Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

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Liesel Weppen
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Liesel Weppen »

Kajetan hat geschrieben: 03.07.2017 11:46 Ha! Jetzt ist mir doch ein klarer Vorteil von Origin eingefallen: OA, Origin Access. Ein Spiele-Abo. 4 Euro im Monat und dafür Zugriff auf etliche Dutzend Spiele. Eine Spiele-Flatrate. Wenn man schon nur Spiele mieten darf, dann nur für Mietpreise!
Ich kann mir zwar vorstellen, dass sich sowas für den ein oder anderen lohnt, genauso wie PS+ und Xbo-Live, aber ich kann damit absolut nichts anfangen. Auch wenn es sich manche durch die Gratisspiele schönreden, dass Multiplayer-Spielen-dürfen auf der PS Geld kostet, hängt das halt sehr davon ab, ob man die Spiele auch mag.

Ich bin z.B. so ein Typ, ich spiele bei weitem nicht alles. 95% aller Spiele sprechen mich einfach überhaupt nicht an, die interessieren mich schlichtweg einfach nicht. Über diverse Foren kriege ich so grob mit, welche Gratistitel bei PS+ jeden Monat so dabei sind, und alles was mich davon in den letzten paar Jahren interessiert hätte, kann man an einer Hand abzählen.
Genauso das Humble Bundle. Ja, das mag sich finanziell ja rechnen, wenn einen auch nur ein einziges Spiel aus dem ganzen Pack interessiert, aber der Rest interessiert mich einfach nicht. Im Humble Bundle ist zwar deutlich öfter mal etwas für mich interessantes dabei als im PS+, aber auch da sind halt 90% Beifang, den ich eigentlich gar nicht haben will.

Lieber kaufe ich mir 3 Spiele für 100€ übers Jahr verteilt, die ich mir selber nach meinem Geschmack und Interesse aussuchen kann, als das ich für knapp 50€ im Jahr 25 zufällige Spiele "geschenkt" kriege, von denen mich dann 24 nichtmal ansatzweise interessieren.
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Kajetan
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Kajetan »

Arkatrex hat geschrieben: 03.07.2017 11:23 Nie habe ich behauptet ich würde DRM in jeglicher Form gut finden.
Das wäre aber a) auch in Ordnung und b) Grundlage für eine nette Diskussion, wenn Du das entsprechend begründen würdest. Ich begrüße kontroverse Diskussionen, die aus mehr als nur Rabulistik, Wortklauberei und gegenseitigem Angepampe bestehen :)
Ich arrangiere mich jedoch mit der Tatsache das ich es nicht ändern kann, da die Mehrheit sich offenbar dem ganzen beugt und DRM akzeptiert. Sicherlich kann man rumjammern, aber irgendwann wird es nur noch anstrengend das zu lesen.
Wenn Du nicht rumjammerst, ändert sich auch nix. Das Rumjammern ist ja kein Selbstzweck. Ohne Rumgejammer würde es kein GOG geben und ohne anhaltende Nachfrage nach No-DRM würde es schon lange kein GOG mehr geben.

Und, darf man nie vergessen ... im Musikbereich ist DRM einen ganz schnellen Tod gestorben und bei eBooks ist DRM auf einem gutem Weg zur Tür. Ist also nicht so, dass die Industrie überall ihren Willen bekommt und ihre ganz spezifische Paranoia hemmungslos ausleben kann.
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mr archer
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von mr archer »

Kajetan hat geschrieben: 03.07.2017 12:54 Und, darf man nie vergessen ... im Musikbereich ist DRM einen ganz schnellen Tod gestorben und bei eBooks ist DRM auf einem gutem Weg zur Tür. Ist also nicht so, dass die Industrie überall ihren Willen bekommt und ihre ganz spezifische Paranoia hemmungslos ausleben kann.

