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Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 16:58
von 4P|BOT2
Die Stimmung in der Community von Paradox Interactive scheint langsam zu kippen, denn die Strategiespiele aus dem hauseigenen Studio (Paradox Development Studio) geraten bei den Nutzerreviews bei Steam zunehmend unter Druck. Europa Universalis 4, Crusader Kings 2, Hearts of Iron 4, Victoria 2 und Stellaris werden aufgrund der DLC-Politik, der Vielzahl der Erweiterungen und der Preisgestaltung mitt...

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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:23
von johndoe945852
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Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:31
von SethSteiner
Deswegen kauft man die ja auch in Sales, da gibt dann das ganze Paket für nen Appel & nen Ei, keiner bei Verstand kauft all die DLCs Vollpreis bei Release bei Paradox. Wirklich toll ist die Praxis aber natürlich trotzdem nicht. Natürlich ist ein Europa Universalis nicht wirklich 74% wert aber Wertungen sind quasi ein Tool um seine Meinung rüberzubringen, daher kann ich das nachvollziehen. Paradox sollte mehr in Richtung Addon arbeiten und Kleinscheiß wie Portraits lieber in Patches Gratis mitbringen. Immerhin haben sie das jetzt bei Stellaris auch schon teilweise geschafft. Sollte nur mehr die Regel werden.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:35
von Todesglubsch
*wartet auf das Eintreffen der Paradox-Defense-Force mit dem Power-Argument "Aber das sind doch nur kosmetische DLCs!"*

:lol:

Nur so am Rande: GTA 5 bekommt momentan auch den User-Zorn zu spüren. Gamer sind schnell angepisst.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:39
von Rixas
Das die DLCs immer teurer werden sah man ja schon die letzten 1-2 Jahre, Umfang immer geringer und Preis immer höher.
Beispiel Crusader Kings. Sword of Islam 6€ und ein Reapers Due mit nen Handvoll Events 15€

Nun das sind wohl die Schattenseiten wenn man als Unternehmen an die Börse geht, da zählt Gewinnmaximierung um jeden Preis. Das geht auch an einem Paradox nicht vorbei.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:50
von RealMK
Tja, Square überlegt ja auch Teile seiner Spiele als Games as a Service auszulegen. Nun, wenn da sowas bei raus kommt, dann wird es echt traurig. Da hilft eben nur eins. Dem Publisher und all seinen Produkten den Rücken kehren.
Vielleicht müssen wir Spieler auch mal an einem Publisher/Studio ein Exempel statuieren, damit man in der Spielebranche aufwacht und zu den Tugenden der Anfangszeit zurück findet. Mir geht das langsam auf den Sack wie dreist viele, insbesondere kleine Unternehmen, sich gerade per Free to Play an den Spielern bereichern und damit die komplette Spielkultur untergraben. Ich möchte fast schon behaupten, dass es mittlerweile Spieler gibt, die keine normalen Vollpreisspiele kennen und für die diese F2P Praktiken normal sind.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:52
von SethSteiner
Todesglubsch hat geschrieben: 19.06.2017 17:35 *wartet auf das Eintreffen der Paradox-Defense-Force mit dem Power-Argument "Aber das sind doch nur kosmetische DLCs!"*

:lol:

