruppenzugehörigkeit ist zumindest nach der mir vorschwebenden Definition nicht der Wille dazuzugehören, sondern schlicht und einfach, ob man das entsprechende Merkmal erfüllt. Das kann in der Person, aber auch im Verhalten liegen.

Wer also viel Videospiele spielt, ist ein Gamer, ob er will oder nicht. Es ließe sich höchstens darüber streiten, wo man die Grenze hinsichtlich der mit Videospielen verbrachten Zeit zieht.

Das trifft natürlich auch auf so etwas wie Bücher lesen oder Musik hören zu, aber dafür haben sich nicht solche hippen Begriffe entwickelt.
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