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Arkatrex
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Arkatrex »

Kajetan hat geschrieben: 03.07.2017 12:54
Arkatrex hat geschrieben: 03.07.2017 11:23 Nie habe ich behauptet ich würde DRM in jeglicher Form gut finden.
Das wäre aber a) auch in Ordnung und b) Grundlage für eine nette Diskussion, wenn Du das entsprechend begründen würdest. Ich begrüße kontroverse Diskussionen, die aus mehr als nur Rabulistik, Wortklauberei und gegenseitigem Angepampe bestehen :)
Ich arrangiere mich jedoch mit der Tatsache das ich es nicht ändern kann, da die Mehrheit sich offenbar dem ganzen beugt und DRM akzeptiert. Sicherlich kann man rumjammern, aber irgendwann wird es nur noch anstrengend das zu lesen.
Wenn Du nicht rumjammerst, ändert sich auch nix. Das Rumjammern ist ja kein Selbstzweck. Ohne Rumgejammer würde es kein GOG geben und ohne anhaltende Nachfrage nach No-DRM würde es schon lange kein GOG mehr geben.

Und, darf man nie vergessen ... im Musikbereich ist DRM einen ganz schnellen Tod gestorben und bei eBooks ist DRM auf einem gutem Weg zur Tür. Ist also nicht so, dass die Industrie überall ihren Willen bekommt und ihre ganz spezifische Paranoia hemmungslos ausleben kann.
Da gebe ich Dir Recht, aber den Tod ist es in der Musik Industrie nur gestorben weil es flächendeckend katastrophal umgesetzt und stark inkompatibel mit Geräten viele Hersteller war. Ähnlich wie der Starforce Kopierschutz der aus diesem Grund auch nicht lange überlebt hat.

Stattdessen setzen die Hersteller jetzt auf Always On (ist da, merken die Spieler aber nur wenn das Internet mal weg ist). Ich würde begrüßen wenn alles über GoG laufen würde. Gerade das ist meine Quelle für den legalen Erwerb von alten Spielen meiner Kindheit (mit sehr guten Community Support ala Deutsch Patches etc.).

Games as a Service wurde ja bereits von einigen Publishern in den Mund genommen und da wird es meiner Meinung nach ähnlich wie Spotify und Co. bei Musik auch bei Spielen irgendwann hinauslaufen.

Vorstellen kann ich mir das einzelne Publisher Abos für Ihrere gesamte Spielepalette anbieten, daher das gesamte Kaufrecht komplett abschaffen.
Mir graut es schon davor, aber das wird vermutlich der Weg sein.
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Kajetan
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Kajetan »

Arkatrex hat geschrieben: 03.07.2017 13:01 Games as a Service wurde ja bereits von einigen Publishern in den Mund genommen und da wird es meiner Meinung nach ähnlich wie Spotify und Co. bei Musik auch bei Spielen irgendwann hinauslaufen.

Vorstellen kann ich mir das einzelne Publisher Abos für Ihrere gesamte Spielepalette anbieten, daher das gesamte Kaufrecht komplett abschaffen.
Mir graut es schon davor, aber das wird vermutlich der Weg sein.
Aber nur als Ergänzung des Angebotes, nie als Ersatz für bisherige Vertriebsmodelle. Streaming von Filmen/Serien und Verkauf über physikalische Datenträger machen sich ja auch keine Konkurrenz, sondern decken jede Nachfrage ab, weil es unterschiedliche Geschmäcker und unterschiedliche Einsatzszenarien gibt, die von einer Sparte alleine nicht abgedeckt werden können.
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von mr archer »

Arkatrex hat geschrieben: 03.07.2017 13:01
Da gebe ich Dir Recht, aber den Tod ist es in der Musik Industrie nur gestorben weil es flächendeckend katastrophal umgesetzt und stark inkompatibel mit Geräten viele Hersteller war. Ähnlich wie der Starforce Kopierschutz der aus diesem Grund auch nicht lange überlebt hat.
Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Der andere ist, dass es bei Musik (wie auch Buch) eine genügend große kritische Masse von erwachsenen Käufern/Kunden gab und gibt, die nicht jeden Scheiß mit sich machen lassen. Die also zum Beispiel einen gut sortierten Second-Hand-Plattenladen oder ein gut geführtes Antiquariat als wichtige kulturelle Instanzen zu schätzen wissen.