Nur so am Rande: GTA 5 bekommt momentan auch den User-Zorn zu spüren. Gamer sind schnell angepisst.
Das wird ja schon durch die Mod-Community ad absurdum geführt. Da gibts ja mittlerweile schon kurz nach Release schöne Modifikationen, die das Spiel deutlich verändern und lass etwas Zeit ins Land gehen und man wird regelrecht mit kosmetischen DLCs allein überflutet, die gar nichts kosten.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 17:54
von Dearan
Hoffentlich wirkt sich dies jetzt nicht negativ auf die Entwicklung von Stellaris aus.
EU IV hat ja langsam genug Erweiterungen bekommen und so viele sollten so weit ich weiß ja auch nicht mehr erscheinen. Das gleiche gilt für Crusader Kings II.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 18:01
von Paranidis68
Manche haben es ja schon selber geschrieben. Ich selber schreibe es auch schon lange immer mal wieder. Dieser Publisher ist ein Abzocker-Verein geworden. Und der Gedanke ist nicht zufällig in Erscheinung getreten. Das sitzen Eiskalte Gelddrucker, die sich mit "wirklich" absurden Preis/Leistung/Inhalt einen Guten Namen gerade ruinieren.
Ich sehe mir gerne mal HoI4 LPs an und muss mit grausen sehen, dass es Kinderkrankheiten gibt, die da seit langer Zeit nerven.
Gestern wollt ich auf Gamesrocket die Colonel Edition für knapp 22 Euro kaufen. Ich hab es mir aber wieder überlegt.
Und wenn Stellaris nicht im HBM gewesen wäre, dann hätte ich es lange nicht angefasst. Ne Paradox. So geht das nicht weiter, wenn man nur noch die totalen Fans aussaugt, welche gerade selber die Schnauze immer mehr voll haben.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 18:15
von Paranidis68
SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 17:31 Deswegen kauft man die ja auch in Sales, da gibt dann das ganze Paket für nen Appel & nen Ei, keiner bei Verstand kauft all die DLCs Vollpreis bei Release bei Paradox. Wirklich toll ist die Praxis aber natürlich trotzdem nicht. Natürlich ist ein Europa Universalis nicht wirklich 74% wert aber Wertungen sind quasi ein Tool um seine Meinung rüberzubringen, daher kann ich das nachvollziehen. Paradox sollte mehr in Richtung Addon arbeiten und Kleinscheiß wie Portraits lieber in Patches Gratis mitbringen. Immerhin haben sie das jetzt bei Stellaris auch schon teilweise geschafft. Sollte nur mehr die Regel werden.
Dann hast du aber die Politik nicht verstanden, die hinter der Preiserhöhung von gefühlten 50% liegt. Denn die Reviews zeigen ein deutliches Bild. Nämlich, dass der Wert genau 50% weniger beträgt. Was wiederum dem Sale ein ganz anders Aussehen verleiht :wink:
Wenn ich also meine im Sale ein Schnäppchen zu machen (50%), dann bezahlt man nämlich genau den vollen Preis, den der DLC eigentlich wert ist. So einfach geht das. Und damit hast du auch den Sinn hinter dieser Erhöhung, der dem Inhalt nicht gerecht wird.
Spieler sind auch nur dumme Süchtige, wenn du es so sehen willst. Und da Paradox das weiß und auch viele andere Publisher die Preise erhöht haben, wirst du am Ende immer der Dumme sein.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 18:46
von sphinx2k
Tjo mir ist das letzte Stellaris Addon für was was es bietet auch noch zu teuer. Gut ich hab Gedult und kann warten.
Ich finde bei vielen DLCs ist es auch schwer einzuschätzen was sie wirklich wert sind. Eine liste mit Features ergibt bei mir nicht zwangsläufig ein Bild darüber wie viel Spielspaß ich daraus gewinnen kann.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 18:58
von SethSteiner
@Paranidis68
Ich verstehe die Politik schon. Man versucht natürlich vor allem Profit mit denen zu erwirtschaften, die jeden DLC sofort zum Vollpreis haben wollen aber die meisten Spieler sind halt nicht so süchtig, sondern immer nur einige wenige. Nebenbei ist es ja nicht so dass es nur 50% wären, wenn man am Ende für nen zwanni alles kriegt, während es einzeln alles zusammen 300 Euro kostet, dann ist die Reduktion natürlich schon noch mal deutlich höher. Dauert aber selbstverständlich und nicht jeder ist bereit ein Jahr oder zwei zu warten, darauf spekuliert man natürlich.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 19:13
von Paranidis68
SethSteiner hat geschrieben: 19.06.2017 18:58 @Paranidis68
Ich verstehe die Politik schon. Man versucht natürlich vor allem Profit mit denen zu erwirtschaften, die jeden DLC sofort zum Vollpreis haben wollen aber die meisten Spieler sind halt nicht so süchtig, sondern immer nur einige wenige. Nebenbei ist es ja nicht so dass es nur 50% wären, wenn man am Ende für nen zwanni alles kriegt, während es einzeln alles zusammen 300 Euro kostet, dann ist die Reduktion natürlich schon noch mal deutlich höher. Dauert aber selbstverständlich und nicht jeder ist bereit ein Jahr oder zwei zu warten, darauf spekuliert man natürlich.
Es wird ja quasi separat abkassiert bei den unterschiedlichen Gruppen. Die Erstkäufer, wie du schon gesagt hat. Aber, und das ist viel interessanter, weil die meisten nämlich wirklich nur noch im Sale kaufen. Jene Leute, die sich schon daran gewöhnt haben, nur noch im Sale zu kaufen, weil es die vermeintlich Schlaueren sind. Die hat Paradox mal eben zu Vollidioten erklärt...mit einer krassen Taktik.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 19:40
von Senseo1990
Aus irgendeinem Grund scheinen Spieler heutzutage die Idee zu haben, dass ihnen alles kostenlos zur Verfügung stehen sollte.

Dann zeitgleich aber erstaunt bis schockiert sein, wenn andere Publisher mod-support komplett verbieten :roll: Die Kritik an Paradox ist ein perfektes Beispiel dafür, warum das geschieht.

Re: Paradox Interactive: Viele Spieler kritisieren Preiserhöhungen, DLC-Politik, Erweiterungen und Patches

Verfasst: 19.06.2017 19:43
von Usul
Paranidis68 hat geschrieben: 19.06.2017 19:13Es wird ja quasi separat abkassiert bei den unterschiedlichen Gruppen. Die Erstkäufer, wie du schon gesagt hat. Aber, und das ist viel interessanter, weil die meisten nämlich wirklich nur noch im Sale kaufen. Jene Leute, die sich schon daran gewöhnt haben, nur noch im Sale zu kaufen, weil es die vermeintlich Schlaueren sind. Die hat Paradox mal eben zu Vollidioten erklärt...mit einer krassen Taktik.
Ich verstehe deine Argumentation nicht, sorry. Vielleicht willst du sie nochmal in anderen Worten oder mit Zahlenbeispielen wiederholen?

Fiktives Beispiel: Spiel X kostet normal mit 50 DLCs insgesamt 200 Euro. In irgendeinem der zig Steam-Deals dann plötzlich 10 Euro. Irgendwann kommt die Preiserhöhung und das Spiel X kostet mit allen DLCs nunmehr sagen wir mal 300 Euro. Wenn das nun in irgendeinem Steam-Deal dann weiterhin 10 Euro kostet, greift deine These ins Leere. Und selbst wenn es 20 Euro wären, wäre das - je nach Spiel natürlich - noch OK.
Nur weil etwas eine Zeit lang zu billig war, ist es nicht automatisch total schrecklich, wenn es dann preislich etwas angehoben wird. Letztlich entscheiden die Spieler mit ihrem Geldbeutel. Und da gibt es dann zwei Möglichkeiten:

1. Man kauft ein Spiel für das Geld, das man bereit ist auszugeben - gerne im Sale.
2. Man kauft ein Spiel, weil es im Super-Duper-Sale plötzlich 80% billiger ist als der "Normalpreis".

Im zweiteren Fall ist man wirklich ein Vollidiot... aber ohne Zutun des Publishers.