Beim Videospiel war diese kritische Masse, als Valve mit Half Life 2 die DRM-Daumenschraube damals im Markt etabliert hat wie es ein geschickter Dealer nicht besser hätte machen können, schlicht noch nicht groß genug, da der Markt damals noch viel stärker als heute von emotional abhängigen Teenagern geprägt war, mit denen grundsätzlich ja immer schon jede Ferkelei möglich war, ist und sein wird. Das ändert sich aber mit zunehmendem Alter unseres geliebten Mediums, sodass ich da gar nicht so pessimistisch sein mag.
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greenelve
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von greenelve »

mr archer hat geschrieben: 03.07.2017 13:13 Beim Videospiel war diese kritische Masse, als Valve mit Half Life 2 die DRM-Daumenschraube damals im Markt etabliert hat wie es ein geschickter Dealer nicht besser hätte machen können, schlicht noch nicht groß genug, da der Markt damals noch viel stärker als heute von emotional abhängigen Teenagern geprägt war, mit denen grundsätzlich ja immer schon jede Ferkelei möglich war, ist und sein wird. Das ändert sich aber mit zunehmendem Alter unseres geliebten Mediums, sodass ich da gar nicht so pessimistisch sein mag.
Würde ich so nicht behaupten wollen, Emotionen sind auch bei dem älteren Semester ausreichend vorhanden. Zuletzt gesehen bei Metroid Prime 4. Blizzard hat es mit D3 geschafft, einen Onlinezwang ohne wirkliche Not einzuführen, deren Launcher sich wie Steam unter den Spielern etabliert. Und das Jahre nach Steam und HL2.

Früher war es Nintendo und Sega, heute Microsoft, Nintendo, Sony. Es sind andere 13jährige, die Emotionen haben sich nicht sonderlich geändert. Frei nach dem Motto: War, War never changes.
Es gibt Einzelpersonen, die im Laufe der Zeit das Interesse am Medium verlieren, aber die, die noch dabei sind, stehen - wie in diesem Forum, wenn man sich Beiträge anschaut - den 13jährigen in nichts nach. Weder den 13jährigen von früher, noch denen von heute.
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Liesel Weppen »

Arkatrex hat geschrieben: 03.07.2017 13:01 Vorstellen kann ich mir das einzelne Publisher Abos für Ihrere gesamte Spielepalette anbieten, daher das gesamte Kaufrecht komplett abschaffen.
Mir graut es schon davor, aber das wird vermutlich der Weg sein.
Ich glaube nicht, dass das so kommen wird. Vielleicht wird es irgendjemand versuchen, aber ich glaube nicht, dass es funktionieren wird.
Videospiele sind da denke ich nicht mit Filmen oder Serien vergleichbar, entsprechend auch nicht der Verleihansatz wie z.B. Netflix.
Im Gegensatz zu Filmen/Serien, spiele ich viele Spiele immer wieder, wäre also schon arg doof, wenn dann von mir gerne gespielte Spiele aus der Flat immer wieder raus und rein rotieren würden.
Auch die Zeit ist ausschlaggebend. Es mag ja noch Serien mit 10 Staffeln a 20 Folgen a 40min (was aber mittlerweile eher schon die große Ausnahme ist) geben, was dann ja rein rechnerisch auch schon 133h dauert um das nur einmal anzusehen, aber für viele Spiele sind das doch Anfängerzahlen. Ich habe diverse Spiele mit weit höheren Spielzeiten und ich spiele die immernoch mal wieder. Mit Filmen a 2h brauchen wir da gar nicht erst anfangen zu vergleichen. Ein Spiel fängt häufig nach 2h erst richtig an interessant zu werden, bis 2h ist da häufig doch gerade mal antesten. Was soll ich da mit einer Flat, wo dem Anbieter eventuell die Rechte auslaufen und das Spiel dann aus der Flat genommen wird?

Auch glaube ich, dass die Interessen viel weniger gestreut sind, als z.B. bei Filmen. Da guckt man sich eher mal was an, was man dann im nachhinein doch bestenfalls nur mittelmäßig fand. Dauert ja auch nur 2h. Bei Spielen ist mir da aber der Zeitaufwand zu hoch. Und Spiele mit denen ich mich weniger als 5h beschäftige, sind für mich keine guten Spiele. Entweder weil sie nach 5h schon durch sind, oder weil ich nach 5h aufhöre, weil es dann doch nicht so toll ist.
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von greenelve »

Liesel Weppen hat geschrieben: 03.07.2017 13:38 Ich glaube nicht, dass das so kommen wird. Vielleicht wird es irgendjemand versuchen, aber ich glaube nicht, dass es funktionieren wird.
EA hat mit Origin Access genau das: Flatrate für Spiele. Sony mit PSNow sogar komplett auf Streaming ausgelegte Flatrate. Onlive gab es, die ihren Dienst eingestellt haben.

Eine Rotation braucht es an sich auch nicht. Kommt drauf an, ob die Nutzungsrechte zeitlich begrenzt gekauft werden oder aufgrund von Kosten/geringer Nutzung wieder rausfliegen - wie bei Netflix und Co. mit Filmen und Serien.
Den Gedanken kann man eigentlich ad acta legen, denn die Shops bieten Spiele durchgehend an, da fliegt nichts wegen Kosten raus. Ausnahmen wie Fallout auf gog bestätigen die Regeln, auch wenn es dort mehr um rechtliche Dinge ging.
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Liesel Weppen »

greenelve hat geschrieben: 03.07.2017 13:32 Blizzard hat es mit D3 geschafft, einen Onlinezwang ohne wirkliche Not einzuführen, deren Launcher sich wie Steam unter den Spielern etabliert.
Bei Diablo 3 einen Onlinezwang einzuführen, war doch ein Kinderspiel. Für die meisten war doch auch Diablo 2 praktisch schon ein reines Onlinespiel. Wieviele Leute haben denn Diablo 2 noch solo offline gezockt?
Und die LAN-Modi verschwinden doch schon seit Jahren zunehmend aus immer mehr Spielen. Es spielt ja auch kaum jemand mehr im LAN, es spielen alle online.

Bei Diablo 3 wundert mich eher, dass es überhaupt noch einen "Singleplayer" hat (afaik zumindest?) und nicht direkt als reines Onlinespiel rausgebracht wurde. Wobei das ja (was ich so dazu gelesen habe), schon auch kein Offline-Singleplayer ist, sondern man spielt ja dann praktisch alleine auf einem Server(instanz). Also ist es ja eigentlich schon ein Onlinespiel mit der Option auf einem Server halt auch alleine sein zu können. Und wenn man dann schonmal soweit ist, kriegt es sogar schon eine gewisse Komik, sich bei einem quasi-Online-Spiel über einen Online-Zwang zu beschweren.

Wegen dem Always-Ultra-, bzw. viel mehr Battle.net-Zwang habe ich mir bis heute Diablo 3 übrigens auch nicht gekauft.
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von greenelve »

Liesel Weppen hat geschrieben: 03.07.2017 13:46 Bei Diablo 3 einen Onlinezwang einzuführen, war doch ein Kinderspiel. Für die meisten war doch auch Diablo 2 praktisch schon ein reines Onlinespiel. Wieviele Leute haben denn Diablo 2 noch solo offline gezockt?
Half Lif 2 und Steam war auch ein Kinderspiel.
Es spielen noch viele offline. Mods sind auch eine Sache. Abgesehen davon, gab es einen riesigen Aufschrei, der bis heute nachhalt bei Leuten wie dir, die sich deswegen dem Spiel verweigern. Ganz so unbedeutent ist der Onlinezwang dann wohl doch nicht. Hat sich aber durchgesetzt, gab zig Millionen, die es emotional, Wink D2 und der Glaube Blizzard Qualität, trotzdem haben wollten.
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Beitrag von Liesel Weppen »

greenelve hat geschrieben: 03.07.2017 13:46 EA hat mit Origin Access genau das: Flatrate für Spiele. Sony mit PSNow sogar komplett auf Streaming ausgelegte Flatrate. Onlive gab es, die ihren Dienst eingestellt haben.
PSNow hat nur alte PS3-Titel, ist also nicht ansatzweise aktuell.
Bei PS+ ist der Umfang doch sehr arg beschränkt und baut sich afaik erst auf, sobald man eine Mitgliedschaft startet. Afaik kriegt man nicht die Gratisspiele der vergangenen Jahre automatisch gleich dazu.
greenelve hat geschrieben: 03.07.2017 13:46 Eine Rotation braucht es an sich auch nicht. Kommt drauf an, ob die Nutzungsrechte zeitlich begrenzt gekauft werden oder aufgrund von Kosten/geringer Nutzung wieder rausfliegen - wie bei Netflix und Co. mit Filmen und Serien.
Netflix hat diese Rotation, weil zeitlich unbeschränkte Rechte schweine teuer sind und sie damit ihre Preise nicht halten könnten.
greenelve hat geschrieben: 03.07.2017 13:46 Den Gedanken kann man eigentlich ad acta legen, denn die Shops bieten Spiele durchgehend an, da fliegt nichts wegen Kosten raus. Ausnahmen wie Fallout auf gog bestätigen die Regeln, auch wenn es dort mehr um rechtliche Dinge ging.
Die Lizenzen für eine Flat kann man doch nicht ansatzweise mit einem Shop vergleichen. Ein Shop verkauft nur und mit jedem einzelnen Verkauf wird eine einzlen Nutzungslizenz verkauft und extra bezahlt. Dem Shop entstehen dabei überhaupt keine Lizenzkosten, der Kaufpreis wird einfach durchgereicht.
Die Flat dagegen ist eine Mischkalkulation, da bezahlt der Flatbetreiber die Lizenzgebühren SELBST an den Urheber und zwar permanent* und kriegt das nicht direkt von dem Kunden bezahlt. Er muss diese Kosten dann durch die Mitgliedsbeiträge und womöglich Werbung wieder reinholen. Und er muss dann sogar permanent für viele Lizenzen bezahlen, wenn er auch eine gewisse Auswahl anbieten können will.

* Keine Ahnung ob Netflix da an die Urheber eine Pauschale bezahlt, oder ob da tatsächlich die Abrufe gezählt werden und dann pro Abruf eine Lizenzgebühr fällig wird.
greenelve hat geschrieben: 03.07.2017 13:50 Half Lif 2 und Steam war auch ein Kinderspiel.
Keine Ahnung, HL2 und der Anfang von Steam ging irgendwie an mir vorbei, das war alles zu einer Zeit, in der ich keinen Spieletauglichen PC hatte, deswegen war ich da praktisch nicht "live" dabei.
Hab HL2 auch bis heute nicht wirklich gespielt. Habs ein paar mal versucht, aber aus heutiger Sicht, wenn man keine eigenen nostalgischen Gefühle für das für damalige Verhältnisse "Überspiel" hat, ist es gar nicht sooo ein überragendes Spiel.
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Beitrag von camü »

Musik-DRM existiert doch immer noch? Gerade in den ganzen digitalen Angeboten wie Google Music/Amazon/Itunes...
Das DRM was bei der Musik gestorben ist, hat verhindert, dass du Sicherungskopien von Musik-CD's machen konntest... etwas was auch noch heute existiert...
BTW. ist ein DRM in der Form durchaus auch bei Konsolenspielen gang und gebe... schon weit länger als am PC... Ich kann mich noch daran erinnern wie groß der Aufschrei bei Siedler 3 war, als das auch für den PC mehr oder weniger umgesetzt wurde....

Aktuell zählt die Konsole in Foren als DRM frei, weil man das spiel im nachhinein weiterverkaufen kann... Und das zählt natürlich auch nur für die Spiele die man Physisch erwirbt...
Was Digitale Inhalte betrifft hat Steam sogar die Nase vorne was Rückgabe betrifft... du kannst das Spiel nach dem Runterladen 2 stunden lang spielen, solange du die 2 stunden nicht überschritten hast, kannst du das Spiel innerhalb der ersten 2 Wochen zurück geben und erhälst das Geld zurück erstattet... etwas was es so auf Konsolen gar nicht gibt. Der Eshop von sony nimmt spiele nur zurück, wenn das Spiel gar nicht runtergeladen wurde... und eine geöffnete Verpackung versuchen bei dem Händler deines Vertrauens wieder zurück zu geben... naja reden wir nicht weiter drüber ;)

Des weiteren hat Software auf den PC ein paar weitere Vorteile:

Die Plattform am PC ist relativ offen, was user-content einfach mehr Freiheiten erlaubt. Sei es ein X-Com Long war oder ein Nehrim für Oblivion... Sachen die zum Teil von Steam und den Entwicklern mit den Steam Workshop direkt supportet werden. Bei den Konsolen ist man immer noch daran gebunden, dass man hoffen muss das sich der Spielehersteller und der Konsolenhersteller irgendwie einigen können um ansatzweise Nutzer erstellten content anbieten zu können... was bisher nur bei Bethesda halbwegs funktioniert hat.

Dazu kommt, dass ich auch alte Spiele (dank GOG) ohne Probleme an meinen aktuellen Pc abspielen kann.... auch wenn ich die "nur" digital besitze.

Letztlich läuft die DRM - Debatte meiner Meinung nach immer Darauf hinaus:
Habe ich DRM in der Form, dass ich an eine digitale Plattform gebunden bin, aber mehr Freiheiten diese Software an meine Bedürfnisse anzupassen (und seien es nur die Einstellung die mir erlauben mehr effekte oder mehr fps zu haben) und relativ hardware-unabhängig zu sein, oder ist es mir lieber dass ich das Spiel im nachhinein wieder verkaufen kann, dafür an eine Hardware (und so auch an "nur" eine Softwareplattform) gebunden bin und ich keinen / nur sehr eingeschränkten UserContent erhalte.
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von James Dean »

Ich weiß noch, wie sich alle gefreut haben vor 5 Jahren oder so, als der Rekord von 8 oder 7 Millionen gebrochen wurde ...
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Re: Steam: Über 33 Millionen täglich aktive Nutzer und 67 Millionen Nutzer im Monat

Beitrag von Kajetan »

Liesel Weppen hat geschrieben: 03.07.2017 13:46 Wieviele Leute haben denn Diablo 2 noch solo offline gezockt?
Genug.

Das ist wie mit Call of Duty. Da heisst es auch immer, dass doch keiner die SP-Kampagne spielen würde. Und doch lässt Activision JEDES JAHR eine teure, aufwendige SP-Kampagne mit bekannten Schauspielern produzieren. Blizzard hat WoW im Laufe der Jahre zu einem gefühlten SP-Spiel umgebaut, wo man andere Mitspieler nur noch für gleichstufige Instanzen benötigt.

MP-Spieler glauben immer, dass sie die einzigen auf der Welt sind, weil sie im Chat und im Spiel natürlich nur andere MP-Spieler sehen können. Und was man nicht sieht, existiert logischerweise nicht :)
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